63 Comments

Donnerstag, 26.02.2026

Guten Tag. Ich bin ein Platzhalter, an dem bis heute niemand nichts ergänzt hat.

Listing

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Dies ist ein Versuch das legendäre Listing von allesaussersport.de zu ersetzen. Eine Maschine liest Sendungen aus. Die Leserinnen dürfen diese ergänzen. Mit Doppelklick auf eine Sendung kann ein Kommentar hinzugefügt werden.
Die Auswahl ist vollkommen unvollständig. Ein Tag geht von 6:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Die Machine wird trainiert, wird aber nie perfekt sein. Das Listing hier zerstört sich in dem Moment selbst, in dem dogfood wieder Zeit für allesaussersport.de findet. Eine Vorschau über den aktuellen und den Folgetag hinaus gibt es hier. Dort können außerdem Wünsche und Anmerkungen hinterlassen werden.

63 comments

  1. neuronal

    Der Athletic hat heute etliche Artikel zu Klubfinanzen veröffentlicht, das Ausmaß der Verluste in der PL ist fast so beeindruckend wie die Einnahmen. Chelsea hat es auf über £300 Mio Verlust in der letzten Saison gebracht – Villa nur so auf etwas unter £100 Mio, dafür zum 3. Mal in Folge.

    Hab den zu Arsenal mal freigeschaltet, denn selbst dort wird seit 7 Jahren ein jährlicher Verlust geschrieben und sie sind mit £340 Mio bei den eigenen Besitzern verschuldet.
    Dabei könnten sie schon allein mit den Stadioneinnahmen in der Buli locker um die CL mitspielen. Wer ein bißchen Gefühl für Zahlen hat, findet da einiges an interessantem Material.

  2. neuronal

    schon allein mit den Stadioneinnahmen in der Buli locker um die CL mitspielen

    Wobei da die Umsätze von Stuttgart oder Freiburg auch schon höher sind, als ich dachte – sagen wir mal, mit 175 Mio. € wären sie sicher im Mittelfeld.

  3. Umlenker

    Immer praktisch, wenn man Schulden bei den eigenen Besitzern machen kann oder irgendwelchen Saudi-Fonds oder anderen Clubs die zufälligerweise die gleichen Besitzer haben.

    Es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten:
    1. Man möchte einen sportlich fairen Wettbewerb, dann braucht es einen harten Salary-Cap nach Gehältern ohne Spielräume. Daran besteht aber keinerlei Interesse bei Clubs, Besitzern, Geldschiebern
    2. Man richtet sich rein auf Unterhaltung aus und sch… auf die sportliche Bedeutung.

    Der Weg ist klar und dann darf sich aus meiner Sicht auch kein Club darüber beschweren. Wie lange private Comunio- und Kickermanager Runden wohl spaß machen würden, wenn manche mit dem 10 fachen Budget spielen könnten?

  4. Denis

    Ach wegen mir sollen die alle ihr Geld verbrennen bis der Schornstein auseinander fällt. Fußball ist eh kaputt, also macht es richtig. In der Regel ist niemand, dessen Geld da verbrannt wird, jemand wo man sagt “Das schöne Geld, hätte er es mal doch den notleidenden Kindern gegeben wie sonst immer”.

  5. In der Bundesliga sind die Unterschiede der gezahlten Gehälter derart absurd, dass es mich ernsthaft wundert, dass die Clubs überhaupt noch gegen Bayern München antreten wollen. Jeder weiß, dass man unter normalen Umständen völlig chancenlos ist. Bezeichnend dazu Arnd Zeigler in seinem Podcast.

    Ich hab da eine ganz hübsche Seite gefunden, deren Zahlen wohl einigermaßen hinkommen.

    https://www.capology.com/verein/monchengladbach/gehaltsabrechnungen/

    Unfassbar, dass es immer noch keine offiziellen Zahlen gibt wie bei den US-Profiligen.

    Für die Bayern kann das ja auch nicht wirklich lustig sein, wenn der Erfolg/Misserfolg einer Saison einzig und allein an ein paar Spielen im März und April (Champions-League K.-o.-Runde, kommt man mindestens in Halbfinale ja oder nein) hält.

    All das ist von der DFL und DFB bewusst und gewollt (Festhalten des 50+1, kein Salary Cap, erst recht keine Draft, Verteilen der TV-Einnahmen, Nichtteilen der CL-Einnahmen, nicht mal im Ansatz). Ich sage nicht, dass anders alles besser wäre (im Zweifel nicht und auch nicht EU-kompatibel), aber wenn es so bleibt, wie es jetzt ist, wird der Deutsche Meister auch in den nächsten 10 Jahren mindestens 9-mal FC Bayern heißen.

    Das ist absolut kein Vorwurf gegen die Münchner, die in den letzten Jahrzehnten sehr viel sehr richtig gemacht haben (wahrlich nicht alles). Aber sie tun natürlich auch alles, dass sie ihren Besitzstand wahren.

    In den anderen europäischen Ländern schaut es bei den nationalen Ligen ja auch nicht viel anders aus (Sonderfall England, weil es hier eben mehrere “FC Bayerns” gibt). Auch in der Champions League ist es fast unvorstellbar, dass nicht einer aus den großen Ligen sich die Trophäe holt, aber da es ein Cup-Wettbewerb ist, gibt es eben das “fast”, und wegen Bodö Glimt die Hoffnung.

  6. trempot

    Frei nach Jesús Gil y Gil als Bürgermeister von Marbella und Präsident von Atlético Madrid auf die Frage, warum er sich einen Flugzeugträger gekauft hätte: “Na, weil ich noch keinen hatte.”

  7. Original

    Fussball ist ja immer noch eine schöner Sport. Für mich ist aber auch richtiger Wettbewerb die grösste Unterhaltung, was man oft in den unteren / kleineren Ligen noch hat. Ein Beispiel aktuell, was in der Schweiz passiert: eigentlich nicht sonderlich spannend, da der Tabellenführer 14 Punkte Vorsprung hat. Interessant aber dadurch, dass der Tabellenführer der Aufsteiger Thun ist. Glaub es gab mal einen nicht so gern gesehen Gast hier, der Symapthien für den Club hatte?

  8. bluelion

    Musste jetzt bei dieser Diskussion spontan an das Monopoly-Experiment denken.
    https://www.bagkjs.de/monitor-jugendarmut-2022/monopoly-experiment/
    Und ja, ich bin fest davon überzeugt, dass die Auswirkungen, die hier geschildert werden, genauso an der Säbener Straße beobachtet werden können. Die Herren dort sind doch auch alle der Meinung, dass jeder Sieg gegen Mainz, Heidenheim oder Freiburg einzig ihren grandiosen strategischen Handlungen zu verdanken sind. Und überhaupt nichts mit unterschiedlichen Startbedingungen zu tun hat. Das würden sie wahrscheinlich auch noch denken, wenn sie analog zum Monopoly-Experiment jedes Spiel zum Beispiel mit einer 2:0-Führung beginnen dürften.

  9. ilmax

    Jetzt erstmal ein bisserl beruhigen, ich wüsste nicht, wann die Bayern nach Siegen Mainz, Heidenheim oder Freiburg Autokorsi veranstaltet hätten. Man ist sich sehr wohl der Gründe bewusst, warum alles ausser überzeugenden Siegen hier nicht zu akzepteiren ist.

  10. derandereMax

    Ein Salary Cap funktioniert m.M.n. doch nur, wenn man die (oder eine der) fuehrenden Ligen des jeweiligen Sports ist, sowohl in Qualitaet, als auch Gehaeltern.

    Funktioniert in den US Ligen (NFL, NBA, NHL) oder im Rugby (NRL fuer League, Top 14 und Premiership fuer Union), aber angenommen die Bundesliga fuehrt ein Salary Cap ein und Spieler X verdient dann, weil sein Verein kein Budget mehr hat maximal 1 Mio in Deutschland waehrend er im Ausland drei Millionen verdienen kann, dann wechselt er doch (nicht unbedingt nach Saud-Arabien, oder Katar, aber schon eher nach Italien oder Frankreich).

    Sehe das daher im Fussball maximal in der Premier League, oder einer Champions/Super League mit festen Teilnehmern umsetzbar. Es sei denn natuerlich Chancengleichheit in einem gewissen Rahmen zum Preis von Spielern die dann abwandern ist gewollt.

    Vielleicht koennen sich Vereine dann weiter Stars leisten und junge Spieler mit billigen Vertraegen, aber die Spieler dazwischen werden da schnell abgeworben, sofern ihnen die Liga nicht ein international marktgerechtes Gehalt bezahlt.

  11. Heiner

    Sabine Winter steht beim Singapur Smash im Viertelfinale. Sieg gegen die, für Macao spielende, Chinesin Zhu. Immerhin die Nr.4 der Welt.

  12. Franzx

    Sascha Zverev ist in Acapluco schon im Achtelfinale gegen Kecmanovic rausgeflogen. Last men standing aus DTB Sicht diese Woche Yannick Hanfmann, der in Chile im Viertelfinale steht (und sich vermutlich immer noch in den allerwertesten beisst, dass in Rio letzte Woche nicht das offene Tableau beim 500er genutzt hat).

  13. serverus

    Blick auf den Spieltag: Do. 26.02.26

    ⚽Fussball:
    🇪🇺Europa League
    Zwischenrunde Rückspiele:
    18:45
    VfB Stuttgart – Celtic
    RS Belgrad – OSC Lille
    Pilsen – Pan. Athen
    F. Budapest -L.Razgrad
    21:00
    Bologna – Brann
    Genk – D. Zagreb
    Nottingham Forest – Fen. Istanbul
    Celta de Vigo – PAOK Thessaloniki

    🇪🇺UEFA Conference League
    Zwischenrunde Rückspiele
    18:45
    AC Florenz – Bialystok
    Samsunspor – FC Shendjia
    NK Celje – KF Drita
    HNK Rijeka – AC Omonia Nicosia
    21:00
    Crystal Palace – Z. Mostar
    AZ Alkmaar – FC Noah
    Lausanne Sport – Sigma Olomouc
    Lech Posen – Kuopion Palloseura

    🇦🇷Liga Profesional Argentina

    7. Spieltag
    21:15
    Junin – Santa Fe
    Racing Club – Indepediente
    23:30
    River Plate – Banfield
    Estudiantes – CA Huracan

    🇸🇦Saudi Pro League:
    20:00
    Al-Riyadh – Al-Ahli
    Al Fateh SC – Damac

    🎯PDC Premiere League
    4. Spieltag Belfast
    Littler – Clayton
    Bunting – Humphries
    Van Gerwen – Price
    Van Veen- Rock

    🤾‍♂️Handball CL

    Männer:
    18:45
    Füchse Berlin – Kielce
    20:45
    Wisla Plock – Magdeburg

    HBL Männer:
    19:00
    Lemgo – Hamburg
    Eisenach – Erlangen

    🏀Basketball Euroleague Männer
    u.a.
    20:45
    Real Madrid – Bayern München

    🎱Snooker Welsh Open

    🎾ATP Tour:
    Dubai
    Viertelfinale:
    Rublev -Rinderknech
    Mensik – Griekspoor

    Acapulco
    Viertefinale

    Santiago de Chile
    Viertelfinale

    🎾WTA Tour
    Merida Open,Mx
    Viertelfinale

    Austin Open, USA
    Viertelfinale

  14. Umlenker

    #Salary Cap
    Es muss natürlich in der stärksten Liga beginnen. Man könnte aber z.B. ohne Probleme sagen: Für die Champions League dürfen Spieler bis zu einem Gehaltsbudget von insgesamt 100 Mio (frei rausgegriffen) nominiert werden. Das tangiert die nationalen Ligen erstmal überhaupt noch nicht, schafft aber eine Chancengleichheit in der CL. Natürlich nur, wenn Spielergehälter offengelegt werden und keine Umwege a la “Der Spieler spielt für 1 Euro Jahresgehalt und verkauft dafür seine Vermarktungsrechte für 30 Mio im Jahr an ein befreundetes Unternehmen”. Kurzum: Wird nicht passieren.

    Erst die nationalen Ligen und dann die CL klappt natürlich nicht.

  15. Junge, Junge, diese Matthias-Große-PK. Ich bin irgendwann aufgestanden und bin gegangen. Das konnte man sich nicht mehr anhören.

    (Peter Ahrens auf Bluesky)

    Ich denke, das reicht mir dann auch an Eindruck von diesem Ereignis.

  16. Junge, Junge, diese Matthias-Große-PK. Ich bin irgendwann aufgestanden und bin gegangen. Das konnte man sich nicht mehr anhören.

    (Peter Ahrens auf Bluesky)

    Ich denke, das reicht mir dann auch an Eindruck von diesem Ereignis.

  17. serverus

    Speziell in den Top 5 Ligen in Europa, plus in der Saudi Pro League werden sehr häufig Phantasie Summen für Ablöse plus Handgeld gezahlt und 12 Monate ist der Marktwert enorm gesunken. Eine irre Geld Vernichtungsmaschine.

    Und Alle machen mit und sind uneinsichtig dem Druck standzuhalten die Preise mitzugehen und auch dem Druck standzuhalten nicht alle 6 Monate DEN NEUEN Topstar zu kaufen.

    Solange sich bei diese Reflexen nichts ändert…

  18. Was wäre denn eigentlich so wahnsinnig schlimm daran, wenn überbezahlte, gute Spieler ins Ausland wechseln und die eigene Liga international weniger konkurrenzfähig ist?

    Jetzt mal unabhängig davon, dass zum Beispiel die UEFA – wenn sie sich einig ist – auch einen globalen Salary Cap für alle ersten Ligen Europas festlegen könnte, der der örtlichen Wirtschaftsleistung angepasst ist. Verhindert dann auch, dass irgendwelche Ufos wie Qatar in Paris in dafür überhaupt nicht vorgesehenen und darauf auch nicht vorbereiteten Ligen landen.

  19. neuronal

    @Umlenker Bin da jetzt kein Rechts-Experte, aber denke, sowas wird vom Kartellamt einkassiert. Es gibt Gründe, warum sich Tarifverhandlungen in den US-Ligen manchmal so ziehen, dass gar nicht gespielt werden kann.
    Wenn, dann muss man sich mit den Spielern kollektiv auf einen “Tarif” einigen – jedenfalls ist es in den USA so – und dafür braucht man erstmal eine zentrale Stelle, die das entscheiden kann. Und da kommt das nächste Problem, dass es keine geschlossene Liga ist.
    Oder man schafft wirklich gesetzliche Ausnahmen? Ist aber auch eher theoretisch.

  20. Dudel

    Was man sonst so von dieser Pressekonferenz liest – hui – da dreht Große aber das ganz große Rad. Von der Ukraine bis zu Pechstein, alles kommt vor.

  21. Franzx

    ich weiss gar nicht, welches Zitat ich am Lustigsten finden soll. Ich kann mich nicht wirklich entscheiden

  22. dermax

    Solides Halbwissen: es einem Spieler zu verbieten, zu einem Verein zu wechseln, weil dieser sein Gehalt nicht zahlen darf wegen Salary Cap, ist doch Bosman reloaded.
    @sternburg: da ist gar nix schlimm dran und das gibt es sogar schon, nennt sich 2.Bundesliga, 3.Liga, Regionalliga… oder müssen die Spieler unbedingt ins Ausland?

  23. serverus

    Man darf nicht vergessen, dass neben den Vereinen (die das Spiel mitspielen und die Rechnung bezahlen) auch die Berater/Manager der Spieler eine enorme Rolle bei der Preisentwicklung eingenommen haben.

    Und auch Portale wie Transfermarkt, die “virtuelle” Marktwerte abbilden.
    Keine Ahnung warum man sich daran orientieren muss?

    Ein wirtschaftlich denkender Verein muss doch vor allem schauen, dass das Spielerprofil, die Position und evtl. das Alter passen.

    Aktuell sind diese Eigenschaften bei einigen Transfers stark in den Hintergrund getreten.
    Beispiele:
    Real Madrid hat 3 Linksaussen, aber keinen richtigen Mittelstürmer verpflichtet, weil Mbappe so ein großer Name ist.
    Liverpool kauft vor der Saison Wirtz, spielt aber gar kein System, um seine Stärken voll zur Geltung bringen zu können. Ausserdem kommen Ekitike und Isaak, ähnlich alt, ähnlich stark und letztendlich ist damit die Position 9 doppelt (dreifach mit Gakpo) besetzt.
    Für Liverpool toll, für die abgebenden Vereine und für die Spieler eigentlich nicht, abgesehen vom Gehalt bzw. Transfererlös.

    Letztendlich ist das Spiel so wie es ist, aber der moderne Fussball kann daran auch scheitern, wenn am Ende wenige Vereine jedes Jahr alle Topspieler kaufen.

    Am Ende sitzen davon viele auf der Bank/Tribüne und die restlichen Vereine verkommen zu Ausbildungsvereinen mit viel Geld, die dann wiederum zu viel Geld für mittelmäßige Spieler ausgeben.

    Leider ist das ewige kaufen der exponierten reichen Vereine auch in der Lage Kettenreaktionen auszulösen.

    Eintracht Frankfurt hat es geschafft mehr als 500 M Euro an Ablösesummen in wenigen Jahren zu “verdienen”, gleichzeitig sind die Gehälter bei den mittelmässigeren Spielern in Frankfurt enorm gestiegen, ebenso die Gehälter der Funktionäre und Trainer.
    Eine Saison ohne internationale Einnahmen ist dort sicher schon schwierig, mehrere Jahre bestimmt eine Katastrophe.
    Letztendlich ein Ritt auf der Rasierklinge und die Eintracht ist dazu verdammt ewig neue Spieler zu entwickeln, um weiterhin über die Ablösesummen Geld zu generieren, dass man sonst mit den üblichen Einnahmen nicht erlösen kann.
    Ein Teufelskreis, der niemals enden darf.

    Wenn nebenbei die Gehälter explodieren, auch die der Nicht Starspieler – entsteht eine Finanzierungsblase, die schnell platzen kann.
    Führt am Ende zum Absturz dieser kleineren Vereine mit dem vielen Ablösegeld.

    Clubs, die dieses Lied allzugut kennen:
    Schalke 04, HSV, Eintracht Frankfurt, Leeds, Leceister City, Blackburn Rovers, Deportivo La Coruna, Sampdoria Genua sind gute Beispiel dafür…

    Aktuell sehen wir Entwicklungen wie erwähnt in Frankfurt und bei Werder Bremen.
    Ein England kämpfen Tottenham und West Ham United gegen den Absturz, da werden Trainer wechselt (Tottenham 4x in dieser Saison) und gleich die halbe Mannschaft ausgetauscht.
    ManU scheint nach einigen Jahren evtl. die Wende geschafft zu haben, hat dafür aber auch beinahe 1 Milliarde GBP ausgegeben.

    Unglaublich eigentlich…

    Und ist man erstmal ganz unten (1860, Aachen, OFC, Waldhof Mannheim, Saarbrücken) dann ist man näher an der Insolvenz, als am Comeback.
    Denn auch diese “abgestürzten” Vereine spielen das Transferkarussel Spiel jedes Jahr mit, bzw. müssen es mitspielen, da deren beste Spieler lieber wechseln, als etwas länger bei Ihren Kultvereinen zu bleiben. Und eigentlich wollen die Vereine ja wieder zurück zu altem Ruhm und aufsteigen.

    Ob ein Salary Cup eine Lösung sein kann?

    Auf jeden Fall muss etwas verändert werden. Leider neigt der moderne Fussball der letzten 20 Jahre dazu zu viel verändern zu wollen und wenn es nicht sofort gelingt, wird weiter daran herumgedoktert.
    Den Fans gefällt das weniger, vielen Spielern übrigens auch.

    Also benötigt man einen klaren Plan und darf eben nicht herumexperimentieren.
    Was ist am Ende richtig und was falsch?

    Blickt man in die USA, stellt man allerdings auch schnell fest, dass bereits Collegespieler bis zu 5 Millionen Dollar/ Jahr verdienen (QB z.B.) Also hat auch der Salary Cup seine Grenzen.

    Und häufige Vereinswechsel sind im US Profisport noch viel extremer, als aktuell im europäischen Fussball.

    Ob das dann wirklich zu einer Verbesserung führen wird?

    Die Owner werden weiterhin immer neue Attraktionen (Spieler) holen wollen, also werden amerikanische Gehaltsobergrenzen auch zu Spielerverkäufen a la US Profiligen führen.
    (Kaufe einen Mbappe und geben 5 Spieler plus Geld an PSG.)

    So nun wieder zurück zum spocht…

  24. Das größte Problem ist die finanziell komplett überbewertete Champions League, die die Ligen in Europa ruiniert haben, sehr viele zumindest. Sie bringt automatisch einen riesigen Vorteil, der sogar den eigentlich unwägbaren Fußball berechenbar macht. Hier müsste man ansetzen, da Gehaltsbeschränkung und vor allem Draft gesetzlich nicht umsetzbar ist.
    In den USA funktioniert das ja auch nur, weil das eine geschlossene Gesellschaft ist. Und wie wir gerade am elenden Tanken in der NBA sehen, funktioniert es auch nicht so richtig.

    In Europa ist es schlicht nicht vorstellbar, dass einem jungen Spieler gesagt wird, dass er in den nächsten vier Jahren bei dem und dem Verein spielen muss. Ich bin mir im übrigen ziemlich sicher, dass auch in den USA ein junger Profi das Ganze System aushebeln könnte. Die Systeme US- Ligenund Europa sind schlicht nicht vergleichbar

  25. Umlenker

    Ich bin auch kein Jurist und selbstverständlich würde es 1000 Klagen geben. Ich würde aber auch keine Wechsel zu Clubs verbieten, sondern lediglich für den Nominierungskriterien für einen Wettbewerb. Und die gibt es doch aktuell auch schon, wenn ich Wikipedia vertraue:

    Seit der Saison 2006/07 gilt die Verpflichtung zur Meldung lokal ausgebildeter Spieler. Seit 2008/09 darf jeder Klub höchstens 25 Spieler in Liste A registrieren, von denen mindestens acht die Homegrown-Kriterien erfüllen müssen. Diese teilen sich in club-trained (mindestens drei Jahre zwischen 15 und 21 Jahren beim eigenen Verein) und association-trained (mindestens drei Jahre im gleichen nationalen Verband) auf. Maximal vier dieser acht Spieler dürfen association-trained sein. Bei Nichterfüllung reduziert sich die maximale Kadergröße entsprechend. Liste B ermöglicht es, zusätzliche junge Spieler (U21, mindestens zwei Jahre Vereinszugehörigkeit) kurzfristig anzumelden. Insgesamt müssen in beiden Listen zusammen mindestens zwei Torhüter enthalten sein. Liste B kann während der Saison in unbegrenzter Zahl ergänzt werden; sie steht für U-Spieler, die die von der UEFA festgelegten Alters- und Vereinszugehörigkeitskriterien erfüllen und bis 24:00 CET am Vortag eines Spiels gemeldet werden müssen. Nach Abschluss der Ligaphase dürfen bis zu drei neue spielberechtigte Akteure für die K.-o.-Runde nachgemeldet werden (unter Beachtung der 25-Spieler-Grenze und der Homegrown-Quote).

    Wenn jetzt schon Kadergrößen, Alter- und Vereinszugehörigkeitskriterien erfüllt werden müssen, warum dann nicht auch ein Gehaltsbudget?

    Ist natürlich eh alles theoretisch und wird eh nie passieren.

  26. serverus

    ist die CL tatsächlich der Grund allen Übels? oder vielleicht doch eher die TV Geld-Erlöse der Ligen?

    Betrachtet man die Gewinnerliste des Cups der Landesmeister, dann stellt man fest, dass eigentlich immer die gleichen Mannschaften gewonnen haben. Diese Mannschaften hatten dann auch einen finanziellen Vorteil, den sie immer weiter ausbauen konnten.

    PS: Springer als Quelle ist nicht grundsätzlich verwerflich. Springer im allgemeinen selbstverständlich schon.

  27. Umlenker

    @neuronal: Danke! Solange es die Einnahmenkategorie “Others” gibt und jede Menge Gestaltungsspielraum drin ist, ist das natürlich genau so unsinnig wie in den US-Ligen. Man muss sich ja nur mal die sehr kreativen Vertragsgestaltungen ala Ohtani anschauen. Dann kann man es eigentlich auch gleich bleiben lassen.

  28. taktiktafel

    @derandereMax

    Die von dir angesprochenen Rugby Union Ligen (Top14, Prem) fallen aus zwei Gründen nicht in die Rubrik “funktionierende Salary Cap”.

    Die besseren aka Nationalspieler haben zwei “Arbeitsverträge”, einmal mit ihren jeweiligen Verein, und einmal mit dem jeweiligen Nationalverband. Den nationalen Vertrag bekommt/behält der Spieler aber nur, wenn er in der heimischen Liga bleibt.

    In England hat die Premiership eine Salary Cap seit 1999 und ist trotzdem seit gut einer Dekade im finanziellen und sportlichem Sinkflug. Und natürlich ist die Salary Cap schon wiederholt umgangen worden …

  29. taktiktafel

    @Umlenker Die MLB hat kein Salary Cap, sondern lediglich eine Competitive Balance Tax, aka luxury tax.

  30. Denis

    #Happy Birthday

    Heute vor 100. (!) Jahren wurde die VAR gegründet. Hat allerdings nichts mit dem Videobeweis zu tun, sondern ist die Vereinigung alter Rasensportler, einer Berliner Traditionsgemeinschaft für Fußballer (i.d. Regel im gesetzten Alter), der inzwischen gute 500 Mitglieder hat. Die Damen und Herren sind tatsächlich sehr rührig unterwegs und sind für viele sehr betagtesten Mitglieder sicher ein wichtiger Rückhalt im Leben. Ab einem gewissen alter gehört es eigentlich zum guten Ton auch Mitglied zu sein. Bei mir dann so in 10 Jahren. Da kann man nur Gratulieren und Happy Birthday sagen.

  31. Umlenker

    @taktiktafel: Also doch ähnlich wie in der Euroleague oder?
    Am Ende auch müßig. Ohne harte klare Grenzen braucht es das nicht.

  32. martin

    Bei mir wegen Olympia völlig untergegangen (ob sowas während der Zeit überhaupt erlaubt ist?): vor zehn Tagen wurde Thomas Reis bei Samsunspor rausgeschmissen und… durch Thorsten Fink ersetzt.

  33. Uwe

    Frei nach Christian Lindner zum modernen Fußball:
    Der Markt regelt.

    Muss man wissen.

  34. tony

    der RTL zeigt heute in der Primetime Nottingham Forest vs Fenerbahce?
    müssen die das zeigen?
    ist das ein Anbiedern an die anatolische Zuschauerschaft während des Ramadans?
    sind denen die Trash-Formate ausgegangen?

  35. RugbyLeaguer

    Vorberichte NRL 2026

    Am Samstag startet die NRL in ihre neue Saison. Wie in den letzten Jahren, wird die Saison in Las Vegas mit zwei Spielen eröffnet. In diesem Jahr dürfen sich die North Queensland Cowboys, die Canterbury Bulldogs, die Newcastle Knights und die St. George Illawarra Dragons dem US-Publikum präsentieren. Für die anderen Teams startet die Saison dann am Donnerstag, 05. Marz.

    Titelverteidiger Brisbane Broncos ist natürlich wieder Favorit. Ebenso wie eigentlich immer Melbourne Storm. Mit den Penrith Panthers ist auch wieder zu rechnen. Den Cronulla Sharks könnte vielleicht der große Schlag gelingen. Auf dem Zettel sollte man auch die Sydney Roosters haben.

    Eher am Ende der Tablee wird man die Dragons finden. Die Knights könnten auch erneut einen Wooden Spoon gewinnen, auch wenn sie sich verstärkt haben. Gespannt ist man auf die Titans mit ihrem neuen Coach.

    Es wird die letzte NRL Saison mit 17 Teams werden. Im nächsten Jahr stoßen die Perth Bears in den Wettbewerb, bevor dann 2028 die Papua Neuguiniea Chiefs (PNG Chiefs) teilnehmen.

    Auch in diesem Jahr überträgt Sportdigital 1+ Spiele der NRL. Steigt dieses Mal aber erst in Runde 2 ein. Erstmals ist die NRL in Deutschland auch free zu sehen. More than Sports TV zeigt zeitversetzt Spiele im Re-Live. Allerdings kann ich nicht sagen, in welchem Umfang, welche Spiele und wann.

    Freuen wir uns auf eine spannende, intensive, hochklassige neue Saison!

    Newcastle Knights

    Vor der Saison wollte man besser als 2024 abschneiden. Die Finals und dort die erste Woche überstehen waren das Ziel. Am Ende wurde man Tabellenletzter. Was war passiert?

    Starspieler Kayln Ponga konnte aufgrund von Verletzungen nur 13 der 24 Matches bestreiten. Sein Fehlen wirkte sich oft negativ aus. Hinzu kommt, dass es Coach Adam O`Brian die ganze Saison nicht gelang ein festes Spielmacherduo zu etablieren. Dies lag ebenfalls an Verletzungen, aber auch an Leistungsschwankungen der einzelnen Spieler.

    Am Ende standen nur 6 Siege bei 18 Niederlagen. Für den Coach war es dann auch. In den 3 Jahren seiner Tätigkeit konnte er die Knights nicht weiter entwickeln. Es gelang ihm nicht das Team in den Finals zu etablieren.

    Nachfolger von O`Brian wird Justin Holbrook. Der ehemalige Coach der St. Helens Saints und Gold Coast Titans war die letzten zwei Jahre Co-Trainer bei den Sydney Roosters. Nun möchte er wieder als Cheftrainer arbeiten.

    Um die Baustelle des Spielmacherduos zu beheben, gelang den Knights zwei Coups. Zum einen kommt Sandom Smith von den Sydney Roosters. Der 23 Jahre hatte letzte Saison seinen Durchbruch, sah aber für sich bei den Roosters keine Zukunft.

    Von den Parramatta Eels kommt Spielmacher Dylan Brown. Der 25-jährige neuseeländische Nationalspieler unterschrieb einen 10-Jahres Vertrag im Hunter Valley.

    Mit beiden Spielmachern hofft man, in der neuen Saison nichts mehr mit dem Wooden Spoon zu tun haben zu wollen. Es bleibt abzuwarten, wie schnell Smith und Brown harmonieren.

    Auch wird es wichtig sein, das Ponga verletzungsfrei die kommende Saison sein wird. Die Knights mit Ponga und ohne ihn sind zwei verschiedene Teams.

    Gold Coast Titans

    Das einzige positive in der vergangenen Saison war das letzte Spiel. Mit dem Sieg gegen die Wests Tigers konnte der letzte Platz in der Tabelle vermieden werden.

    Insgesamt war es erneut eine enttäuschende Saison für die Titans. Coach Des Hasler konnte in seiner dreijährigen Tätigkeit keine Verbesserung im Team erreichen. Damit wurde sein Vertrag nicht verlängert.

    Als neuer Trainer wurde Josuha Hannay verpflichtet. Er ist das Gegenteil zu Hasler. Bisher war Hannay bei den Cowboys und Sharks nur Interimstrainer. Bei seinem Vorgänger stehen 506 Spiele als Coach, Hannay hat bisher 28 Spiele verantwortet.

    Auf Spielerseite gibt es eine interessante Verpflichtung. Von den Dragons kommt Lachlan Illias. Für den 25jährigen sind die Titans wohl die letzte Chance sich in der NRL durchzusetzen. Bei den Dragons hat er eine enttäuschende Saison hinter sich. Konnte nie an seine Leistung zu Beginn seiner Karriere bei den Rabithohs anknüpfen. Nun wagt er in Queensland einen Neuanfang.

    Weitere Spieler stoßen zu den Titans, die aber bei den ihren bisherigen Vereinen keine Stammspieler waren.

    Drei Abgänge werden das Team schmerzen. Einmal hat Kiran Foran seine Karriere beendet. Seine Karriere langsam ausklingen wird Reagan Campbell-Gillard. Er wechselt in die zweite englische Liga zu den London Broncos. Den Warriors schließt sich Alofiana Khan-Pereira. In der Saison 2024 war er noch Top-Tryscorer der NRL. Im letzten Jahr kämpfte er mit vielen Verletzungen. War aber immer ein sicherer Tryscorer als er spielte.

    Für die Titans wird es schwer werden die Finals zu erreichen. Das Team hat keine großen Verstärkungen erreichen können. Irgendwie machen die Spieler einen Bogen um die Titans.
    Dann muss man sehen wie Hannay in seiner ersten richtigen Station als Cheftrainer zu Recht kommt. Statt um die Finals wird es für die Titans 2026 eher darum gehen den Wooden Spoon zu vermeiden.

    St. George Illawarra Dragons

    Erneut verpassten die Dragons die Finals. Im zweiten Jahr von Trainer Shane Flanagan rutschte man in der Tabelle sogar noch ab. Und dies trotz sehr guter Verpflichtungen für die Saison 2025.
    Allerdings blieben Gutherson, Holmes und auch Cook unter ihrem Leistungsvermögen. Holmes verletzte sich auch im zweiten Drittel der Saison, und konnte nicht mehr eingreifen.

    Drei neue Spieler konnten verpflichtet werden. Daniel Atkinson (Sharks), Josh Kerr (Dolphins), und David Fale (Penrith). Atkinson wird neben Kyle Flanagan der neue Spielmacher. Er hat sein Können bei den Sharks gezeigt, konnte sich aber dort aufgrund der starken Konkurrenz nicht durchsetzen.

    Mit Jack de Belin (Eels) und Sione Finau (Raiders) verlassen zwei Stammspieler den Club. Lachlan Illias versucht sein Glück jetzt an der Goldküste. Dann wechselt Cody Ramsey zu Roosters. Der 25-jährige hat eine jahrelange Krankengesichte. Er leidet unter „Colitis ulcerosa“, stand kurz davor seine Karriere beenden zu müssen. Nachdem er die komplette Saison 2024 kein Spiel mehr bestreiten konnte, kehrte er 2025 ins NSW Cup Team der Dragons zurück. Dort spielte er eine hervorragende Saison, die das Interesse der Roosters weckte.

    Für Shaun Flanagan wird es eine wichtige Saison. Schafft er es nicht das Team zumindest an die Finalplätze zu führen, besteht durchaus die Gefahr das er seinen Posten verliert. Auf dem Papier müssten die Dragons eigentlich um die Finals kämpfen. Doch dazu muss sich das Team steigern, ansonsten folgt erneut ein Jahr ohne Finals.

    South Sydney Rabbitohs

    Ohne die Rabbitohs fanden die Finals 2025 statt. Wie schon 2024. Für die Ansprüche des Clubs eigentlich ein No Go! Zeitweise bestand die Gefahr das man Tabellenletzter nach der Saison werden würde.

    Wieso verpasste man erneut die Finals? Das Team hatte eine richtige Horror Verletzungsserie. Die Stützen des Teams Latrell Mitchell, Cody Walker, Jack Wighton waren größtenteils der Saison verletzt. Dazu kam das der Neuzugang, der Engländer Lewis Dodd, auf der Spielmacherposition, sich als Fehleinkauf entpuppt. Die NRL war dann doch einige Nummern zu groß für ihn. Nach nur einem Jahr verlässt er bereits den Verein und wechselt zu den Catalans Dragons, zurück in die Super League.

    Über die ganze Saison konnte nie das beste Team spielen. Für Trainer Wayne Bennet eine richtige Herausforderung. Mit viel Glück konnte man am Ende noch den Wooden Spoon vermeiden.

    Für 2026 hofft man jetzt auf eine bessere, vor allem verletzungsfreie Saison. Sollte dies passieren, sind die Rabbitohs durchaus ein Kandidat für die Finals. Das Team wurde in der Breite ergänzt. Der bekannteste Neuzugang ist David Fifita von den Titans. Der Stürmer kommt allerdings auch aus einer Seuchensaion. Man wird sehen, wie er bei den Rabbitohs zurechtkommt.

    Zwei Woche vor Saisonstart platze eine Meldung heraus. Die Rabbithos konnten die Verpflichtung von Payne Haas von den Broncos zur Saison 2027 verkünden. Payne, wohl der beste Forward der Rugby League, wollte ursprünglich zum R360 wechseln. Was sich dann aber zerschlagen hatte. Er bleibt jetzt noch 2026 bei den Broncos, bevor er zu seinem alten Förder Wayne Bennet wechselt.

    Bennet wird das Team etwas verändern. Der bisherige Fullback Latrell Mitchell wird auf die Centerposition wechseln. Man hofft dadurch seine Verletzungsanfälligkeit zu vermindern. Die Fullbackposition wird Jye Gray übernehmen, der dies schon 2025 sehr gut gelöst hat.

    Das Ziel der Rabbitohs ist für 2026 klar. Die Teilnahme an den Finals. Es wäre nach 2022 wieder die erste Teilnahme.

    West Tigers

    Die Wests Tigers haben es geschafft. Sie konnten den Wooden Spoon vermeiden. Nach drei letzten Tabellenplätzen in den letzten drei Jahren war dies schon ein Erfolg.

    Jarome Luai war wirklich der starke Neuzugang, den man sich erhoffte. Auch wenn er nicht immer überragend war, verbesserte er das Team. Man konnte gegen die viel besser eingeschätzten Sharks und Roosters gewinnen. Verlor aber auch heftig gegen Storm.

    Nicht nur Luai war eine starke Neuverpflichtung. Sunia Turuva, der ebenfalls von den Panthers kam, wurde gleich mit 11 Versuchen, bester Try-Scorer des Teams.

    Für die kommende Saison konnte kein bekannter Name verpflichtet werden. Bis auf Kai Pearce-Paul der von den Knights kommt, stießen keine Stammspieler zu den Wests Tigers.

    Im Gegenzug verließ allerdings auch kein Stammspieler den Verein.

    Das große Problem der Wests Tigers in der letzten Saison, war nicht auf dem Platz zu finden. Sondern bei den Nebengeräuschen. Die Kritik an Trainer Benji Marshall hielt die ganze Saison über an. Auch wenn er das Team stabilisierte, waren Teile im Verein nicht mit ihm zufrieden.

    In der Sommerpause eskalierte dann die Situation. Anfang Dezember wurde der komplette Vorstand von der Eigentümergesellschaft der Wests Tigers entlassen. Diese Aktion brachte die Fans auf. Die Entscheidung blieb allerdings bestehen.

    Es wird eine spannende Saison für die Wests Tigers. Schafft es Marshall das Team weiter nach vorne zu bringen? Der ganz große Traum der Wests Tigers sind die Finals. Kein Team wartet länger darauf wie die Wests Tigers. Die letzte Teilnahme war 2011(!).

    Dadurch hat Marshall einen gewissen Druck. Schafft er es nicht, das Team in die Nähe der Top 8 zu führen, dürfte sein Stuhl erheblich wackeln. Ist das Team aber schon so weit für die Finals? Auch wenn sie wohl eingespielter sind, wie in der Vorsaison, es wird nicht leicht werden.

    North Queensland Cowboys

    Die Cowboys waren eine der Enttäuschungen der letzten Saison. Die Finals wurden klar verfehlt. Dies hatte man sich in Townsville anders vorgestellt. Eigentlich war das Ziel wieder in die Finals einzuziehen.

    Der Auftakt in die Saison war alles andere als erfolgreich. Die ersten drei Spiele wurden verloren. Danach fing sich das Team etwas. Am Ende standen aber nur neun Siege und ein Unentschieden bei 14 Niederlagen.

    Einige Spieler, unter anderem Fullback Scott Drinkwater spielten nicht gerade ihre beste Saison.
    Die Leistungen des Teams schwankten immer wieder. Eine Konstante konnte nicht erreicht werden,

    Für Coach Todd Payten wäre eine erfolgreiche Saison wichtig. Ansonsten könnte es eng für ihn werden. Die Verantwortlichen haben die Erwartungshaltung das die Finals sicher erreicht werden müssen. Was für das Team nicht unmöglich erscheint.

    Einen herben Abgang muss das Team in dieser Saison kompensieren. Hooker Reece Robson wechselt zu den Roosters. Er war eine große Stütze im Spiel der Cowboys. Für Robson konnte Reed Mahoney von den Bulldogs verpflichtet werden.

    Matt Lodge ist ein weiterer bekannter Name. Er kommt von den Sea Eagles. Ansonsten sind die weiteren Verpflichtungen für die Tiefe gedacht.

    Neben Robson verließen keine Stammkräfte den Club. Abgesehen von Jordan McLean, der seine Karriere beendete.

    Es wird nicht einfach werden, die Finals zu erreichen, Mit Tom Dearden steht zwar einer der besten Spielmacher der NRL im Team, allerdings enttäuschte der Sturm im vergangenen Jahr. Hier müssen sich Taumalolo, Nanai & Co. steigern, möchte man im September noch Football spielen.

    Parramatta Eels

    Die Saison 2025 begann für die Eels mit einer 18-56 Klatsche gegen Storm. Aufgrund der Leistungen musste man das schlimmste, für das die Saison befürchten. Auch die nächsten drei folgende Spiele verlor man. Erst in Runde 5 konnte man knapp gegen die Dragons gewinnen.

    Man sah das Spielmacher Mitchell Moses fehlte. Aufgrund von Verletzungen konnte er nur 13 Spiele der letzten Saison bestreiten. Als er zu Ende der Saison verletzungsfrei war, stabilisierte sich das Team und erreichte noch Platz 11. Die beste Platzierung seit dem Einzug ins Grand Final 2022. Die Fans und Experten waren sicher, wäre Moses nicht so oft verletzt, wären die Finals durchaus erreichbar.

    In der Sommerpause war ein Spieler der Eels das Thema. Zac Lomax der erst 2025 zum Verein kam, teilte zu Ende der Saison mit, dass er den Verein verlassen möchte. Dies trotz Vertrag bis Ende 2028. Es kamen dann Gerüchte auf, dass er zum R360 wechseln möchte. Dieser neue Rugby Union Wettbewerb ist weder von World Rugby noch von der International Rugby League anerkannt. Lomax bat die Verantwortlichen der Eels zu Ende 2025 ihn aus seinem Vertrag zu lassen. Diese lehnten mit Verweis auf den bestehenden Vertrag den Wunsch ab. Erst Anfang Dezember war man bereit Lomax aus dem Vertrag zu entlassen. Allerdings mit der Klausel, dass er vor Ende 2028 ohne Zustimmung der Eels zu keinem NRL wechseln darf. Dies stimmt die Seite von Lomax zu. Zu Beginn des Jahres 2026 teilte die R360 mit, dass der Start des Wettbewerbs von Oktober 2026 auf Oktober 2028 verschoben wird (wenn er wirklich auch startet).

    Jetzt hatte Lomax ein ernsthaftes Problem. Der Vertrag bei den Eels war aufgelöst, zum R360 konnte er nicht wechseln. Er war schlicht arbeitslos. Verhandlungen mit den Western Forces als auch mit Rugby Australia, für einen Wechsel zum Rugby Union, verliefen im Sande. Dann meldete sich Storm. Sie waren bereit Lomax einen Vertrag zu geben. Die Eels sperrten sich allerdings dem Wunsch. Sie würden nur zustimmen, wenn Storm im Gegenzug Spieler zu den Eels ziehen lassen würden, oder eine Abfindung bezahlen. Beides möchte Storm aber nicht.

    Der Fall liegt jetzt bei einem Gericht in Sydney, da Lomax gegen die Eels klagt. Er sieht sich in seiner Berufswahl eingeschränkt, die Eels pochen auf die schriftliche Vereinbarung, das Lomax sich verpflichtet hat, vor 2028 bei keinem anderen Verein in der NRL ohne Zustimmung der Eels zu spielen. Es bleibt spannend….

    Manly Sea Eagles

    Das Team aus dem Norden von Sydney verpasste die Finals. Am Ende fehlten zwei Punkte hierfür. Insgesamt war es eine durchwachsene, unspektakuläre Saison. Diese wurde von einem Thema beherrscht. Die Zukunft von Kapitän Daley Cherry-Evens. Sein Vertrag lief zum 30.11.25 aus. Er zögerte mit einer möglichen Verlängerung. Mitte der Saison kamen dann erste Gerüchte auf, er verließe den Verein. Was viele nicht glauben wollten. Cherry-Evens ist der Spieler der Sea Eagles. Seit 2011 war er im Verein, galt als „One Club Player“.

    Dann platzte die Bombe. Cherry-Evens wechselt zu den Roosters! Was für viele Sea Eagles Fans ein Schock war. Ihr Idol verlässt den Club. Der Verein ging pragmatisch mit der Situation um. Von den Raiders wurde Jamal Fogarty verpflichtet, der den Platz von Cherry-Evens 1:1 übernehmen wird.

    Nicht nur der langjährige Kapitän verlässt die Sea Eagles in Richtung Roosters, auch Center Reuben Garrick schließt sich dem Konkurrenten aus Sydney an. Allerdings erst 2027.

    Mit Jazz Tevaga hat nur ein weiterer Stammspielspieler das Team verlassen. Die weiteren Abgänge waren nur Ergängsungsspieler. Die Spieler die weiter verpflichtet wurden, sind nur für die Tiefe des Kaders gedacht.

    Eine Personalie wird in Manly immer diskutiert. Die von Tom Trbjoevic. Der Fullback bestritt 2025 immerhin 18 von möglichen 24 Spielen. Um seine Verletzungsanfälligkeit zu reduzieren, wechselte er für einige Spiele auf die Centerposition. Dort wird er wohl auch die neue Saison beginnen. Man hofft das er dann 2026 eine verletzungsfreie Saisonspielen kann und so dem Team weiterhelfen kann.

    Für Coach Anthony Seibold wird die kommende Saison richtungsweise. Ist das Team weit weg von den Finals, dürfte sein Stuhl in Gefahr sein. Wenn es gut läuft, Fogarty sich gleich gut im Team zurechtfindet, könnten die Finals durchaus ein Thema. Die meisten Experten rechnen allerdings nicht mit den Sea Eagles.

    Dolphins

    Die Saison begann schlecht für die Dolphins. Unter dem neuen Trainer Kristian Woolf wurden die ersten vier Saisonspiele alle verloren. Danach fing sich das Team. In Runde 14 und 15 erzielten die Dolphins insgesamt 114 Punkte. Man war auf Finalskurs. Bis zur Runde 23, die 12-64 Niederlage gegen den direkten Konkurrenten, den Roosters. Diese Niederlage hinterließ Spuren. Danach konnte man erst wieder die beiden letzten Saisonspiele gewinnen.

    Im Jahr 2026 soll es aber endlich mit den Finals funktionieren. Die letzte Saison, auch mit ihren tiefen, macht Hoffnung. Auch das dass Team zusammengeblieben ist, langzeitverletzte wie Jack Bostock und vor allem Thomas Flegler kehren zurück. Flegler war seit Runde 5 im Jahr 2024 wegen einer Schulterverletzung nicht einsatzfähig.

    Der Königstransfer für die Dolphins ist Selwyn Cobbo. Er kommt vom Rivalen, den Broncos. Dort hatte er keine Chance mehr auf Einsatzzeiten. Brad Schneider (Panthers) und Morgan Knowles (St. Helens Saints) sind für die tiefe des Kaders. Das Team verlassen hat kein Stammspieler.

    So geht man mit einem eingespielten Team in die neue Saison. Mit Jamayne Isaako hat man den besten Punkteerzieler der NRL in seinen Reihen. Hamiso Tabuai-Fidow ist ein starker Fullback. Dazu noch Herbie Farnworth und Jack Bosten, fertig ist eine der besten Backlines in der NRL.

    Gelingt ein guter Saisonstart, spielt das Team konstant dürften die Finals sicher gebucht werden können.

    Sydney Roosters

    Vor der 2025 Saison mussten die Roosters den größten Aderlass verkraften. Mit Jared Waerea-Hargreaves, Joseph Suaalii, Luke Keary, Josph Manu und Sitili Tupouniua verließen fünf Stammspieler das Team. Hinzu kam dass Spielmacher Sam Walker nach einem Kreuzbandriss erst Mitte der Saison zur Verfügung stand. Einziger Neuzugang war Chad Townsend. Der Saison 2025 sah man deshalb mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Finals waren nicht unbedingt das Ziel. Gleich im ersten Match zeigte sich dass die Saison schwer werden würde. Gegen die Broncos verlor man zuhause mit 14-50. Der Sieg eine Woche Später gegen die Panthers war dann das erste Ausrufezeichen.

    Das Team präsentierte sich besser als viele Experten hervorgesehen hatten. Allen voran Mark Nawaqanitawase. Er kam ja 2024 vom Rugby Union und spielte 2025 eine überragende Saison. Wurde mit 24 Versuchen bester Tryscorer der NRL. Neben ihn starte der junge Center Robert Toia durch. Fullback James Tedesco spielte eine seiner besten Saisons. Die jungen Spielmacher Hugo Savala und Sandon Smith machten ihre Sache hervorragend. Mit der Rückkehr von Walker stabilisierte sich das Team noch mehr und erreichte die Finals. Wo dann allerdings bereits in der ersten Woche gegen die Sharks Endstation war.

    In der kommenden Saison möchten die Rooster aber mehr. Mit der Verpflichtung von Daley Cherry-Evens gelang ihnen ein Clou. Er soll neben Walker das Spielmacherduo werden. Walker wird durch den erfahrenen Haudegen noch besser werden. Insgeheim hofft man damit einen ähnlichen Effekt zu erreichen, wie 2018 mit Cooper Cronk. Mit diesem erfahren Spielmacher konnten die Roosters 2018 und 2019 ihre letzten beiden Meisterschaften gewinnen.

    Mit Reece Robson von den Cowboys verzeichneten die Roosters einen weiteren starken Neuzugang. Er soll das Hooker Problem lösen. Allerdings wird er, aufgrund eines Handbruches in der Vorbereitung, die ersten Wochen ausfallen. Eine weitere Verpflichtung ist Cody Ramsey von den Dragons. Aufgrund einer schweren Verletzung, die ihn fast das Karriereende gekostet hatte, spielte Ramsey fast zwei Jahre kein Footy mehr. Erst in der letzten Saison wurde im unterklassigen NSW Cup wieder eingesetzt. Als Kapitän seines Teams führte er die Dragons dort bis ins Finale.

    Der enttäuschende Chad Townsend hat die Roosters verlassen. Er kam nur zu insgesamt sechs Einsätzen. Sandon Smith sah nach der Verpflichtung von Cherry-Evans keine Zukunft mehr und ist zu den Knights gewechselt

    Mit den Neuverpflichtungen und dem eingespielten Team dürften die Roosters zu den Favoriten auf den Titel in diesem Jahr zählen. Vorausgesetzt Cherry-Evens kann die Erwartungen erfüllen. Er findet schnell eine Bindung zum Team.

    Penrith Panthers

    Der entthronte Meister der letzten drei Jahre. Man belegte nach Abschluss der regulären Saison nur Platz 7, erreichte aber fast dann doch noch das Grand Final.

    Die Saison begann in Las Vegas für die Panthers. Mit einem Sieg gegen die Sharks. Danach verlor man allerdings die nächsten fünf Spiele. Zeitweise belegte man den letzten Tabellenplatz. Erst in der zweiten Saisonhälfte fing sich das Team wieder. Hatte einen Siegeslauf, der sie dann noch in die Finals brachte. Dort fehlte ihnen dann nur noch ein Spiel um ins Grand Final. Trotz Führung mussten sie sich dem späteren Meister, den Broncos geschlagen geben.

    Der Verlust von Jarome Luai zu Beginn der Saison wog schwerer als sich die Verantwortlichen wohl dachten. Man merkte das Spielmacher Nathan Cleary sich erst an die neue Situation ohne seinen langjährigen Spielmacherpartner gewöhnen musste. Der junge Blatze Talagai machte allerdings seine Sache mehr als gut. Der Abgang von Sunia Turuva schmerzte ebenfalls. Mit ihm fehlten 17 Versuche.

    Erst in den Finals kam das Team richtig in Fahrt. Allerdings für den vierten Titel in Serie reichte es aber nicht. Was sich in diesem Jahr ändern soll. Stammspieler verließen nicht das Team. Von den Knights kommt mit Jack Coggar ein erfahrener Halfback.

    Die Panthers werden im Kampf um den Titel wieder ein Wörtchen mitreden. Nathan Cleary muss dazu allerdings eine stabilere Saison wie letzte bestreiten. Läuft er wieder zur Hochform auf, wäre eine Teilnahme am Grand Final keine Überraschung.

    New Zealand Warriors

    Eine stabile Saison für das Team aus Neuseeland. Belohnt wurden sie mit einer erneuten Finalteilnahme. Nach dem Rücktritt von Shaun Johnston wusste man nicht genau, wo das Team stand. Luke Metclaff ließ Johnston aber schnell vergessen. Leider verletzte sich der Spielmacher in Runde 17 und konnte seinem Team nicht mehr helfen. Ansonsten wäre vielleicht noch ein besseres Abschneiden der Warriors möglich gewesen.

    Der Königstransfer für die Warriors in dieser Saison ist Alofiana Khan-Pereira. Er kommt von den Titans, war 2024 der beste Tryscorer der NRL. Mit ihm wird die Backline der Warriors eine Stärkung erhalten. Er ist gleich als Stammspieler eingeplant.

    Das Ziel des Teams sind ganz klar wieder die Finals. Was die Fans auch erwarten. In der letzten Saion pilgerten durchschnittlich 25.382 Fans in Go Media Stadium. Die Warriors sind „in“ in Auckland. Auf dem Papier sind die Warriors auf jeden Fall einen ein Kandidat für die Finals. Die Stärke haben sie, ob es auch so kommen wird, wird man sehen.

    Cronulla Sharks

    Erneut erreichten die Sharks die Finals. Dort war im Semifinal Endstation. Eine Runde früher als 2024. Insgesamt war man mit der Saison zufrieden. Wenn auch es Stimmen gab, eine bessere Saison wäre möglich gewesen. Mit sechs Siegen in den ersten sechs Spielen kam man gut in die Saison. Danach wechselten sich Niederlagen und Siege ab. Zu Ende der Saison konnte man erneut eine Siegesserie von vier Spielen in Folge starten. Bevor man die ersten beiden Finalsmatches positiv gestalten konnte. Gegen Storm musste man dann aber eine 14-22 Niederlage hinnehmen.

    Als einziges Team haben die Sharks keine Neuverpflichtungen getätigt. Verlassen hat das Team nur Ergänzungsspieler Trainer Craig Fitzgibbon vertraut seinem Team. Er selbst steht aber unter Druck. Im Verein träumt man von einer weiteren Premiership. Sollten die Sharks nicht zumindest ins Grand Final einziehen, könnte der Stuhl des Trainers bedenklich wackeln.

    Der Anspruch an das Team ist hoch. Auch an Spielmacher Nicho Hynes. Er hat eine durchwachsene Saison hinter sich. Erst zu Ende der Saison konnte er an seine Leistung aus den Vorjahren anknüpfen. Sein Partner Braydon Trindall entwickelte sich positiv. Fullback Will Kennedy steht nach einem durchwachsenen Jahr unter Beobachtung. Er könnte gegebenenfalls seinen Stammplatz verlieren.

    Canterbury Bulldogs

    Die Saison begannen die Bulldogs stark. Von den ersten 10 Spielen konnten sie neun gewinnen. Lange war man Tabellenführer. Dann kam der Einbruch, Siege und Niederlagen wechselten sich ab. Dennoch stand man nach Abschluss der Saison auf Platz 3. Das war besser, wie man selbst und viele Experten dachten. In den Finals verlor man dann allerdings die zwei Finalspiele klar.
    Insgesamt war es aber eine gute Saison für die Bulldogs. Eine mehr wie positive Entwicklung ist erkennbar.

    Als neue Spieler konnte man Leo Thompson (Knights), Kade Dykes (Sharks), Sean O’Sullivan (Dolphins) gewinnen. Sie sind alle für die Tiefe des Kaders gedacht.

    Verlassen hat das Team Hooker Reed Mahoney. Er wechselt zu den Cowboys. Ansonsten wägt der Verlust von Toby Sexton (Catalans Dragons), Kurtis Morrin (Titans), Blake Wilson nicht zu sehr. Alle spielten in den ersten 17 eine untergeordnete Rolle.

    Trainer Cameron Ciraldo möchte erfolgreicher als in der letzten Saison abschneiden. Die Finals dürften für die Bulldogs ein realistisches Ziel sein. Ob es erneut wieder die Top 4 werden, bleibt abzuwarten.

    Canberra Raiders

    Das Team aus der Bundeshauptstadt spielte die beste Saison seit Jahrzehnten. Erstmals seit 1990 konnte man die Premiership gewinnen.

    In Las Vegas begann für die Raiders die Saison. Man konnte dort die Warriors schlagen. Zwischen Runde 5 und 27 verlor das Team nur drei Spiele. Man erarbeitete sich die Favoritenrolle auf den Titel.

    Dann kamen die Finals. Und der Einbruch. Unglücklicherweise brach das Team in der wichtigsten Phase der Saison ein. In einem epischen Match verlor man in der ersten Runde gegen die Broncos. Eine Woche später war man gegen die Sharks klar unterlegen.

    Diese beiden Niederlagen trübten die Freude über die hervorragende Saison der Raiders. Coach Ricky Stuart wurde zum Trainer des Jahres gewählt.

    Für die neue Saison verliert das Team mit Jamal Fogarty ihren Spielmacher in Richtung Manly. Nun bilden die beiden Ethan das Spielmacherduo. Neben Five-Eight Ethan Strange wird jetzt Ethan Sanders das Spiel der Raiders strukturieren. Für die tiefe im Kader wurden Ergänzung-spieler verpflichtet. Die beste Verpflichtung war die Vertragsverlängerung von Josh Papalii. Er wollte eigentlich in die englische Super League wechseln. Hat dann aber noch einen Ein-Jahres-Vertrag abgeschlossen. Er ist die Identifikationsperson im Verein.

    Ob die Raiders nochmal so eine super Saison spielen, ist eher unwahrscheinlich. Die Finals dürften allerdings sicher sein. Zum erweiterten Favoritenkreise dürften sie auf jeden Fall zählen.

    Melbourne Stom

    Das Team aus dem Bundesstaat Victoria stand erneut im Grand Final, und erneut unterlagen sie. Im Jahr 2024 den Panthers, in der letzten Saison den Broncos. Trotz einer 10-Punkte Führung zur Halbzeit konnten sie keine weitere Meisterschaft feiern.

    Coach Craig Bellamy schaffte es erneut sein Team in die Finals zu führen. Seit 2003 ist ihm dies in jedem Jahr, mit einer einzigen Ausnahme, gelungen.

    Insgesamt blieb Storm von längeren Verletzungsausfällen verschont. Einzig Jahrome Hughes und Ryan Papenhuyzen fielen einige Wochen aus.

    In der neuen Saison heißt das Ziel für Storm wieder Grand Final. Dabei muss das Team allerdings auf Papenhuyzen verzichten. Auch bei ihm gab es Gerüchte, dass zum R360 wechseln würden. Was er dann aber dementiert hat. Er bat um Stilllegung seines Vertrages. Aufgrund psychischer Erschöpfung und um seinen Körper zu schonen, möchte er sich eine Pause vom Leistungssport nehmen. In den letzten Jahren hatte er mit mehreren schwereren Verletzungen zu kämpfen. Er möchte Abstand gewinnen, sieht das es im Leben mehr gibt wie Profisport. Storm stimmte seinem Wunsch zu. Als Nachfolger auf der Fullback Position gilt der junge Sualauvi Fa`alogo.

    Neben Papenhuyzen muss Storm auch ohne Nelson Asofa-Solomona verzichten. Er beendete seine Karrie. Grant Anderson wechselte zu den Broncos. Neuverpflichtet wurden keine bekannten Namen, nur Ergänzungsspieler.

    Und da ist ja noch die Causa Zac Lomax. Storm ist weiter an einer Verpflichtung von ihm interessiert, wird und muss aber erst das Gerichtsurteil hier abwarten.

    Die Finals dürften erneut kein Problem für Storm sein. Das Team gehört selbstverständlich wieder zu den Favoriten auf die Meisterschaft.

    Brisbane Broncos

    War die Meisterschaft der Broncos im letzten Jahr eine Überraschung? Ja. Sie gehörten zwar im Vorfeld zu erweiterten Favoritenkreis, den großen Schlag traute ihnen aber eigentlich niemanden zu. Die Saison begann mit dem klaren 50-14 Auswärtssieg gegen die Rooster hervorragend für die Broncos.

    Im weiteren Verlauf der Saison wechselten sich dann die Sieges- und Niederlagenserien für das Team ab. In Runde 23 eine herbe 2-22 Niederlage gegen Storm. Dabei verletzten sich mit Reynolds, Mam und Cobbo drei Spieler. Allerdings war diese Niederlage wohl der Wendepunkt in der Saison. Danach folgten sieben Siege in sieben Spielen. Einschließlich des Grand Finals! Dazu noch das historische Match gegen die Raiders.

    Fullback Reece Walsh spielte in dieser Phase sein bestes Footy. Trotz eines Rückstandes zur Halbzeit konnten die Broncos das Grand Final gegen Storm für sich entscheiden. Wieder eine Meisterschaft nach 2006 feiern.

    Coach Michael Maguire schaffte die Wende. Nicht nur im Team, im gesamten Verein. Von Platz 12 im Jahr 2024 auf den Thron. Das hätte ihm so schnell niemand zu getraut. Die Verpflichtung von Ben Hunt erwies sich als goldrichtig. Zusammen mit Adam Reynolds bildete er zwar das älteste Spielmacherduo in der NRL, aber auch eines der Besten. Eine herausragende Saison spielte auch Gehamat Shibasaki. Obwohl er bereits seit 2018 in der NRL spielt, schaffte er erst in der letzten Saison den Durchbruch. Seine 18 Versuche brachten ihm ein Debüt für die Queensland Maroons und die Australian Kangeroos

    In der neuen Saison möchte man den Titel verteidigen. Allerdings ohne Selwyn Cobbo. Er wechselt zu den Dolphins. Ansonsten hat kein bekannter Name den Verein verlassen. Der wohl zurzeit beste Rugby League Stürmer Payne Haas liebäugelte mit einem Wechsel zum R360. Da sich deren Start aber wohl bis 2028 verzögert, verlängerte er seinen Vertrag um ein Jahr. Kurz vor Saisonstart platzte dann die Bombe. In der 2027 Saison wird er zu South Sydney wechseln, zu seinem „Entdecker“ und Förderer Wayne Bennett. Für die Broncos ein herber Verlust. In dieser Saison spielt er aber noch für die Broncos.

    Aus Melbourne schließt sich Grant Anderson den Broncos an. Von den Cowboys wechselte Tom Duffy und Aublix Tawha wechselte von den Dolphins an den Brisbane River. Ob alle drei eine Chance haben, Stammkräfte zu werden, wird man sehen.

    Natürlich sind die Broncos Favorit auf den Titel. Es wird bei der Konkurrenz nicht einfach werden. Im World Club Challange gegen Hull KR zeigten sie allerdings ihre Comeback Mentalität. Bis zur 58. Minute boten sie insgesamt eine schwache Leistung. Konnten den Abstand aber von einem 4-30 auf 26-30 am Ende verkürzen. Deshalb sollten die Teams in der NRL gewarnt sein. Mit den Broncos ist immer zu rechnen!

    Round 1

    Knights vs Cowboys (Sa., 28.02; Allegiant Stadium, Las Vegas, USA)
    Bulldogs vs Dragons (Sa., 28.02, Allegiant Stadium, Las Vegas, USA)
    Storm vs Eels (Do., 05.03. AAMI Park)
    Warriors vs Roosters (Fr. 06.03. Go Media Stadium)
    Broncos vs Panthers (Fr., 06.03. Suncorp Stadium)
    Sharks vs Titans (Sa. 07.03, Ocean Protect Stadium)
    Sea Eagles vs Raiders (Sa. 07.03., 4 Pines Park)
    Dolphins vs Rabbithos (So., 08.03., Suncorp Stadium)
    bye: Wests Tigers

  36. Ex-Michael

    In der Conference League könnte der AC Florenz die Chance auf die vierte Halbfinalteilnahme in Folge verspielen. Gegen Jagiellonia Bialystok aus Polen haben sie ein 3:0 aus dem Hinspiel zuhause verdaddelt, mit 0:3 ging es da in die Verlängerung, deren erste Hälfte gleich fertig gespielt ist.

  37. Umlenker

    Danke für den Tipp neuronal. Wenn ich mir den Halbzeitstand anschaue, weiß ich nicht ob die 2. Hälfte viel Spaß macht

  38. Deutschland hat auch einen Infantino-Funktionär Matthias Große, Lebenspartner von Claudi. Widerwärtiger geht’s wirklich nicht!

    Aber es gibt auch gute Nachrichten. Trivia Tuttle darf erst mal bleiben. Weimer ist mit seinem Putschversuch gescheitert. Ein Rauswurf wäre das Ende der Berlinale gewesen. Wobei er noch nicht endgültig vom Tisch ist.

  39. Münchner Löwe

    Forest auf den Spuren der Fiorentina 0:2 nach 3:0 im Hinspiel. 20 Minuten noch.

  40. taktiktafel

    @Umlenker Die Euroleague Regelung ist -auf den ersten Blick- eine viel komplexere Regelung mit Ausnahmen usw.
    Bei der MLB zahlst Du einen Prozentsatz wenn Du die Gehaltsobergrenze überschreitet. Je höher und je länger die Gehaltsobergrenze überschritten wird, desto mehr steigt der Prozentsatz an. Mehr ist es nicht: https://en.wikipedia.org/wiki/Major_League_Baseball_luxury_tax

  41. tony

    #NHL
    so, das wird spannen wie die Oilers es jetzt noch verhühnern können aber sie werden schon einen Weg finden

  42. Denis

    Isles gewinnen in der OT, dabei mal wieder zwei Tore von Matthew Schaefer. This Boy…

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