63 Comments

Montag, 14.09.2026

Guten Tag. Ich bin ein Platzhalter, an dem bis heute niemand nichts ergänzt hat.

Listing

Übertragung für den hinzufügen+
Dies ist ein Versuch das legendäre Listing von allesaussersport.de zu ersetzen. Eine Maschine liest Sendungen aus. Die Leserinnen dürfen diese ergänzen. Mit Doppelklick auf eine Sendung kann ein Kommentar hinzugefügt werden.
Die Auswahl ist vollkommen unvollständig. Ein Tag geht von 6:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Die Machine wird trainiert, wird aber nie perfekt sein. Das Listing hier zerstört sich in dem Moment selbst, in dem dogfood wieder Zeit für allesaussersport.de findet. Eine Vorschau über den aktuellen und den Folgetag hinaus gibt es hier. Dort können außerdem Wünsche und Anmerkungen hinterlassen werden.

63 comments

  1. taktiktafel

    #baseball bundesliga

    In Spiel 1 zwischen Bonn und Regensburg kam es zum erwarteten Pitcher Duell zwischen Markus Solbach und Christian Pedrol in den Rheinauen. Beide mit einem Complete Game, aber die Entscheidung fiel klar zu Gunsten von Markus Solbach. Während Pedrol schon im ersten Inning einen Run kassierte und Bonn bis zum 8. Inning auf 4-0 erhöhen konnte, gab Solbach seinen einzigen Run erst im 9 Inning zum Endstand von 4-1 ab.

    Besonders schmerzhaft dürfte für Regensburg der Solo-Homerun von Simon Bäumer gewesen sein, der erst kurz vor Saisonstart von den Legionären zu den Capitals gewechselt war.

    Spiel 2 konnte am Sonntag wegen Dauerregen nicht gespielt werden. Nächste Woche werden demzufolge Spiel 2 und 3 in Regensburg gespielt werden. Die evenutell nötigen Spiele 4 bzw. 5 würden dann wiederum eine Woche später in Bonn gespielt werden.

  2. taktiktafel

    #2. baseball bundesliga

    Im Süden gab es folgende Ergebnisse in den Playoff Serien:
    Bayerische Baseball Akademie besiegt die Darmstadt Whippets mit 2-0
    Heidenheim II verliert gegen die Royal Bavarians aus Füssen 1-2
    Neuenburg Atomics gewinnen gegen die München Caribes 2-1
    Saarlouis Hornets setzen sich mit 2-1 gegen die Mannheim Tornados durch.

    Nächstes Wochenende starten dann die Halbfinalserien:
    Saarlouis gegen Füssen
    BBA gegen Neuenburg

    Im Norden gab es folgende Ergebnisse in den Playoff Serien:
    Dohren gewinnt gegen Wuppertal mit 2-0
    Kiel verliert gegen Braunschweig mit 1-2
    Solingen setzt sich gegen die Denis Flamigos mit 2-1 durch
    In Neunkirchen konnte nicht gespielt werden, die Serie gegen die Bremen Dockers kann erst am nächsten Wochenende beendet werden.

    Im Halbfinale stehen sich Solingen und Dohren gegenüber, Braunschweig wartet auf den Sieger aus der Serie Bremen-Neunkirchen.

  3. Don Gately

    Der Fail mit Ansage am Niederrhein kann heute morgen durch ein unterhaltsames tm-Namedropping etwas abgefedert werden. Im Topf die Herren Streich, Labbadia, Bielsa, Kniat, Eichner, Wagner, Hasenhüttl, Rutten (Nicht-Peter), das…ääh die Bo’s, Hjulmand usw usw.
    Natürlich wird es dann letztlich irgendjemand, der R.Schröder 2006 mal ne Latte ausgegeben hat.

  4. neuronal

    Irgendwo war doch gerade ein Artikel darüber, dass Zverev im ganzen Jahr nur zwei Top10-Spieler geschlagen hat, so wenige wie noch kein GS-Gegner ever (mit Abstand)
    Ich selbst würde natürlich niemals den Glanz des Oeuvres des kommenden Sportlers der Jahres unterminieren – nur um das Meinungsspektrum abzudecken. ;)

  5. Franzx

    Man könnte auch darauf hinweisen, dass er bei den vier Grand Slam Turnieren dieses Jahr nahezu die komplette NextGen geschlagen hat, sei es Tien, Jodar, Mensik, Cobolli, Lehecka, Shelton,… sie alle haben bei einem Grand Slam gegen ihn verloren. Anyhow, die Diskussion ist ja nicht neu und wurde schon 2020 bei seinem US Open Finale aufgemacht.

    Schauen wir also einmal an, gegen wen er 2026 bei Grand Slam Turnieren verloren hat? Korrekt, gegen Alcaraz (Melbourne) und Sinner (Wimbledon).

  6. tony

    #Tennis
    bei den Damen gibt es diese Woche reguläre Turniere,
    in Guadalajara spielt Maria heute gegen Townsend,
    in Sao Paulo ist Eva Lys wahrscheinlich morgen am Start

  7. Franzx

    dann zitieren wir mal Ben Rothenberg, der bekanntlich ja ein ganz großer Zverev-Fan ist (Hust):

    Zverev’s an abysmal 2-7 against top-10 opposition overall this year, with five of those losses coming to Jannik Sinner.

    I think that provides necessary context to Zverev’s season, but it’s also not Zverev’s “fault” on any level that he’s made it to the semifinals or better at all four majors this year without needing to impress en route; everybody else in the top flight of men’s tennis is to blame for not having anything similar by way of consistency.

  8. neuronal

    So würde ichs auch sehen, vorm Halbfinale hatte er ja durch die vielen Ausfälle und Überraschungen kaum Gelegenheiten, Top 10 zu besiegen.
    Die Siege gegen die Young Guns zeigen, dass er als Wettkämpfer gereift ist. (Er hat ja selbst lange gebraucht bei GSs anzukommen, ähnlich wie z.B. Mensik jetzt)

    Für mich der derzeit drittbeste Tennisspieler bis zum Beweis des Gegenteils.

  9. neuronal

    Ein Kanon von Verspätungsdurchsagen auf mehreren Gleisen in Endlosschleife (literally) hier am Hbf – das Rumstehen ist ja normal, aber das treibt mich langsam in den Wahnsinn.

  10. Dudel

    Wer nicht da ist, kann auch nicht gemessen, gewogen und geschlagen werden. Der Titel für Zverev ist ohne jeden Makel verdient.

    Trotzdem darf ich ihn nicht mögen und mir der Titel gleichgültig sein. Deshalb muss ich aber nicht krampfhaft versuchen ihn kleinzureden.

  11. neuronal

    Ireti und Perro on fire bei den Spielanalysen vom Wochenende. Die defensive Spezialbehandlung von Gabby hat Ireti als Schlüssel für die Wende gestern ausgemacht. (Kann gut sein – das führte u.a. zu vielen Angriffen über Marine Johannes und die hatte… leider nicht den effektivsten Tag)

    https://youtu.be/T1-GXnL9d9c

    Am schönsten die Meldung vom Capo der Wilden Zwölf, dass er vom Spielrhythmus und den Back-to-Back-Spielen selbst völlig zerstört war. (Wir auch, Buddy, wir auch ;) )

    Andererseits war es fürs Projekt Dauerkarte halt logistisch ganz gut. (Bei der nächsten WM wird ja signifikant entzerrt, dafür dann knackige Flugreise bzw. Zeitverschiebung.)

  12. Uwe

    Alles, was Dudel schreibt.

    Außer Volleyball-EM ist heute Ruhe- sowie Reisetag.
    16:00 GER – SUI oder auch 3/3 Siege vs. 3/3 Niederlagen, die Schweiz mit einem Satzgewinn im Turnier bisher.

    Hoch werden die das nicht gewinnen.

  13. Dudel, man muss doch beim Sport eh niemanden mögen.

    Bei Zverev gab es ja immer irgendeine Kritik:

    – Er kann nicht gut am Netz spielen.
    – Er hat keinen guten 2ten Aufschlag
    – Er hat seine Nerven nicht im Griff
    – Er gewinnt nur beim Masters, bei den GS kommt er nicht mal ins VF
    – Er kommt zwar ins VF / HF, aber über fünf Sätzen wird es eng
    – Er schafft fünf Sätze, aber gegen die Top Ten Spieler gewinnt wer nie!
    – Er gewinnt gegen die Top Ten Spieler, aber Nadal und Djokovic besiegt er nie.
    – Er besiegt alle, aber einen GS holt er nie.
    – Er spielt nicht gut auf Rasen.

    Ich glaube fast alles davon hat Zverev dann doch geschafft. Aber irgendwas ist dann halt immer, oder?

    Zverev hat die Chance genutzt, die auch Medvedev, Tsitsipas, Fritz, Tiafoe, Khachanov, Berrettini, Rublev, Shapovalov usw. usf. gehabt haben. Sind ja die Top-Leute aus der “Lost Generation” – zu der auch Zverev gehört.

  14. Zverev möchte übrigens in Halle DavisCup spielen, was er wohl heute dann endgültig entscheiden wird. Deutschland spielt dies Wochenende gegen Kroatien in der 2ten der Quali für die DavisCup Finals.

    Danach das Wochenende steht das Zirkus-Event LaverCup in London an.

    Bevor die Tour in die Abschlussphase geht mit Turnieren in Asien und Europa.

    Sinner will gerne in Asien wieder angreifen. Befindet sich aktuell im Aufbautraining nach seinen Knieproblemen. Alcaraz und Djokovic sind auch für die Turniere dort gemeldet.

  15. Franzx

    aktuell ist sein Kryptonite eh Sinner.

    Im Ernst, ich habe auch als Sportler durchaus meine Probleme mit Zverev (über die anderen Probleme mit ihm hab ich in Paris und Wimbledon hier geschrieben), weil mich seine Art des Tennisspielens emotional nicht wirklich abholt. Das geht mir mit Sinner übrigens genauso, weshalb ich immer Team Alcaraz bin. Das ist bei Zverev einfach eine recht klinische Laborarbeit, die aktuell nahezu perfekt ist, aber mich nicht wirklich mitreisst. Da ich kein Journalist bin, zitiere ich da auch heute wieder einmal Rothenberg:

    “

    There’s just a certain joylessness in the shrewd, percentage-based, low-risk tennis Zverev produces, particularly when contrasted with Shelton’s exuberant brand of courtsmanship. It’s undeniably effective—and Shelton really was outplayed today—but Zverev’s tennis also has a bland sterility and unspontaneity to it that makes it thoroughly uninspiring to behold.

    “

  16. NoBlackHat

    Letztendes geht es im Sport primär ums gewinnen und nicht um einen Schönheitspreis. Beides vereint sieht man natürlich am Liebsten, aber war das zB bei Djokovic jemals so? Was mir bei der sportlichen Betrachtung fehlt, ist wie souverän Zverev mit seiner Favoritenrolle umgegangen ist. Sicher, gegen Sinner/Alcaraz stehen ganz andere Kaliber auf dem Feld, aber ständig gegen vermeintlich unterlegene Gegner zu spielen, erfordert eben ein hohes Maß an Spielvermögen und vor allem an geistiger Fitness. Die Angst vor einem vorzeitigen Ausscheiden lähmt so manchen Favoriten. In der Bewältigung dessen steht Zverev den beiden anderen nicht nach. Freue mich schon auf die Duelle, wenn die beiden wieder antreten.

  17. neuronal

    Im Tennis Podcast haben sie gerade Courier mit der vllt etwas neutraleren Interpretation zitiert, dass das Match gestern für Zverev ein perfektes Zusammentreffen der taktischen Notwendigkeit, gegen Shelton defensiv als “Backboard” zu spielen mit seiner Vorliebe dafür war. (Also Shelton nicht zu viel Tempo zu geben.)

    Klingt logisch (hab aber nicht genug gesehen gestern, übers Jahr hat Zverev ja durchaus versucht, aggressiveres Spiel zu implementieren).

  18. Ich bin kein besonders großer Zverev-Fan (die Balltipperei finde ich unsportlich). Aber wer nach dieser Grand-Slam-Saison (25:2 Siege!) noch meckert, sollte sich mal hinterfragen. Zverev war nach harschem Beginn (er ist eben NICHT gescheitert) bei den US Open eindeutig der beste Spieler im Feld. Er hat gerade in den (wenigen) heiklen Phasen gezeigt, dass er sich steigern kann. Einfach mal den Tiebreak gestern gegen Shelton anschauen.
    Und er kann nur die schlagen, die auf der anderen Seite des Platzes stehen, deswegen sind Diskussionen über die vermeintlich Besseren Sinner und Alcaraz völlig sinnlos.

  19. Hotte

    @neuronal:

    Gute Heimreise (auf der ich aktuell auch noch bin).

    @Uwe:

    Wie hat es Dir denn gestern in der Uber gefallen? Kannst Du unsere bisherigen Erfahrungen jetzt nachvollziehen? Wie hat Dir meine Performance im ersten Spiel gefallen? Ich hatte immer das Gefühl, nicht nur die FIBA beobachtet mich gerade.

    Dann für alle noch eine kleine Anekdote, die ich erst nach dem Turnier berichten kann. Teile des verlegten Hallenbodens waren nicht wettkampfgerecht. Es gab wohl ein paar Dellen und Wellen, die so für die Zuschauer nicht sichtbar waren, doch nicht üblich sind.

    Am Anfang der WM hat das ein im Basketball erfahrener VolunteersKollege gemerkt und gemeldet. Bei der entsprechenden Firma kam Hektik auf, so dass sogar der Unternehmenschef eingeflogen wurde. Sie konnten aber nur noch wenig tun.

    Mein Kollege wurde zum Dank einen Abend in die VIP-Lounge eingeladen. Oder war es eine Art Schweigegeld? Es hat ihm jedenfalls da gefallen. Einem @Uwe hoffentlich auch ;-)

  20. @MüLö – wobei diese Balltipperei sich auch erst in letzter Zeit entwickelt hat.

    Zverev war eigentlich lange Zeit das Paradebeispiel für ein schnelles Spiel. Kann mich an Spiele erinnern, da hat er sich bei einem Seitenwechsel quasi nicht mal auf die Bank gesetzt und schlug immer direkt auf, wenn er den Ball bekommen hat.

  21. neuronal

    @Löwe Wieso sind Vergleiche mit Sinner und Alcaraz sinnlos? Ich versteh das tatsächlich nicht. Sie waren verletzt / hatten Probleme und Zverev muss nächstes Jahr wieder gegen die beiden Jungs spielen.

    Es geht ja nicht darum, ihm Titel wegzunehmen. Man will ihn gegen die beiden Topleute sehen, das ist interessant. Sicher auch gegen Shelton, aber eben nicht so sehr.

    Analog dazu war Rybakina letztes Jahr nicht mal mehr in den Top 10 und trotzdem war klar, dass sie immer um die #1 spielen kann, wenn sie gesund bleibt. Weil sie einfach über ein Spiel verfügt, das nicht viele gefährden können.

    Wenn wir nur analysieren, was wir in einem Turnier konkret sehen, brauchen wir hier nix diskutieren. Dann können wir Flashscore aufmachen und gut.

  22. neuronal

    Der Fahrgastrechtentschädigungsanspruch ist jetzt kurz vorm Ziel erreicht, hurra! (Und ihr bleibt von weiteren meiner unvoreingenommen Überlegungen zum Thema Zverev verschont, winwin.)

  23. Thor

    Wenn ich das hier alles so lese, drängt sich mir der Vergleich auf, dass Sascha Zverev der Mesut Özil des Tennissports ist (ausschließlich auf ihre Leistungen als Sportler und die Reaktionen des Publikums darauf bezogen)

  24. Dudel

    Zverev leidet vermutlich schon darunter, dass man immer was findet und er es nie allen recht machen kann. Selbst wenn er den Grand Slam holt. Er wird niemals so geliebt werden wie Becker, vielleicht spielt auch der “fremdländisch” klingende Nachname eine Rolle und dann kommen die Geschichten neben dem Feld dazu. Damit muss er leben, trotzdem ist er sportlich Weltklasse und dürfte auch erneut Sportler des Jahres werden.

    Sei ihm gegönnt, mich interessiert es kaum und ich muss auch sagen, dass ich schon seit Ewigkeiten kein ganzes Tennis-Match mehr gesehen habe. Ich kann gar nicht fundiert beurteilen, ob er zu weit vorne, zu weit hinten oder sonst wie falsch oder richtig spielt.

    Ich hatte ja neulich schon mal etwas über das Älterwerden und die “Abstumpfung” geschrieben. Tennis ist für mich ein Paradebeispiel. Ich bin groß geworden mit Becker, Stich und Graf. Da wurde mit der Familie geguckt, da wurde mitgefiebert und mitgelitten. Dann kam lange nichts und dann kam in meinen 20er und 30er Jahren Roger Federer und die Big 4. Das war für mich der Zenith des Tennissports, Federer in Eleganz, spielerischem Vermögen und Auftreten abseits des Platzes das Beste, was ich in meinem Leben zu sehen kriege. Vielleicht.

    Und seitdem diese Phase vorbei ist und der – von mir auch nicht gemochte – Djokovic noch den letzten Rest darstellt, kam seitdem nichts mehr, was mich irgendwie gepackt hat. Weder Sinner, noch Alcaraz, noch Zverev. Vielleicht ändert es sich irgendwann, aber ich glaube es nicht mehr.

    Mit Tennis bin ich irgendwie durch und spätestens wenn Ion Tiriac nicht mehr in seiner Loge sitzend eingeblendet wird, ist Tennis nicht mehr das was es mal war.

  25. neuronal

    @Hotte Komm Du auch gut nach Hause – interessant, das mit dem Hallenboden.

    Wenn man diese Hymne auf den tollen transportierbaren Boden hier liest, den sie zu jedem Turnier anschleppen,
    https://about.fiba.basketball/en/news/junckers-courts-to-take-center-stage-at-fiba-womens-basketball-world-cup-2026
    kann man sich vorstellen, dass da leichte Panik bei der Firma ausgebrochen ist.

    Beschwerden von Teams/Spielern oder so gabs aber keine, oder hast du da was mitbekommen?

  26. Es geht ja nicht darum, ihm Titel wegzunehmen. Man will ihn gegen die beiden Topleute sehen, das ist interessant. Sicher auch gegen Shelton, aber eben nicht so sehr.

    Das liest sich bei vielen Menschen sehr anders.

    Die TATSÄCHLICHEN Vergleiche mit Sinner und Alcáraz sind natürlich nicht sinnlos, und ich freue mich sehr auf diese bei Grand Slams im nächsten Jahr. Aber die potenziellen und virtuellen Vergleiche mit Sinner und Alcáraz nerven mich, die aus welchen Gründen auch immer nicht auf der anderen Seite des Platzes standen.

    Mehr dazu hier (und zu Lena)

    https://blickueberdenteich.de/alexander-zverev-macht-sein-meisterstueck/

  27. Dominik

    Das spricht mich gerade an, @Thor. Özil war in seiner Zeit bei Real Madrid ein Spieler, den ich gerne habe spielen sehen. Seine Spielweise wurde stets von Kritik begleitet.

    Sein Handeln neben dem Platz ist aber erst im Herbst seiner Karriere so richtig kritisiert worden, das unterscheidet ihn vielleicht von Zverev.

  28. Conejero

    Bei dieser ganzen Zverevsache kommt mir immer Killer-Kalle ins Gedächtnis, als er sich über die Achtel- oder Viertelfinal Paarung gegen RMA echauffierte, dass da ja wohl eher ein Halbfinale oder gar Finale sein müsse.

    Turniere sind halt wie sie sind.
    Hätte Zverev aus Solidarität mit Sinner nicht antreten sollen oder nach Alcaraz Niederlage zurückziehen?

  29. So unterschiedlich kann es sein:

    Federer war für mich der Hauptgrund in den 00er Jahren kaum Tennis zu schauen. Das aalglatte, das teils biedere und emotionsfreie Tennis. Für mich schon der klassische Stereotyp im Tennis. Was Franzx vermutlich bei Sinner und Zverev stört, habe ich bei Federer nicht leiden können.

    Dazu hat er die Tenniswelt über Jahre so dominiert, dass es einfach sinnfrei war einige Turniere zu schauen.

    Nadal, Djokovic und Murray fand ich immer unterhaltsamer, weil sie unberechenbarer waren und andere Qualitäten auf dem Platz hatten.

    Letztendlich war ich froh, dass die Zeiten nach ca. 15 Jahren der Big 3 endlich vorbei waren.

    Tja, und dann kamen Sinner und Alcaraz. Das wird in den nächsten Jahren leider wieder vermehrt um die beiden Spieler gehen. Der Rest der Tour ist zu weit weg, vielleicht hat es bei Zverev nun klick gemacht. Aber man wünscht schon ein wenig mehr Spannung.

  30. Uwe

    @Hotte
    Ein Uwe hatte einen sehr angenehmen Abend in der Berlin Arena. Dass Du Deinen Job an der Fotografen-Bank erst kurz vor Spielbeginn angetreten hast, wurde im Lessons Learned Meeting kritisch diskutiert. Während des Warm-ups haben verschiedene Teilnehmer ihre Farbfilme unter dem Parkett versteckt, ohne dass jemand aus dem Volunteer-Team korrigierend eingegriffen hätte.
    Deine Performance im ersten Spiel war ausgezeichnet, wobei der Blick zu oft zum Korb gegenüber wanderte, dies aber im Spielverlauf durch Übersicht und Körpersprache kompensiert wurde.
    In Berlin sagt man:
    Da jibs nüscht zu meckern.

    Grundsätzlich kann man feststellen, dass Ihr wahrheitsgetreu berichtet habt, es viel Rummelbumms mit semitalentierten MC und DJ gab. Dass ein reifer Herr seine Begleitung verständnislos ansah, als sie ihm während einer Kiss Cam Unterbrechung einen Schmatz aufdrückte, kann als Highlight betrachtet werden.

    Die quer durch die Halle verteilten kleinen, bunt gemischten Fangruppen haben eine wirklich tolle Atmosphäre erzeugt.

    Schade, dass die zweite Halbzeit für Gabby nicht funktionierte sowie Marine auch nichts getroffen hat.

    Ein Uwe ist nun schon länger Frieda Bühner Fanboy. Aus Gründen.

    Gute Reise Euch allen.

  31. Franzx

    Thor, puh, da bin ich tatsächlich nicht ganz bei Dir. Ich würde bei Zverev eher den Vergleich mit Nico Rosberg ziehen (und nicht nur, weil sich beide mögen und in Monaco leben).

    Gehen wir mal einen Schritt zurück. Ist es tatsächlich so, dass Zverev nicht wertgeschätzt wird? Da habe ich schon meine Zweifel. Ich habe zum Beispiel nach dem Sieg in Paris mit einem User hier privat kommuniziert, für den Paris ein wesentlich größeres Ding war als für mich, da er eben die großen Zeiten von Becker und Graf nie erlebt hat.

    Für mindestens zwei Generationen ist Alexander Zverev der erste männliche deutsche Grand Slam Sieger (Kerber bei den Damen), dessen Triumph man live erlebt hat. Daher war der Erfolg von Zverev in Paris schon ein historischer Tag für sehr viele Menschen in Deutschland genauso wie auch sein Olympiasieg in Tokio (vielleicht war der Olympiasieg für seine öffentliche Wahrnehmung sogar noch wichtiger als Paris). Vielleicht können wir alten Säcke das nicht nachvollziehen.

    Anyhow, man muss vermutlich etwas differenzieren zwischen der Wahrnehmung seiner sportlichen Erfolge und ihm als Sportler und Person. Ja, ich finde sein Tennis überwiegend einen unspektakulären Abnutzungskampf, Philip Joubert hat heute bei „Chip n Charge“ es als Armdrücken bezeichnet, historisch vielleicht am Ehesten mit Ivan Lendl oder Andy Murray vergleichbar. Die Finals in Wimbledon und New York waren vermutlich die unterhaltsamsten großen Finals, die ich von ihm gesehen habe. Aber, er wird kein Federer oder Nadal mehr oder heute eben Alcaraz.

    Wenn ich zu Zverev gehe, bekomme ich selten ein Spektakel. Würde ich extra für ihn Eintrittsgeld zahlen? Fraglich, für Federer oder Alcaraz schon. Das schmälert aber nicht den Respekt vor seinen sportlichen Erfolgen.

    Jetzt kommt aber etwas Anderes dazu was die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit auch beeinflußt. Sport funktioniert am Besten immer noch nicht über die pure Leistung, sondern über das Geschichtenerzählen, die Emotion, über gefallene und wiederauferstandene Helden.

    Zverev ist in der Außendarstellung aktuell doch sehr glatt (das war früher anders). Er bietet sehr wenig Angriffsflächen, macht keine Homestories, beschränkt sich darauf, seine Leistung wirken zu lassen. Während er in den Anfangsjahren seiner Karriere schon mal in der Pressekonferenz alles Innere nach Außen gestülpt hat, erlebt man heute doch einen weitgehend glatten Zverev. Ich glaube gar nicht mal, dass die Vorwürfe seiner beiden ehemaligen Partnerinnen so ausschlaggebend für die fehlende „Liebe“ der deutschen Zuschauerinnen und Zuschauer sind (dazu haben das zu wenig Menschen mitbekommen), sondern dass es hier aus Melange aus mehreren Punkten ist:

    – Zverev ist nicht kometenhaft aufgestiegen, sondern hat einen sehr stetigen und gradlinigen Aufstieg hingelegt; kein Überraschungseffekt
    – Tennis ist zwar wieder im Kommen (man frage den DTB), aber beileibe nicht mehr so präsent wie noch in den 90ern
    – Zverev selbst haftet immer noch so ein bisschen die Aura des schnöseligen Monegassen an (wie auch bei Rosberg)
    – Das Bild in der Öffentlichkeit ist schon auch sehr geprägt von seinem Verhalten während Corona (Djokovic-Party, Niederlage mit Erkältung in Paris,…)
    – Er gibt mittlerweile sehr wenig von sich preis und ist daher weitgehend unnahbar

    Den Vergleich mit Özil sehe ich nicht wirklich. Da müsste man schon der Bevölkerung unterstellen, dass es auch im Tennis einen strukturellen Rassismus gibt.

    Was bleibt: Zverev ist vermutlich der beste, stabilste und kompletteste deutsche Tennisspieler aller Zeiten (sorry, Boris, aber er hat jetzt schon mehr Matches bei Grand Slams gewonnen als Du). Das nimmt ihm keiner. Muss man ihn deshalb lieben? Vielleicht hilft hier mal wieder große Philosoph Oliver K.: “Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten” und das ist auch wieder eine sehr deutsche Eigenart. nämlich – ich bleibe komplett beim Sport – verzweifelt zu versuchen, ein Haar in der Suppe zu finden, um etwas nicht gut finden zu müssen.

  32. Hotte

    @neuronal:

    Vielen Dank. Bin inzwischen auch gut zuhause angekommen.

    Den Namen des Unternehmens hast Du jetzt aber genannt, nicht ich ;-) Ich habe nur gehört, dass am Anfang ein paar Spielerinnen so und ein Team offiziell nachgefragt haben. Aber da war es schon bekannt und man versuchte, das zu verbessern. Wie weiß ich allerdings nicht.

  33. Hotte

    @Uwe:

    Danke für Dein positives Feedback. Das bedeutet mir etwas.

    Deine Kritik an meinem verspäteten Eintreffen an den Fotografenbänken kann ich nachvollziehen. Ich konnte halt nicht eher. Aus Gründen.

    Ebenso der zu häufige Blick zum anderen Korb. War so gewollt. Aus 204 Gründen.

  34. Alcides

    Ja, ich weiß, dass ich hier gerne mal kritische Themen beisteuere oder mich über die zunehmende Verrohung der Menschheit echauffiere.

    Aber was bleibt einem bei derlei Meldungen auch anderes übrig…

  35. fak

    @Alcides: Das war mir heute auch schon begegnet und hat es immerhin mal wieder geschafft, mich zu überraschen, weil es eine mir in exakt der Form noch nicht bekannte Form asozialen Verhaltens war.

  36. NoBlackHat

    @Franzx
    Bei Boris muss ich dir widersprechen. Der hat nämlich 6 Titel und 163 Siege bei GrandSlams gewonnen. Zverev hingen 2 Titel und 131 Siege. Hat aber noch einige Jahre vor sich, also abwarten.

  37. Franzx

    merci; da hat die KI wohl gestern bei Sky und auch heute bei mir mal wieder die falsche Datenbank angezapft: “

    Ja. Wenn man die Siege in Grand-Slam-Matches (nicht Titel) betrachtet, hat Alexander Zverev inzwischen mehr gewonnen als Boris Becker

    .”

    Ich halte ihn dennoch für den kompletteren Spieler, aber das ist dann wieder etwas für eine andere Diskussion.

  38. Nesro

    Titz nun frei für Gladbach..immerhin kommt er (dem Namen nach) ja aus der direkten Nachbarschaft

  39. re sternburg/Zverev:

    Ich erzähl euch mal ausnahmsweise etwas aus meinem persönlichen Leben, das tatsächlich zutrifft. Ich bin gestern abend zu Bett gegangen mit einem einigermaßen unkomfortablen Device, welches in dieser 1 Nacht meinen Schlaf beispielhaft für meine Art zu schlafen insgesamt überwachen sollte. Das war weder meine Idee, noch die meiner Hausärztin. Den Gedanken brachte meine sogenannte Smartwatch auf. Nunja, lass das mal untersuchen. Better save than sorry.

    Ich hab mich zum Stichpunkt also verkabelt und vergurtert und ver … also da war einiges los. Nicht völlig unerwartet fand ich endlich in den Federn doch etwas schwer den Weg in Hypnos’ Schoß. Mir wurde vorher erklärt, das wäre nicht schlimm. Irgendwann werde man schon einschlafen, und der Gerät liest mit. Okay.

    Tatsache: Irgendwann schlief ich ein. Es dauerte etwas, aber okay.

    Ebenfalls Tatsache: Neben dem ganzen Geraffel hatte ich außerdem noch meine Uhr angelegt, weil darauf kommts ja auch nicht mehr an; und ich war neugierig, was die dazu am Morgen sagen wird. Wer möchte schon die Auswertung der Fachleute abwarten.

    Irgendjemand hier hatte allerdings vergessen, die Nacht-Einstellung der Uhr anzumachen.

    Und so passierte folgendes: Ne knappe Stunde nach dem Einschlafen hittet mich die Uhr mit der ARD-Breaking-News, Alexander Zverev habe das Finale der US Open gewonnen. Ich schreckte kurz hoch und denke noch: Scheiße, das interessiert mich nichtmal tagsüber, wo ist das ne Breaking News? Und dann verfang ich mich kurz in diesem Nasen-Schnüffelstück, und dann bin ich wütend und nunja knallwach. So wach, wie ich selten irgendwann war.

    Ich sag an dieser Stelle folgendes: Es ist erstaunlich schwierig, schnell wieder einzuschlafen, wenn man es unbedingt muss.

    Ich weiß noch nicht, ob dieser Run sinnvolle Daten gelesen hat. Bis jetzt steht die Möglichkeit im Raum, dass ich den Spaß nochmal wiederholen muss.

    Und das, liebe Mitlesende, ist so in etwa mein Verhältnis zum bestimmt grandiosen sportlichen Erfolg dieses tollen Tennisspielers: Ich bin ein Mann. Er hat mich nie getroffen. Und selbst mir hat er eins aufs Maul gegeben. Zum Glück bin ich keine Frau in seiner Nähe.

  40. Uwe

    Liegt diese gesundheitliche Ausnahmesituation in Teilen in der echten Borussia begründet, sternburg?

    Get well soon.

  41. Nö, wie gesagt, das ist reines Abklären einer Sache, auf die ich selber nie gekommen wäre. Ich sehe deine lieben Wünsche, aber halt sie fest für bessere Gelegenheiten.

  42. tony

    #Taylor-Powerranking
    1. Taylor Swift
    2. Corey Taylor
    3. Kelly Taylor
    4. Elizabeth Taylor
    5. Taylor Fritz
    6. Teyana Taylor
    7. Lawrence Taylor
    8. Tim Taylor
    9. Taylor Kitsch
    10. Taylor Lautner

  43. Uwe

    Wer Phil Taylor im #Taylor-Powerranking vergisst, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

    Muss man wissen.

  44. Alcides

    Das ist ein sehr berechtigter und inhaltlich überragender Kommentar, lieber Uwe.

    Snap hat für uns primär nix mit Football zu tun.

  45. Hotte

    Ich kenne nur 4 von diesen Taylors. Muss ich mir nun Gedanken machen?
    Außerdem kenne ich Schnix Schneider. Aber der zählt wohl nicht.

    War hier wohl noch kein Thema. RIP Georg Grozer.

    Außerdem gibt es einen Wechsel beim Biathlon in dee ARD. Experte Erik Lesser geht, davon kommt neu ab dieser Saison Dorothea Wierer ins Team.

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