Guten Tag. Ich bin ein Platzhalter, an dem bis heute niemand nichts ergänzt hat.
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Die Auswahl ist vollkommen unvollständig. Ein Tag geht von 6:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Die Machine wird trainiert, wird aber nie perfekt sein. Das Listing hier zerstört sich in dem Moment selbst, in dem dogfood wieder Zeit für allesaussersport.de findet. Eine Vorschau über den aktuellen und den Folgetag hinaus gibt es hier. Dort können außerdem Wünsche und Anmerkungen hinterlassen werden.
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Guten Morgen,
Fußball
Bundesliga Frauen
25. Spieltag
18:00 Uhr
RB Leipzig – Bayer Leverkusen
Premier League
36. Spieltag
21:00 Uhr
Tottenham Hotspur – Leeds United
Serie A
36. Spieltag
20:45 Uhr
SSC Neapel – FC Bologna
La Liga
35. Spieltag
21:00 Uhr
Rayo Vallecano – FC Girona
U17-Europameisterschaft Frauen
Gruppenphase 3. Spieltag
Gruppe B
16:00 Uhr
Finnland – Frankreich
Polen – Spanien
Tennis
ATP-Turnier Rom
Runde 3
WTA-Turnier Rom
Achtelfinale
Basketball
NBA Playoffs
Runde 2 / Spiel 4
02:00 Uhr
Cleveland Cavaliers – Detroit Pistons (1-2)
04:30 Uhr
Los Angeles Lakers – Oklahoma City Thunder (0-3)
Eishockey
NHL Playoffs
Runde 2 / Spiel 4
02:00 Uhr
Minnesota Wild – Colorado Avelanche (1-2)
Baseball
MLB
Regular Season
EFL
Championship Playoffs Rückspiel
21:00 Uhr
Millwall FC – Hull City (Agg. 0:0)
#UmlenkerWatch
Halbzeit in der Baseball-Bundesliga und die Tabellen in Nord und Süd sehen auf den ersten Blick identisch aus. Keine Mannschaft ist mehr ungeschlagen, keine Mannschaft ist mehr sieglos, nur die jeweiligen ersten drei Mannschaft haben mehr Siege als Niederlagen, im Norden sind zwei Mannschaften abgeschlagen im Süden allein Haar.
Bonn ging als einzige ungeschlagene Mannschaft in dieses Wochenende und gab in Hamburg beide Spiele ab; in Spiel 1 direkt per Mercy Rule. Allerdings stand mit Markus Solbach der beste Pitcher der Bonner (und der Nordhälfte) am Wochenende nicht auf dem Mound. Hamburg gehört somit zu dem ganz exklusiven Club der Mannschaften, die sowohl ein Spiel gegen die Hünstetten Storm verloren, als auch gegen Bonn gewonnen haben.
Ebenfalls beide Siegen holten am Wochenende Paderborn gegen Hünstetten, Heidenheim gegen Mainz und Gauting gegen Haar. Splits gab es in Köln gegen die Wanderers und in Stuttgart gegen Regensburg. Regensburg knüpfte dabei an die anämische Offensivleistung vom vergangenen Sonntag an, 2 Runs in 2 Spielen.
In Heidenheim ist Alejandro Sanabia ein neuer Import Pitcher verpflichtet worden; er soll den vor der Saison bekanntgegebenen Dylan Unsworth ersetzen, der wegen „Visaproblemen“ es nicht bis Heidenheim geschafft hat.
Nächste Wochenende beginnt dann die Rückrunde in der Baseball-Bundesliga, die aber über Pfingsten pausiert, weil dann die beiden europäischen Spielrunden der neu geschaffenen Champions League in Rotterdam und Regensburg ausgespielt werden.
Danke Taktiktafel. Womit habe ich diese Ehre verdient? Weil ich hier der einzige bin, der die Bundesliga aktiv verfolgt oder weil ich zu Beginn meine Bedenken geäußert habe. Gestern und vorgestern habe ich ja zumindest zu den Stealers kommuniziert.
ich freu mich auch über die Baseball updates!
Alcides/Markus,
heute genau um 21 Uhr in 1 Monat startet die FIFA-WM 2026
Washington darf im Draft als erstes picken. Danach kommen Utah, Memphis und Chicago.
AJ Dybantsa, Darryn Peterson oder Cameron Boozer.
Alles nicht so Knaller.
Little known fact:
Michael Jordan wurde in der ersten Runde an dritter Stelle gepickt.
Die zweite Liga hat für Sonntag gefühlt ne Seite “What Ifs” für oben für unten.
An dieser Stelle, wo die Spiele vom Wochenende vorbei sind, möchte ich für mich persönlich ein vorerst abschließendes Fazit zur einer Liga ziehen und ihr dann erstmal gänzlich den Rücken zukehren. Bevor ich fortwährend anderen vielleicht etwas madig mache oder repetitiv Argumente wiederhole, die ohnehin kaum einen echten Diskurs, sondern eher Beißreflexe fördern, wähle ich lieber diesen Weg. Auch wenn das normalerweise nicht meine Art ist, muss ich aktuell mehr denn je aus Selbstschutz und Mangel an Kraft aufhören, gegen sich ohnehin egal was ich mache weiterdrehende Windmühlen anzudiskutieren. Das ist aber bitte nicht als Eingeständnis, sondern eher Selbstschutz zu sehen. Am Ende spielt es wohl eh keine Rolle.
Worum es geht, kann man vielleicht schon erahnen: Das hier wird mein letzter Abgesang auf den den deutschen Frauenfußball in der derzeitigen Entwicklung. Danach ist meinerseits was dieses Thema angeht Pause, solange es keine nennenswerten strukturellen Änderungen gibt. Aber genug der Vorrede, zusammenfassend meine Meinung zu der Entwicklung basierend auf den jüngste Ergebnissen samt quasi de-facto-Entscheidungen.
An diesem Wochenende gab es in der Frauen-Bundesliga genau zwei wirklich relevante Ergebnisse, die den Deckel zu 99 % auf eine Entwicklung gelegt haben, die ich bereits seit Längerem fortwährend kritisiert habe – die aber auf wenig bis keine Gegenliebe stieß. Das ist auch völlig in Ordnung als Gegenmeinung logischerweise, aber gerade die vorgetragenen Argumente die hier von manchen Nutzern kamen, haben mich schon sehr erstaunt und auch frustriert. Was ist genau passiert? Zunächst Mal diese nüchternen Ergebnisse, die ich hier noch einmal vermeldet:
1. FC Köln 2:1 Hamburger SV
1. FC Nürnberg 3:0 SGS Essen
Werder Bremen 7:0 Carl-Zeiss Jena
Damit steht nun unweigerlich fest, dass Carl-Zeiss Jena in die 2. Bundesliga absteigt mit 11 Punkten. Das sind vier Punkte Rückstand auf den Vorletzten, SGS Essen mit 15 Punkten. Der Hamburger SV hat 18 Punkte, aber das um 11 Tore bessere Torverhältnis. Auch wenn der HSV am letzten Spieltag noch gegen die Bayern (DIE BAYERN!) spielen muss, wird Essen das Torverhältnis kaum noch mit einem hohen Sieg gegen die im Mittelfeld befindlichen Freiburgerinnen aufholen können. Es würde z. B. 5:0-Sieg für Essen und parallel eine 0:6-Niederlage vom HSV benötigt. Das darf man denke ich getrost als rein mathematische Option deklarieren, sodass wir uns zumindest hier wohl darauf einigen können, dass de facto Jena und Essen absteigen werden, währen der HSV und der Club sich retten.
Es folgt der öfter schon getätigte Blick in Liga 2 und das, was ich immer schon während der Saison vorausgesagt habe, ist nun auch eingetreten am vorletzten Spieltag: Stuttgart gewinnt völlig ungefährdet gegen Wob 2 und steht als Aufsteiger fest. Sand spielt nur 1:1 in Andernach, Meppen verliert bei Bayern 2, während Mainz 05 erneut hoch gewinnt, dieses Mal 5:0 gegen Ingolstadt. Damit sind das erste Mal seit langem (oder gar überhaupt in der Saison?), jedenfalls ausgerechnet am Saisonende vor dem letzten Saisonspiel Stuttgart und Mainz vorne, während Sand als Dritter und Meppen als Vierter nicht auf einem der beiden Aufstiegsplätze zu Liga 1 stehen. Meppen ist durch die Niederlage endgültig auch mathematisch raus aus dem Aufstiegsrennen, wo sie realistisch schon seit spätestens der Niederlage gegen Stuttgart nicht mehr drin waren. Mainz und Sand sind hingegen punktgleich vor dem letzten Spieltag und machen den zweiten Aufsteiger unter sich aus. Man könnte nun annehmen, dass hier ein spannendes Fernduell am letzten Spieltag ansteht. Realistisch ist dem aber nicht so. Der Grund ist relativ einfach: Durch die teilweise absurd hohen Kantersiege von Mainz in letzter Zeit, die (rein vom Gefühl, ich habe es nicht einzeln geprüft) zugenommen haben, je länger die Saison andauert, hat Mainz eine um 16 Tore bessere TD gegenüber Sand. Das ist in zwei parallelen Spielen uneinholbar – selbst wenn im Frauenfußball in Liga zwei sogar mal knapp an zweistelligen Resultaten gekratzt wird und selbst in Liga 1 wie eben an diesem Spieltag eine Mittelfeldmannschaft wie Werder ein 7:0 gegen Jena auspacken kann. Kurzum: Über die Tore wird Sand auf gar keinen Fall Mainz mehr einholen können, wenn beiden dieselbe Punktzahl erzielen. Also darf Mainz nicht gewinnen. Gegen wen spielt Mainz aber am letzten Spieltag? Gegen den völlig abgeschlagenen und chancenlosen Tabellenletzten Warbeyen – eine Mannschaft, die genau einen Sieg und drei Unentschieden zu Stande gebracht hat. Gegen die Top 4 gab es diese Ergebnisse von Warbeyen:
– 8:0 in Meppen verloren
– 7:1 in Sand verloren
– 7:2 in Stuttgart verloren
– 6:1 in Mainz verloren
– 1:4 gegen Meppen verloren
– 1:3 gegen Sand verloren
– 0:4 gegen Stuttgart verloren
Wer hier davon ausgeht, dass Warbeyen, die bereits 94 Gegentore bekommen haben, ausgerechnet gegen die zweitbeste Offensive der Liga (Mainz) was holt, der muss schon sehr an echte Überraschungen glauben. Sind wir ehrlich: Das wird nicht passieren, Mainz wird dieses Spiel natürlich gewinnen und damit aufsteigen. Gehen wir aber mal eine Sekunde davon aus, dass warum auch immer Mainz nicht gewinnt, sondern nur Unentschieden spielt, dann müsste Sand immer noch gewinnen. Können sie das? Natürlich, aber das wird eine Herkulesaufgabe. Denn es geht gegen niemanden geringeres als den VfB Stuttgart. Natürlich kann Sand gegen Stuttgart, die auch schon sicher Meister sind, gewinnen. Aber realistisch ist das eher nicht der Fall. So oder so: Dass Sand gewinnt UND Mainz nicht gewinnt, halte ich ebenso für nahezu ausgeschlossen. Und damit darf man zu ich würde sagen mindestens 95 %, eher 99 % davon ausgehen, dass Stuttgart und Mainz aufsteigen, Sand und Meppen nicht. Also genau so, wie ich es schon vor Längerem prophezeit hatte. Was einige hier ja auch gut fanden, sogar die bessere Alternative.
Bevor ich darauf eingehe, möchte ich damit kurz die extrem wahrscheinliche Zusammenstellung von Liga 1 für die nächste Saison auflisten:
Bayern München, VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt, TSG Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen, 1. FC Köln, SC Freiburg, 1. FC Union Berlin, RB Leipzig, 1. FC Nürnberg, Hamburger SV, VfB Stuttgart und Mainz 05. Und nein, das ist NICHT die erste Liga der Herren, das wird die neue Google Pixel Bundesliga der Frauen sein. Wer sich fragt, welche Herren-Erstligisten versagt haben und das Memo noch erhalten haben, ihre Frauenmannschaft endlich hochzukaufen: Es sind der BVB, der FC Augsburg, Gladbach, Heidenheim und St. Pauli. Noch anders formuliert: Die einzige Mannschaft der neuen Frauen-Bundesliga in der nächsten Saison, die KEINEN Herren-Erstligisten als Sugardaddy ihr eigenen nennen kann, ist der ehrenwerte Club, der 1. FC Nürnberg. Hinweis noch: Die Liga hat 14 Teilnehmer bei den Frauen, daher können 4 Herrenteams kein Frauenteam in Liga 1 haben rein mathematisch, dazu kommt eben der Ausreißer Nürnberg.
Soweit kann man also die Faktenlage zusammenstellen. Ich habe diese Entwicklung, dass die Frauen-Bundesliga 1 zu einer reinen Kopie der Herren-Bundesliga 1 verkommt, schon in den letzten Saisons heftig kritisiert und nun wird sie ihren Stand jetzt fast maximalen Höhenpunkt erreichen. Einzig der Club hält noch dagegen, aber erstens hängt da immerhin ein Zweitligist der Herren dran und man spielt aktuell auch nur knapp über dem Strich. Man darf also hoffen als Fan dieser Entwicklung, dass dies in der nächsten Saison korrigiert wird und Nürnberg absteigt (oder die Herren aufsteigen – das wäre ja auch ein Weg…). Während also auch die letzten echten Frauenteams ohne Herrenbundesligist (1 oder im Fall Nürnberg 2) mit Essen und Jena runtergehen, kommen Stuttgart und Mainz hoch, die diese Entwicklung weiter festigen. Die Angleichung ist also fast abgeschlossen, sodass der verzweifelte Blick gen Liga 2 wandert, wo nun also Essen und Jena wieder aufschlagen werden. Aber wer ist denn da eigentlich noch so? Sand und Meppen hatten wir ja schon als seit Jahren minimal am Aufstieg vorschrammende Teams. Dann gibt es noch Tabeas Asset vor Colas knaben, Viktoria Berlin, sowie ein paar Teams, wo die Herren zumindest im Profifußball spielen (wie nun auch Meppen ja wieder): Ingolstadt, Bochum und Gladbach. Einzig Andernach ist da auffallend ohne Bezug. Und dann gibt es noch Turbine Potsdam, ehemals dominierend in Liga 1, kurz nochmal wieder in Liga 1, nur um da krachend unterzugehen und selbst in Liga 2 nur ganz knapp durch eine Nachspielzeit-Wende im Spiel gegen Bayern 2 den Abstieg in die völlige Bedeutungslosigkeit von Liga 3 abzuwenden. Achso, das wären in der Tat noch Bayern 2, Wolfsburg 2 und Frankfurt 2, also sogar inzwischen die Zweitvertretungen in Liga 2 von den Erstligateams der Frauen, die wiederum
die Herrenteams – so halt, nur noch mal eine Nummer eklatanter. Und Warbeyen, die aber bei allem sportlichen Respekt schlicht nicht konkurrenzfähig waren. Und dann machen wir mal etwas, was eigentlich gar nicht mehr nennenswert irgendwo passiert und vermutlich nur ganz wenige überhaupt auf dem Schirm haben: Wir schauen auf die Struktur unterhalb von Liga 2 bei den Frauen, was offiziell der Amateurbereich ist. Aber stimmt das überhaupt noch?
Also, unterhalb der beiden eingleisigen Ligen 1 und 2 gibt es in Deutschland im Frauenfußball 5 Regionalligen (ja, fünf Regionalligen – ich kann ja auch nichts dafür). Allerdings sind die Frauen selbstverständlich eigenständig und souveräner organisiert, sodass sie es nicht nötig haben, der bajuvarischen Hybris ihre eigene Bayernliga als Kirmes-Regionalliga zu geben. Nein, hier gibt es noch die etwas bewährtere Aufteilung in Nord (NI, SH, HB und HH), Nordost (alle neuen Bundesländer + Berlin West), West (nur NRW – das Pendant zur Bayern-exklusiven Liga bei den Herren also), Südwest (Rheinland-Pfalz und das Saarland) sowie Süd (Hessen, BaWü + Bayern [so viel zum Thema Nordhessen kann nicht in einer Liga mit Bayern zusammen]).
Es gibt in Liga 2 aber nur 3 Absteiger, bei fünf Meistern aus den Regionalligen. Wie machen wir es denn hier? Moment – ich würfel kurz – aha, das Ergebnis:
(Quelle)
Warum auch immer Süd direkt aufsteigt. Vermutlich, weil da das Bundesland Bayern dabei ist und so kompensiert wurde dafür, dass sie keine eigene Regionalliga stellen dürfen. Whatever, so ist eben die Aufstiegsregelung. Dann schauen wir doch mal mit Freude darauf, wer da denn die zweite Liga beglücken könnte, auch wenn da noch nicht alles feststeht. Stand heute:
Fangen wir direkt in der Süd an, weil da ja der Meister direkt durchgeht. Und wir sehen die TSG Hoffenheim mit ihrer Zweitvertretung auf dem Platz an der Sonne mit 48 Punkten, Weinberg, die auch schon mal in Liga 2 waren, sind bei 47, haben aber ein Spiel mehr schon absolviert. Wetzlar ist bei 0 Spielen gelistet, offenbar insolvent, jedenfalls muss man offenbar mit 12 Teams = 22 Spielen rechnen. Heißt übersetzt: Gewinnt Hoffenheim II am nächsten Wochenende gegen Eintracht Frankfurt III (in Zahlen 3, man ist das traurig, ganz ehrlich), dann sind sie quasi durch. Geil, Hoffenheim II in Liga 2, das ist ja noch schlimmer als Bayern oder WOB 2. Eine Zweitvertretung einer ersten Frauenmannschaft eines Herren-Bundesligisten, der nur wegen eines SAP-Milliadärs genau dort spielt, wo er spielt.
Im Norden steht Holstein Kiel bereits fest mit 7 Punkten Vorsprung auf Aurich (huch, Aurich??? ok….) – also ebenfalls ein Frauenteam eines etablierten Herren-Zweitligisten, das in die Aufstiegsspiele geht.
In Nordost steht Hertha BSC Berlin uneinholbar auf Platz 1. Na herzlichen Glückwunsch, da hat die alte Dame als vielleicht doch noch einen Aufstieg zu feiern, nachdem sie sich 2023 die Frauenabteilung von Zehlendorf
einverleibtangegliedert haben. Und weil das alles so schön ist und Fabi Resse nicht alle 50.000 gestern zur gratis-Currywurst einladen konnte, hat man sich als Sugardaddy nicht lumpen lassen und die Frauen gestern nach dem Herren-Spiel gegen Fürth ins Olympiastadion gelassen! Ins große, das ist ja fast so krass wie selbst bei diesem Halbmarathon oder wie der Lauf heißt einlaufen zu dürfen. Vorsichtshalber hat man den Fans des Herren-Zweitligaspiels aber den kostenfreien Eintritt gegeben, weil man dem Braten nicht traut. Man will ja nicht den Minusrekord von Blau-Weiß 90 gegen Meppen (oder die Kategorie vermutlich?) eines Pflichtsspiels im Olympiastadion gefährden mit sensationelle 1.007 Zuschauern aus dem Jahr 1989. So melden die Gazetten, deren Vertreter auch keine Wurst mehr bekommen haben, 14.500 Nicht-Zahlende Zuschauer im Olympiastadion und ein Banner mit “Meisterinnen müssen aufsteigen”. Ok, wenigstens damit haben sie Recht. Egal, wichtig ist: ebenfalls ein Frauenteam eines etablierten Herren-Zweitligisten, das in die Aufstiegsspiele geht.Weiter geht die wilde Fahrt der Vorfreude mit dem Westen: Hier ist noch nichts entschieden! Spannung! Drama! Naja, bleiben wir mal alle wieder im Sulky, wie Frank Buschmann in die Konferenz hineinschreien würde. Es geht hier nur um das Duell zwischen dem 1. FC Köln II, Borussia Dortmund (na endlich, das wird auch mal Zeit, Frau Popp hat doch keine Zeit mehr) und theoretisch, wenn auch unwahrscheinlich, Arminia Bielefeld. Die haben bei noch 3 Spielen 6 Punkte auf den 1. FC Köln 2 und das um 19 Tore schlechtere TV. Das wird also wohl nicht. Der BVB hat 2 Punkte Rückstand auf Köln II bei noch 3 Spielen. Ich denke wir hoffen alle, dass es der BVB noch schafft, damit sie dann den Kader noch weiter aufpimpen können und Liga 2 zerstören für den direkten Durchmarsch. Karma wäre natürlich, wenn West gegen Nord die Aufstiegsspiele vermurkst. Da würden ja selbst Herrn Frymuth, sollte er überhaupt jenseits des von Sky zum “Frauen-Klassiker” hochsterilisierten Pokal”krachers” BVB-FCB samt Liveübertragung auf Mix etwas davon mitbekommen, die protektionistischen Funktionionärsadern gefrieren. So oder so: Zu 99 % geht hier ebenfalls ein Frauenteam eines Herren-Erstligisten in die Aufstiegsspiele, welche Freude.
Fehlt noch Südwest: Und oha, was ist denn da los? Bereits sicher steht der 1 FC Saarbrücken als Aufstiegsspielteilnehmer fest? Ein handfester Skandal, NUR ein Drittliga-Herrenteam als Begleitung. Ist das denn überhaupt erlaubt? Dahinter ist Mainz II, aber da muss man Verständnis haben, weil sie ihr Quersubventionierungsmaschinerie einfach gerade erst hochgefahren haben und erstmal mit Müh und Not (AAAAS berichtete irgendwo weit oben in diesem Kommentar) den Aufstieg in Liga 1 der ersten Mannschaft noch sicherstellen mussten. Da lassen wir also Gande vor Suggardaddy ergehen und keine Sorge, die Hertha wird das in den Aufstiegsspielen schon richten, auch wenn Tabea dann, nachdem sie gerade erst Turbine weggeboxt und fast ausgeknockt hat, dann erneut ein Berliner Team als Konkurrent und Risiko für ihr Asset-Management bekommt. Tabea ist also die-hard-Saarland-Fan, DAT ist klar (kleiner Aviation-Jokus zum abreagieren).
Wir haben also in der Zusammenfassung für Liga 2 der Frauen im nächsten Jahr von unten:
Hoffenheim II sowie Kiel/Köln II/BVB und Saarbrücken/Hertha. Also werden wir, weil einfach alles so richtig dufte läuft Hoffenheim II, den dann alles rasierenden BVB und Hertha bekommen. Ich prognostiziere diese Aufsteiger in Liga 1 in der nächsten Zweitligasaison: SC Sand und SV Meppen. Haha, natürlich nicht. Es werden natürlich der BVB und Gladbach werden, ggf. Kiel, wenn sich Nord gegen West durchsetzt. Aber sicher kein Zweitligist ohne Herren-Profiteam über Liga 3. (Hinweis, obwohl schon so oft ausgeführt: Der SV Meppen betreibt KEINE Quersubventionierung zwischen Herren und Frauen, einsehbar im Geschäftsbericht. Es gäbe auch gar kein Geld für irgendeine Quersubventionierung, selbst wenn man das wollte.)
Somit sind wir also in einer Situation angelangt, die mit Sicherheit oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit diese Situation im Frauenfußball zeigt:
– 13 von 14 Teams der Google Pixel 1. Bundesliga sind Teams, deren Herren in er 1. Fußball-Bundesliga spielen
– 1 Team (Nürnberg) ist das eines Herren-Zweitligisten
– Die beiden Absteiger in die zweite Bundesliga der Frauen sind keine Herrenclub-Teams mit Profiteam (Jena selbst wenn die Herren noch aufsteigen hätte als Neu-Drittligist für Quersubventionierungen
– Die Aufsteiger aus den Regionalligen sind bis auf Saarbrücken, wenn sie es schaffen allesamt Vertreter von Herren-Bundeligisten (Liga 1 oder 2) mit teils starken Ambitionen wie BVB oder Hertha.
Meine Bestandsaufnahme endet hier und ich komme für mich zu folgenden Erkenntnissen:
1. Die Google Pixel 1. Frauen-Bundesliga ist endgültig an einem Punkt angekommen, wo man sich vollständig nur noch als Mannschaft etablieren kann, wenn man einen Herren-Proficlub im Verein hat. Hier braucht es sogar realistisch auf Dauer einen Herren-Erstligisten und selbst ein etablierter Zweitligist reicht aktuell nur noch in einem Fall aus. Das ist ein Sargnagel auf Attribute wie “Eigenständigkeit” oder “Gleichberechtigung”. Die Frauenteams sind nichts anderes als Anhängsel der Herren-Erstligisten + Nürnberg. Mein Hauptkritikpunkt ist, dass die große Chance verspielt wird, eine eigene DNA aufzubauen, eine eigene, familienfreundliche und agrressionsfreie Sportkultur zu pflegen, wo es sowas wie monotone Dauergesänge vorbei am Spielgeschehen, gefährliche Pyroshows, Platzstürme, Randale oder überdimensionierte Polizei- und Ordnerpräsenz nicht gibt. Das widert mich an und nimmt mir jede Freude am Sport mit Seinen Eigenheiten, der sich genau NICHT über den Vergleich mit den Herren, sondern über die Unterschiede definieren könnte. Das Gegenteil tut er leider.
Wer jetzt fordert, wie hier auf AAAAS geschehen, das sei alles gut und in Ordnung, weil Frauen jahrzehntelang in ihrer fußballerischen Entwicklung angefangen bei den DFB-Verboten unterdrückt wurden und das eine Kompensation sei, der irrt gewaltig. Natürlich wurde unterdrückt, natürlich muss kompensiert werden und natürlich muss im Sinne der Gleichberechtigung alles dafür getan werden, dann die RAHMENBEDINGUNGEN stimmt. Aber das heißt nicht, dass man das 70er-Jahre-ideal der vollständig abhängigen Hausfrau fröhnt, die die Kinder erzieht, während der Mann arbeiten geht. Das mag in Oberbayern noch funktionieren, aber nicht in einer Gesellschaft, die im Jahr 2026 echte Gleichberechtigung und echte, gleiche Wertschätzung lebt. Keine Feministin der Welt kann doch zustimmen, dass es gut sei, eine solches völlig unorganisches Wachstum zu erleben als einzige Entwicklung überhaupt, die zum einen komplett steht und fällt mit Entscheidungen, die Männer treffen (siehe Kühne einst, als er wegen 80.000 € die HSV-Frauen aus der Bundesliga fallen ließ als Multimilliadär, der die Summe in weniger als 1 Stunde verdient durch nichts tun). In den höchsten Gremien der Clubs, wo die Vorstände entscheiden, sitzen wie in der restlichen Berufswelt fast ausschließlich Männer. Liebe Frauen, das kann doch nicht sein, dass ihr das wollt, und das bezieht die Spielerinnen selbst ein. Ja, man will aus der Karriere möglichst viel rausholen, Geld verdienen, davon bestmöglich leben können – das ist doch logisch. Aber was ist denn der Preis? Der Preis ist völlige Abhängigkeit von Herren-Teams und Herren-Entscheidungsträgern in den Vorständen der Herren-Bundesligaclubs. Gute Nacht, wenn das wirklich die einzige oder beste Möglichkeit ist, sich aus der jahrzehntelangen Unterdrückung zu befreien. Das will und werde ich nicht als echte Lösung ansehen.
2. Wir erleben des weiteren, dass selbst jetzt schon innerhalb dieser völlig unorganisch noch im Wachstum befindlichen Frauen 1-Bundesliga die Verhältnisse fast so sind wie bei den Herren. Das ist natürlich auch nicht verwunderlich, denn das Geld regelt natürlich die Macht. Bayern München ist bei den Herren national völlig unangefochten und wenn nicht gerade Leverkusen eine Freaksaison spielt, dann wird Bayern im Frühjahr Meister. Genau so ist es passiert. Aber: Das ist bei den Frauen längst genauso, gar noch schlimmer. Wie bei den Herren haben die Frauen des FCB ebenfalls 16 Punkte Vorsprung und haben ein noch absurderes Torverhältnis. Bayern Münchens Frauen haben genau 9 (!) Gegentore in der gesamten Saison zugelassen. Und es ist nur noch ein Spiel zu spielen. Die Tordifferenz ist bei +80 (!), Wolfsburg als zweitplatziertes Team hat 37 Tore kassiert und eine TD von 32. Das sind fast 50 Tore in der TD Unterschied. Kurzum: Der Meisterschaftskampf ist noch viel töter als der bei den Herren. Das ist ein absoluter Sargnagel auf Wettbewerb, Spannung und damit auch Wahrnehmung. Wie kann man denn ernsthaft gutheißen, dass diese Entwicklung etwas ist, was neben den Kritikpunkten aus Punkt 1 dem Frauenfußball zuträglich ist. Das ist doch genau derselbe Mist, der die Herren-Bundesliga schon kaum noch anschaubar oder zumindest beliebig macht. Auf extrem viel geringerem Niveau, was das Interesse und die Wahrnehmung angeht, entledigt sich die Frauen-Bundesliga aber im Rekordtempo sogar noch mehr jedem Wettbewerb, statt im Gegensatz zu den Herren für Spannung zu sorgen. Eben WEIL diese Abhängigkeit existiert, weil die Marke (nicht zwingend das Geld, sondern alleine der Markenname) schon dafür sorgt, dass Vorteile entstehen. Die Frauen des FC Bayern können die größte Grütze auf Erden spielen. Aber alleine weil da “FC BAYERN MÜNCHEN” steht, kommen mehr Zuschauer gegen die als gegen Ingolstadt oder Potsdam. Aber nicht, weil sich die Frauen das aufgebaut hätten, sondern weil sie von der durch Herren aufgebauten Marke profitieren. Und somit geht eben genau dieselbe Schere schon viel zu weit auf wie bei den Herren. Bayern dominiert bei den Herren -> Die Frauen rasieren komplett die Liga. VW geht es schlecht -> Die Herren straucheln noch mehr und die Frauen haben längst den Anschluss an die Meisterschaft verloren, sind noch das zweitbeste Team und im Pokalfinale. Aber der Aderlass ist unübersehbar und ich denke nicht, dass sie noch unter den Top3 in der nächsten Saison landen. Die anderen Werks- oder Plastikvereine wie Leverkusen, Hoffenheim oder Leipzig ballern ungehemmt Kohle auch in die Frauenteams, weil Geld noch da ist. Man sah es ja bei RB Leipzig, wie die auch von 0 plötzlich durch Liga 2 gegangen sind und selbst da schon im Pokal als Zweitligist den SC Freiburg kurz vor einem Pokalaus hatten damals. Und die Extreme kommen immer häufiger und immer krasser. Union Berlin und der HSV waren die größte sportliche Farce, Stuttgart vor allem und Mainz ziemlich sind es diese Saison. Ich wiederhole mich: Wer ohne selbst erwirtschaftetes Geld und völlig in Abhängigkeit von anderen agiert, der begibt sich in die Gefahr, bei nächstschlechtester Gelegenheit wie eine heiße HSV-Kartoffel damals fallen gelassen zu werden. Und das unter dem Deckmantel der “man geht in Vorleistung für jahrzehntelange Unterdrückung”-Unlogik. Das ist nichts anderes als die selbstaufgelegte Entmündigung.
3. Diese Entwicklung zerstört nicht nur die 1. Frauen-Bundesliga, sondern eben auch im vorbeigehen die 2. Frauen-Bundesliga nachhaltig. Im Rausch des Durchmarsches katalysiert durch den sportlich unfairen finanziellen Wettbewerbsvorteil der Herren-Erstligisten und medial gefeiert von den bandwagon-Aufspringern, die beim ersten Motorversagern direkt wieder abspringen, gehen Vereine, die entweder eigenständig auf Frauenfußball setzen und jahrelange, teils jahrzehntelange organische Aufbauarbeit geleistet haben, zu Grunde. Das gilt für Turbine Potsdam am Rande der Existenz, für die SGS Essen, die insolventen und inzwischen zum MSV eingemeiderichten Frauen von Duisburg oder – vielleicht erinnert sich noch jemand an sie – Vereine wie Heike Rheine.
Es gibt dann die Vereine, die aktiv auf die Herrenvereine zugehen, aber um gleichberechtigt, als autark aber dennoch die Marke selbst mitaufbauend auf Augenhöhe soweit irgendwie möglich, mitzumachen. Also die, wo nicht eine riesige Marke existiert auf Niveau eine deutschlandweit wahrgenommenen Erstligisten bei den Herren, mindestens Zweitligisten. Also meine ich nicht den 1 FFC Frankfurt, der sich der Eintracht angliedert. Nein, ich rede von Vereinen wie Viktoria Gersten, die die Option hatten, wie Rheine nicht mehr zu existieren oder aber in der Region einen Verein mit gesunden, geerdeten Level zu haben, wo man eben wirklich zumindest weitestgehend gleichberechtigt agieren kann. Und so ist Martina Reisinger damals mit Gersten zum Vorstand des SV Meppen gegangen und hat darüber gesprochen. Und so hat Meppen die Frauenabteilung aufgebaut. Also nicht durch Querfinanzierung wie Union Berlin, Leipzig, Stuttgart oder der HSV, auch Mainz 05. Sondern durch ein bisschen die Marke SV Meppen auf Niveau von Liga 4 damals nutzen und ein paar regionale Sponsoren bespielen. Und so ist etwas bei uns entstanden, was eben genau das von mir geforderte organische Wachstum ist. Der Frauen des SV Meppen in Liga 2 sind über Sponsoren komplett eigenfinanziert, völlig unabhängig von Herren-Einnahmen. Das Stadion gehört der Stadt, nicht dem SVM, also profitiert man nicht von der Infrastruktur, die ohnehin wirklich extrem in die Jahre gekommen ist, weshalb ja u. a. unsere U23, die Oberliga-Mannschaft der Herren in Liga 5 (das ist die Spieklasse von TeBe-Berlin – so zur Einordnung)
nicht mal in Meppen-Neustadt spielen kann, sondern in zu Meppen gehörenden Vororten. Kurzum: Da wird nicht wie bei Erstligisten der Herren von Trainingsinfrastruktur oder quergeschossenem Geld profitiert. Das unterscheidet den SV Meppen von Vereinen wie Mainz oder Stuttgart. Jena würde ich ähnlich einordnen, ohne gut zu wissen. Sand ist komplett auf die Frauen orientiert mit super Nachwuchsarbeit. Aber außer Meppen und Sand kann seit 3 Saisons schon niemand da mitspielen oben. Potsdams Fall, die es noch einmal wegen des TV geschafft haben mit Liga 1, ist bekannt. Die werden da nie wieder hinkommen. Ansonsten bleiben eben nur Herren-Erst- oder Zweitligisten-Frauenteams auf Durchreise. Und dann sind es irgendwann so viele, dass natürlich Gladbach oder Bochum oder selbst Ingolstadt Sand und Meppen von knappe vor Liga 1 ans untere Ende von Liga 2 schieben. Bis dann das Licht ausgeht, weil man einfach nicht mehr konkurrieren kann. Und so wird auch der noch halbwegs aktive Wettbewerb, der durch Teams wie Union, HSV oder Stuttgart schon akut gefährdet ist, in Liga 2 getötet. Die hier in Liga 2 noch existierende eigene DNA abseits der bekannten Herren-Vereine samt Anhängsel, weil es gerade en vogue scheint (mein Eindruck u. a. bei Union Berlin und dem HSV), geht so als nächstes sukzessive kaputt.
Auch dann wird es hier und medial wieder diejenigen geben, die die Entwicklung feiern und vor lauter singulärer Flagship-Spiele in den Herren-Bundesligastadien den Alltag vergessen, der in der Liga meist auf den Nebenplätzen oder einem 2.500er-Campus als die Liga dominierender Meister stattfinden. Diese Blauäugigkeit schmerzt mich am meisten, also wie man sehenden Auges und wehenden Pferdeschwanzes ins Verderben der Interessenlosigkeit wankt.
4. Das Argument, “ohne die Frauenteams der Herren-Bundesligisten würde der Frauenfußball in Deutschland langweilig sein und den Anschluss international noch mehr verlieren”. Ich antworte dem wie folgt: Der deutsche Frauenfußball hat längst selbst mit diesem System den Anschluss verloren. Außer Bayern München haben Wolfsburg und Frankfurt international OK ausgesehen, aber realistisch waren sie ohne Chancen, richtig weit zu kommen oder den Titel zu gewinnen. Und Bayern München, die ja die Liga mit nur 9 Gegentoren und ohne Niederlage kaputt dominieren, wurden von Barcelona rasiert, als es drauf ankam. Viele Spielerinnen gehen selbst bei Bayern weg (Stanway), beim VfL Wolfsburg ist es ja nicht nur Popp, sondern schon vor dieser Saison gab es das große Abwandern.
Kurzum: Auch so ist das nicht möglich – eben genauso wie bei den Herren, wo auch nur der FC Bayern international auf höchster Ebene was reißen kann. Freiburg bei den Herren ist eine Ausnahme und es ist auch “nur” die EL. Und was die Langeweile angeht: Das stimmt genau nicht. Es gab vor der totalen Dominanz des FC Bayern immer mindestens mal einen Zweikampf um die Meisterschaft zwischen Wolfsburg und Bayern. Und zwar bis zum letzten Spieltag. Das ist vergleichen mit jetzt deutlich besser. Es gab viel mehr Durchlässigkeit und frische Vereine in den ersten beiden Ligen mit allen sportlichen Aufs- und Abs, die dazugehören. Das ist doch besser als der Einheitsbrei an Vereinsnamen, die man auch schon von den Herren zur Genüge kennt und nicht sonderlich wert schätzt (bei allem Respekt: RB Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen vorne weg, eigentlich ja auch Wolfsburg). Wenn man nicht mehr unterschieden kann, ob die Tabelle, die man gerade anschaut, die der 1. Bundesliga der Herren oder die der Frauen ist, dann läuft doch etwas schief. Wenn wie in der letzten Saison irgendwann mal die Top5 oder Top6 sogar komplett identisch sind, dann mal ganz ehrlich, interessiert das viel weniger organisch und insgesamt als wenn andere Teams mitmischen. Und die anderen Teams müssen ja nicht unprofessionell aufgestellt sein, wer behauptet denn sowas?
Wie sehr egal der Frauenfußball in den hier so gelobten aktuellen Strukturen ist, sieht man ja gestern, wo außer mir niemand im Tagesthread den nationalen Frauenfußball überhaupt thematisiert hat. International hat neuronal auf das französische Cupfinale hingewiesen. Ansonsten wurde auch soweit ich es per Suchfunktion finden konnte nur von mir selbst die DF1-Übertragung vom wichtigen Spiel Köln-HSV erwähnt. Nicht einmal die Meisterschaftsfeier mit Schalenübergabe auf dem Campus der Bayern wurde erwähnt. Geschweigen denn, dass da noch die Partie 1 gegen 3 stattfand. Null, nada, niemand. Natürlich ist das hier kein Abbild der Gesellschaft, aber schon ein deutlicher Indikator, denn hier wird schon ziemlich viel vielfältigster Sport durch die Tagesstränge getrieben – zu Recht! Worauf möchte ich also argumentativ hinaus: Wenn das Interesse in diesem kaputten System nicht wirklich da ist, dann macht doch wenigstens das System gut. Und versucht so, echte Interesse losgelöst vom Anhängsel-Status zu erzeugen.
Abschließend zwei finale Bemerkungen:
1. Ich sehe überhaupt kein Indiz, dass auch nur irgendwie Zweifel an dem eingeschlagenen Weg existieren. Man geht sogar den Weg am DFB vorbei, um DFLesk eine eigene Ligaorganisation zu etablieren für die Frauen. Was ich grundsätzlich für gut befinde, geht für mich aber an der Stelle kaputt, wo eben die genannten Strukturen die Abhängigkeiten von den Herren irreversibel bedingen und somit auch eine eigene Organisation nicht selbst eigenständig tragen kann. Weil es eben kein eigenständiges Fundament gibt. Je mehr diese Entwicklung voranschreitet, des mehr geht die Schwere genauso wie bei den Herren auf und dasselbe Schicksal ereilt auch die Frauen-Bundesligen. Genau genommen hat sie die längst ereilt.
2. Ich bin immer für sportlichen Wettbewerb, wo die Rahmenbedingungen fair sind. Dass es immer für einige mehr als für andere Wettbewerbsvorteile gibt, bleibt nicht aus. Rostocks Wege durch die Republik werden genauso wie für Freiburg immer weiter sein als die von Hannover oder Frankfurt. Aber dennoch gibt es Optionen, eine sportliche Grundausgeglichenheit zu schaffen, organisatorisch und unabhängig von zu vielen internen Faktoren. Das passiert nicht, im Gegenteil, es wird der Pfad des “die stärkeren werden immer stärker, die kleineren immer kleiner und die Mitte immer geringer” gegangen. Das ärgert mich schon massiv bei den Herren und es ärgert mich noch massiver in unserer Gesellschaft und insbesondere der Politik(er). Daher ziehe ich für mich den ganz klaren Schlussstrich und gebe den Frauenfußball jenseits des SV Meppens, die ich gerne noch verfolge, solange es sie gibt, auf.
Ich ende mit einem dystopischen, aber für mich schlicht realistischen Urteil: Der Frauenfußball in Deutschland hat sich im Versuch, sich verdiente und überfällige Gleichberechtigung zu erarbeiten, blind völlig abhängig gemacht von Männern, ihren Fußballvereinen und männer-dominierten Vorständen. Statt selbstbewusst eigenständige, bessere und spannendere Wege mit authentischem organischem Wachstum zu gehen, und so neue Zielgruppen zu unterhalten, betritt man die toxische Blase des totkapitalisischen Herrenfußballs, der selbst im vollen Widerspruch zwischen Traditionalisten, 50+1, Investoren, mangelnder Wettbewerbsfähigkeit und sich dadurch aufschaukelnden Fronten zwischen Ultras und Polizei/Behörden immer weiter ins Abseits begibt. Nur macht der Frauenfußball das auf so niedrigem Niveau, aber gleich schlecht, dass er selbst als erstes den Haien zum Fraß vorgeworfen wird. So wie Kühne es damals ohne mit der Wimper zu zucken gemacht hat. Und wer kann als Spielerin, rettet sich ins Ausland – ganz so wie bei den Herren.
Oder um es nochmal schärfer zu formulieren: Auch wenn sicherlich nicht alles super und schön bei Turbine Potsdam auch in den guten Jahren gelaufen ist, ist es schon bezeichnend, dass von diesem reinen Frauenclub, der die höchsten Erfolge auch international gefeiert hat, fast nichts mehr übrig ist und isolierte Aussagen von einer Tabea Kemme in einem Podcast reichen, um diesen komplett in Frage zu stellen, während sie selbst nicht nur bei Sky als Expertin im Herren-Haifischbecken agiert, sondern mit Viktoria Berlin selbst so agiert, dass ihr, selbst wenn sie Recht haben sollte mit ihrer Kritik an Turbine Potsdam, eigentlich gar nicht zusteht, das derart zu kritisieren.
Was ich wohl nicht mehr verstehen werde ist, wie schlaue und intelligente Menschen, gerade auch Frauen selbst, diese Entwicklungen gutheißen können, sie feiern und noch Kritik an den Personen üben oder gar – menschlich wirklich richtig fragwürdig im Verhalten – sich über diese lustig zu machen, die das wirklich ärgert und die versuchen, das mit Argumenten zu untermauern. Aber ganz ehrlich: Jeder hat nicht nur das Recht auf eine eigene Meinung, sondern auch darauf, einen Diskurs zu verweigern, indem man ignoriert oder mit lapidaren Einzeilern betrieben Aufwand der Gegenseite nicht wert schätzt. Das ist total ok, nur ziehe ich, nachdem ich das auch hier zu oft erlebt habe, mit Ende dieser Saison meine persönliche Reißleine und geben bis auf den SVM den Frauenfußball und Diskussionen komplett auf. Das ist schade, aber dann nur konsequent. Und wenn mir die letzten Monate eine Sache gezeigt haben bei viel Mist: Konsequent und ehrlich zu einer Entscheidung stehen ist häufig richtig, aber zumindest immer integer. Und wenn man dabei noch versucht, möglichst wenig anderen damit weh zu tun, dann schaden diese Entscheidung in den seltensten Fällen.
Damit enden dann hier meine Ausführungen zum Frauenfußball bis auf Weiteres. Und keine Sorge an manch stillen, treuen Mitleser: auch sonst erstmal bis auf Weiteres abgesehen von ganz seltenen Ausnahmen meine Wortmeldungen. Ich habe fertig oder so, zumindest keine Lust mehr. Und das ist kein Vorwurf an irgendwen, sondern nur meine persönliche Ernüchterung und Frust.
@uwe: weil Portland im Jahr zuvor bereits Clyde Drexler als Point Guard gepickt hatte. Bowie als #2 wurde im ersten Jahr ins All-Rookie-Team berufen, die Karriere ist wohl durch Verletzungen schwächer geblieben als erhofft.
Und Olajuwon an #1 zu picken kann man wohl kaum kritisieren.
@Linksaussen
Schön, dass die Basics bei Dir sitzen.
Da war keine Kritik versteckt, höchstens an den Top-Kandidaten des nächsten Drafts.
@Umlenker
Du hattest am Anfang der Saison auf die Deiner Meinung nach viel zu hohe Anzahl an Mercy Rule Spiele hingewiesen. Für mich gehört das zumindest zum deutschen Baseball dazu, gerade wenn wie in allen Ligen unterhalb der Bundesliga immer Doubleheader gespielt werden. Es gibt immer zu wenig gutes Pitching und eben keine Bullpen.
Aber tatsächlich sind es im bisherigen Saisonverlauf viel mehr als ich erwartet hätte und das ohne den Sonderfall Haar, die in der letzten Saison gefühlt mehr als die Hälfte der Spiele per Mercy Rule verloren haben …
Deine Hinweise Stealer habe ich nicht gesehen/überlesen.
Und Curry wurde von den Warriors auf #7 gedraftet.
Da spielt aber auch das Alter eine Rolle, sie nehmen halt mit den ganz hohen Picks lieber einen 18jährigen. Leute wie Karaban oder Reed, die UConn zum Titel geführt haben, werden in den Projektionen viel später gezogen.
Finde beim Draft spannender, wann der Core des zukünftigen DBB-Teams dran kommt.
Der Athletic hat Steinbach auf #14 und Anderson auf #18 (“best shooter in this class” – aber er ist relativ klein, das gibt im Draft immer einen Abschlag).
Kayil ist da gerade nicht gelistet (anderswo schon), der könnte spät in der 2. Runde auch unterkommen. (Interessanter Seitenstrang für die BBL-Playoffs, da kann er sich im Draftranking hochspielen.)
Am Wochenende wurde auch die Goldene Ananas im Frauen-Basketball ausgespielt. Vier Mannschaften aus der 2. Liga spielten um den Titel Meisterin der 2. Bundesliga in einem Final-Four Format. Leider komplett ohne sportliche Bedeutung, denn von den vier Mannschaften hat genau eine, nämlich Heidelberg, die die Lizenz für die 1. Liga vulgo Aufstieg beantragt. Und natürlich belegt diese Mannschaft den *trommelwirbel* 4. Platz. Glückwunsch an Hauptrundenzweiten des Südens, Heidelberg, zum vierten Platz im Final Four.
Ouch. Sind nicht die Heidelberger Basketballfestspiele gerade.
Um viel mehr als die goldene Ananas wird es in diesem Jahr wohl auch für die Mets nicht mehr gehen. About the Mets ist trotzdem am Start, hilft ja nichts.
@veniat: Du kannst nicht dem FSV Mainz 05 den Vorwurf machen, dass der SC Sand zu doof ist in Andernach (!) mehr als einen Punkt zu holen. Das ist schade, das ist aber auch selbst schuld. Am Ende entscheidet grundsätzlich der sportliche Erfolg über Auf- und Abstieg. Es gibt keine moralischen Aufsteiger und auch keine moralischen Absteiger.
Überhaupt auch gar keine moralische Überbasis hat hier der SV Meppen. Ein typischer Männerverein mit angeschlossener Frauenmannschaft ohne nennenswerte Nachwuchsarbeit in diesem Bereich. Ich finde das sollte man auch schon mit dazu sagen – Vereinsliebe hin oder her.
Das wäre bei Potsdamn natürlich schon was anderes. Hier sind die Probleme aber zum großen Teil auch Hausgemacht. Ein paar Eindrücke konnte man wie von dir erwähnt in dem Tribünengespräch Podcast mitnehmen, alles andere erfährt man auch so. Die Basis mit Jugendleistungszentrum in Potsdam direkt war eigentlich perfekt und es gab ja auch ein paar größere Finanziers. Die hat man allerdings dann doch mit der Zeit etwas vergrätzt, weil man nicht die nötigen Strukturen geschaffen hat oder die falschen. Natürlich würde es nie mehr für Bayern* & co reichen, aber dass es derart runter geht wäre nicht nötig gewesen. So hat man das Feld mehr oder weniger für die Konkurrenz aus Berlin geebnet und war genau im “richtigen” Moment zu schwach aufgestellt.
*Nur um das einmal gesagt zu haben, weil es ab und zu so klingt als wenn JETZT die Bayern den Frauenfußball entdeckt hätten und jetzt das große Geld investieren und alle anderen müssen MImimimi singen. Die Bayern zählen (neben TeBe und wenigen anderen) zu den ansoluten Pionierinnen des Frauenfußballs. Da war man anderswo in der Republik noch der Meinung, die Frauen gehören zum Möhren-Ernten aufs Feld.
*Nicht unterschlagen werden sollte auch, dass TeBe allerdings einfach gar keine Frauenabteilung mehr hat. Die alte Zerbrach weil das Engangement wie bei Turbine auf sehr dünnen Füßen stand…ein Neuanfang wurde mit Unterstützung vieler Künstler und Bands als Eichkampgirls gestartet – bis auch hier die Abteilung erneut zerbrach. Seitdem ist TeBe damit beschäftigt die eine Insolvenz vor der anderen zu vermeiden. Und so bleiben halt die drei deutschen Vizemeisterschaften und das Wissen, den Frauenfußball schon gespielt zu haben, als der DFB selbigen noch verbot.
Kann man sich nur nichts für kaufen. Insofern ist selbst das dünne Engangement des SV Meppen noch besser als derzeit TeBe.
@Denis: Nur weil du es bist und ich deine Meinung ernsthaft schätze und auch persönlich einschätzen kann, noch eine letzte Wortmeldung:
1. Natürlich hat Sand es sportlich nicht geschafft und ich mache Mainz nicht den Vorwurf es sportlich geschafft zu haben. Das ist überhaupt nicht der Punkt. Wer am Ende oben steht, hat es immer sportlich verdient, ich dachte, dass das explizit zu betonen gar nicht nötig ist. Gemeint sind Dinge, die diese rein sportlich auf dem Platz zu Stande kommenden Ergebnisse durchaus maßgeblich beeinflussen. Und das, je länger eine Saison dauert, umso mehr. Wenn man in Mainz und in Stuttgart wegen der Herren-Teams absolut hochwertige Trainings- und Regenerationszentren hat, während man in Sand und Meppen ins lokale Schwimmbad fahren muss, um nicht mal dann ein Eisbad nehmen zu können, dann hat das natürlich ziemlich direkte Auswirkungen. Daher ja auch mein Hinweis darauf, dass Sand gerade jetzt gegen Ende die Puste ausgeht und Mainz gerade jetzt umso mehr und umso höher gewinnt. Da darf man, so schwierig ein direkter kausaler Beweis möglich ist, schon einen Bezug annehmen. Genauso ist, auch wenn immer Pech dazu kommt und sowas immer auch auf höchster Ebene bei Gwinn o. ä. passieren kann, natürlich das Verletzungsrisiko höher, wenn du nicht so gut trainieren und regenerieren kannst. Meppen hat nicht nur die erste Torfrau und die dann im Winter verpflichtete neue erste Torfrau jeweils mit Kreuzbandriss verloren, sodass eine ganz junge die letzten Spiele bestreiten musste, sondern insgesamt bis zu 10 Stammspielerinnen. Natürlich kommt da Pech und vielleicht auch nicht so gutes Training als Grund in Frage. Aber auch hier darf man zumindest ein bisschen den Bezug zu Trainings- und vor allem dann Rehaoptionen ziehen, die eine Rückkehr beschleunigen oder nicht. Auch hier: Kein Vorwurf, dass Stuttgart oder Mainz das nutzen. Aber sie profitieren eben vermutlich davon, was einfach durch externe Strukturen gegeben ist.
2. “Überhaupt auch gar keine moralische Überbasis hat hier der SV Meppen. Ein typischer Männerverein mit angeschlossener Frauenmannschaft ohne nennenswerte Nachwuchsarbeit in diesem Bereich. Ich finde das sollte man auch schon mit dazu sagen – Vereinsliebe hin oder her. ” Das ist einfach nicht richtig. Teile habe ich ja schon mehrfach und auch eben ausgeführt inklusive der zeitlichen Ebene. Meppen war ein sehr auf den Männerfußball ausgerichteter Verein, was die Leistungsebene angeht, bevor Viktoria Gersten auf uns zugekommen ist 2010. Aber das ist inzwischen 16 Jahre her und wie jeder hier nachlesen kann, ist es so passiert, wie ich geschrieben habe. Schaut man sich die Zuschauerzahlen an, rein brutto schon, dann sieht man sehr gut, wo wir stehen auch in der Wahrnehmung der Zuschauer in Meppen. Stuttgart hat diesen Schnitt durch einmal gegen Mainz im großen Stadion spielen. Turbine hat den eben immer so, genauso wir, in etwa identisch (wir haben ja noch ein Spiel) beide. Und dann muss ja schon die Nettozahlen nehmen in Bezug zur Größe der Stadt bzw. Region. Und da ist Stuttgart und Berlin (Viktoria) und natürlich auch Potsdam eine ganz eigene Hausnummer als Meppen. Anteilig am Einzugsgebiet sind wir da also deutlich vorne, was nur, aber immerhin zeigt, wie sehr der Frauenfußball eben längst verwurzelt ist seit diesen 16 Jahren. Und was die Nachwuchsarbeit angeht, kann man halt auch gut nachlesen, dass man bewusst teile in Gersten gelassen hat anfangs. Klar ist dann in Meppen die Nachwuchsarbeit geringer erst einmal.
Was Bayern angeht: Stimmt, was die Historie angeht. Aber das habe ich ja auch nicht bestritten. Ich habe kritisiert, dass im Hier und Jetzt die durch die Herren protegierten Starken immer stärker werden und die Schwächeren schwächer. Was früher also auch bei den Bayern mitunter ein organischer, gesunder und vernünftiger Weg war, ist halt inzwischen keiner mehr. Meine Kritik bezieht sich ja nicht auf die Zeit, als jenseits von Potsdam und Duisburg noch Gänseblümchen gepflückt wurden, sondern auf die Zeit, wo Stuttgarts Frauen einen veritablen Kader komplett aus dem Nichts erhalten und dann mit allem Marketingbudget der Marke VfB und Geld der Herren beworben im Daimlerstadion gegen Mainz vor großer Kulisse spielen, was genau so ein flagship-Event ist, wo der Michel oder die Michelela hinterher enttäuscht von Dannen zieht und prompt nicht zum nächsten Spiel NEBEN dem großen Stadion kommt, weil man ausgerechnet das eine Flagship-Werbespiel gegen Mainz verliert. Während aber der Kicker und Sky Sport News und wer noch zufällig darüber als “Sportjounalist” gestolpert ist, natürlich vom tollen Event spricht.
So, den Rest können wir ggf. beim Tennis klären, beim DAMENtennis, wie Boris Becker es einst nannte. Da besteht ja keine Konkurrenz zu den Herren und soweit ich weiß, gibt es da zwar die Schnepfen, aber bis auf ein paar Knaben mit gekemmten Haar besteht keine Gefahr, dass das As zum Asset wird.
Apropos: Coco Gauff breakt sich mit der letzten Chance zurück ins Match gegen Iva Jovic (der aber auch kurz vorm – ja nicht mehr so großen – Upset ein bißchen der Arm schwer geworden ist). Nur noch 7:5 5:4.
Jablonski pfeifft das DFB Pokalfinale. Das kommt jetzt doch sehr überraschend, weil man normalerweise eher Schiris wählt, die nicht mehr so lange im Einsatz sind (und immerhin hören vier Schiris in der BL Ende der Saison auf). Anyway, hat er sich sehr verdient. International dürfte er auch an Stieler vorbei sein und damit auf Platz 3 der DFB-Schiris liegen (hinter Siebert und Zwayer).
#FCBayern
Was mir bei Euren Ausführungen fehlt ist die Erkenntnis, dass die Porto-Kasse des Stern des Südens groß genug war, um den Damenfußball allein zu finanzieren und an VW vorbeizuentwickeln sowie noch Restgeld für die F(ußball)C(lub) Bayern Basketball-Abteilung übrig zu haben, welche sich auch schon einmal abgelegte NBA-Recken leistete.
Ob das nun lobenswerte Pionierarbeit aus Süddeutschland oder Fehler im System ist, müssen andere beurteilen.
@denis: Was sind Eichkampgirls?
Das ist jetzt nicht böse gemeint. Aber dass es in Meppen erst seit etwas über 10 Jahren Frauenfussball gibt und die Mannschaft von einem anderen Verein übernommen wurde, hätte ich nach all den Beiträgen eher nicht erwartet.
@Linksaussen
Weg von der Anatomie, TeBe spielt am Eichkamp, Berliner Ortsteil Westend.
Mit Girls kenn ick mir nich so aus, glaube aber, das bekommst Du hin.
CL-Finale: Schiedsrichter Siebert, VAR Dankert. Einziger DFB-Schiri bei der WM: Zwayer. Es scheint gewisse Unterschiede in der Leistungsbewertung dieser Leute zu geben.
@veniat, zur Schlussbemerkung: Fühl ich. Du und Deine Wortmeldungen, Anmerkungen und Einwürfe bleiben hier selbstverständlich weiter sehr gerne gesehen. Egal wie selten oder oft, wie lang oder kurz und zu welchem Thema.
@Linksaussen: So nanne sich die Mädchenabteilung. Eichkamp ist die Gegend, in der TeBe zu hause ist.
Alles, was sternburg sagt.
Coco bringt als erste im 3. Satz ihren Aufschlag durch – zum 4:2. Die Doppelfehler macht aber eher Iva Jovic, was ihr heute etwas stärkeres Grundlinien-Game immer wieder torpediert. (Ich höre allerdings mehr nebenbei zu, als konzentriert hinzugucken.)
#Heidelberg Frauen Basketball
Eine mögliche Hintertür für einen Aufstieg der Basketballerinnen aus Heidelberg gibt es noch; die Beantragung einer Wildcard. Und da die erste Liga bei -4 Mannschaften in der Sollstärke liegt, also 10 statt 14 Mannschaften beinhaltet und es im Hintergrund schon wieder wegen möglicher Rückzüge brodelt, würde man die Heidelbergerinnen mit offenen Armen empfangen.
Aber in derselben Konstellation, also sportlich nicht aufgestiegen, aber mit Lizenzantrag, hat Heidelberg keine Wildcard beantragt. Andererseits hat die 2. Mannschaft von Heidelberg am vergangenen Wochenende den sportlichen Aufstieg von der Regionalliga Südwest in die 2. Bundesliga perfekt gemacht, könnte also dann direkt aufrücken ….
Veniat. Danke für den enormen Aufwand.
Aber schon die Ausgangsthese (und womit Du Deinen ganzen Rant aufhängst), hat meines Erachtens einen Haken. Sand vergibt den Aufstieg die 1. Bundesliga in Andernach. Sand (jahrelang fantastische Arbeit dort, wenn ich das richtig überblicke), scheitert also nicht an einer aufgepimpten Zweitvertretung, sondern an einem noch kleineren Verein irgendwo in Rheinland-Pfalz. Warum, weshalb kann ich nicht beurteilen.
Und noch einmal: Was wäre als Alternative möglich gewesen? Und dann bin ich wieder bei Siggi Dietrich, im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends (neben Bernd Schröder, anderes Thema) der prägende und wichtigste Mensch des Frauenfußballs und Chef eines der beiden damaligen Top-Vereine. Der irgendwann beschlossen hat, dass es besser ist, unter das Dach von Eintracht Frankfurt zu schlüpfen als eigenständig weiterzuabeiten (fast hätte ich geschrieben: zu weiterzuwurschteln). Aus Gründen. Nämlich dem gemeinsamen Nutzen von Infrastruktur und Personal (Physios etc.). Oder der VfL Wolfsburg: ein seit Jahrzehnten gewachsener Sportverein, in dem alles gemacht wurde (ähnlich Bayer Leverkusen). Also eben auch eine Frauenfußball-Abteilung, die ja jahrelang sehr erfolgreich war, allerdings stiefmütterlich behandelt (ich denke an die abgesagte Meisterfeier, weil die Männer Relegation spielten). Aber wie hätte da eine Abkapselung stattfinden können in dieser Stadt?
Zur Wahrheit gehört auch, dass die Frauen-Bundesliga vor der “Männerisierung” unterhalb jeglicher Wahrnehmungsgenze war (an “google pixel” war nicht zu denken), obwohl die Nationalmannschaft alle 2 Jahre mit einem Europameistertitel nach Hause kam. Der wurde einen Tag gefeiert (oder auch nicht), dann haben sich alle wieder dem einzig Wichtigem im Fußball zugewandt (irgendwelchen Testspielen der Bundesliga-Vereine und sei es im Fuji-Cup). Man verzeihe mir die Überspitzung.
Wenn einer wirklich Fehler gemacht hat, dann der DFB. Der das goldene Jahrzehnt mit 2 WM-Titeln und einer Heim-WM nahezu ungenutzt verstreichen ließ. Hier kann man ansetzen, den wo der DFB ausließ, sprangen dann eben die Männerclubs ein mit all ihrer Infrastruktur. Wobei man es ja probiert etwa mit dem eigenständigen Pokalfinale statt Männer-Anhängsel in Berlin.
Wenn Du schreibst, dass die Frauen-Bundesliga der der Männer gleicht, dann ist das natürlich kein Zufall: dort wird all along eben besser gearbeitet als anderswo, gibt es mehr Möglichkeiten, sitzt die Wirtschaft. Und von den sattsam bekannten Ausnahmen Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen sind es auch die größten und/oder attraktivsten Städte im Land, die halt am schönsten sind für eine junge Frau, die zudem noch arbeiten/studieren muss.
Und denke an die Spielerinnen selbst. Die waren bis auf wenige Ausnahmen noch vor der Heim-WM 2011 reine Amateure. Leben vom Sport konnten vielleicht die Weltmeisterinnen, aber auch nur wenn sie sich eingeschränkt haben. Das ist doch jetzt ganz anders.
Du magst diese Professionalisierung bedauern, doch diese war und ist nicht umkehrbar, das wäre auch das völlig falsche Zeichen. Und bei aller Jammerei: Was zum Beispiel beim 1. FC Union wächst und gedeiht mit dem ehrlichen Versuch einer Parität (naja), muss doch zuversichtlich stimmen. Andrerseits Turbine Potsdam, wo vor 20 jahren noch die Champions League gefeiert wurde, aber weder Wirtschaft noch Politik wirklich Interesse zeigten und persönliche Fehler/Animositäten in den Abgrund führten.
Es ist natürlich katastrophal für die Bundesliga, dass die Bayern so weit vorn sind. Sie gehen diesen professionellen Weg halt am konsequentesten, arbeiten am besten, haven das meiste Geld. Heraus kommt dann ein Team, dass mit der anerkannt besten Mannschaft der Welt zumindest mithält. Wo nota bene auch vieles im Argen liegt. Noch mal de Link
https://www.11freunde.de/international/champions-league/fc-barcelona-vs-fc-bayern-ausverkauf-bei-barcelonas-frauen-weltmeisterinnen-zu-verschenken-a-ea386dfd-d255-42eb-8a45-245ec1a94149.
Ein Blick nach Europa zeigt eben auch, das diese Entwicklung der Männerisierung überall Einzug hält. Zum Beispiel England: 12 Clubs, 10 Premier League Club (nächstes Jahr: Tottenham oder West Ham Championships), Leicester City und die London City Lionesses (aus dem FC Millwall hervorgegangen).
veniat, bitte weitermachen! Auf jeden Fall
zum deutschen Schiriwesen: Dass Siebert das CL-Finale pfeifft, hat er nach dieser Saison mit insgesamt 9 CL-Partien absolut verdient (sollte auch ein verhältnismäßig einfaches Finale sein, da die notorischen Störenfriede aus Madrid, beide, nicht im Finale sind).
Dass er nicht zur WM fährt, liegt daran, dass die FIFA hier selbständig die Schiedsrichter nominiert und der Vorauswahlprozess schon einige Zeit läuft. Zwayer war bis 2025 sicher auch bei der UEFA auf Platz 1, hatte aber keine gute Saison und kein einziges UEFA CL Playoff-Spiel. Rosetti ist ein Siebert-Freund (hatte ihn damals schon zur EURO eingeladen, als er noch nicht einmal in der ELITE-Kategorie war).
#Tennis
der Spätstarter Andrea Pellegrino hat es ins Achtelfinale geschafft, dort wahrscheinlich gegen den italienischen Tennis-Androiden
Bei den langen Texte von veniat bin ich weiterhin raus. Das ist schade, weil ich den Inhalt durchaus gerne diskutieren will. Glechzeitig hat mir chatgpt als Zusammenfassung folgendes gegeben:
Der Autor zieht sich frustriert aus der Debatte um den deutschen Frauenfußball zurück, weil er die Entwicklung der Frauen-Bundesliga zu einer fast vollständigen Kopie der Männer-Bundesliga als strukturellen Fehler sieht.
Seine Hauptkritik ist, dass eigenständige oder organisch gewachsene Frauenvereine durch finanzstarke Männerprofiklubs verdrängt werden und dadurch Abhängigkeit, Wettbewerbsverzerrung und sportliche Langeweile entstehen.
Er sieht darin keinen Fortschritt zur Gleichberechtigung, sondern eine neue Form der Abhängigkeit von männerdominierten Vereinsstrukturen, weshalb er den Frauenfußball außerhalb des SV Meppen vorerst nicht weiter verfolgen will.
Dies Thema nun um dritten(?) mal in ca. zehn Tagen mit ähnlichen Argumenten zu besprechen, halte ich dann auch nicht für sinnvoll.
Profitipp: Wenn es einen nicht interessiert, einfach scrollen
@veniat Guter Beitrag, auch wenn ich persönlich nicht alles unterschreibe. Mag dich trotzdem natürlich sehr, das steht außer Frage auch ohne persönliche Begegnung.
Glaube, du findest bei den Union/Bayern/Köln wem auch immer ihren Heimspielen allzu nicht allzu viele “normale” Ultras die Fans von den Männervereinen sind dementsprechend hält sich der Polizeiaufwand in Grenzen, Pyro ist kein Verbrechen. Bei den Frauen ist das Publikum in der Bundesliga viel weiblicher und familienfreundlicher, völlig egal ob da der HSV oder Potsdam spielt. Die Zielgruppe und das Publikum ist ein anderes, was auch die Frage erübrigt, warum die Präsenz in dieser Kneipe so gering ist, falls du dich an Embolados Altersumfrage erinnerst. Selbst ich bin mittlerweile fast 30, wir haben halt nur “alte” Säcke und so gut wie null Diversität. Ich lese bei Miasanrot die Beiträge zu den Frauen und höre den Podcast, weil ich wissen möchte, was los ist im Verein, die Spiele schaue ich dennoch fast nie, da ich kein vertieftes Interesse daran habe abgesehen von CL oder Pokalfinale etc oder Länderspiele, wenn ein Turnier ist. Anstoßzeiten, Verfügbarkeit oder merkwürdiger Spielplan tuen ihr Rest. Rasenfunk zu den Frauen ist super höre ich aber auch nicht wöchentlich, sondern nur gelegentlich, wenn es eine große News gab, oder Hinrunden- und Saisonfazit. Ich schaue auch so schon genug Sport und habe auch noch andere Hobbys, wir haben leider nicht alle unendlich Zeit. Irgendwo muss man Prioritäten setzen, egal wie viele Dinge es gibt die mehr von meiner Aufmerksamkeit verdient hätten.
Bayerns Dominanz mag aktuell erdrückend sein, was sich in naher Zukunft auch nicht zeitnah ändern wird durch die CL, aber jedes Mal, wenn die Vereinsbosse den Mund aufmachen, was leider zu häufig passiert, sagen sie ständig wir werden nicht mehr Kohle investieren. Dementsprechend ist Bayern halt nur Tier 2 in Europa und wird es auch bleiben, weil andere Mannschaften in Spanien/England/Frankreich mehr investieren. Ich habe keine genauen Zahlen, was das Budget der Frauen bei Bayern angeht, aber über 10 Mio halte ich für arg unrealistisch. Hälfte Gehälter+Staff und der Rest laufende Kosten. 5-10 Mio als jährliches Budget für den BVB, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Schalke (wenn sie mal nicht pleite sind) sind alles andere als utopisch. Es ist natürlich schade, dass die reinen Frauenteams verschwinden, aber ich sehe es ähnlich wie Münchener Löwe das es kaum eine gute Alternative gab wie man sich zeitnah hätte besser professionalisieren hätte können. Ausnahmen gab es immer, ist aber halt deutlich schwieriger und mühseliger. Der Buy-In wie man es im US-Sport sagen würde für eine Profimannschaft im Frauenfußball ist immer noch verhältnismäßig gering, das haben auch die Bundesligisten irgendwann gemerkt. Wird nicht ewig bei nur 14 Mannschaften bleiben, auch wenn man sehr aufpassen mit der Belastung der Spielerinnen, da manche Verletzungen beim weiblichen Geschlecht viel häufiger auftreten.
Die Liga steht natürlich auch international im Wettbewerb, bekannte Spielerinnen haben hunderttausende Followerinnen auf Instagram, und sind Vorbilder für junge Mädchen und Frauen. Das eine Spielerin vom Kaliber Selina Cerci die Liga verlässt und dann halt zu Arsenal geht ist schon bitter, selbst wenn es gut ist, dass sie immerhin nicht bei den Bayern gelandet ist.
In der WSL sind City und Arsenal auch oben mit dabei. Mag auf den ersten Blick langweilig sein, aber wie gesagt ich glaube die reinen Überschneidungen was das Publikum und die Zielgruppen angeht halten sich noch in Grenzen. Klar könnte sich das in der Bundesliga bei den Frauen auch mal ändern, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass plötzlich die halbstarken Ultras von 14-30 Jahren jede Woche zum Frauenfußball gehen werden abgesehen von einzelnen Highlightspielen, die mal unterstützt werden mit Support. Ultras sind eine stark männlich geprägte Jugendorganisation in den meisten Vereinen. So wirklich zum Frauenfußball passen die auf den ersten Blick nur bedingt, selbst wenn 30k im Stadion sind. Ich glaube eher, dass es beim Frauenfußball eigene Fangruppierungen geben wird, die regelmäßig vor Ort sind und mit den Kerlen erstmal relativ wenig zu tun haben wollen oder sich bestenfalls supporten, wenn es mal um Hilfe bei einer Choreo geht. Es spricht nichts dagegen rein weibliche Fanclubs etc. zu gründen, die bestimmt auch schon existieren und die organisierte Fanszene mitzugestalten. Jede Woche zu Männer- und Frauenspielen zu gehen kostet außerdem viel Zeit und Geld, geht sich logistisch gar nicht so einfach aus, selbst wenn man Interesse hätte. Immerhin sind bei den Frauen Tickets günstiger und deutlich einfacher zu bekommen.
Ach, Franzx, den dummen Kommentar hättest dir auch schenken können und lieber gleich selbst befolgen sollen.
Ich habe dir die Tage dazu mehrfach geschrieben, warum sollte es mich nicht interessieren?
streiche das “dir” im zweiten Satz.
befolge ich bei nächster Gelegenheit gerne.
AAAAS-Dark Horse Medjedovic mit einem schönen Sieg in Rom gegen Navone. Weiter, immer weiter.
Der FC Rosengard, früher mal eine große Nummer im Frauenfußball, u.a. mit Marta, ist aktuell Tabellenletzter in Schweden. Sind aber erst fünf Partien gespielt.
Ich kann auch nur auf einen vorübergehenden und möglichst kurzen Rückzug des Kollegen hoffen. Man kann hier angesichts manch eher substanzloser Posts um jeden froh sein, der sich der Mühe solch wirklich fundierter und argumentativ überzeugender Beiträge unterzieht. Und dann gibt’s zu allem Überfluss hier leider noch die Komplett-Entwürdigung, wenn ein solcher Beitrag durch die KI-Wurstmaschine gekurbelt wird.
Stark wird’s hier halt meistens dann, wenn die Spezialisten – bluelion im VB oder Sternburg im EH seien da mal stellvertretend genannt – mit ihrer Expertise glänzen und das sprachlich auch noch gelungen transportieren. Da kann ein Beitrag gar nicht lange genug sein, wie etwa im gewiss gewagten Vergleich auch eine gute Reportage in der SZ.
Richtig, manche User einfach auf die persönliche Blocklist, damit fahre ich sehr gut. Und an keinem Ort ist die Blocklist so kurz wie hier. Das ist doch schön.
An alle anderen: Bitte unbedingt weitermachen und nicht entmutigen lassen. Gerade die langen und argumentativ schlüssigen Einträge sind hier doch immer gern gelesen.
In Curacao rufen sie “We want our Dick back!”
Mein Wochenrückblick, vor allem Tischtennis und Barca.
https://blickueberdenteich.de/das-war-die-woche-die-war-108/
Jetzt mit Vaduz vs. Aarau quasi das Spiel um den Aufstieg in der Schweizer Challenge League. Gibt es for free auf Blue Zoom – glaub laut Randfichte kann man das ja über Satellit sehen?
@ESC Partycrew
Sehe gerade..
Heute darf man Hart aber Fair nicht verpassen.
U.a. Aiwanger, Katja Ebstein und die FDP Domina diskutieren über den ESC.
Das kann ja nur Bewusstseinserweiternd werden zur Einstimmung.
@veniat
Aus romantischer Sicht verstehe ich deinen Punkt total, aber innerhalb eines Marktwirtschaft Systems geht es halt primär um die Kohle.
Spannend wäre es vielleicht geworden, wenn man sich vor längerer Zeit beim Frauen Fußball auf ein geschlossenes System mit Salary Cap geeinigt hätte, aber das ist Utopie.
Wenn ich mir die Aussagen zur Gründung der Damen DFL ansehe, habe ich den Eindruck, der Plan ist, in die komplette andere Richtung zu gehen und möglicherweise eine Investoren Liga ohne 50+1 zu werden.
Wäre vielleicht auch spannend zu beobachten, wie das wird. Mich persönlich interessiert das sportlich zum Ansehen eh nicht, aber das drumherum finde ich ganz interessant.
Hat aber nix mit den Damen zu tun, den seit einiger Zeit gucke ich auch nicht mal mehr die Zusammenfassungen von erster oder zweiter männliche Liga.
Ich gehe und gucke den Glubb, weil unrationale Herzenssache und in letzter Zeit häufiger mal Bayern in der CL, weil die mich spielerisch gut unterhalten mit Kompany.
Gibt’s beim Aiwanger wenigstens Untertitel? Damit ihm auch der Hamburger versteht?
Die Sprache der Liebe braucht dich niemals Untertitel ;-)
@Original
Blue Zoom gibt es über Sat 13° Ost beim Anbieter Kabelio. Nicht ganz billig. Ansonsten im Stream mit VPN.
Viel wichtiger; Tottenham! Der Bayer!
@Löwe
Habe jetzt mal tatsächlich 5 Minuten rein geschaut.
Glücklich sind die Hamburger, die den Hubsi nicht verstehen
Wenn Spurs drinbleibt kaufen sie hoffentlich Palhinha wieder.
Stark von Tel.
VAR-Elfer für Leeds, unstrittig wie dämlich, zum Ausgleich.
Es war vorher Tel, der getroffen hat.
@Heiner: Schöner hätte man es kaum formulieren können.
Caro Worbs und Miguel Robitzky, die auf Aiwanger treffen – das hat eigentlich ein gewisses Potential. Aber ich tu mir trotzdem kein Hart aber Fair an.
Danke tony, das ist ein sehr wichtiger Hinweis. Ich sehne den Tag bereits herbei, denn: Ein Alcides wird zu der Zeit auf einem Segelboot fernab jeglicher Zivilisation sein und daher der Fußball-WM genau die Beachtung schenken, die sie verdient hat: maximale Ignoranz.
dasdo, ich finde übrigens Franzx’ “Einfach weiterscrollen-Kommentar” weder dämlich noch verzichtbar, sondern zutreffend. Man könnte viel eher darüber diskutieren, ob es die feine Art ist, einen (ja, etwas ausführlicheren) Text eines nachdenklichen Schreibers aufgrund der Länge nicht lesen zu wollen, sondern die liebe KI um eine Zusammenfassung zu bitten. Und bitte nicht als persönlichen Angriff sehen, vielmehr als meine objektive Sicht, die ich an der Stelle gerne teilen möchte. Bei allen inhaltlichen Debatten hier zeichnet uns doch alle aus, ein gesundes Maß an Selbstreflexion zu haben.
veniat, bitte weitermachen. Ohne Dich und Deine Ausführungen zum Frauen-Fußball wär’ hier alles doof.
13 Minuten added bei Spurs. Nun.
Es waren dann mehr als 15 Minuten. Noch ein VAR, aber ohne Elfer.
Also 1:1, irgendwie hangeln sich die Spurs durch.
Dann weiß ich jetzt schon, was ich um diese Uhrzeit nicht machen werde: Fußball gucken.
Aiwanger schafft es sogar in einer ESC-Diskussion, wie ein reaktionärer, schwulenfeindlicher Provinztrottel rüberzukommen (der er halt ist). Eine Karikatur seiner selbst (Conchita Wurscht). Wenn man das weiß, ist es fast schon wieder komisch.
Eine merkwürdige Diskussionskultur: Einer meint, sich mit einem Profi-Tipp herablassend äußern zu müssen, und ein anderer deutet zum x-ten Mal irgendetwas an.
Anders gesagt: Bei Franzx war ich eher verwundert, bei umlenker ist es ja nichts Neues.
Mir ist nicht wirklich klar, wo das Drama liegt, wenn man veniat rückmeldet, dass man seine Beiträge als zu lang empfindet. Es geht ja nicht mal darum, dass man das ja alles lesen möchte, sondern auch um eine Diskussion darüber, die deutlich mehr Zeit kostet, wenn man sie inhaltlich entsprechend führen möchte.
Ich empfinde eine Diskussion via Kurznachrichtendiensten zu knapp. Foren bietet da mehr Raum, aber die Ausgewogenheit liegt für mich in der Mitte.
Sollte es bei veniat falsch angekommen sein, dann möchte ich betonen, dass es nicht böse gemeint war. Es war einfach der Anstoß, dass manchmal weniger mehr ist. Die vielen anderen Rückmeldungen scheinen das anders zu sehen. Halte dich gerne daran.
Allerdings schaffe ich nicht mal die Nachspielzeit von Tottenham. Zu entsetzlich.
Ich frag mich da immer, welchen Teufel die Redaktion geritten hat, so jemanden, den außerhalb Bayern niemand kennt und niemand bei Verstand kennenlernen will, einzuladen.
Zur Abwechslung mal Highlights aus Mexico. Playoff-Viertelfinale UNAM Pumas vs America. Das Hinspiel endete 3:3, America muss aber gewinnen, weil die Pumas in der regulären Saison besser waren. Der Live-Kommentator ist großartig und bei UNAM steht mit Keylor Navas ein alter Bekannter im Tor. Lohnt sich.
https://www.youtube.com/watch?v=RIFbODWkpfE
Ein Uwe möchte demdo beispringen und ruft:
Beides kann richtig sein.
Aus Gründen.
Ganz grundsätzlich kommt gleich sternburg um die Ecke und verweist diese Diskussion in den Meta-Strang.
Muss man wissen.
Bin der Meinung von @dasdo, solche gut gemeinten Hinweise sollte @veniat auch gefasst aufnehmen. Beleidigt sein wäre albern.
Puh, Hubsi Aiwanger in Das Erste zum ESC in Hart aber Fair. Also auf das muss man erstmal kommen.
Wieso? Passt doch gut zum Moderator.
Bin jetzt Fan des Innenristschützen kurz vorm 1:0 in @Heiners Link.
Die Kerze davor ist aber auch nicht schlecht. Möglicherweise auch der Grund, warum der Kommentator so ein komisches “Hö, hö, hö” loslässt.
Hach. Das ist schon wieder so ein Tag, an dem ich das Glück nicht fassen kann, mich ausgerechnet in die Moderation des einen Orts im Internet reingewanzt zu haben, der sich vollumfänglich selbst moderiert.
“Und dann gibt’s zu allem Überfluss hier leider noch die Komplett-Entwürdigung, wenn ein solcher Beitrag durch die KI-Wurstmaschine gekurbelt wird.”
Ich hatte das vorhin zufällig qua F5 quasi zeitnah gesehen und war _so_ kurz davor, dazu meine bekannte Meinung zur Nutzung einer Diebstahls- und Lügenmaschine reinzureichen, mit der Oligarchen eine … Moment. Ich mach das ja jetzt wieder. Wollte ich nicht. Ich nehme stattdessen nochmal einen Zug der schönen Luft nach dem Regen, reiße mich zusammen, und erinnere mich daran, was ich vorhin gedacht habe:
Ja okay, kommt für Leute wie mich bisschen unhöflich rüber. Aber jetzt trete doch mal nen Schritt zurück und lese, was da drum rum steht. Da steht, ihn interessiert das grundsätzlich, und er respektiert das auch, aber an der Stelle wird es ihm zu viel.
Das ist nicht respektlos. Ganz im Gegenteil.
Und naja, so sehr ich apologetischer “KI”-Hater bin – für exakt solch eng umgrenzte Nutzungen, wo nichts von außen reingrätschen oder herumhalluzinieren kann, war das Grundkonzept LLM mal ne gute Idee, I guess? (ob das jetzt ein sinnvoller Anlass wäre, anderes Thema).
“Richtig, manche User einfach auf die persönliche Blocklist, damit fahre ich sehr gut. Und an keinem Ort ist die Blocklist so kurz wie hier. Das ist doch schön.”
Als Gast hier andere Gäste auf ne persönliche “da scroll ich rüber”-Liste zu setzen, ist absolut in Ordnung. So funktionieren Menschengruppen. Wenn sie funktionieren. Daran ist nichts gut oder schlecht.
Das kann man auch zeitlich und/oder thematisch varieren. Ich liebe Tischtennis. Aber zur Zeit hab ich keine Löffel, mich da reinzuarbeiten, wovon die reden. Scrollfinger for the rescue. Und hey, “sternburg” mal wieder wieder am rage baiten. Halbe Bibel, beginnt schon unangenehm, ich komme hierher weil da draußen alles nervt, auf gar keinen Fall werde ich das lesen. -> Alles das ist völlig okay.
“An alle anderen: Bitte unbedingt weitermachen und nicht entmutigen lassen. Gerade die langen und argumentativ schlüssigen Einträge sind hier doch immer gern gelesen.
Lieb gemeint. Aber sind sie das wirklich?
Wer hier schon mal so einen langen und argumentativ schlüssigen Eintrag doch erst morgen lesen wollte, und dann nie gelesen hat, der werfe den ersten Stein.
Und auch ihn von Anfang an nicht lesen zu wollen ist okay. Man darf und kann hier zu quasi allem viel schreiben. Aber niemand muss das lesen.
“Wieso? Passt doch gut zum Moderator.”
Moment … bin ich da gemeint? Oder nicht? Hab ich heute zu viel überscrollt Schrägstrich nur quergelesen? Und selbst wenn ich gemeint wäre, worauf würde das anspie …. ach, scheiß der Hund drauf. Wird sich schon herausstellen oder halt nicht.
tl;dr: Ihr seid alle erwachsen. Ihr kriegt das schon hin.
Wer mag, der darf Uwes Vorschlag folgen und eine Kontroverse, die ich zu sehr auf die leichte Schulter nehme, rüber zu /meta tragen (dafür ist das da; und dafür ist das immer willkommen). Für alle anderen ist morgen ein neuer Tag.
sternburg,
Noblackhat meinte den Moderator von “Hart aber Fair”,
derweil Daumen drücken für Minnesota
Passend zum Thema ein Bericht im MoMa über Frauenfußball. Und es ging nicht um Bayern, nicht um Meppen sondern um Viktoria Berlin…
Wer sich ernsthaft interessiert zu veniats Herzensthema, hört bei Becker & Pfeiffer rein – Annika Becker ist nicht nur eine der besten im Frauenfußball-Journalismus, sondern auch SGS-Essen-Fan.
https://derfussballpodcast.de/