61 Comments

Montag, 13.04.2026

Guten Tag. Ich bin ein Platzhalter, an dem bis heute niemand nichts ergänzt hat.

Listing

Übertragung für den hinzufügen+
Dies ist ein Versuch das legendäre Listing von allesaussersport.de zu ersetzen. Eine Maschine liest Sendungen aus. Die Leserinnen dürfen diese ergänzen. Mit Doppelklick auf eine Sendung kann ein Kommentar hinzugefügt werden.
Die Auswahl ist vollkommen unvollständig. Ein Tag geht von 6:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Die Machine wird trainiert, wird aber nie perfekt sein. Das Listing hier zerstört sich in dem Moment selbst, in dem dogfood wieder Zeit für allesaussersport.de findet. Eine Vorschau über den aktuellen und den Folgetag hinaus gibt es hier. Dort können außerdem Wünsche und Anmerkungen hinterlassen werden.

61 comments

  1. taktiktafel

    Der erste Spieltag der Baseball Bundesliga ist vorbei und der größte Aufreger sind die technischen Probleme beim Scoring bzw. bei Easyscore, dem Anbieter über den das elektronische Scoring abgewickelt wird. Insofern sind alle meine Aussagen mit noch mehr Vorsicht als sonst zu genießen …

    Im Süden gab es einen Split in den Partien Mainz/Haar und Heidenheim/Stuttgart, Regensburg fährt zwei klare Siege gegen Gauting ein.
    Interessant war vor allem das Personaltableau. Heidenheim mit einer komplett neuen Riege an Pitchern am Start; der beste Pichter im Süden, Logan Hoffmann, wird von Heidenheim nur für die Europarunden eingeflogen werden.
    Bei Gauting fehlte der beste Schlagmann des Südens, Elias Huber, er spielt zur Zeit im College, soll aber im Sommer wieder für Gauting spielen.
    Im Norden gab es einen Split zwischen Paderborn und Köln. Bonn und Hamburg dominierten wie erwartet Hünstetten bzw. den Aufsteiger Dortmund nach Belieben.

    @Umlenker Das diese Spiele überwiegend per Mercy Rule entschieden wurden, ist keine große Überraschung, zu groß ist der Sprung von der zweiten in die erste Liga bzw. der Klassenunterschied. Hünstetten hat letzte Saison ganze zwei Spiele gewonnen ..

  2. Uwe

    Spar-Menü des Tages

    Fußball
    Premier League
    21:00 Man United – Leeds United

    Serie A
    20:45 AC Florenz – Lazio Rom
    —–
    Eishockey
    NHL, (NHL.tv), u.a.
    01:00 Tampa Bay Lightning – Detroit Red Wings
    02:30 Chicago Blackhawks – Buffalo Sabres
    03:30 Edmonton Oilers – Colorado Avalanche
    —–
    Basketball
    BBL
    20:00 Oldenburg – Rostock
    —–
    Tennis
    ATP – München, u.a.
    12:30 Struff – Cerúndolo
    15:30 Blockx – Hanfmann
    —–
    Snooker
    WM, u.a.
    11:00 A. Carter – Leclercq
    11:00 Lisowski – Dikme

  3. tony

    #Verdi-Streik
    dieses Mal hat Verdi-Bayern freundlicherweise den ÖPNV-Streik auf morgen verlegt damit es keine Beeinträchtigungen gibt für das CL-Spiel am Mittwoch

  4. bluelion

    Zur Ehrenrettung von Gauting sei vermeldet, dass es in Regensburg nach sechs Innings immerhin noch 2:2 stand. Erst nach einem Pitcher-Wechsel im 7. Inning ging es dann dahin, weshalb im 8. Inning sogar noch die Mercy Rule zur Geltung kam. Aber das Spiel war tatsächlich sehr lange offen.

  5. #Snooker
    Heute ist der letzte Tag der 3. Runde und 16 von 32 Spielern für die letzte Runde stehen schon fest. Ein paar Youngstars haben sich qualifiziert, aber auch ein paar erfahrene Spieler wie Stuart Bingham oder Matthew Stevens. Überraschungen in Runde 3 sind bisher das Ausscheiden von Thepchaiya Un-Nooh gegen Liam Pullen sowies das Aus von Joe O`Connor gegen Antoni Kowalski.

    Gerade starten die letzten 8 Spiele u.a. mit Umut Dikme.

  6. Umlenker

    Danke euch.
    @taktiktafel: Wenn es so zu erwarten war, macht es das ja nicht besser, sondern eigentlich schlimmer.
    Ich finde die Liga präsentiert sich eigentlich super. Die Homepage ist gut, die Übertragungen sind von vielen Vereinen spitze. Wenn die Technik und Statistiken klappen, ist das ein super Service. Es ist einfach bitter, wenn das schön präsentierte Produkt dann inhaltlich so schlecht ist.
    Beim Zappen durch die verschiedenen Streams am Wochenende konnte man immer wieder heraushören, dass sich die Spieler zum ersten Mal so richtig zusammenfinden. Manchen haben schon ein bisschen trainiert, andere überhaupt nicht. Mal mit Trainer, mal ohne.
    Eigentlich wollte ich gestern Mittag das Spiel in Hamburg vor Ort anschauen, habe es mir dann nach dem Desaster am Samstagabend aber anders überlegt.

  7. Franzx

    Struffi hat heute in München zurückgezogen (bisher keine Begründung, er hat am Wochenende vor Ort noch trainiert). Seinem Insta entnehme ich, dass er nicht mehr von Markus Wislsperger trainiert wird. Spannend, wie es mit ihm weitergeht.

  8. taktiktafel

    @bluelion

    Kann ich nicht so stehen lassen. Der Starting Pitcher von Gauting, Kleeshaupt, musste bereits nach 4 Innings raus, nachdem sein Pitchcount schon bei nahe 100 war. Den hat die Offensive von Regensburg durch viel Geduld und mit gutem Auge aus dem Spiel genommen. Und auch wenn es dann noch etwas gedauert hat mit den Runs, hat Regenburg den Abfall an Qualität auf dem Mound direkt ausgenutzt und viele Spieler auf Base gebracht. Also auch in der Höhe ein verdienter Sieg und seit dem fünften Inning Einbahnstrassen-Baseball.

  9. serverus

    Dank Uwe

    ⚾️Baseball

    🇺🇸MLB
    Houston Astros @ Seattle Mariners
    Arizona Diamondbacks @ Baltimore Orioles
    Washington Nationals @ Pittsburgh Pirates
    Chicago Cubs @ Philadelphia Phillies
    Los Angeles Angels @ New York Yankees
    Miami Marlins @ Atlanta Braves
    Boston Red Sox @ Minnesota Twins
    Cleveland Guardians @ St. Louis Cardinals
    Texas Rangers @ Athletics
    New York Mets @ Los Angeles Dodgers

  10. taktiktafel

    @Umlenker

    Das ist der Preis den die Baseball-Bundesliga für die Breite der Liga zahlt. Kompetitiv waren im letzten Jahr im Norden und Süden nur jeweils 4 Mannschaften. Damit bekommt man aber weder einen “vernünftigen” Ligabetrieb hin, noch verringert man damit den Abstand der zweiten zur ersten Liga.

    Was die Problematik mit dem Trainieren betrifft. Bei den Imports ist es so, dass die allermeisten zwei Saisons im Jahr spielen. Also den Sommer hier in Europa und im Winter dann z.B. in Australien oder Südafrika. Die schlagen also frühstens nach dem Ende ihrer Wintersaison in Deutschland auf, je nachdem wie erfolgreich sie mit ihren Mannschaften in Übersee sind auch erst während der laufenden Saison. Zusätzlich versuchen die Mannschaften häufig Geld zu sparen, indem man die Imports so spät wie möglich in den Trainingsbetrieb integriert, denn bezahlt werden die erst, wenn sie hier vor Ort sind. Dritter Punkt ist, dass viele Imports bis zum Schluß abwarten und auf bessere Angebote aus besseren Ligen hoffen. Wenn also Dortmund eine Woche vor Beginn der Saison die Verpflichtung eines Import Pitchers bekannt gibt, dann vermute ich genau diese Situation.

    Bei Haar, einer Mannschaft ohne jeden Import sind aber alle Spieler seit Anfang des Jahres im gemeinsamen Training und das dürfte für den deutschen Kern jeder Mannschaft in der Baseball-Bundesliga gelten.

    Sonderfall ist hier Heidenheim. Die setzen schon seit Jahren auf das Modell erfahrende, aber bereits voll im Berufsleben stehende Spieler zu verpflichten. Es ist ein offenes Geheimnis, dass eine Handvoll der Stammspieler von Heidenheim über Deutschland verteilt leben, eigenständig trainieren und nur zu den Spielen nach Heidenheim kommen. Deshalb startet Heidenheim auch immer recht langsam, aber ist dafür oft hintenraus das stärkste Team.

  11. Umlenker

    Danke für die Erklärungen @taktiktafel!
    Welche Möglichkeiten siehst du das zu durchbrechen? Hat “die Liga” da einen Plan? Hofft man durch mehr Teams in der 1. Bundesliga auf mehr einheimische Talente in den nächsten Jahren?
    Ich verstehe die Gründe die du aufzählst, doch wie will man trotzdem irgendwann eine halbwegs ausgeglichene Liga auf gutem Niveau haben?

  12. Hotte, spannend! Dachte bisher, dass man nur durch Fußball schauen radikal und gewalttätig werden könnte. Vielleicht muss man die Thematik als Gesellschaft ja doch mal anders betrachten…

  13. bluelion

    Eishockey seh ich tatsächlich noch am ehesten auf Platz 2 hinter Fußball, was das Gewaltpotenzial in und um den Stadien betrifft. War übrigens schon immer so, ich bin als 13-jähriger von drei erwachsenen Männern aus Rosenheim, die ich heute noch als wahre, mutige Helden verehre, körperlich angegangen worden, weil ich einen rot-weißen Schal trug (allein auf einsamer Straße, ungefähr vier Stunden vor Spielbeginn). Und es gab schon in den Achtzigern, Neunzigern immer wieder Ärger – gerade in den bayerischen Derbys. Also Eishockey war schon damals nicht so ohne. Und auch heute gibt es da ständig Ärger, vor allem zwischen den Ultra-Fangruppen.
    Von keiner anderen Sportart wäre mir das in dem Ausmaß bekannt. Wohlgemerkt auf Deutschland bezogen. Wenn ich Basketball anschau, das muss vor allem in Südeuropa und Südosteuropa zum Teil schon auch richtig heftig abgehen. Und wer weiß schon von uns, was sich am Rande eines Hockey- oder Cricketspiels in Pakistan oder Indien tut?

  14. Thor

    @bluelion
    Mit dem Rosenheimer Gschwerl hab ich ähnliche Erfahrungen gemacht…

  15. bluelion

    Ach ja, 2000 war ich mal bei einem Rugby-Spiel der Sydney Roosters. War wohl das, was man in Australien ein Derby nennt. Schlägereien hab ich keine mitbekommen, aber die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, die Fangruppen zu trennen (die allerdings auf der langgezogenen Sitzplatztribüne auch direkt nebeneinander platziert waren). Und 2011 war ich beim College Football-Schlager zwischen Wisconsin und Ohio State. Da durften am Vorabend des Spiels auch in der Innenstadt von Madison viele Sicherheitskräfte aufmarschieren, um die vielen jungen Männer in unterschiedlichen Trikots einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Tags darauf in Green Bay war es dafür eine völlig andere Welt, gefühlt wurde jeder Fan der Miami Dolphins von jedem Packers-Fan mit Handschlag begrüßt und freundlichst zum Tailgating eingeladen. Was diese auch extrem beeindruckt hat. Ganz schlimm für Auswärtsfans muss es in den USA hingegen (sporartenübergreifend) in Philadelphia zugehen.

  16. Hotte

    Ein paar weitere News:

    Gelb-Rote-Karte zählt nun doch nicht.

    http://www.n-tv.de/sport/fussball/DFB-hebt-Sperre-fuer-Schalke-Profi-auf-id30709155.html

    Eine Österreicherin soll das deutsche Biathlon im Damenbereich retten:

    http://www.sportschau.de/wintersport/biathlon/deutsche-biathlon-frauen-bekommen-neue-trainerin,biathlon-trainerin-100.html

    Nach 4 Jahren ohne Länderspielberufung erklärt ein deutscher Eishockeyspieler nun seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Ist das nicht doch zu kurzfristig und zu spontan?

    http://www.br.de/nachrichten/sport/eishockey-marcel-brandt-gibt-ruecktritt-aus-deb-team-und-schiesst-gegen-bundestrainer-harold-kreis,VGfd18o

    Und dann noch dieses:

    http://www.sueddeutsche.de/sport/schwimmen-mit-flagge-und-hymne-schwimm-weltverband-laesst-russen-zu-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260413-930-939371

  17. Franzx

    wäre meine Vermutung; ist gibt auch Gerüchte, dass man zwei verschiedene Pakete ausschreibt, in der Hoffnung, dass Magenta und Sky sich die Rechte teilen und gemeinsam mehr zahlen als Magenta alleine.

    zum Tennis: Ich hatte ja insgeheim mit einem tiefen Run von Hanfmann in München gerechnet, aber er zerschellt gerade in Satz 2 an Alexander Blockx, der fanstastisch spielt. Hanfmann hingegen ein Ritter von der traurigen Gestalt, die neuen Asics-Klamotten sind viel zu groß, die Körpersprache viel zu schlecht. Die Anlagen sind aktuell weiterhin sehr gut. Vielleicht fehlt auch Petar Popovic diese Woche in der Box. Nächste Woche geht es weiter in Madrid.

    Struff tritt gar nicht erst an, Hanfmann ist gleich in Runde 1 draußen. Nicht der Tat der Deutschen.

  18. guelph

    @Uwe
    Wegen der erhofften signifikaten Einnahmesteigerung, wenn es mehrere ernsthafte Interessenten geben würde. Ob RTL/Sky das wirklich sein könnte, schreibt erstmal nur die Springer-Presse. Bei 1., 2. und 3. Liga gibt es ja durchaus zeitliche Überschneidungen. Ob es für einen Anbieter Sinn macht, das alles bei sich zu vereinen, mögen andere beurteilen. Wie letzte Woche schon angedeutet, vielleicht hängt die Verzögerung auch mit dem Start eines neuen (verbandseigenen) PayTV-Senders zusammen. Durch den neuen Zuschnitt der Pakete könnten bspw. 228 Spiele exklusiv bei Magenta liegen. 152 Spiele könnten über solch einen Sender verbreitet werden, welcher dann bei Magenta, Sky, RTL+, Vodafone, usw. zu beziehen wäre. Das mal als Szenario in den Raum gestellt. Im Herbst wissen wir mehr.

  19. taktiktafel

    @Umlenker

    Kurze Antwort zur “Liga”. Ich weiß nicht ob es einen “großen” Plan gibt, der kommunizierte “kleine” Plan ist auf jeden Fall die Liga zu verbreitern. 14 oder 16 Mannschaften in der ersten Bundesliga ist ein mittelfristiges Ziel.
    Erstens gäbe es dann vermutlich mehr “schlechte” Teams, die aber dann untereinander kompetitiv sind. Im besten Fall kann man dann auch die vielen weißen Flecken auf der Landkarte schliessen und mehr Talenten Spielzeit geben.
    Orientierungspunkt sollte Tschechien, die in einem kleineren Land eine sehr kompetitive Liga auf die Beine gestellt haben, und international sehr erfolgreich spielen.

    Den Weg in die andere Richtung, also wenigere Mannschaften, aber auf Augenhöhe, hat man versucht zu gehen, aber es haben sich damals nicht genug Mannschaften für z.B. eine eingleisige erste Bundesliga gefunden.
    Wenn ich mir da einen kleine Exkurs zur ersten Liga der Frauen im Basketball erlauben darf: Dort versucht man mehr Geld und Professionalisierung per Reglement einzuführen. Jetzt spielen in einer ursprünglichen 14er Liga noch zehn Vereine, Aufsteiger sind nicht in Sicht, aber mindestens einer der verbliebenen Bundesligisten wackelt dem Vernehmen nach finanziell ordentlich. Will sagen, den Königsweg zur mehr sportlichen Entwicklung, mehr Geld und mehr Relevanz gibt es nicht, da muß jede Liga für sich schauen wie es zumindest in kleinen Schritten vorwärts geht.

  20. Sehe das genauso wie bluelion. Wobei das Eishockey da so eine seltsame Zwitterrolle hat, einerseits die große Hockeyfamilie, das “fachkundige Publikum”, keine Fantrennung nötig, von der Landesliga bis zu Weltmeisterschaften kommen alle gut miteinander aus, und pflegen einen harten, aber liebevollen Tonfall.

    Und andererseits plötzlich die full blown Wirtshausschlägerei zwischen ganzen Dörfern im Hallenrund.

    Ich saß im Penalty bei gegenseitigen Beschimpfungen und Bier zwischen vier verschiedenen Fangruppierungen, die an dem Tag in Berlin gespielt hatten. Ein großer Spaß für alle Beteiligten. Das war zur selben Zeit, in der die Preussen-Fans innerhalb Berlins nach Hohenschönhausen aus Sicherheitsgründen lieber in Fanbussen anreisten. Alles sehr seltsam.

  21. Uwe

    Danke, guelph.

    #Hauckey
    Ein Uwe muss konstatieren, dass die Tiernamenliga schon seit längerem familienkompatibel und problemlos mit Kindern zu besuchen ist.
    Dass Du überall Deppen mit toxischer Männlichkeit hast, die Längennachteile mit Gewalt kompensieren, ist eine Kalenderweisheit.

  22. Ich klickte auf den Link, vollkommen bereit, mich sehr darüber aufzuregen, wer hier mal wieder geblamed und nicht geblamed wird, aber damit hab ich nicht gerechnet.

  23. Umlenker

    @taktiktafel

    Ich sehe da auch viele Parallelen zu den Volleyball Bundesligen (Männer wie Frauen), wenn auch auf etwas anderem Niveau. Dort hat man auch versucht durch Vorgaben zu professionalisieren. Die Folge war dann, dass die Ligen deutlich geschrumpft sind und über Jahre niemand aufsteigen wollte. Seit 2-3 Jahren geht man jetzt den umgekehrten Weg und stattet schlechte Teams mit Nichtabstiegsgarantien aus um die Ligastärke zu erhalten. Jetzt hat man mehr Spiele, weiß aber zu 95% wer gewinnt und das sportliche Niveau ist deutlich gesunken.

    Einen “richtigen” Weg gibt es wohl nicht. Hoffentlich hat die Baseball Bundesliga mehr Erfolg. Zumindest wäre das Beibehalten der kostenfreien Youtube-Übertragungen sehr wichtig. Bezahlschranke wäre das Aus.

  24. https://365247newsletter.substack.com/p/monarch-collective-is-building-the

    (hat tip Max-Jacob Ost auf BSky)

    Ein Text über die Investorensicht auf Monarch Collective. Eine strategische Investorenbude im Frauensport, die bisher Anteile hält an drei (!) Teams in der NWSL (darunter zwei für Ami-Verhältnisse quasi direkt benachbart), was seltsamerweise gar kein Problem ist, einem Team in der WNBA und … Viktoria Berlin.

    Monarch Collective isn’t just investing in women’s sports, it’s building an operating platform around it. The real value isn’t only in owning teams, but in creating shared systems across them like sponsorship, commerce, hiring, and media strategy that can drive growth across the whole portfolio. Their investor base, including names like Melinda French Gates, Billie Jean King, Sarah Harden, Elizabeth Yee, and David Blitzer, isn’t passive. It’s a network that can actively shape the market.

    What sits underneath all of this is Monarch Commerce, and it’s probably the most important piece people aren’t fully paying attention to yet.

    From what’s publicly available, Monarch Commerce is being built as a central engine for creative strategy, product development, merchandising, and commerce across teams, leagues, and athletes.

    In simple terms, it’s the layer that connects everything.

    Instead of each club trying to figure out merchandise, sponsorship activations, and fan monetisation on its own, Monarch is trying to build a shared system that does this across the entire portfolio. That means one approach to product, one approach to brand partnerships, one approach to turning fans into customers.

    That matters because of how women’s sports actually make money today. As we’ve already seen, media rights are still relatively small. The real revenue comes from sponsorship, merchandise, and direct fan relationships. So if you can centralise those functions, you don’t just improve one team, you improve every team at the same time.

    It also changes the economics. If Monarch can use one commerce system across clubs like Angel City, San Diego, Boston, and its European assets, the cost of serving each additional fan drops, while the value of that fan increases. You are no longer running separate clubs. You are running a connected platform. (…)

    If it works, this is where the real upside sits. Not just in owning teams, but in owning the infrastructure that monetises the audience across all of them.

    FC Viktoria Berlin

    Monarch’s European expansion announced in November 2025 is, in some ways, the most strategically interesting deal in the portfolio because it represents the fund’s first international move and the first meaningful private equity investment in German women’s football. Monarch acquired up to 38% of Viktoria Berlin, structured to comply with Germany’s 50+1 ownership rule, which restricts external investors from controlling clubs but allows minority stakes of significant size. (…)

    Germany matters because it may be the biggest undervalued women’s football market in the world, and the shift is happening right now. In November 2025, the DFB approved a €100 million investment over eight years to professionalise the Frauen Bundesliga. That sits alongside projections from Two Circles that the league could reach €130 million in annual commercial revenue by 2031/32, up from less than €20 million today, implying about 22 percent annual growth. (…)

    This is what makes Germany so interesting from an investment perspective. Demand is already there. The culture is already there. The national team success is already there. What was missing was institutional investment and commercial structure. That is now changing quickly. (…)

    Berlin is the right city inside this structural opportunity. It is Germany’s largest market, the fifth largest city in Europe, and home to more football clubs than any other German city. Viktoria is the only fully independent women’s football club in Germany, unattached to a men’s Bundesliga structure, which gives it the operating freedom to build a brand led model in a way that integrated women’s sections of men’s clubs cannot easily replicate. Promotion to the 1. Frauen Bundesliga is the near term objective, with Champions League qualification as the long term ambition.

    Erstaunlich, dass niemand sonst derart klug und kompetent ist.

    (obligatorische Anmerkung: Substack ist eine Nazi-Plattform)

  25. @sternburg und Thor

    Ich hab genau damit gerechnet. Wenn ich mich jetzt selbst noch daran halten würde.n

    Wirsching war Sportarzt. Ärzte, die schlechtesten Patienten in eigener Sache, wie jedemann weiß.

  26. Ein reines Asset, das wie eine heiße deutsche Kartoffel fallen gelassen wird, sobald klar wird, dass das Revenue nicht geleveraged wird. Tabea wird das auch noch irgendwann erkemmen und man ist wie die Herren wieder knabe bei Kasse.

  27. Es gibt eine neue Staffel von For All Mankind? Und es sind schon drei Folgen draußen? Warum, sagt man mir das ni … achso, ja ähm klar Herr Apflel, weil ich die ersten 4 Staffeln noch nunja wonaders also wissenschon nichts für ungut. Falls ihr mich vermisst, ich jedenfalls bin jetzt die nächsten drei Stunden erstmal beschäftigt.

  28. Eishockey & Gewalt

    In der DEL aber nahezu kein Problem in den letzten 20 Jahren.
    Ein wenig problematisch ist es, meiner Meinung nach, nur in den Standorten, wo kein ernstzunehmender Fußballclub ist und die Deppen nicht dahin können.

    Ich habe in 35 Jahren Eishockey eigentlich nur 3x etwas erwähnenswertes erlebt.

    1 Etwa 1996, auch bei den Assibären im Welli wurde einer Freundin auf der Toilette von drei Damen mit Messer in der Hand Geldbeutel und Nokia abgenommen

    2 Bei einem Spiel 1999 in der gerade neu eröffneten Halle in Regensburg kamen Gästefans aus Lugano auf die weniger schlaue Idee in der Halle Pyro und Rauchtöpfe zu zünden, was zu einem größeren Polizei Einsatz und Räumung der Halle führte

    3 Aus Spaß sind wir mal zum Derby nach Höchstadt gegen Bayreuth gegangen und haben uns beim anstehen zum Einlass schon gewundert, warum da fast jeder Andere ganz offen Tüten mit Tomaten dabei hatte und das bei den Kontrollen am Eingang auch keinen juckte. Bei der ersten Unzufriedenheit über eine Schiri Entscheidung ging es dann auch ab, wie beim Tomatina in Bunol.
    War aber eher lustig und keine wirkliche Gewalt Geschichte.


    Schlimm hingegen ist diese Geschichte aus dem Umfeld des jüngeren Nürnberger Eishockey

    https://www.nordbayern.de/franken/messerattacke-nach-ice-tigers-spiel-fan-notoperiert-nurnberger-bus-gestoppt-1.12805449

    Der Täter hat sich dann wenige Tage später vor einen Zug geworfen und das Leben genommen.
    Der genaue Hintergrund des Ganzen ist mir nicht bekannt

  29. An einem langweiligen Montag Abend ist mir immernoch unklar, warum die 2. Bundesliga damals das etablierte Montag Abendspiel, was ja ein hervorragendes Alleinstellungsmerkmal war, gestrichen hat, weil es enorme Fan Proteste gegen ein Montag Spiel der ersten Bundesliga gab und ich glaube ja immernoch, dass die DFL und DFB Herren einfach in Panik zu doof waren, das richtig zu verstehen.

  30. Uwe

    @Berni
    Montagsspiele sind ein Verbrechen an der Fankultur.

    Muss man wissen.

  31. Thor

    Auf Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabendspiele sind die Fankurven allerdings ganz scharf.
    Ein echtes Verbrechen sind übrigens Spiele vor 15 Uhr.

  32. Dudel

    Es sind im Eishockey eher wenige, die das dann auch meistens untereinander ausmachen. Natürlich ging es früher zwischen Schwenningen und Freiburg oder Schwenningen und Mannheim auch hoch her, aber ich habe mich jetzt in über 25 Jahren Eishockey-Fandasein noch nie wirklich unsicher gefühlt. Auch wenn es überall ein paar komische Typen gibt und ich nicht wirklich nochmal nach Weißwasser muss.

    Die ganzen Ultras werden meines Erachtens an vielen Standorten auch von einem Großteil der Fans deutlich kritischer gesehen. Wo es teilweise schlimmer zugeht, ist in der Schweiz. Bei Ambri vs. Lugano sollte man nicht zwischen die Fanlager geraten.

  33. @Thor

    Ein echtes Verbrechen sind übrigens Spiele vor 15 Uhr

    .
    Absolut.
    Das zerreißt einem den ganzen Tag. Vor allem Samstags, wo sich jedes Mal die Frage stellt, wie man jetzt die Zeit bis zum Abend überbrückt ohne Heim zu gehen.
    Aus purer Ignoranz kann ich mir bis heute nicht merken, ob der Glubb an Samstagen wie Sonntagen um 13.00 oder 13.30 spielt.

    Gleiches gilt natürlich auch für Sonntag Eishockey um 14 Uhr. Und jeder, der dann stets sagt “Ich finde das dufte, weil man dann noch in Ruhe Abendessen kann, bevor der Tatort los geht”, bekommt einen dummen Spruch, ob er schon 85 ist.

  34. Actionklotz

    Viktoria Berlin hat da einen guten Weg gewählt. Mit ansehnlichen Fußball (habe ich vor Ort eigentlich bei fast jedem Spiel sehen können ((zuminest besser als das Trauerspiel der Männer)) hat man sich immer gut unterhalten gefült. Und meinr Töchter fanden es auch gut.
    Lassen wir mal aussen vor, dass Investoren auch wieder abspringen könnten ist das eine extrem gute Entwicklung!

  35. Das stimmt vermutlich. Ich kann das nicht wirklich beurteilen – könnte das aber vermutlich auch nicht, selbst wenn ich öfter mal dabei gewesen wäre tbh.

    Jemand hat gern zugeguckt. Und wenn Töchter davon begeistert werden, what’s not to like?

    Ich finds auch gar nicht so abwegig, dass sich das alles irgendwie ausgeht, was die sich ausrechnen. Deren These in Kürze: Frauensport und insbesondere Frauenfußball muss gar nicht mit dem Männersport aufschließen, nichtmal annähernd. Es reicht völlig, dass sich das ein kleines Stückchen annähert, damit die Umsätze im Frauenfußball durch die Decke schießen. Und dann sind sie da mit einer Plattform, auf der sich ~Synergien~ ergeben. Weil ja noch nie jemand vorher auf die Idee kam, für mehrere Outlets denselben Merch zu shippen und so. Und außer ihnen sind sowieso alle unprofessionell, also kriegen sie das besser hin.

    Unmengen Red Flags. Aber tbh … ich finde das nicht per se dumm. Ich finds einigermaßen unsympathisch, ich fände es als Beteiligter vermutlich auch wildy disrespectful, aber nicht per se dumm. Vielleicht dumm. Aber nicht zwingend.

    Speaking of sympathisch. Da bleibt ja noch, was veniat und ich angedeutet haben:

    Warum sollte irgendjemand im Großraum Berlin ausgerechnet für Viktoria rooten, wenn auf der einen Seite Turbine Potsdam und auf der anderen Seite Union Berlin existieren? Warum sollte man in love fallen für so ein offensichtliches Investorenvehikel?

    Nun, da ist auf der einen Seite natürlich der rein geographische Aspekt. Wobei man jetzt mal ehrlich sein muss und festhalten, das Stadion Lichterfelde ist für viele Menschen in diesem Raum auch nicht so waaahnsinnig besser ereichbar als deren beider Heimspielstätten.

    Und dann kommen dann ja schon noch die Aspekte ins Spiel aus dem Rasenfunk-Podcast mit Tabea Kemme, der hier vor ein paar Tagen verhandelt wurde. Ich hab mich bis jetzt redlich bemüht, dazu keine zu starke eigene Meinung zu äußern. Weil manchmal muss man auch mal zurücktreten und die Betroffenen reden lassen. Aber wäre ich Fußballer und hätte ich Fußballtöchter – eines scheint mir danach klar, einseitige Meinungsäußerung hin oder her:

    Mir wäre sehr viel wohler, wenn diese Töchter bei Viktoria spielen, als wenn sie bei Turbine spielen.

    Und wenn man das als Publikum ähnlich sieht, und dann deshalb daran ausrichtet, wo man gerne Publikum ist, ich könnte das verstehen. Keine Ahnung, ob es so Leute wirklich gibt. Aber diese Frage zu stellen, heißt normalerweise, sie zu beantworten: Es gibt immer so Leute.

    Bleibt noch Union.

    btw Fünf Stunden später finds ich einigermaßen bemerkenswert, dass – anders als auf BSky – niemand hier auf diesen Teil aufspringt, den ich extra mit rauszitierte:

    “Viktoria is the only fully independent women’s football club in Germany, unattached to a men’s Bundesliga structure, which gives it the operating freedom to build a brand led model in a way that integrated women’s sections of men’s clubs cannot easily replicate.”

    Vielleicht habt ihrs alle überscrollt. Oder ihr habt einfach die Möglichkeit gesehen, dass der Autor des verlinkten Textes sich den Bullshit selber ausgedacht und nicht z.B. in irgendeinem Marketing Slide von Monarch oder Viktoria gefunden hat, wer mag das beurteilen.

    Lassen wir das einfach mal so stehen. Tatsächlich steckt da ja ne Wahrheit drin: Union Frauen hat bereits sein Publikum. Ein Publikum, dass man in weiten Teilen gut finden kann, aber nicht in allen Teilen gut finden muss. Und auch in dem “Berlin ist so geil”-BS steckt ja ne Wahrheit: Berlin hat bereits mehrfach bewiesen, mindestens zwei Proficlubs im selben Sport in derselben Liga tragen zu können. Insbesondere, wenn das (Achtung: wertfrei) geographisch eine klare Distanz auf der Ost-West-Achse beinhaltet.

    tl;dr: Ich hasse wirklich alles daran. Ich hasse Multi Club Ownership. Mit jeder Faser meines Herzens. Ich hasse diese ganze Investorensicht auf den Fußball. Und ich hasse, hasse, hasse, hasse jede einzelne von diesen Bullshit-Formulierungen. Ich fühle mich von jedem einzelnen Wort, was diese Leute aus ihren ungewaschenen BWL-Mäulern herauszuquellen belieben, persönlich beleidigt. Aber … jedes Mal, wenn ich da etwas näher reingucke, fühle ich mich zwar einerseits mehr abgestoßen, aber andererseits … find ichs auch okay?

    Und dann denke ich: Wie würde ich das eigentlich empfinden, wie würde ich das bewerten, wenn es nicht deutscher Frauenfußball wäre, sondern z.B. deutsches Eishockey? Ich meine, wir alle kennen die Antwort darauf.

    Und überhaupt: Vielleicht ist es auch gar nicht so wichtig, wie ausgerechnet ich das finde? Fremdartiges Konzept, I know.

  36. tony

    #nhl
    Die playoffteams stehen fest,
    Ein paar Auffälligkeiten:
    – Utah mit dem ersten playoffeinzug
    – 3 von 7 kanadischen teams sind dabei

  37. Dudel

    Mit dem gestrigen Sieg der Flyers steht auch endgültig fest, dass die Capitals und damit Alex Ovechkin keine Play-Offs mehr spielen können. Ovi lässt es sich noch offen, ob er noch ein Jahr dranhängt, aber er könnte heute Nacht sein letztes Spiel ever haben.

    Für Anze Kopitar bei den Kings gibt es aber noch einen letzten Play-Off-Run.

  38. Ich hab den Beef gegen Montag-Spiele tatsächlich nie begriffen. Klar, gerade für die Auswärts-Fans lästig, aber wie oben schon geschrieben: Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag schaffen sie es ja auch ohne allzu großes Murren. Und der Zweitliga-Zuschauer-Rekord ist immer noch ein Montagsspiel, obwohl Kaiserslautern wirklich nicht ums Eck von Berlin ist.

    Montag wäre ein grandioses Alleinmerkmal-Spiel. Und alles besser als am Samstagabend unmittelbar nach dem Bundesliga-Marathon (wegen der langen Nachspielzeit ist das ja praktisch eine Staffelübergabe, und zwar Sprintstaffel) und oft noch in Konkurrenz eines Topspiels in Spanien oder Italien..

    Wenn ich Verwerter der 3. Liga (Regionalliga Nordost!) oder der Frauen-Bundesliga wäre, würde ich schauen, das als Top-Event aufzuziehen, zumal auch die außersportliche Konkurrenz überschaubar ist mit WWM oder Hart, aber fair. Gleiches gilt übrigens für JEDE Bundesliga. Gerade DEL könnte ich mir sehr gut als Topspiel am Montag vorstellen, weil hier die internationalen Wettbewerbe und Länderspiele kaum eine Rolle spielen. So nach dem Motto: Wir versüßen Euch den verdammten Wochenanfang wenigstens am Abend (und Bob Geldorf spielt im Hintergrund …).

  39. Uwe

    @sternburg
    Danke für die Ausführlichkeit.
    Vertraue Deinem Bauchgefühl und bleibe dabei, Investorenvehikel mit jeder Faser Deines Körpers abzulehnen. Egal welche Sportart, welche Stadt, welches Geschlecht. Am Ende sind alle Opfer vom Shareholder Value Ansatz und zahlen nur die Zeche. Echte Liebe geht anders.

  40. Franzx

    Münchner Löwe, Du bist offensichtlich kein Auswärtsfahrer. Für Auswärtsfans ist der Montag (übrigens genauso wie die englische Woche) ein absoluter Horror und so viele Zweitligisten, die international spielen, kenne ich jetzt auch nicht. Letztlich will ich für die Begleitung meines Teams nicht unbedingt zwei Tage Urlaub nehmen müssen, vor allem, da ja die DFL damals gerne so Spiele wie 1860 gegen St. Pauli auf den Montag gelegt hat. Und dass in de Auswärtskurven nur Studenten und Rentner stehen, ist vermutlich auch nicht im Sinne der Erfinder.

    Ein weiteres Argument gegen den Montag war ja auch die anhaltende Kommerzialisierung des Fußballs durch Zerstückelung des Spieltags. Auch wenn wir jetzt in Liga 2 mittlerweile vier verschiedene Anstoßzeiten haben (in Liga 3 sind es sechs), geht mir diese Häppchentaktik auch ziemlich auf den S….Ja, ich weiss, warum das so ist (ich muss es trotzdem nicht gutheißen).

    Also, für die Fernsehzuschauer ist der Montag super, für die reisenden Fans eher nicht.

  41. Rob Sweater

    @sternburg
    auf die Einschätzung zu den ersten 3 FAM Folgen bin ich ja gespannt. Mich verlieren die gerade, weil es mir von cleverer Alternative-Reality-Serie zu stark in Richtung Space-SoapOpera gibt.

  42. Nein, ich bin kein Auswärtsfahrer mehr (und schon für Heimfans außerhalb der jeweiligen Stadt ist ein Abendspiel während der Woche eine Zumutung). Aber es gab nie einen ähnlichen Aufstand gegen englische Wochen, und die Stadien sind auch am Dienstag und Mittwoch voll.
    Die 2. Liga und deren Fans beklagen zurecht die enorme finanzielle Benachteilgung. Um das zu ändern, müssen Kröten geschluckt werden. Das Samstagabend-Spiel zB zerstört jegliches Familienleben, ist also nur für den einsamen, jungen Menschen ohne allzu große Blessuren machbar.
    Die Zersplitterung des Spieltags ist eh schon so weit fortgeschritten und unumkehrbar, dass es auf eine Partie mehr oder weniger auch nicht mehr ankommt. Aber das Thema ist erledigt, kein Mensch bei Sinnen wird sich an den Montag mehr herantrauen.

  43. Alex

    CL
    Morgen bringt mir die Reise nach Irland wohl kein Bild aus München. Welches Land könnte ich bereisen morgen?

  44. trempot

    Irland ;-)
    RTÉ2 sollte übertragen, dafür musst du dich aber auch in Irland aufhalten.

  45. tony

    Das Samstagabend-Spiel zB zerstört jegliches Familienleben

    okay, ein höheres Regal geht nicht mehr oder? ;)
    ganz sooo krass ist es nun auch nicht, als wenn die Kidz heutzutage noch den Samstagabend mit den Eltern verbringen wollen

  46. Rob Sweater

    jetzt bin ich kurz verwirrt. Das heißt, dass der hier übliche Reiseveranstalter morgen für den Irland-Trip ausreichend sein sollte?

  47. Franzx

    im Münchner Hochnebel/Nieselregen hat Flavio Cobolli gerade Diego Dedura rausgenommen. Zverev führt 5:4 im dritten Satz gegen Kecmanovic und der Justin hofft auf einen Satzausgleich. Volles Programm auf drei Plätzen.

  48. Alex

    @Rob.
    Nein.Der übliche Reiseveranstalter steht nicht zur Verfügung.
    Du musst also wirklich nach Irland reisen und dort RTÉ2 einschalten.

  49. trempot

    Also der übliche Reiseveranstalter bietet heute Barca – Atletico und morgen Arsenal -Sporting. Für andere Spiele muss man halt anders verreisen ;-)

  50. Rob Sweater

    Danke, dann schaue ich mal für morgen nach alternativen Reisemöglichkeiten.

  51. Randfichte

    Eine Reise nach Luxemburg und dort RTL Zwee einschalten ist auch eine Möglichkeit. Wobei ich noch nicht weiss welches Spiel sie sich heute und morgen ausgesucht haben …

  52. @Rob Sweater: “auf die Einschätzung zu den ersten 3 FAM Folgen bin ich ja gespannt. Mich verlieren die gerade, weil es mir von cleverer Alternative-Reality-Serie zu stark in Richtung Space-SoapOpera gibt.”

    Nun, da bin ich irgendwie der falsche Ansprechpartner, weil … aber zuerst eine Vorbemerkung: Ich hatte – entgegen meiner Bemerkung oben – am Montag _erneut_ recht schnell bemerkt, dass For All Mankind einfach nichts zum durch- und wegbingen ist. Deshalb antworte ich jetzt erst, weil ich jetzt erst die ersten drei Folgen geschaut habe. Und ich hab Urlaub.

    Ich liebe die Serie. Aber das ist echt von der ersten Folge a mouthfull. Ich komme da schwer drauf klar. Viel zu viele Leute, viel zu viele parallel laufende Dinge, viel zu viele Story Arcs und viel. zu. viele. Namen. Also nicht wirklich zu viel – aber halt zu viel zum so weggucken.

    Zurück zur Frage: Hachja, das alte Space-SoapOpera-Problem. Ich hörte davon.

    Und versteh mich nicht falsch bitte: Wir reden hier über Geschmacksentscheidungen. Die sind kategorisch weder falsch noch richtig. Ich will Dir also mit dem folgenden nicht zu nahe treten. Es ist nur so:

    Eine meiner allerliebsten Lieblingsserien ist DS9 (Star Trek Deep Space 9).

    Darüber wurde und wird beständig derselbe Unsinn geredet: Tolles Worldbuilding, aber letztlich doch bloß Soap Opera in Space.

    Dabei ist es genau das, was DS9 so fantastisch macht: Dass es dort neben der tollen Welt um echte Charaktere geht. Charakterentwickung, baby.

    Und genauso sehe ich das bei den bisherigen Staffeln von FAM: Natürlich ist das auf der einen Seite eine unfassbar clevere, interessante und spannende Alternative-Reality-Serie. Einfach faszinierend und macht auch volle Kanne denkend und so. Das macht sie aus und das macht sie gut. Aber _richtig gut_ machen sie erst die Charakterentwicklungen.

    Allein der Margo-Madison-Arc, das ist einer der besten Charakter-Arcs der Fernsehgeschichte.

    Kommen wir zur aktuellen Staffel. Um ehrlich zu sein, ich hab mich nicht erst seit dem Ende der vierten Staffel gefragt, wo sie denn jetzt mit der Serie überhaupt noch hinwollen. Weil dieser ganze, super interessante Alternative-Zeitlinie-Shit, dafür sind sie doch langsam schon etwas zu weit weg von unserer aktuellen Historie, sind sie nicht?

    Stellt sich raus: Sie scheißen da drauf. Sie gehen einfach full DS9.

    Denn sind wir ehrlich, das ist es doch, was wir da sehen: Eine viel zu große und skurril überkomplexe, stadtähnliche Weltraumstation, auf der Dinge spielen, die den Leuten dort halt so passieren.

    Es ist ein Ort. Und er ist fremdartig, weil in Space. Und die Leute haben auch keine normalen Probleme, denn sie sind in Space. Aber eigentlich geht es nicht um den Ort und auch nicht um Spacedinge, sondern um die Leute. Die letztlich auch nur all die Probleme verhandeln, die Menschen halt so passieren. In Umgebungen.

    Als DS9-Fan, what’s not to like?

    Und jetzt sprechen wir mal den Elefanten im Raum an und er hat einen Namen: Ronald D. Moore.

    Natürlich läuft es nicht so, dass son Typ sich eine superteure TV-Produktion kapert, und in der fünften Staffel einfach seine alte 90er-Serie so weiter produziert, wie er sie damals immer haben wollte. Ich bin ja weder dumm noch verstrahlter Fanboy. Aber wenn das nicht so ist, warum fühlt es sich dann so an?

    Und dann heißt in der zweiten Folge irgendein random (for some reason recht zentraler) Charakter einfach Miles. Ganz ehrlich, Herr Moore, das kannste Deiner Großmutter erzählen, dass das Zufall ist.

    Und ich schwöre, als in der dritten Folge auf dem Promenadendeck auf dem Marktplatz die Space Bullen die Zivilisten einsammeln, und aus dem Hintergrund jemand “you can’t do this to me” kreischte, das war ein Ferengi-Darsteller. Er kam dann kurz später ins Bild und hatte seine Maske vergessen. Bleibt trotzdem für mich ein Ferengi-Darsteller.

    Ich persönlich bin also bei diesem Heel Turn dieser Serie komplett on board. Muss man nicht mögen. Aber ich liebs. Bleibt nur eine Frage offen:

    Mag ich die ersten drei Folgen?

    Hm …. hmmmmmmm.

    Hier kommen wir mal zum ersten Problem: So toll ich ganz viele der Charaktere finde, die Baldwins gehörten nie dazu. Und insbesondere Ed Baldwin ist für mich nicht mal ein Charakter im eigentlichen Sinne. Der Mann ist für mich über die gesamte Serie in jeder einzelnen Szene nichts mehr, zugegeben auch nicht weniger und dafür ist er wichtig, aber halt auch nicht mehr, als ein reines Story Vehikel.

    Du kannst noch so ne geile Story um ihn rum bauen (und das wurde auch viel getan). Aber ich fühle nichts für ihn.

    Und das ist natürlich nicht ganz optimal, wenn man einen großen Story Arc vor allem darauf aufbaut, was er so fühlt und wie es ihm so geht. Ist mir halt egal.

    Ähnlich die Space Polizistin, aus deren Sicht viel von der Story und dem zentralen Mysterium erzählt wird – ich kenne nicht mal ihren Namen. Ich kann der Schauspielerin nichts vorwerfen. Aber sie bleibt derart flach, das ist ja fast schon lächerlich. Sie ist ganz sicher kein Odo. Vielleicht fehlen Moore dann auch einfach so Leute wie René Echevarria und Ira Steven Behr, kann es so einfach sein? Vermutlich nicht, aber es fühlt sich so an.

    Und dann überhaupt die große Story, soweit sie in dieser Staffel bisher erzählt wird: Ich finds jetzt nicht schlimm oder uninteressant oder so. Aber ich verbleibe schon mit dem Gefühl … brauchte es dafür bis hierhin wirklich, also wirklich, drei Stunden? War das echt nötig? Trägt das?

    Und sitze ich auf meiner Stuhlkante, nicht abwartend könnend, wie diese Story wohl weitergeht?

    Hard no. Nein, nein und nein.

    Das klingt jetzt alles so negativ. Ist es aber nicht am Ende. Denn ähnlich wie viele DS9-Folgen lebt FAM ja gar nicht unbedingt vom großen Handlungsbogen. Sondern von den vielen kleinen. Und von den Charakteren am Wegesrand. Und die bleiben fantastisch. Übrigens auch wieder Margo in ihren kleinen Vignetten.

    Und dann wird dann auch mal eben eher nebenbei als nichtmal B-, eher F-Handlung so ein “niemand hat es verdient, allein zu sterben”-Trope rausgehauen. In einer Radikalität, die ich so – glaub ich – noch nie gesehen habe. Das ist alles herausragend. Aber um hier den Bogen zum oben gesagten zurückzuschlagen: Selbst darin bleibt Ed Baldwin für mich ein reines Story-Vehikel. Alle Menschen um ihn herum sind echte Menschen und interessant. Die Situation, in der er ist, ist interessant. Er selber ist es nicht. Bis in den Tod.

    Aber macht es das schlechter? Ich finde nicht.

    Am Ende bleibt für mich persönlich: Ich sehe hier, in dieser fünften Staffel von For All Mankind, endlich genau das, was ich mir von Star Trek seit Jahrzehnten erhoffe. Nämlich einfach gutes Fernsehen. Auf einer Space Station. Nicht mehr und nicht weniger.

    Musste man dafür dieses Franchise nutzen?

    Müsste man dafür Apple so krass viel Kohle aus dem Geldspeicher ablassen?

    Vermutlich nicht.

    Aber ganz ehrlich, who cares?

  53. Rob Sweater

    Danke für die ausführliche Antwort. Der DS9-Vergleich kam mir beim Schauen dieser Staffel auch schon.

    Meine beiden Probleme damit:

    – FAM S5 ist bislang nicht so clever und mitnehmend wie DS9. Ist natürlich auch schwierig bei nur 3 Folgen
    – that’s not what I signed up for als ich mich in FAM S1 verliebt habe.

    Aber gut, Menschen ändern sich, warum sollten es Serien nicht auch tun. Ich denke aus alter Verbundenheit halte ich den Kontakt zu FAM und hoffe, dass ab Mai “Star City” meine Leidenschaft mit sowjetischer Hilfe neu entfachen kann.

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