72 Comments

Mittwoch, 10.12.2025

Guten Tag. Ich bin ein Platzhalter, an dem bis heute niemand nichts ergänzt hat.

Listing

Übertragung für den hinzufügen+
Dies ist ein Versuch das legendäre Listing von allesaussersport.de zu ersetzen. Eine Maschine liest Sendungen aus. Die Leserinnen dürfen diese ergänzen. Mit Doppelklick auf eine Sendung kann ein Kommentar hinzugefügt werden.
Die Auswahl ist vollkommen unvollständig. Ein Tag geht von 6:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Die Machine wird trainiert, wird aber nie perfekt sein. Das Listing hier zerstört sich in dem Moment selbst, in dem dogfood wieder Zeit für allesaussersport.de findet. Eine Vorschau über den aktuellen und den Folgetag hinaus gibt es hier. Dort können außerdem Wünsche und Anmerkungen hinterlassen werden.

72 comments

  1. Uwe

    Menü des Tages:

    Spoiler: Champignons_Reste SelectShow
  2. Breaking News

    Miami muss jetzt auch um seinen WM-Standort bangen. Eine Demokratin hat die Bürgermeisterwahl gewonnen gegen Trumps erklärten Liebling.

  3. neuronal

    Dann muss Trump alle US-Spiele nach Dallas verlegen (und selbst dort war der Mayor bei seiner Wahl noch Demokrat).

  4. Don Gately

    Zur FBL-Gründung heute (PK um 16 Uhr wahrscheinlich über yt bei der SGE?):
    https://www.zdfheute.de/sport/fussball-frauen-gruendung-ligaverband-klubs-dfb-100.html

    Hier findet die Summe von 800 bis 900 Millionen Euro Erwähnung, die von Hellmann et al. als Argument für das letzte Wort und Entscheidungsrecht der Vereine herangezogen wird. Eine unfassbare Summe, die auch auf acht Jahre gerechnet und auf 14 Klubs heruntergebrochen für mich kaum glaubhaft erscheint.
    Wobei möglich ist, dass die Klubs sich das leisten könnten. Ob sie das auf Strecke aber auch wirklich wollen und zu diesen Summen auch nach dem Getöse um die DFB-Nichtberücksichtigung stehen, kann man sicherlich in Frage stellen.

  5. Actionklotz

    Heute spielt auch noch die Regionalliga Nordost. Nailbiter im Abstiegskampf: Hertha 03 Zehlendorf gegen Sachsen Leipzig (mit Interimstrainer) im Stadion Lichterfelde! Be there or be squared…

  6. Actionklotz

    Tatsache! Danke für die Info.
    Dann gehe ich zum Doubleheader Viktoria 1889 Berlin Ü32 gegen Lichtenrader BC und Viktoria 1889 Berlin Ü40 gegen 1.Traber FC in der Carl-Schumann-Sportanlage. Ist Kleinfeld, daher gleichzeitig…

  7. neuronal

    @Don Das wären 7 Mio pro Jahr und Verein, wobei da sicher eine Steigerung über die Zeit einkalkuliert wird – ich würde nicht ausschließen, dass das einfach das hochgerechnete Gesamtbudget der Klubs ist (also ohne gegengerechnete Einnahmen).

    Das ist immerhin einstimmig so beschlossen worden – und da sind z.B. Essen oder Jena dabei, wo sie am Ende des Jahres auf ne schwarze Null kommen müssen.

  8. neuronal

    Das muss man also aus der PR etwa so übersetzen: Die Klubs sichern ein bestimmtes Budgetlevel zu und der DFB, der dann die vergleichsweise lukrative Nationalmannschaft verkaufen kann, soll (“für Vermarktung und Nachwuchsarbeit”) ein bißchen was dazu geben.

  9. Denis

    Meine Empfehlung für den heutigen Abend in Berlin wäre ja SC Charlottenburg gegen Polar Pinguin aus der Berlin-Liga. Mommsenstadion 19:30.

  10. Don Gately

    Der Titelkampf ist aber weiterhin einseitig. Wenn keine klaren Regeln eingeführt werden, die eine bessere Wettbewerbsgleichheit garantieren, droht mittelfristig eine ähnliche Clusterung wie bei den Männern, wo der Wettbewerb irreparabel beschädigt zu sein scheint. „Wie wir solche Regularien gestalten können, ist ein schwieriges Thema, zu dem es verschiedene Ideen und auch verschiedene Geschmacksrichtungen gibt“, sagt Bender-Rummler.

    (FAZ zur Dominanz des FCB in der Frauen-BL)

    Liegt nahe, dass eine dieser “Geschmacksrichtungen” Richtung Play Offs gehen könnte. Wäre ja dann als autarker Ligaverbund ohne Weiteres möglich, diese schon 26/27 einzurichten. Salary cap o.ä. wäre dann wohl Schritt 2 vor 1.

  11. moris1610

    Salary Cap etc dürfte schwierig werden, da die größten Summen früher oder später eh nicht mehr aus den nationalen Einnahmen kommen werden. Bayern hat im Sommer ein Kleinfeldturnier gewonnen und hat als Sieger 2.5 Mio bekommen lol. Worlds Sevens.

    Playoffs sollte man trotzdem machen, genauso wie bei der Männer Bundesliga früher oder später.

  12. neuronal

    @moris Salary Cap kann man ja auch “soft” so ausgestalten, dass man fürs Überschreiten eine Art Steuer an die kleineren Vereine zahlen muss. Bezweifle aber auch, dass das kommt (man schießt sich als Einzelliga bezüglich CL-Konkurrenzfähigkeit damit halt selbst in den Fuß und europaweite Regelung ist schwierig).

  13. Don Gately

    Ungeachtet allen erwartbaren PR-Gelabers würde ich die PK der FBL gleich schon gerne sehen, bei der Eintracht komme ich nicht an Dino vorbei. neuronal, du hast doch den allgemeinen Durchblick, any advice available?

  14. neuronal

    @Don Da bin ich überfragt – und der DFB wird es ja sicher auf seinen Kanälen nicht bringen.

  15. neuronal

    Die jungen Curling-Ladies aus Füssen sind raus aus der Olympia-Quali – hatten nach zwei frühen Niederlagen viermal in Folge gewonnen, aber sind dann im letzten Spiel an der USA hängengeblieben. Es spielt nun #1 Norwegen gegen #2 Japan um den vorletzten Quali-Platz, und die Verliererin dann gegen #3 USA um den letzten.
    Damit bleibt es beim Männerteam von Muskatewitz, das Mixed Schöll/Sutor hat ab WE noch sein letztes Qualiturnier.

  16. Franzx

    Münchner Löwe, hmm. Ich bin eigentlich bei einem Namen, der bei Kamke schon einmal vorkam (und die Doppelversicherung über die KI hat mich auch in meiner Vermutung bestätigt).

  17. @neuronal: Oder genau diese beiden Clubs sind die, die in dieser Saison absteigen. Bei Jena sieht alles danach aus, Essen hat sich erdreistet, gegen Nürnberg zu gewinnen, sodass man aktuell am HSV mit starken 8 zusammengekratzten Punkten vorbeigestolpert vorbeigerauscht ist. Aber keine Sorge: Das erste Spiel nach der Winterpause ist dann HSV gegen Essen, wo sich der HSV mit vielleicht in der Pause verstärktem Team den Platz 12 an der Sonne (Platz 11 ist der mit den verrostet wirkenden Toren in Bremen) zurückholen wird.

    Jena und Essen werden am Ende absteigen und dann gibt es mit Nürnberg genau eine Mannschaft, deren Herren zur nächsten Saison (vermutlich) in Liga 2 spielen, alles andere ist ja bereits ein querfinanzierter Ableger eines Herren-Erstligisten. Dazu kommen nach aktuellem Stand dann aus Liga 2 der VfB Stuttgart, natürlich also eine weitere hochgekaufte Mannschaft eines Herren-Erstligisten, und ein einziger Verein, der so gar nicht in die neue blumige FBL-Welt mit Millionen passt: Der kleine SC Sand bei Offenburg in Mittelbaden. Wer da mal war (ich zum Beispiel) weiß, dass das das komplette Gegenteil von der Art ist, wie man die erste Liga gerne hätte. Sand ist mehr wie Jena, Duisburg, Essen, Meppen oder Turbine. Also das, was man vermutlich nicht mehr in Liga 1 will, sondern maximal in der Versenkung von Liga 2 noch mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

    Aber auch hier keine Sorge: Sand wird niemals eine Chance haben, gegen die Quersubventionierung anzukommen, und wie in Turbine in der letzten Saison oder Jena in dieser Saison hoffnungslos untergehen. Während man werbewirksam Spiele wie das “Nordderby der Frauen” zwischen Bremen und Hamburg feiert, wenn wegen Länderspielpause mal nur Frauen-Buli ist, geht der komplette strukturelle Unterbau in der Breite kaputt. Natürlich wird Sand nach exakt einer Saison ersetzt durch Mainz/Bochum/ bald Dortmund ersetzt und dann hat man die totale Abhängigkeit in Perfektion geschaffen.

    Eine Professionalisierung ist wichtig und sowas wie die FBL natürlich gut. Eine bessere Vermarktung und mehr Geld sind nicht falsch. Wer aber wirklich denkt, dass man ohne eigene DNA mit einer Quasi-Kopie der Herrenbundesliga irgendwen vom Hocker reißt, der hat wenig verstanden. Selbst die Herrenbundesliga ist bereits in ihrer Langeweile teils völlig egal. Viele Partien interessieren niemanden außerhalb der jeweiligen Einzugsgebiete und damit meine ich nicht solche ewigen Sargnägel wie Wolfsburg oder Hoffenheim, sondern auch Augsburg, Heidenheim, ja auch Freiburg oder Mainz. Wenn du das dann noch bei den Frauen hast, viel Spaß damit nicht ausschließlich Geld zu verbrennen. Als Gegenargument dann “aber dafür gibt es ja auch Bremen gegen den HSV” ist dann zu wenig. Denn das lebt ausschließlich von der Brisanz, die über viele Jahrzehnte bei den Herren aufgebaut wurde. Nichts davon, was dieses “brisante Nordderby” mit sich bringt, haben die Frauen erwirkt.

    Nicht falsch verstehen, das konnten sie auch gar nicht und ist nicht die Schuld des Frauenfußballs. Im Gegenteil, es ist die Schuld auch der medialen Begleitung von Presse und TV. Letztlich dies selbe Kerbe wie die Handball-WM im eigenen Land, die vor dem Viertelfinale unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Was es also braucht ist eine bessere Medienpräsenz, z. B. in der Samstagssportschau ein Spiel der Frauen mindestens als Zusammenfassung oder im Herren-Fußballstudio außerhalb des Pseudo-Restsport-90-Sekunden-Blocks, nachdem bis runter in Liga 2 alles versendet wurde.

    Der Frauenfußball hatte mit Wolfsburg, FFC Frankfurt, Turbine und Duisburg vier Vereine, die durchaus ihre eigene Rivalität und Brisanz, ihre Geschichte aufgebaut hatten zu einer anderen Zeit (noch vor echter Durchdringung des Streamings). Davon gibt es sichtbar nur noch Wolfsburg, die den VW-Bonus haben und deshalb weiter oben mithalten und Frankfurt, aber nur weil sie sich an die Eintracht angehängt haben und quersubventioniert werden. Duisburg hat mit Mahmutovic wohl letztmalig eine Topspielerin hervorgebracht, die in der letzten Bundesligasaison beim MSV aber bereits chancenlos oft hinter sich greifen musste, weil ihre Abwehr nicht konkurrenzfähig war. Natürlich ging es dann – es grüßt derselbe Prozess, der bei den Herren nervt – zu den Bayern. Was ich ihr nicht im Geringsten vorwerfe, natürlich muss sie das machen. Aber dass sie es muss, ist eben das Problem. Duisburg spielt inzwischen in der Niederrheinliga. Turbine geht gerade völlig vor die Hündinnen und muss alles reinwerfen, um nicht zweiter Absteiger zu werden in Liga 3. Selbst wenn sie den Verbleib schaffen, ist da kaum mehr möglich. Natürlich auch selbst verschuldet? angefangen bei nur lokalen Sponsoren, das gehört immer dazu. Aber wenn man sich die Konkurrenz von Union und Viktoria anschaut, ist das sicher nicht der bessere, eigenständigere Weg. Union ist komplett querfinanziert und hochgekauft ohne jede eigene DNA der Frauenmannschaft und Viktoria mehr ein Konstrukt, wo die Herren quasi pleite sind und die ausgelagerten Frauenabteilung nach einem für mich schwer verständlichen Investorenobjekt samt prominenter Namen als Galionsfiguren klingt.

    Bevor der Vorwurf kommt, auch Fußballerinnen “haben verdient, ausreichend zu verdienen”, “müssen sich professionalisieren, selbst wenn es nur mit den Herrenclubs dahinter geht”, etc.: Im kommerziellen Sport gibt es nirgendwo Gleichberechtigung. Es wäre höchstens wünschenswert, dass Frauensport ganz generell ähnliche Aufmerksamkeit bekommt wie Männersport. Es gibt darauf aber weder ein Anrecht noch darf man kritisieren, wenn man als Individuum für sich entscheidet, was einem mehr interessiert. Und wenn sich jenseits von Männerfußball, selbst würde man ganze Sportarten wie Handball, Basketball und Eishockey zusammen nehmen, nur eine Minderheit für irgendwas anderes im nationalen Ligabetrieb der Herren interessiert, dann muss man zu dem einen Schluss kommen, der bezüglich dieser FBL-Gründung übrig bleibt:
    Die führenden Vertreter haben aufgegeben, ihr kommerzielles Produkt “professioneller Frauenfußball” am Markt anzubieten als eigenständige Marke. Weil es angeblich nicht geht oder weil man sonst hinter den anderen Märkten wie England, Spanien oder Frankreich hinterher rennt. Statt etwas, das man selbst und eigenständig aufgebaut hatte, besser zu etablieren, wählt man noch mehr durch die FBL-Gründung, den Weg der Querfinanzierung und des Markeneffekts der Herrenclubs. Die Medien springen darauf an, weil deutsche Sportmedien so sind (das sind immerhin die, die weiterhin jedes Geschwätz von Ullrich Hoeneß als wichtig präsentieren) und sie natürlich hoffen, alleine über die Bezeichnung “BVB – Bayern” wie im Frauenpokal Zuschauer zu generieren wie Sky in dieser Saison. Das ist für mich nach wie vor der beste Beweise dafür, wie sehr man sich auf einem Holzweg befindet.

    Wenn man nun sogar schon bei Gründung das Problem erkannt hat, dass schon bei den Herren die immer gleichen Vereine und Parteien und Platzierungen immer weniger interessieren, muss man doch wirklich die Frage stellen, inwieweit dieser Schritt überhaupt Sinn ergibt. Wenn man das nun wirklich komplett fest etablierte Prinzip eines Ligamodus und einer Saison ernsthaft konterkarieren will (bisher ja nur Vermutungen von uns hier) mit Playoffs oder Ähnlichem, um irgendwie mehr Spannung zu generieren, dann kann man nur freundlich eine gute Nacht wünschen und sich die nächste Sportart suchen, die noch nicht komplett verloren ist. Wenn man diese Überlegungen und Probleme nach eigener Pressemitteilung schon bei der Gründung hat, die durch die Abhängigkeit Dank Querfinanzierung selbst produziert wurden mit den genannten Kollateralschäden, dann kann man tatsächlich gleich aufhören. Bayern dominiert ja bei den Frauen selbst Frankfurt schon in der Liga brutal, auswärts und versendet im ZDF für alle prominent sichtbar, die noch Hoffnung auf eine spannende Liga hatten. Mehr Antiwerbung und Entlarvung, wohin die Reise bereits gegangen ist, gibt es nicht. Wie bei den Herren ist man bereits soweit, dass innerhalb der Querfinanzierung genau die Lücken in der Wettbewerbsfähigkeit entstehen, die genau so bei den Herren existieren. Und das sieht mit solchen Spielen inzwischen selbst der Michel, der im ZDF nach dem Biathlon weggedöst war und adrenalingetränkt aufschreckte, als das Wort “FC Bayern München” im Vorbericht am Brentanobad fiel. Gute Nacht, Michel, du kannst weiter dösen. Hier gibt es bald nichts Relevantes mehr zu sehen.

  18. moris1610

    Island auch raus beim ESC. Der Counter liegt damit bei 5 Ländern. Was ein scheiß Wettbewerb. Fuck Israel mit ihren dummen Propagandasongs.

    Ich gehe mir dann mal Fire Saga auf Netflix nochmal anschauen. Schöner Film.

  19. Sascha72

    Island hat schon bei der EM genervt. Dieses mega nationalistische Inselvolk mit diesem dämlichen Schlachtruf mit der genauso unsäglichen Björk als Aushängeschild. Buh.

  20. Denis

    Wo wir schon über die Dominanz und unschlagbarkeit der Fußball-Bundesligisten mit ihren Frauen-Abteilungen sprachen: Zwischenstand Glubberer – Eintracht Frankfurt 2:0.

  21. fak

    Nahostkonflikt doch immer wieder erstaunlich. Schafft es, das selbst hier dumpfe Parolen vorgebracht werden.

  22. neuronal

    Wir haben ein spannendes DVV-Cup-Halbfinale zwischen Suhl und dem DSC. Das mal wieder renitente Underdog-Team aus Thüringen führt nach zwei sogar recht deutlichen Sätzen 2:1.
    (Nett gemeint, die machen da weiter gute Arbeit und die lokalen Jungs am Dyn-Mic sind unterhaltsam und zur Abwechslung auch für die gut anhörbar, die eher wegen den Gästen gucken.)

  23. neuronal

    Gerade mal die Tore bei FCN v SGE angesehen – Nürnberg ist dieses Jahr ja durchaus im Aufwärtstrend, aber Defensivwochen sind in Frankfurt gerade nicht. Das dritte Tor schon ein bißchen peinlich.

    Auch weiter ohne Form: Ratiopharm Ulm

  24. trempot

    Können wir bitte zwischen der Regierung des vom IStGH verfolgten Kleptokraten Netanyahu und dem Staat Israel unterscheiden?
    Die Vereinten Nationen, weite Teile der EU und die Armee Israels hält das Vorgehen der Regierung Netanyahu für völkerrechtswidrig. Man muss kein Experte sein, um dies in einer gewissenweise nachvollziehen zu können.
    Dass der Angriff der Hamas eine angemessene Beantwortung erfordert, dürfte dabei zweifellos sein. Ebenso ist zweifellos, dass das Vorgehen der Regierung Netanyahu gegen den Willen der eigenen Armee zu diesem Zeitpunkt in seiner Konsequenz nicht mehr angemessen ist und das benötigte Ziel nicht erreichen wird.

  25. Denis

    Inzwischen 5 (!) : 2 für den Glubb. Das ist schon sehr sehr spaßig. Toppmöller jetzt auch Trainer bei den Frauen?

  26. neuronal

    Eher ein Fall für Highlights beim SRF bei mir.

    Jetzt erstmal fünfter Satz in Suhl – es steht 8:6, uh-oh.

  27. neuronal

    Suhl im Volleyball-Pokalfinale gegen Stuttgart, ausgiebige Feierlichkeiten – größtes Event für den Klub seit einer ganzen Weile (sie waren wohl 2008 oder so schon mal Pokalsieger) – jedenfalls Respekt! (*grummelnd ab*)

  28. Denis

    Ich habe den letzten Satz gesehen und die Feierlichkeiten vor Ort wirkten wie der Sieg im Europapokal. ich wäre aber auch eher für den DSC gewesen.

  29. @Münchner Löwe: Vielleicht würde ich mal rein schalten, wenn ich DAZN hätte. Habe ich aber nicht, sodass mir die Ergebnisse reichen. BVB gegen Glimt mit Führung reizen mich dann nicht, Leverkusen mit Führung gegen Newcastle auch nicht wirklich ausreichend, um zumindest die Radiokonferenz einzuschalten. ZDF später, naja, vielleicht, aber eher nicht. So läuft die CL dann bis auf den Dienstag und die SGE an mir zumindest vorbei. Ich schaue höchstens auf die Ergebnisse irgendwann spät abends.

  30. Apropos Champions League: den Katastrophen Elfmeter vom deutschen Witz-Schiedsrichter In Mailand haben wir hier doch noch gar nicht diskutiert. Zwayer, ein wirklich miserabler Spielleiter. Arrogant und völlig unfähig.

  31. neuronal

    In der Frauen-CL siehts im Moment nach Vor-Playoffs (oder wie das heißt) für die deutschen Teilnehmerinnen aus – Bayern müsste das 0:1 jetzt bei Atletico schon drehen, um realistisch in die Top 4 zu kommen und für Wolfsburg reicht nun selbst ein (sehr hypothetischer) Sieg gegen Chelsea zum Abschluß eher nicht. Wenns ganz blöd läuft, ist auch ein direktes Aufeinandertreffen der beiden möglich.

  32. Franzx

    Münchner Löwe,

    die AI hat mir mehrere mögliche Lösungen ausgespuckt, alle in Bezug auf die Leichtathletik. Tatsächlich bin ich aufgrund des Hinweises auf das Foto und die Umarmung auch – wie die AI- bei Warhol gegen Benjamin hängen geblieben. Kannste nix machen;-)

    Was ich spannend fand, die AI hat mir nicht auf einmal eine Lösung ausgespuckt, sondern hat in verschiedenen Einträgen hintereinander unterschiedliche Lösungen angeboten und mir am Schluss noch eine Tabelle mit acht denkbaren Duellen zusammengestellt. Kannste nix machen

  33. neuronal

    Hm, wenn selbst Giulia Gwinn nen Elfmeter hoch in die Tribüne bolzt, ist es wahrscheinlich eher kein Bayern-Tag.

  34. Klappflügel

    @Franzx
    Das passiert öfter. Am 7 war das LLM beim Judo mit Teddy Riner, fand aber Bubka vs Duplantis was ich vorgeschlagen hatte selber überzeugender.
    Heute war es ein Strikeout. Keine Ahnung wieso ich nicht auf Baseball gekommen bin, außer dass es um die Zeit pre-Bonds geht.

  35. neuronal

    Jetzt haben sie es doch noch gedreht, Klara Bühl dribbelt über links, findet Pernille Harder. Und repeat.
    Damit liegen sie komfortabel auf #3 (und Valerenga auf dem Campus ist machbar).

  36. Nesro

    wenn die KI wenigstens auf Gwinn gekommen wäre, dann wäre sie noch näher dran gewesen. aber Leichtathletik….

    das zeigt, dass menschlicher Unsinn (und was anderes ist Sport denn?) von künstlicher Intelligenz noch nicht verstanden wird

  37. neuronal

    Nope, Fiamma Iannuzzi kriegt viel Platz und hämmert den Ball aus 20 Metern unter die Latte – 2:2 in der 89., Bayern fällt auf #6

  38. Klappflügel

    @Nesro
    Das Gedicht mit Isner vs Mahut hat die LLM ohne Probleme gelöst.

  39. LLM, jetzt muss man also schon ein Studium der Rechts”wissenschaften” absolviert haben, um das Rätsel des Herrn Kamke zu lösen? Es wird ja ja immer verrückter 11111!!!ELF!

  40. Nesro

    das Studium der Rechtswissenschaften hat beim MuLö zumindest nicht geschadet

  41. Ich find am aktuellen “Nahostkonflikt” (btw die Formulierung scheint mir ziemlich unpassend tbh; hab aber auch keine bessere) vor allem erstaunlich, wie eindeutig man sich allenthalben zu positionieren in der Lage ist. Vielleicht mein Fehler, aber mir ist das nicht gegeben.

    Ich sehe irgendwie in erster Näherung überall nur noch drei Sorten von Leuten:

    Die einen erkennen zweifellos, dass alle Anderen rassistische palästinenserhassende Genozidfreunde sind, die sich an Kriegverbrechen aufgeilen.

    Die anderen erkennen genauso zweifellos, dass alle Anderen antisemitische hamasliebende Terrorbeklatscher sind, die sich hinter ihrer strukturell antisemitischen angeblichen Israelkritik verstecken.

    Und dann sind da natürlich wie immer noch die ganzen Deutschwasher, die ohnehin schon immer absolut jedes Ereignis nutzen, um ihre Lieblingsthese vom ~importierten Antisemitismus~ zu sporten.

    Alles in allem jedenfalls ne Menge Leute, die sich ausgiebig in ihrer moralischen Überlegenheit sülen, weil diese Situation doch endlich allen Zweiflern aufzeigt, dass sie selber schon immer auf der einzig richtigen Seite standen. In einem Grundkonflikt, bei dem ich zunächst mal und vor allem auf gar keiner Seite stehen möchte – jedenfalls keine Seite sehe, auf der ich moralisch sicheren Stand finden könnte.

    Ich glaube, meine persönliche Meinung ist hier zunächst mal bekannt:

    Ich finde, es steht uns als Deutschen und Nachfahren des Tätervolks gut an, das Existenzrecht des Staates Israel als einzige sichere Heimstatt der Juden und des jüdischen Volks mit jedem Preis zu schützen. Einfach schon aus persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung. Und das verlange ich von Menschen in meinem Umkreis. Und das verlange ich von meinem Staat.

    Gleichzeitig muss Deutschland – sowohl aus Verantwortung, als auch aus Eigeninteresse – Teil eines internationalen Völkerrechtsystem sein. Und innerhalb dessen insbesondere Teil des Völkerrechtsstatut des Internationalen Strafgerichtshof sein und diesen um jeden Preis respektieren. Und tbh, ich bin kein großer Fan von eindeutigen und massenhaften Kriegsverbrechen. Auch nicht als – bis zu einem gewissen Grad verständliche – überschießenden Reaktion auf ein noch so fürchterliches Terrorverbrechen. Und schon gar nicht als offenkundiger Schachzug einer rechtsextremen Regierung, die (wie jede rechtsextreme Regierung) mit dem Krieg nach außen von den Problemen im inneren ablenken will.

    Und um ehrlich zu sein, von diesem Punkt aus, also vielleicht mache ich es mir zu einfach, aber ich finds dann doch nicht so super schwierig, sich zu positionieren: In dem man sich zu Abwechslung einfach mal nicht positioniert. Natürlich sind die richtigen Positionen im Detail klar. Aber im großen ganzen muss man nicht zu jeder Frage immer eine eindeutige starke Meinung äußern. Weder als Mensch, noch als Staat.

    Ein Beispiel: Selbstverständlich gehört Netanjahu und seine gesamte Bagage zwingend verhaftet, sobald er den Boden eines Mitgliedstaats des IStGH betritt. Gleichzeitig teile ich – bei allen Differenzen – das Unwohlgefühl von Herrn Merz, dass dies vielleicht nun echt nicht durch deutsche Polizisten passieren sollte. Aber herrgott nochmal, sowas spricht man doch nicht laut aus. Die einzige richtige Vorgehensweise wäre maximal, auf diskretem Wege durchblicken zu lassen, dass es lieb wäre, von einem Besuch in Person derzeit abzusehen. Damit sich die Frage gar nicht erst stellt. Das ist doch nicht so schwer.

    Und genauso empfinde ich gegenüber dem Thema heute: Dürfte sich für mich die ARD wegen der Teilnahme Israels vom ESC zurückziehen? Auf gar keinen Fall. Wenig fände ich falscher. Aber wenn das die Rundfunkanstalten anderer europäischer Länder tun, in der derzeitigen Situation? Wie kann ich das falsch finden, mit welcher Argumentation? Wie kann ich denen das vorschreiben? Diese Handlung ist zunächst mal argumentierbar, sie ist zudem sowohl sachlich als auch emotional nachvollziehbar, sie ist vielleicht sogar richtig, eventuell sogar zwingend aus ihrer Sicht. Eines ist sie aber auf jeden Fall, nämlich legitim. Denn es gibt ausreichend vernünftige Gründe dafür. Ich persönlich finds kacke. Aber was steht mir da eine andere Reaktion zu, als mit den Schultern zu zucken?

    Es sind ja letztlich nicht diese Rundfunkanstalten, die sie in diese Lage gebracht haben. Und ich möchte ganz sicher nicht derjenige sein, der für sie entscheidet, ob sie das tun oder nicht tun.

    Und genauso verhalte ich mich auch gegenüber den Menschen um mich rum. Das ist ja btw, was sowohl so erleuchtete Zentristen als auch alles durchblickende Gymnasiasten jeden Alters auch bei jedem anderen Thema nie kapieren: Zu etwas keine starke Meinung zu haben, bedeutet nicht, den moralischen Highground des allwissenden Durchblickertums zu besetzen. Es bedeutet im Gegenteil, dass man andere Meinungen aushalten sollte. Bei manchen meinetwegen kopfschüttelnd, aber zunächst mal aushaltend. Insbesondere bei diesem Thema, weil guess what, alle oben genannten Menschen haben in der Sache nicht ganz unrecht.

    Immerhin ein wirklich beeindruckendes Zeichen der Resilienz dieser Website, wie das Thema kurz aufflackerte, um dann ignoriert zu werden. Das hat man, um es vorsichtig zu formulieren, derzeit nicht überall im Internet (und ich hoffe, ich hab das jetzt nicht gejinxt). Das imponiert mir ernsthaft.

  42. Ich gehe weitgehend mit Dir, Sternburg.

    Was mich einfach stört, ist die jetzige Entschiedenheit der Boykotteure, obwohl

    – Israel nur Teilnehmer und nicht Ausrichter ist
    – ein Frieden immerhin angestoßen wurde, der sich in den nächsten Monaten auch noch entwickeln kann
    – gerade israelische Kultur sich gegen die Machthaber und Netanjahu speziell auflehnt.

    Der Boykott bringt schlicht nullkommanix, außer dass der gesamte ESC jetzt total überhöht wird und ein paar Länder um ein nettes Vergnügen gebracht werden. Die armen Wiener im Mai 26.
    Gerade auch hier war das immer auch ein schönes Zusammensein (für mich der einzige Grund, soweit möglich sogar die Quali mir anzutun). Diese Leichtigkeit ist zumindest für 26 weg, und ob sie wiederkommt, erscheint fraglich

    P.S. Ohne LLM, aber mit LMU

  43. NoBlackHat

    @sternburg
    Oh je, danke, bin wohl in der Informatik gefangen: Large Language Model, mit großen Datenmengen trainiertes Sprachmodell, zB ChatGPT u.a.

  44. @Mü-Lo: Ja, das sind einige der Gründe*, warum ich persönlich das kacke finde. Darf ich auch, ich bin bloß irn Typ.

    Aber das sind halt andererseits auch alles keine zwingenden Gegenargumente.

    Insbesondere – und so ehrlich darf man auch mal zu sich selber sein – wenn das hauptsächliche Gegenargument ist, dass man sich um einen fröhlich unbeschwerten ESC betrogen sieht. Ich finde, das ist eine sehr verständliche Reaktion und u.a. die meine, aber kein Argument.

    Einen ESC btw, der zwar – trotz ausdauernd anderslautender Behauptung – noch nie unpolitisch war, dessen politische Kernaussagen aber immer einerseits supranationale europäische Völkerverständigung und andererseits die Sichtbartkeit der europaweiten queeren Community war. Also eine Veranstaltung, in die solch einen Konflikt hineinzutragen schon immer falsch und übergriffig war und ist. Aber es ist eine internationale, staatsnahe Veranstaltung hoher Aufmerksamkeit. Da passiert sowas halt. Und da kann man auch nichts gegen tun.

    * (ich würds im Detail anders formulieren, teilweise wohl auch wichtige Details, aber wir wollen das hier nicht überfrachten)

  45. @NoBlackHat: Ich fänds ja btw dufte, wenn öfter mal im medialen Diskurs von LLMs die Sprache wäre statt von der PR-Masche der angeblichen “KI”.

  46. Roadrunner

    Man kann es aber auch so sehen: Wenn etwas boykottieren dann den ESC. Weil es eben “nur” ein Musikwettbewerb ist und trotzdem viel Aufmerksamkeit bringt. Zu sagen der Boykott bringt Nullkommanichts würde ich deswegen nicht unterschreiben.
    Und gerade in der Kultur- und Konzertbranche ist das Thema nicht neu, durch das BDS-Movement schon seit Jahren.
    Wer spielt in Israel, wer nicht. Was macht Radiohead? Bands und Künstler wie Kneecap werden teilweise ausgeladen, anderswo werden sie gefeiert. Auf internationalen Major Festivals zb in Spanien oder Benelux gibt es oft Ansagen zum Thema, teilweise wird sogar Merch herausgegeben. Also der ESC Boykott macht da schon viel Sinn,

  47. @NoBlackHat: Als ebenfalls der Informatik akademisch anhängend unterstütze ich deine Verwendung von LLM ebenso. Und ich bitte meinen kleinen Jokus hinsichtlich der/die/das/des LLM(s) zu entschuldigen, wegen dessen ich mögliche Verwirrung der Leserschaft als Kollateralschaden in Kauf nahm. Als Wiedergutmachung hatte ich aber bei einem bestimmten Wort bewusst ” zweimal gesetzt als dezentes Zeichen für die richtige Seite der LLM-Akademik(er). Aber das ist ein alter Hut, weiß oder schwarz, ganz egal.

  48. @Roadrunner: Ebenfalls ein legitimer Standpunkt, keine Frage. Aber ehrlich gesagt, die Erwähnung des BDS-Movement – so sehr das inhaltlich kontextuell natürlich erwähnt gehört – macht es für mich nicht besser.

    Mir ist bewusst, dass ich mir damit viele Freundschaften mir sonst genehmer Menschen kaputt mache. Aber dieser ganze BDS-Kram atmet für mich (allermindestens in Deutschland von Deutschen) seit Beginn seiner Existenz schon ziemlich heftige “kauft nicht beim Juden”-Vibes. Ich will da ganz ehrlich sein: Das ist erst einmal eine ästhetische Entscheidung. Aber es gibt für mich gewisse Bereiche, in denen sind ästhetische Entscheidungen für mich wichtig genug, dass ich dann nicht mehr bereit bin, über den dahinter liegenden Inhalt zu verhandeln.

    Worüber man sich ebenfalls durchaus mal ehrlich machen darf: Sowohl die internationale, als auch die spezifisch deutsche Linke _hat_ ein Antisemitismusproblem. Nicht jedem bewusst, wie sehr seine persönliche Systemanalyse letztlich auf das Märchen vom internationalen Finanzjudentum hinausläuft, aber das macht es ja nicht besser. Und das _wird_ oft genug versteckt in erstaunlich konsistenter Kritik an der “Politik des Staates Israel” als Mono-Interesse.

    Die personelle Überschneidung zwischen diesen Leuten und BDS-Aktivisten mag nicht 100 % sein, aber sie ist schon erstaunlich hoch.

    Die personelle Überschneidung zwischen all diesen Leuten und jenen Leuten, von denen ich da oben rede, die sich irgendwie an der derzeitigen Situation ausschließlich daran aufzugeilen scheinen, endlich jedem unter die Nase reiben zu können, schon immer auf der einzig richtigen Seite gestanden zu haben, also vielleicht ist sie nicht 100 %, aber ich persönlich hab noch kein Gegenbeispiel gefunden.

    tl;dr: Ich hab persönlich in der derzeitigen Situation keine starke Meinung bezüglich Boykottakte gegen den Staat Israel und seine Vertreter. Aber ich wäre ernsthaft dankbar, wenn man diese BDS-Scheiße aus dem Thema raushalten könnte – auch wenn mir klar ist, dass das kaum gelingen wird.

  49. Franzx

    veniat, ich danke Dir für den schönen LLM Kommentar;-)

    sternburg, vielen Dank für Deine Ausführungen, die ich praktisch alle teile.

    Allerdings bin ich tatsächlich beim Kulturboykott (und hierunter würde ich auch den ESC zählen) etwas weniger differenziert, als z.B. beim internationalen Strafgerichtshof, weil sich der Kulturboykott schon jeher nicht an der aktuellen Regierung abarbeitet, sondern sich schon immer letztlich am Staat Israel selbst abarbeitet (und nicht an Netanjahu). Und diese Aktionen gab es lange vor der aktuellen Eskalation (man denke nur an die Verbeugungen der intellektuellen Elite, auch der deutschen, vor Arafat).

    Als bekennender Klassikfan nehme ich es tatsächlich mit großem Beklemmen zur Kenntnis, wenn aktuell selbst Konzerte des Israel Philharmonic Orchestras zu regelrechten Saalschlachten führen wie zuletzt in Paris (https://www.youtube.com/shorts/6B99ap7CEfA).

    Es wird hier keine Differenzierung mehr gemacht zwischen dem Staat Israel und der aktuellen Regierung. Und genau in diese Tradition würde ich auch die Entscheidung der EBU-Länder stellen, nicht am ESC teilzunehmen. Diese Aktion richtet sich nicht gegen die aktuelle Regierung, sondern da kommt ein tiefgehender regelrechter Hass gegen den gesamten Staat Israel zum Ausdruck. Dieser ist im Übrigen vor allem in den Benelux-Ländern und Frankreich täglich zu spüren. Als Israeli hätte ich diese Länder schon vor 40 Jahren verlassen.

  50. Denis

    Alles was Franz schreibt – nur dass ich es niemals so gut ausführen könnte.

  51. Franzx

    BlueSky ist heute übrigens nahezu unlesbar, weil sich die intellektuelle Linke mal wieder darüber beschwert, dass man bestimmte Veranstaltungen in Deutschland nicht mehr durchführen könne. Wenn sowohl Rechte als auch Linke sich darüber beschweren, dass man in Deutschland ja nix mehr sagen darf, dann kann es um die Meinungsfreiheit in Deutschland eigentlich gar nicht so schlecht stehen.

    Generell gilt natürlich die allgemeine Regel: Solange man sich im rechtlichen Rahmen bewegt (keine Beleidigungen, Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole,…), darf man in Deutschland alles sagen. Man darf sich nur nicht darüber wundern, wenn sich andere Personen mit der eigenen Meinung auseinandersetzen. Das nennt man aber Meinungsfreiheit.

  52. Denis

    Es könnte an meiner (oder auch deiner) Following-Liste liegen, aber ich finde BlueSky inzwischen größtenteils ähnlich unerträglich wie einst X. Vielleicht bin ich nicht für diese Form der Anklagen-Kommunikation geschaffen ;)

    Was immer gut geht ist Mastodon, aber auch nur im Dezember jeweils vom C3. Danach flaut das Interesse auch da ab.

  53. Das hast Du sehr schön formuliert, Franzx. Ich teile das komplett.

    Nur mit dem Unterschied, dass ich die Rundfunkanstalten als staatsnäher empfinde. Und ihnen deshalb – und weil ich nicht drinstecke – den Zweifel des Dilemmas zugestehe: Manchmal kann man sich nicht nicht entscheiden.

    So ein Kulturveranstalter kann sich immer auf die Position zurückziehen, das hier ist ein Orchester, niemand von denen hat an irgendwelchen Gräueltaten teilgenommen, lasst doch die Leute in Ruhe. So eine staatliche Rundfunkanstalt hingegen, die steht vermutlich vor dem Problem, wenn sie am ESC teilnimmt an dem auch Israel teilnimmt, dass dies als symbolische und symbolträchtige Unterstützung des Staates Israel und seiner aktuellen Politik verstanden wird.

    Ich persönlich würde das nicht so verstehen. Aber das hilft denen ja nichts. Und das meine ich mit, ich möchte diese Entscheidung nicht an ihrer Stelle treffen.

    p.s.: Gerade wegen Deiner zweiten Bemerkung mein BSky zum ersten Mal seit heute früh aufgemacht, bisschen drüber gescrollt und weiß witzigerweise überhaupt nicht, wovon Du redest.

  54. Ich war ja vor einem Monat im Münchner Konzert, als das IPO hinreißend schön gespielt hat. Aber weiß ich, ob die großartige Geigerin hier oder der tolle Kontrabassist hier es nicht toll finden, was Neranjahu macht? Und inwieweit kann und darf ich Werk und Person trennen.

    Letztlich bleibt es dabei: Völlig legitim, dass Länder den ESC boykottieren, und völlig legitim, dass Kritiker einen solchen Boykott kacke finden.

  55. Franzx

    sternburg, es gab die letzten zwei Tage bei BlueSky sehr viel Content zu einer Veranstaltung in Zürich, bei der vorwiegend linke Intellektuelle über “The Rise and Fall of BRD” diskutiert haben. Eine der Kernaussagen war, man hätte diese Veranstaltung in Deutschland nicht durchführen können, da man Kritik am Vorgehen Israels und auch das Wort Genozid in Deutschland nicht mehr äußern bzw. in den Mund nehmen dürfe. Daher hätte man nach Zürich ausweichen müssen.

  56. Sascha72

    Genial: Emma Aicher vs Lindsey Vonn. Noch nie zwei dermaßen unterschiedliche Zielinterviews direkt hintereinander gesehen. Musste dann irgendwie aus Fremdscham ausmachen.

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