Endlich ein Ort für den gepflegten Meta-Talk. Doch einige dürre Worte vorweg.

Denn für gewöhnlich pflegen Blogs einige Erklärbär-Seiten zu haben, wozu der ganze Quatsch eigentlich gut sein soll. Die Wahrscheinlichkeit, dass hier irgendjemand zufällig landet, erscheint mir zwar nahe Null; gleichwohl ein kurzer Abriss:

Vor vielen Jahren gründete ein schon damals nicht mehr ganz junger Mensch ein sogenanntes Weblog, in welchem er fürder hin jeden Tag über Sport, TV, Sport im TV und was sonst noch alles aufklärte und – nicht ganz unwichtig – ein tägliches Sportprogramm abbildete. Dieses Blog nannte er “alles ausser sport” (aas). In den vielen Jahren seither wuchsen Blog, Listing und sein Autor dogfood zu einer Instanz im deutschsprachigen Internet und zogen eine immer zahlreicher werdende Schar an regelmäßig Kommentierenden an.

Blog und Listing existieren immer noch. Es kam jedoch der Tag, an dem dogfood seine Zeit nicht mehr mit dem Verwalten der Kommentarfunktion verbringen wollte und diese abschaltete.

Aus Angst vor Langeweile hatte ich damals einen maximal hässlichen Ersatz zusammen gestöpselt. Da dieser nicht einmal allergeringsten Ansprüchen genügte war Robert so nett und hat uns auf seinem Webspace Unterschlupf gewährt. Das Ergebnis dieser Bemühungen sehen Sie gerade vor sich: Ein Blog, dass ausschließlich der Kommentierung eines anderen Blogs dient. Es existiert auf dieser Website also nicht ein Buchstabe, für den dogfood verantwortlich wäre. Obwohl er weiterhin für jeden Satz die Ursache setzt.

Überraschenderweise gelten hier Regeln. Nachzulesen sind sie hier und hier.

Kurzfassung: Alles, was zu Briefen führen könnte, die Robert bearbeiten muss, ist verboten. Wohlgemerkt: Es ist mir vollkommen egal, ob das, was Ihr vorhabt, nach einer viel beachteten Entscheidung des Amtsgerichts Kuhkackerode perfekt okay ist und es ist mir auch egal, wenn Ihr seit 8 Semestern Jura studiert und sowieso alles besser wisst als ich. Der Maßstab ist, dass Robert möglichst ruhig schlafen kann und dass wir ihm so wenig an Mühe und Kosten verursachen wie irgendwie möglich. Außerdem ist jede Beleidigung von Personen verboten. Das beinhaltet, dass sich jede Kritik an anderen Usern auf konkrete Äußerungen beziehen muss und niemals in die Bewertung der Person als solche abgleiten darf.

Außerdem bitte ich darum, jedwede Spekulationen über dogfoods Gründe, die Kommentarfunktion auszuknipsen, zu unterlassen. Mit einer Ausnahme: Im allerersten Eintrag ist dies immer noch erlaubt. Wenn es denn unbedingt sein muss. Ansonsten möchte bitte nach vorne gesehen werden.

Von diesen drei Grundregeln abgesehen ist jeder andere Aspekt meiner Tätigkeit hier der Diskussion freigegeben. Jeder. Alles, was Euch stört und jeder Verbesserungsvorschlag darf und soll in die Kommentare unter diesen Eintrag. Bis auf Technisches, das gehört (glücklicherweise) hierhin.

Daraus folgt, dass Meta-Diskussionen aus dem laufenden Programm zukünftig bitte heraus gehalten werden.

[sternburg]

693 comments

  1. Uwe

    Es ist Screensport am Montag und jener beginnt gleich mit einem Disclosure des Hausherrn, welcher viel über dieses Internet in der heutigen Zeit verrät:

    [Blogeintrag garantiert frei von Metadiskussionen über Journalismus im Zeitalter von Flugzeugabstürzen]

    Alle stehen am Rande des Abgrunds und wundern sich, außer das Internet, das geht noch einen Meta.

  2. NoBlackHat

    “Das Ergebnis dieser Bemühungen sehen Sie gerade vor sich: Ein Blog, dass ausschließlich der Kommentierung eines anderen Blogs dient.”

    Was soll eigentlich dieses krampfhafte Bemühen, sich ständig als aas-Appendix zu titulieren? Die Herkunft läßt sich nicht verleugnen und aas bietet auch des Öfteren den Aufhänger für interessante Diskussionen, aber darauf läßt sich eben nicht alles reduzieren. Die Diskussionen verlassen den aas-Kosmos doch an vielen Stellen und “das ist auch gut so”.

  3. Das haben sie doch auch schon, als diese Kommentierung dieses anderen Blogs noch unterhalb dieses Blogs geschah.

    Das ist im Übrigen eine Frage vor allem des Selbstverständnisses. Es ist wichtig, (BTW: auch mir) klar zu stellen, dass die Leute nicht meinetwegen herkommen.

  4. Uwe

    Warum sonst sind sie hier, sternburg? Es ist doch nur des masterminds wegen. Es wird Zeit, dass Du Dich dieser unangenehmen Wahrheit stellst und Dich als Person des öffentlichen Internets akzeptierst.

  5. Adonis

    Re: spoilerwarnungen

    Ich muss zugeben, dass ich die Attitüde des Besuchs eines Sportblogs im Verbund mit der Erwartung, dass dort über aktuellen Sport nur nach ausdrücklicher und großflächiger Warnung diskutiert werde, ja immer schon eher seltsam.

  6. tony

    sternburg,
    (hierauf: http://allesausseraas.de/dienstag-07-07-2015/#comment-33684)
    hast du Lust mal bei Gelegenheit zu erklären welche Punkte genau dir den Spass bei dieser aaaas-Sache nehmen könnten?
    ich bin ein Fan davon, dass sich Erwachsene auch mal zoffen dürfen solange es über der Gürtellinie bleibt.
    soweit ich das gesehen habe hat sich doch niemand beschwert oder gar nach einem Moderator geschrien

  7. Sehr gute Frage, tony.

    Ich bin absolut kein Gegner davon, dass sich Erwachsene auch mal in der Sache zoffen, solange es über der Gürtellinie bleibt. Ganz im Gegenteil, ich begrüße das.

    Heute aber hatte ich streckenweise den Eindruck, dass sich ausschließlich unterhalb der Gürtellinie angegangen wurde. Damit meine ich, dass sich nicht mit den Äußerungen des jeweils anderen auseinander gesetzt wurde sondern direkt und unverblümt persönliche Antipathie auf die Person bezogen ausgeteilt wurde (und das auch noch aus ziemlich albernen Anlass, aber das nur nebenbei).

    Das ist aber natürlich erst mal nur mein persönlicher Eindruck. Der im Übrigen auch in meiner derzeitigen Grundstimmung begründet sein kann. Wenn dieser Eindruck von Euch allen also nicht geteilt wird, dann sagt mir das. Dann liege ich nämlich falsch und das will ich dann auch wissen.

  8. mik

    Als Anhängsel von aas sollte dieser Dialog hier erwähnt werden:

    “@der_t0bi: Bzgl relevanter Sportereignisse.Siehst du dich und dein Blog auch bereits als Medium in der Maschine und damit als Henne oder Ei?

    @dogfood: Sowohl als auch. Bin Teil des Problems, weil auch ich als Zuschauer es mir manchmal zu einfach mache. Bin als Blog Teil des Lösungsversuchs, weil ich immer wieder bewusst versuche, auf die „kleinen“ Sportarten hinweise. Stosse aber da häufig auf meine Limits als Blogger und Zuschauer – sowohl zeitlicher Natur als auch bzgl. Lust.

    @der_t0bi: Danke! Gefühlt geht der Fokus seit min 1 Jahr bei dir stärker in Richtung deiner “Lieblingssportarten”. Abriß europ. topLigen umfassende Vorschauen Football und mit abstrichen Basketball. Sektion Leder als feste Rubrik ist gutes Beispiel. Deckt sich daher für mich als Leser zum Teil auch mit der von beschriebenen Situation der “eigentlichen” Medien.

    @dogfood: Zwei Faktoren. 1) ich achte stärker auf ein von mir selbst gesetztes Zeitlimit: aas muss Mo-Fr bis 10h morgens durch sein, 2) Mein Sportkonsum hat nachgelassen, weil Interesse/Lust an WebDev nochmal zugenommen.
    Konsequenz aus 1) und 2) -> in der Tat mehr Fokus auf das was für mich gängig ist. Und kaum noch Zeit/Kraft/Lust über Screensport hinaus, was zu für aas schreiben. WebDev (Job) hat an Priorität gewonnen, weil sich meine Projekte verändert haben und ich in einem Alter bin, in dem langsam die letzten Weichenstellungen stattfinden, was für ne Art von Projekten man macht.

    @der_t0bi: danke für die umfassende Antwort!”

  9. mik

    Ich ziehe kurz die -inzwischen eingestellten- Tags heran 2039x Fussball, 3128x Sport im TV, US-Sportarten dann erst dreistellig. Radsport und Olympia gerade noch dreistellig.

    Ein Riesengefälle war somit schon immer da.
    Individualsportarten wurden immer schon rarer als Manschaftssportarten betrachtet, Fussball stand immer über Allem; und Doping und politische Konstellationen haben es ersteren nicht leichter gemacht; Wintersport, Leichathletik oder Kneipensport erinnere ich jedenfalls selten im Fokus von @dogfood – von Blicken auf die Streif o.ä. Klassikern abgesehen.

    #Randsport Dafür fiel mir letzte Saison auf, dass @dogfood an freien Tagen wieder öfter den MLB-Player angeworfen hat, sixnations/WM waren breit aufgestellt und neulich die Faustball WM wurde mehrfach erwähnt. Seit Sky die CL hat, lese ich auch wieder mehr über Handball als damals auf Eurosport.
    Basketball (deutschen) finde ich regelmäßig, obwohl die interessanten medialen Ausflüge zu K1 und Diskussionen über die Entwicklung im deutschen BB seit dem Umzug zur Telekom kaum noch stattfinden. Und europäische Basketballwettbewerbe halte ich persönlich für exotischer als Curling.
    Dann gibt es noch Exoten wie “The Ashes”. Ja, damit hat @dogfood damals gleich s360 zum Schweigen gebracht, aber da waren sie auch in England, mit Geoentblocker am nachmittag zu sehen und nicht mitten in der Nacht wie in Australien oder die WM.
    Sind wir also bei der Nacht, ein berufstätiger Frühaufsteher als Akteur, der NHL, NBA u.ä. meist nachschauen muss. Auf Dauer ein Wunder, dass er es so lange durchgehalten hat, momentan ist es meist nur die NFL – verständlich.

    #Screensport2: So ein zweiter Eintrag am Tag mit weiterem Screensport 2 waren immer ein besonderer Reiz an aas. Da fehlt jetzt manchmal eine Einschätzung, aber den Markt muss man da auch betrachten, ohne Connections zu Perform bleibt da nur Spekulation (die kamen), Sport1 verschickt keine Pressmitteilungen, sondern versteckt Ankündigungen irgendwo auf der Webseite und die hundertste Umstellung von Sky kann einem auch mal zu zäh/sinnlos erscheinen. Btw. #SkyJanssen und #Altice heute dabei. Wo liest Du was zu #Altice ohne Suchen?

    Die Gedanken von @der_t0bi sind mir allerdings nicht fremd, hatte ich heute am Morgen auch, mit der Vorschau am Montag wird der Blick auf die Fussballwoche schon gerichtet, obwohl ich erst beim Nachtisch bin, auch Rubriken wie Leder sind Schreibertricks, um abzuarbeiten, s.o. deadline. Vielleicht kommt das manchmal zu routiniert rüber, vielleicht fehlt manchmal der geschätzte Witz des Hausherrn.
    Aber trotzdem bekommst Du dann einen wunderbaren NCAAF Block am Samstag, einen Fanboy der australischen Liga, neuerdings Serie A und der Typ lässt sich in alkoholisiertem Umfeld auch noch den J-League Modus erklären.
    Vom Umfang des Textkorpus im Vergleich zu früher, also nicht das angesprochene Jahr, ganz zu schweigen.
    “Die Auswahl der Sendungen ist subjektiv und unvollständig.”

  10. mik

    Bist Du im Browser unterwegs? Rubrik Tweets & Antworten ist meist die interessantere als Tweets.

  11. Eure Meinung ist gefragt:

    Tony schlägt vor, die Schachmeisterschaften, die wohl ab dem 11. November abgehalten werden, in einen eigenen separaten Thread zusammen zu fassen (ähnlich wie Uli & Kalle).

    Zur Begründung führt er aus:

    – in der Vergangenheit gab es öfters Diskussionen ob Schach eine Sportart ist und damit hier eine Berechtigung hat. Diese Diskussionen würden damit entfallen.
    – für Interessierte wäre so ein Thread eine Möglichkeit das gesamte mehrwöchige Match am Stück nachzuvollziehen.
    – die Nicht interessierten haben dann weiterhin den Tagesthread um sich über den Rest auszutauschen.

    Meine ganz persönlichen Gedanken dazu:

    Wenn hier tagelang irgendwelche Schachpositionen ausgetauscht werden – das sieht schnell mal aus, wie die Programme zum Abtippen in den Computer-Zeitschriften der 80er. Das braucht für viele einen trainierten Scrollfinger.

    Ich habe bei diesem Vorschlag aber erhebliche Bauchschmerzen. Ich finde, das lebt hier schon davon, dass sich kreuz und quer über allen möglichen Blödsinn unterhalten wird. Und nach diesem Maßstab müsste ich mir bei vielem, was ich hier thematisiere, selber vor die Tastatur stürzen.

    Meine Meinung ist jedoch nur eine von vielen. Wenn das die überwiegende Mehrheit möchte, dann wird das gemacht. Heißt also: Wenn Ihr das wollt, dann solltet Ihr Euch äußern. Gerne mit Begründung.

    Für die Zählung: MalikShabazz ist dafür. Matthias ist dagegen.

  12. Chrissi

    “Ich finde, das lebt hier schon davon, dass sich kreuz und quer über allen möglichen Blödsinn unterhalten wird”

    Das finde ich auch und wäre daher dagegen, auch wenn ich persönlich nichts mit Schach am Hut habe^^

  13. Salopp

    Den letzten Schach-Wettbewerb haben wir doch auch unverletzt überlebt, oder?

  14. schranke

    Völlig dagegen. Wenn’s dem Herrn nicht passt, soll er scrollen.

    Hier gibt es teilweise sehr abstruse Diskussionen, die sicher nicht jedem gefallen. Aber genau dafür wurde das Scrollen erfunden.

  15. tony

    können wir bitte sachlich bleiben, schranke? danke dir

    ich bin eben nicht wegen Schach hier gelandet, thorben.
    für mich ist das in der extrem äußeren Ecke der Sportwelt angesiedelt (wenn überhaupt).

    Salopp, die letzten beiden Meisterschaften fanden in Russland bzw. Indien statt. Was bedeutet, dass das eigentliche Tagesmatch am Nachmittag beendet war.
    dieses Mal findet das Turnier in New York statt, also genau zu der Zeit an der die Normalbeschäftigten hier nach Hause kommen und der meiste Sport am Tag stattfindet.

  16. thorben

    ich meinte damit nicht schach an sich, sondern auch sportarten, die man sonst nicht auf dem schirm hat. ich hätte ohne AAS niemals meine Liebe zum Baseball entdeckt. Das kam nur, weil ein paar Nerds hier ständig darüber begeistert geschrieben haben.
    Liesel et al. sind zB auch Schuld daran, dass ich mich wieder intensiv mit Schach beschäftigt habe. Einfach weil begeistert darüber geschrieben wurde.
    Johannes Surfhinweise oder die ausführlichen Berichte vom Rugbyleaguer gehören in die gleiche Kategorie.
    Genau SOWAS macht AAS/AAAS ja aus. Der Blick über den eigenen Tellerrand.
    Bei 2 Threads würde viel verloren gehen, weil man ja nciht immer alles im Auge behalten kann

  17. endibear

    100 % pro Schach und alle anderen Rantspords.

    Genau SOWAS macht AAS/AAAS ja aus. Der Blick über den eigenen Tellerrand.

  18. ich interessiere mich auch nicht für rugby, wintersport, darts (!), eishockey oder motorsport und überscroll das auch alles. zum football hab ich ja erst durch aas gefunden. warum also jetzt ausgerechnet schach auslagern? solange hier nicht die komplette notation protokolliert wird.

  19. MalikShabazz

    Ich habe kein Problem mit Schach, spiele selbst auch sehr gerne.

    Ich habe tonys Einwurf eher so verstanden, dass man damit Kommentarte eines bestimmten Users umgehen kann. Aber vielleicht war das auch zu sehr um die Ecke gedacht.
    Also bei mir eher persönliche Gründe.

  20. Starkstromliesel

    So ihr Beiden, jetzt mal Klartext. Ich habe hier gestern etwas ausagiert – was ich meinem Therapeuten am Freitag beichten werde – und weil euch das genervt hat, fällt euch nichts besseres ein, als die im November stattfindende Schach WM zum Thema zu machen und auslagern zu wollen? Weil ihr zufällig wisst, dass ich die hauptsächlich kommentiere. Womit, Sternburg, deine Frage beantwortet wäre, warum die Beiden gerade gestern auf diese Idee gekommen sind, für ein Ereignis, das in mehreren Monaten erst stattfindet.

    Und dann habt ihr Beiden noch nicht mal den Arsch in der Hose, das offen zuzugeben, sondern erzählt eine Geschichte vom Pferd, von wegen, ob Schach eine Sportart ist oder ob es der Notationen zu viele wären.

    Malik Shabazz, laut Wikipedia damals aktives Mitglied der Black Panther Bewegung, der alle Juden Scheiße findet. Keine innere Aufrichtigkeit? Kein bisschen Mumm in den Knochen?

    Toni, gestandenes bayrisches Mannsbild und dann so eine erbärmliche Aktion?

    Immerhin im zweiten Nachgang, 10.22 Uhr und 10.37 Uhr, habt ihr euch, natürlich auch nur indirekt, immerhin ein bisschen aus der Deckung getraut. Dennoch, schämen solltet ihr euch alle Beide.

  21. moep

    Soll gerne im Tagesthread bleiben. Themenunabhängige, chronologische Kommentarspalte macht das hier erst so interessant für mich.

  22. MalikShabazz

    Mein Name ist eine Anspielung auf den späten Malcolm X, ich denke mal, du sprichst von einem anderen.

    Und nein, ich schäme mich nicht und habe aber auch keine Lust mit dir eine Diskussion zu beginnen, weil wir sowieso nicht einer Meinung wären.

  23. Starkstromliesel

    @ MalikShabazz
    Ich werde den Satz “ich diskutiere nicht mit dir, weil wir sowieso nicht einer Meinung wären” als wunderbares Kleinod für meine nächste Lehrveranstaltung im Sommersemester aufbewahren und den Studierenden als Anschauungsmaterial vorlegen.

  24. Starkstromliesel

    Malcom X sagt: “ich diskutiere nicht mit dir, weil wir sowieso nicht einer Meinung wären”.
    Wow, der ist echt gut.

  25. MalikShabazz

    Um es genauer zu formulieren: Ich habe keine Lust in diesem Sportforum mit dir über Politik zu diskutieren. Das tue ich als “linker Gutmensch”, der aktiv in der Flüchtlingshilfe engagiert ist, im Moment zu hauf.
    Hier sollte Platz für was anderes sein. Für dich, kannst du das natürlich anders entscheiden.

  26. Starkstromliesel

    @ Malik
    Ach daher weht der Wind. Und deshalb plädierst Du für eine Verlegung der Schachweltmeisterschaft in einen separaten Bereich? Don’t mix politics with the game!

  27. schranke

    ernsthaft: Warum gerade die Schach-WM ausgliedern? Darts-WM läuft auch im “normalen” Tagesthread (und das war auch abends)

    Also, warum tony? Findest Du Schach wirklich so scheiße, dass es Deinen Lesegenuss hier trüben würde – oder langweilt es Dich persönlich?

  28. schranke

    starkstromliesel, jetzt ist mal gut. Politik und Sport gehören IMMER zusammen, solltest Du als Schachfreund genau wissen (Karpov – Kasparov, Fisher – Spasski).

    Deine Meinung hast Du, sie ebenso kundgetan. Ich persönlich halte nicht viel davon, aber es wäre kein Grund für mich die Schach-WM auszugliedern.

  29. Herr Holle

    @Chrissi: Leider nicht.
    @Liesel/Malik: Das wird jetzt aber hoffentlich nicht das Spiel, wer das letzte Wort haben darf! “We agree to disagree” ist doch immer eine schöne Kompromissformel, mit der alle leben können. Und bitte habt Rücksicht mit den vielen Mitleser*innen und -schreiber*innen: Sonst fällt hier irgendwann auch mal die Klappe. Das Gesprächsklima war die letzten Tage jedenfalls nicht sehr mitlesenswert.

  30. tony

    schranke,
    hier ein paar Beispiele wie Schach hier und bei aas in der Vergangenheit kommentiert wurde:
    http://www.allesaussersport.de/archiv/2013/11/13/screensport-am-mittwoch-274/
    http://www.allesaussersport.de/archiv/2013/11/15/screensport-am-freitag-118/
    http://www.allesaussersport.de/archiv/2013/11/16/screensport-am-samstag-78/
    http://allesausseraas.de/samstag-08-11-2014/
    http://allesausseraas.de/dienstag-18-11-1979/
    http://allesausseraas.de/freitag-21-11-2014/

    teilweise 10 und mehr konsekutive Beiträge von einer Person.
    an Tagen mit 400 Kommentaren sind 100 davon von einer Person.
    wenn dich Schach überhaupt nicht interessiert stört das schon etwas.

    Uli & Kalle interessiert mich auch nicht. das hat seinen eigenen Thread und das finde ich so wie es ist wunderbar.

  31. tony

    ..und das ist eben der Unterschied zu Darts (was mich auch kaum interessiert), wo es aber viel einfacher ist darüber hinwegzulesen

  32. Clubwanze

    @sternburg- braunschlag fand ich genial, aber ich hab nen anderen Geschmack an Serien,als die meisten hier. Den Gong hab ich auch seit 30 Jahren abonniert und zu guter letzt würde hier Schach begrüßen.
    Bin erst beim nachlesen, da schon wieder im Urlaub

  33. Starkstromliesel

    @ Tony
    stören dich jetzt die Anzahl der Kommentare pro Person? Vor allem von der einen Person?
    Schach lässt sich schlecht in einem großen langen Abschnitt kommentieren. Das geht nur über Satzhäppchen. Also besteht jeder Kommentar in der Regel nur aus ein bis drei kurzen Sätzen. Nach dem Motto: Lf4 wurde gespielt. Damit will weiß das Zentrum öffnen und gleichzeitig den gegnerischen Angriff auf das Feld e5 entkräften.

    Und dann kommt ein neuer Kommentar. Klar kommen da bei 4 bis 5 Stunden Spiellänge sehr viele Kommentare zusammen. Wenn ich warten würde, bis das Spiel vorbei wäre und dann eine umfangreiche Analyse schreiben würde, wäre das nur ein längerer Kommentar. Dann wäre das aber keine Live-Übertragung mehr.

  34. schranke

    Auch wenn ich nicht tonys Meinung bin, kann ich sie nun besser verstehen. Einen Live-Kommentar a la “jetzt f4” ist etwas zu viel des Guten – das sollte auch liesel anerkennen. Wenn Du zehn Züge zusammenfasst (oder auch fünf), dann haben auch auch Schach-Laien etwas davon. Denn, wenn sie interessieret sind, haben sie den Live-Ticker eh offen und verfolgen das.

    Beim Fußball heißt es auch nicht : “Jetzt Pass zu Badstuber und weiter zu Robben. Er hätte aber auch auf Ribery spielen können.” Nein, es wird grundsätzlicher über Spielzüge, Taktik etc. geschrieben -und das erwarte, besser erhoffe, ich auch von einem guten Schachspieler. Er soll mir das Spiel in etwas feinere Abschnitte gliedern, aber nicht jeden einzelnen Zug – und dessen mögliche Folgen – beschreiben.

  35. Starkstromliesel

    @ Tony
    Da du beispielhaft ein paar Threads aufgelistet hast. Ich sehe zum Beispiel bei dem mit den 100 Kommentaren, wie viele Fragen ich auch noch allgemein zum Thema Schach, Vorbereitung auf eine Partie, Profidasein, Spielmanipulationen etc. beantwortet habe, die mit der eigentlichen Partie gar nichts zu tun hatten. Da kam also auch noch mal allgemeiner Content zusammen. Und so ganz allein war ich beim Kommentieren ja auch nicht …

  36. Matthias

    Das hat Liesel gut auf den Punkt gebracht. Die lange Spielzeit ist der Hauptgrund. Bei der Blitzschach-WM kann man im Wesentlichen nicht anders als die Partien hinterher zusammenzufassen, aber bei derartigen Bedenkzeiten kann man auch wunderbar mit seinem eigenen limitierten Schachwissen spekulieren, mit welchem Zug sich der Spieler wohl aus der Situation befreien wird.

    Bei anderen, ähnlich langen Sportevents, z.B. manchem Tennis-Marathon-Match oder Golfübertragungen (Cricket mangels Fans eher weniger), gibt es auch regelmäßig sehr viele Kommentare von den immer gleichen Personen. Nur dass diese oft nicht konsekutiv sind, wenn sich quasi zwei bis drei Leute abwechselnd darüber unterhalten. Es ist aber Fakt, dass Liesel bei AAS einfach das mit Abstand größte Schach-Knowhow hat, wodurch diese lange Strecken von immer demselben Kommentator erst zustande kommen. Aber ob nun eine Person etwas live kommentiert oder zwei bis drei macht für mich persönlich keinen Unterschied.

  37. tony

    nur nochmal damit es nicht untergeht:
    es geht nicht darum Schach hier zu verbieten, sondern es geht darum einen separaten Thread während der WM zu erstellen

  38. Starkstromliesel

    @ Schranke
    Also wie ich das letztendlich kommentiere, in welcher Satzlänge, in welchem Umfang und in welcher Geschwindigkeit, möge doch bitte dann auch mir überlassen bleiben. Ich habe das Live-Kommentieren der Schach WM vor drei Jahren aus einer Laune heraus begonnen und dann fortgeführt, weil es großen Zuspruch erfahren hat.

    Ich kann auch, wie die 15 Jahre davor bei mir üblich und wie ich es immer noch abseits der Schach WM tue, mit den Nerds auf ICC rumhängen. Ich habe das damals als Angebot von mir gesehen, etwas zurückzugeben, weil auch ich von anderen Usern und deren Expertenwissen über verschiedene Sportarten immer wieder inspiriert wurde und mir das gefallen hat. Ich wiederhole mich dabei, wenn ich an die – leider einmalige – Tischtennis-Übertragung eines Users damals denke, die mich richtig mitgerissen hatte.

    Bevor ich mir also vorschreiben lasse, wie lange, wie oft und wie schnell ich zu kommentieren habe, übergebe ich das lieber an dishguy, der damals auch noch stärker involviert war.

  39. schranke

    Ich schreibe gar nichts vor, abgesehen davon, dass ich das nicht kann, will ich es auch nicht. Es war nur ein Vorschlag. Wenn Du das nicht willst, kein Problem.

    Ein separater Thread ergibt für mich dennoch keinen Sinn, denn dann könnten wir nahezu jede Sportart einen aufmachen.

  40. Starkstromliesel

    @ Schranke
    Was deine Erwartungshaltung gegenüber guten Schachspielern anbelangt: Eine Trainerstunde, Analyse deiner Partie oder einer anderen Partie von einem guten Schachspieler liegt bei 50 bis 100 Dollar die Stunde. Ich habe mich übrigens nach ein paar Jahren Pause vom aktiven Schach von einem netten Vorsitzenden eines Vereins breitschlagen lassen, nächste Saison die Klötzchen wieder in der dritten Liga hin und her zu schieben.

  41. Thorben

    @häufigkeit
    Ohne jetzt nochmal unterwegs die alten Threads anzugucken, aber gerade durch die Analyse war das ja so gut zu lesen. Auch als normaler Mensch hat man das verstanden.
    Lüfte Beschreibung, was sich der Spieler denkt. Da ein Schachspieler ja x Züge im Vorraus denkt erschließt sich das ja nicht immer so ganz.

  42. Ich wusste schon, warum ich das hierhin schiebe. Aber das ist okay. Also hier.

    @schranke: Vielleicht mache ich damit was falsch. Aber wenn ich live vor mir her stammel, dann kommentiere ich durchaus auch Einzelheiten in der Größenordnung vergleichbar mit einzelnen schachzügen. Wenn sie mir bemerkenswert vorkommen. Das mag, nein, das wird manchen Menschen so uninteressant vorkommen wie mir schach-Notationen.

  43. schranke

    sternburg, nein. Das hast Du missverstanden. Das entscheidende ist “wenn sie mir bemerkenswert vorkommen”. Und selbstverständlich gibt es das im Schach auch. Aber ob die Eröffnung nun sizilianisch oder anders ist, spielt auf dem Weltklasse-Niveau keine ganz so starke Rolle, weil die Spieler die Theorie komplett im Kopf haben. Spannend wird es meiner Meinung nach erst, wenn einer von der Theorie abweicht – dann darf’s gerne Zug um Zug kommentiert werden. (Ja, ich spiele gerne Schach)

  44. Starkstromliesel

    @ Schranke
    Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, mir die von Tony verlinkten Schachtage noch einmal anzuschauen. Die Eröffnungen wurden in der Regel gar nicht groß kommentiert. Blöd, was?

  45. mik

    @Salopp: Eine WM wird momentan nicht organisiert, dafür aber EMs. In den letzten Jahren in München bzw. bei. Zuletzt in Neufahrn. György Bándy ist amtierender Europameister.
    Für Menschen also noch spielbar.

    Überlege gerade, ob Mühle auch bei den World Mind Games dabei war, glaube ich aber nicht.

  46. Ich meine, da ist Liesel zuzustimmen. Ich habe irgendwo aufgeschnappt, Mühle sei letztlich nur ein etwas komplexeres Tic Tac Toe. Wer fehlerfrei spielt, der spielt immer unentschieden. Wie kann es da Europameisterschaften geben?

  47. mik

    Weil Fehler auftreten und Menschen nicht alle Varianten wie ein Computer erkennen kann?
    Der Europameister hat seinen Titel mit 31 Siegen und 17 Remis errungen. Da ist die Remisquote bei einem Schachturnier im Zweifel höher.

  48. schranke

    liesel. Warum beziehst du alles, was ich schreibe auf Dich? War doch gar nicht auf Dich gemünzt. Blöd, was?

  49. Starkstromliesel

    @ Heiner
    Ich habe die Antwort auf deine Frage mal hierhin verlegt, sonst wird das zu viel. Wenn der Sternburg sie löschen mag, so darf er das tun.

    @ Heiner
    Mir geht es wie vielen Bürgern im Lande. Ich bin aufgewachsen mit der SPD. Die Reden im Bundestag von Schmidt, Eppler und Wehner habe ich damals mit dem Kassettenrecorder aufgezeichnet, um sie mir noch mal anzuhören. Dann kam der neoliberale Genosse der Bosse mit seinen Konsorten Clemens, Müntefering, Steinbrück etc. und gab die Antwort darauf, wer uns verraten hat. Alle schön versorgt bei den Banken und Energieversorgern. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Außer, dass die jetzt Nahles, Gabriel oder Gender-Schwesig heißen.

    Deshalb zog es mich dann zu den Grünen. Der junge Fischer war nicht schlecht. Nur die Grünen wurden fett und etabliert. Und übrig blieben bis heute absolut weltfremde Betroffenheitsheulsusen wie Roth oder Göring Eckard oder Genderfeministen wie Beck.

    Also rüber zur FDP. Baum und Genscher haben mich immer schon beeindruckt und Kubicki ist so falsch auch nicht. Aber die damals aufkommende Neoliberale Garde mit Fipsi, Lindner und Co., die Banken und Mövenpickbande, die nur daran dachte auf Teufel komm raus diejenigen zu versorgen, von denen sie am meisten auch monetär profitiert hat, konnte mir auch gestohlen bleiben.

    Also die Linken. Mehrere Bücher von Gysi habe ich schon durch und finde ich gut. Oskar war für mich der einzig wahre Sozialdemokrat damals und Wagenknecht fand ich auch nicht so schlecht. Aber das war es halt auch schon. Und wenn ich mir das Wahlprogramm anschaue dann noch Pau oder Kipping es vortragen sehen, nein Danke.

    Und die CDU? Spendenkoffer-Schäuble, Ehrenwort Kohl, jüdische Vermächtnisse, Bilfinger Berger usw. Friedrich Merz rausgeekelt. Und dann noch Frau Merkel. Und mit der Flüchtlingspolitik hat sie das Fass zum Überlaufen gebracht.

    Ja, ich bin besorgt. Ich will nicht verantwortlich sein, wenn in Köln Frauen von Hunderten Ausländern begrapscht, bestohlen und sexuell missbraucht werden. Und es ist mir egal, ob die jetzt aus Afrika oder dem nahen Osten kommen, ob die Asylbewerber, Flüchtlinge, mit oder ohne Duldungsstatus sind usw. Ich will nicht verantwortlich sein, wenn im Sophienhof Ausländer auf Mädchenjagd gehen, wenn sich Frauen nicht mehr ins Schwimmbad trauen können, weil sie belästigt werden. Ich brauche keine 80 % mit dem Islam sozialisierte junge Männer, für die Frauen Freiwild sind. Ich möchte keine Angst haben müssen, wenn es dunkel wird und ich bin noch auf der Straße unterwegs. Hier im tiefsten Allgäu, in meinem 3500 Seelen-Kaff kann ich kein Geld mehr abheben, ohne durch ein Spalier von jungen Männern aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus Syrien gehen zu müssen, die sich auf den Stufen und im Innenraum der örtlichen Sparkasse breitmachen und mich von oben bis unten mustern. Da geht es mir wie Don Alphonso, der das Unbehagen sehr schön beschrieben hat:

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/01/26/vier-unhoefliche-maenner-haben-nichts-mit-dem-islam-zu-tun-5965/

    Ich will das nicht und vor einem Jahr musste ich das auch nicht. Nennt mich Pack, beschimpft mich als Nazi, aber ihr könnt nicht alle in die rechte Ecke stellen. Und da sich keiner der „etablierten Parteien“ seit einem Jahr ernsthaft dieser Problematik stellt, sondern sie sogar befeuert, ist die AFD, so hart das mit meiner politischen Biographie auch für mich ist, aktuell die einzig wählbare Alternative, die diesem verantwortungslosen Treiben Einhalt gebietet.

    Der Frühling und vor allem der Sommer kommen und ich wünsche euch, dass ihr keine Töchter im Alter von 15 und euren Frauen viel Glück. Wenn ich nur ein kleines Stück dazu beitragen kann, das zu erwartende Szenario zu verhindern und sei es nur, dass durch den Stimmengewinn der AFD die anderen Parteien wieder zur Besinnung kommen, dann nehme ich es auch auf mich, als Nazi und Pack oder rechter Abschaum wie hier zu lesen beschimpft zu werden.

  50. Heiner

    Okay, danke für die Antwort. Vielleicht haben wir dann andere Lebenswirklichkeiten. Ich lebe in einer Stadt, in der die Flüchtlinge so unauffällig sind, dass ich mich oft frage, ob es sie überhaupt gibt. Ich fühle mich immer noch absolut sicher und ich glaube auch nicht, dass es sich so schnell ändern wird.

  51. Starkstromliesel

    @ Willi Lippens
    Was die BRD davon hätte, weiß ich nicht. Aber sehr viele Bürger hätten bei der CSU ein besseres Gewissen als bei der AFD. Wenn du natürlich die Ängste und Nöte dieser Bürger nicht ernst nimmst und sowohl die Positonen der AFD als auch die der CSU nicht ernst nehmen kannst, dann hat deine BRD natürlich nichts davon. Aber vielleicht meine.

  52. Starkstromliesel

    @ Heiner
    das freut mich für. Und ich meine das wirklich so, wie ich es schreibe. Dieses Spießrutenlaufen am Bankomat ist nämlich echt nicht lustig. Viele fahren mittlerweile schon ins 10 km entfernte Nachbardorf in der Hoffnung da vielleicht eine nicht belagerte Sparkasse zu finden. Oder fahren in die größere Kreisstadt.

  53. Starkstromliesel

    @ Thorben
    Diese Freundin wohnt jetzt aber nicht in einer größeren Stadt oder etwa doch?

  54. Starkstromliesel

    @ Mario P
    Eine CDU, die in Bayern mit ihrer aktuellen Flüchtlingspolitik antreten würde, holt kein einziges Direktmandat in Bayern und käme auch mit den Zweitstimmen auf unter 20 %

  55. MarioP

    @ Starkstromliesel

    Du hast schon den Nachsatz :”Kleiner Spaß am Rande” gelesen.

  56. @starkstromliesel: Witzig. Den Teil über Deine bisherige politische Sozialisierung könnte ich fast wortgleich unterschreiben (dabei bin ich nicht nur völlig anders eingestellt, ich bin wohl auch deutlich jünger).

    Deine Konsequenzen, die Du daraus ziehst, die finde ich hingegen absurd.

    Asyl ist ein Menschenrecht. Ich finde alleine bereits den Grundgedanken, alle, die sich auf dieses Grundrecht berufen, müssten total nette, harmlose Menschen sein, unfassbar anmaßend. Jedes Arschloch genießt das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Jeder Vollidiot besitzt Religionsfreiheit und kann an jeden Schwachsinn glauben, an den er mag. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Nicht die Würde des deutschen Menschen. Oder des netten Menschen.

    Das sind Grundrechte, die kein menschliches Wesen verwirken kann. Auch nicht dadurch, dass er ein Arschloch ist.

    Und natürlich sind unter den Menschen, die dieses Grundrecht auf Asyl in Anspruch nehmen, Arschlöcher. Wie sollte es auch anders sein? Zumal es selbstverständlich so ist, dass das Erleben schlimmster Kriegs- und Folter-Traumata den allerwenigsten Menschen bei der Ausbildung einer gefestigten Persönlichkeitsstruktur hilft.

    Ich bin übrigens der erste, der dabei ist beim Anprangern, dass diese Menschen hier in einer Art und Weise verwahrt und behandelt werden, die diese Problematik noch deutlich verschärft. Aber genau das ist ja nicht der Lösungsansatz der AfD. Die wollen dieses – sowieso schon skandalös aufgeweichte – Grundrecht abschaffen. Und an der Grenze auf Geflüchtete schießen lassen (wobei ich diese Bemerkung erfrischend ehrlich fand, ist doch genau dies die logische Konsequenz der immer so schön im abstrakten gehaltenen “Obergrenze”-Diskussion).

    Nochmal: Das sind elementare Menschenrechte. Sobald dieser Staat aufhört, zumindest zu versuchen, diese zu sichern, dann hat er seine Existenzberechtigung verloren.

    Zurück zu Deiner Lebens-Realität: Ich bin der letzte, der etwas dagegen hätte, wenn wir endlich damit aufhören würden, Polizei und Justiz unterhalb der grundlegenden Funktionsfähigkeit auszustatten. Und herumlungernde, beschäftigungslose Leute sind selten ein Beispiel für funktionierende Politik. Egal, ob das nun abgehängte Jugendliche Deutsche oder mit einem Beschäftigungsverbot belegte Geflüchtete sind. Es gibt Gegenden in dieser Stadt und ganze Landstriche in diesem Staat, in denen ich mich ungern bewege. Weil ich Angst vor den Leuten dort habe. Merkt man mir – zum Glück – dann nicht so an. Ist aber so.

    Das interessiert aber ein Grundrecht nicht. Dagegen hilft es auch nicht, ein Menschenrecht zu bekämpfen. Dagegen hilft überhaupt keine Symbolpolitik, dagegen helfen auch keine fremdenfeindlichen Sprüche oder menschenfeindliche Einstellungen. Dagegen hilft harte, langwierige Arbeit. Dagegen hilft Aufwand. Aufwand an Geld, an Intellekt, an Geduld und an gegenseitigem Interesse. Dagegen hilft also echte Politik. Das, woran Deine neue politische Heimat nicht das geringste Interesse hat.

    Davon unabhängig meine ich aus Deinem subjektiven Sicherheitsgefühl, mit Verlaub, auch einen gehörigen Schuss Xenophobie rauszuhören. Wie geht es Dir denn, wenn die im Eingang der Sparkasse lungernden Personen junge Buam sind, die wegen eines Freundschaftsspiels der Bayern in das Städtchen eingefallen sind? Fühlst Du Dich dann auch so unangenehm gemustert?

    Aber eigentlich wollte ich das alles gar nicht sagen (ich wollte das nur alles nicht unwidersprochen stehen lassen). ich kam eigentlich, um Dir zu danken. Dein Gefühl war völlig richtig, diese Unterhaltung auf Meta zu verschieben. Ich habe gesagt, hier ist mehr erlaubt in der Hoffnung, den Tagesstrang von den kontroversesten Dingen frei zu halten. Ich hätte zwar nicht geglaubt, dass dies zu sowas genutzt wird, aber gut. Das ist okay.

    Innerhalb gewisser Grenzen. ich habe sie erst vorhin erwähnt.

  57. In meiner Lebensrealität war übrigens der Erstgeboren unlängst bei der Geburtstagsfeier eines geflüchteten Kindes eingeladen. Völlig normal.

  58. Heiner

    Wenn ich mir die Berliner Runde angucke, dann kann ich durchaus ein gewisses Verständnis für Protestwähler/Nichtwähler entwickeln. Was für ein trauriger Haufen.

  59. MarioP

    @ sternburg

    Gratulation, du bist mein Held.

    Ernsthaft, was willst du damit sagen? Oder soll ich dir erklären, wie viele Nationen schon bei von mir selbst für meine Kinder ausgerichteten Geburtstagen zu Gast waren? Machen wir einen Wettbewerb draus?

  60. Starkstromliesel

    @ Sternburg
    Jetzt bin ich aber etwas von dir enttäuscht. Hätte nicht gedacht, dass ich dir als Juristen noch den Asylparagraph vorbeten muss. Es ist vollkommen richtig, dass Asyl ein Grundrecht ist, aber:

    In Paragraph 13 ist eindeutig definiert, dass Asyl als Schutz vor politischer Verfolgung gewährt wird. Nicht aus wirtschaftlicher Not heraus oder weil in dem Land, aus dem der Flüchtling kommt Hunger, Krieg oder sonstige Nöte herrschen.

    Und dann schauen wir uns noch Artikel 16 des GG zum Thema Asyl an:

    Ausländer, welche über einen Staat der Europäischen Union oder einen sonstigen sicheren Drittstaat einreisen, können sich nicht auf das Asylrecht berufen (Art. 16a Abs. 2 GG).
    Bei bestimmten Herkunftsstaaten (sog. sichere Herkunftsstaaten) kann vermutet werden, dass dort keine politische Verfolgung stattfindet, solange der Asylbewerber diese Vermutung nicht entkräftet (Art. 16a Abs. 3 GG).

    Da Deutschland doch relativ zentral in Europa liegt, ist es nun mal so, dass eigentlich jeder, der in Deutschland Asyl beantragt in der Regel abgewiesen werden muss, da er bereits aus einem sicheren Drittstaat einreist und sich daher nicht auf das Asylrecht nach Grundgesetz berufen kann. Nur wollen die Flüchtlinge eben nicht in dem europäischen Land Asyl beantragen, in das sie einreisen, sondern eben in der Regel in Deutschland, weil hier soziale Rundumversorgung wie Krankenversicherung, Hartz 4 etc. winkt, die es eben im Einreiseland Griechenland so nicht gibt.

  61. MarioP

    @ Direktmandat

    AFD gewinnt eines in Mannheim. Da scheint es anders zuzugehen als in Darmstadt. Siehst du Heiner, so nah ist die rechte Gefahr schon.

  62. Conejero

    “Nicht aus wirtschaftlicher Not heraus oder weil in dem Land, aus dem der Flüchtling kommt Hunger, Krieg oder sonstige Nöte herrschen.”

    Es tut mir leid, aber das finde ich mehr als zynisch…

  63. MarioP

    @ conejero

    Mit Zynismus solltest du dich doch auskennen. liest du doch hier jeden Tag.

    Und ja, das Leben ist zynisch. Was wäre denn deine Alternative? Alle reinlassen?

  64. Starkstromliesel

    @ Conejero
    Das hat mit Zynismus nichts zu tun. Das ist die geltende Rechtslage. Und wenn wir soweit sind, dass wir aus irgendwelchen moralischen Erwägungen oder weil wir etwas zynisch finden die Rechtslage und somit das Grundgesetz, Dublin-Verträge, Schengen-Abkommen usw. außer Kraft setzen, wie es aktuell passiert, dann wird es wirklich kritisch.

  65. Starkstromliesel

    @ Harttus
    Wenn wir Gesetze wie das Grundgesetz aushebeln, wird es menschlich?

  66. Conejero

    @MarioP

    Nein, klar! Bevor so einer aus ‘nem Kriegsgebiet auch nur einem Deutschen einen Euro wegnimmt, sollen sie sich doch woanders umschauen oder sich einfach wegbomben lassen…
    (warum antworte ich ihm eigentlich?!)

    @starkstromliesel

    Asylrecht schliesst Krieg aus?

  67. MarioP

    @ matthias

    Würdest du mich informieren, was du jetzt meinst? Halt, du schreibst ja “wir”, meinst dich also selbst…

  68. Matthias

    Die einzigen, die irgend etwas aushebeln, sind Leute, die gegen jede Rechtslage an der Grenze Flüchtlinge abschießen wollen. Welcher Partei gehörten die noch mal an? Was der IS nicht geschafft hat, muss dann halt der deutsche Grenzsoldat erledigen.

  69. Matthias

    @MarioP: Du scheint nur Extreme zu kennen, schwarz-weiß. Jemand plädiert für weniger Zynismus in der Debatte, du unterstellst ihm sofort “jeden reinlassen” zu wollen. Meine Frage war, ist das ein rhetorisches Mittel oder bist du wirklich so eindimensional?

  70. MarioP

    @ conejero

    Deine Diskussionskultur ist etwas merkwürdig. Nein zynisch…

  71. Conejero

    @MarioP

    Das war Sarkasmus – ist aber auch wirklich nicht leicht zu erkennen… ;-)

  72. Und ich habe mich extra nicht darauf berufen, dass die Bundesrepublik Deutschland (also wir alle) an den Fluchtgründen der Geflüchteten einen gehörigen Anteil haben.

    Die Regelung der angeblich sicheren Drittstaaten, mit denen sich die Bundesrepublik Deutschland. also wir alle. mit denen wir alle uns in den 2010er Jahren erfolgreich aus der Veranstaltung gestohlen haben und dieses Grundrecht tatsächlich bis zur Unkenntlichkeit verwässerten, die funktioniert innerhalb der EU und unter Schengen nicht. Die EU-Grundlagenverträge haben übrigens unmittelbare Rechtswirkung innerhalb Deutschlands und wurden nicht aus Spaß mit einer verfassungsändernden Mehrheit verabschiedet. Auch die EU-Grundrechte-Charta ist unmittelbar in Deutschland geltendes Recht.

    Aber ich will jetzt hier in kein juristisches Erstsemester-Seminar einsteigen (dazu ist das bei mir auch zu lange her). Es handelt sich um Menschenrechte. Menschenrechte gelten nicht, weil sie in den Gesetzen stehen, sondern weil das jeweilige Rechtsobjekt ein Mensch ist. Ein demokratischer Rechtsstaat, der nicht wenigstens grundsätzliche Anstrengungen unternimmt, elementaren Menschenrechten zur Geltung zu verhelfen – und genau diesen Staat will die AfD -, ist kein demokratischer Rechtsstaat mehr. Und verliert damit seine Existenzberechtigung.

    Er mag dann noch immer ein Staat sein. Er mag sogar das selbe Staatsgebiet umfassen. Aber er ist nicht mehr derselbe Staat.

  73. harttus

    Wenn das deutsche Asylrecht einer der größten humanitären Herausforderungen der heutigen Zeit nicht gewachsen ist, habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich besinne mich auf den Kerngedanken des Grundgesetzes (unveräußerliche ! Menschenrechte) und passe mein Handeln und die Gesetzgebung der Realität an oder ich ziehe mich auf rechtspopulistische, das Boot ist voll Rethorik zurück. Ersteres ist menschlich, letzteres tief traurig. Höflich fomuliert.

  74. MarioP

    @ matthias

    “Alle reinlassen” war Sarkasmus. Könntest du erkennen…

  75. Starkstromliesel

    @ Matthias

    tut mir leid, aber was heißt hier gegen jede Rechtslage???
    Der Staat hat die gesetzliche Pflicht, seine Grenzen zu sichern. Das ist die Rechtslage. Und wenn nun 1000 Flüchtlinge ohne Papiere entscheiden, wir überrennen jetzt die Grenze und die zuständigen Grenzbeamten hindern sie nicht daran, dann handeln sie gesetzeswidirg und nicht gesetzeskonform. Du verstehst da augenscheinlich was falsch.

  76. Spatzenhirn

    Die Grundursachen für Wirtschaftsflüchtlinge schaffen wir doch zum Teil selbst.

    Wie lautet denn eigentlich genau die Alternative der AfD, das muss man doch auch fragen. Ich höre nur Sätze, die mit “Die Altparteien…”, “Die Medien…” beginnen. Obergrenze kann’s nicht sein, das hat Sternburg schon gesagt, ohne zu sagen wie es konkret umgesetzt werden soll. Sonst kann man auch eine Obergrenze für Hochwasser fordern.

  77. Apropos Diskussionskultur. Hier sind ja Meinungen über andere Kommentierende erlaubt (also auch meine). Hier darf sich an die Wäsche gegangen werden. Daher:

    Ist Euch eigentlich – und die Frage meine ich vollkommen ernst – schon aufgefallen, dass das Verständnis für die Wähler der AfD heute hier vor allem von jenen drei Personen (Starkstromliesel, MarioP, Hoopharry) hochgehalten wird, die auch sonst oft am Rande des Gebotes, hier doch bitte untereinander Liebe zu verbreiten, entlang schrammen (der vierte, der das tut, bin natürlich ich, aber das führt jetzt zu weit)?

    Ich frage Euch Drei also mit ehrlichem Interesse: Glaubt Ihr wirklich, mit diesem Auftreten eine “schweigende Mehrheit” auf Eure – legitime – Seite des Meinungsspektrums zu ziehen? Ich kann mir das schwer vorstellen.

  78. Conejero

    @starkstromliesel

    In Melilla & Ceuta passiert genau das. Und weder fordert ein spanischer Politiker den Schiessbefehl, noch wird dort geschossen.
    Aber einen schönen Zaun haben sie da…

  79. Ich werf hier mal was rein was ich vor ein paar Wochen anlässlich eines Jan-Böhmermann-Tweets gebastelt habe

    https://twitter.com/SPeitsch/status/701543270002900992

    Ratet mal welchen Bundesländern die 5 blauen Balken gehören?

    DAS sind die Realitäten in Deutschland was die Kriminalität GEGEN Ausländer angeht. Pro Million Einwohner gibt es in Sachsen 36 Mal so viele Straftaten. Während es in Hessen jeden 65000ten Ausländer trifft, ist es in Sachsen jeder 1700ste. Wobei da auch nur 55.000 wohnen.

    Wenn sich im Moment also irgendwelche Frauen unsicher fühlen, dann liegt das an Xenophobie. Vergewaltigt werden in Deutschland auch so jedes Jahr 20.000 Frauen. Dafür brauchte es keine Ausländer dass in Deutschland Frauen Angst haben müssen – und es brauchte nicht mehr Ausländer damit in Ostdeutschland – bei 2,9% Ausländern gegenüber 13% im Westen – mehr Straftaten gibt. Die einzige krampfige Möglichkeit für rechte Genossen diese Gewalt zu relativieren ist inzwischen, auf NRW hinzuweisen mit ABSOLUTEN Zahlen. 4 Millionen Sachsen verüben also weniger ausländerfeindliche Straftaten als 18 Millionen Westfalen. Stimmt. Aber leider nicht pro Kopf.

  80. Morgen starte ich dann eine Umfrage, ob Unicode-Emojis unter das Emoji-Embargo hier fallen sollen. Aber wir wollen die Themen nicht verwischen.

    Schöne Grafik, Sebastian. Da wir hier zum Glück nicht bei Twitter sind: Was sind denn deine Quellen? Und wie ist Deine Definition von Straftaten bei “Straftaten pro Million Einwohner”?

  81. Starkstromliesel

    @ Sternburg

    Ich habe nicht vor, irgend jemand hier auf meine Seite zu ziehen. Ich habe mich auch in diesem Forum damit abgefunden, zum Pack zu gehören. Das ist übrigens Teil des Problems, welches hier vorhin schon mal beschrieben wurde. So lange Politiker der “etablierten Parteien”, Heute Show, Mitforisten dieses Blogs, Andersdenkende als rechten Abschaum, Pack etc. bezeichnen, solange werden diese Bürger sich weiterhin nicht ernst genommen fühlen und erst recht die AFD wählen.

    Ich denke, was das Thema Liebe verbreiten angeht, dass ich hier auch wesentlich mehr angegriffen werde, seitdem ich mich dazu geäußert habe, dass ich mich mit den Sorgen und Nöten besorgter Bürger identifizieren kann. Das geht ja schon so weit, dass weil man diese Auffassung hier nicht gerne sieht, sogar versucht wird, die Kommentierung der Schachveranstaltung mit fadenscheinigen Gründen zu boykottieren. Aber so sind sie halt, die sonst so moralischen netten Menschen, wenn ihnen eine andere Meinung nicht gefällt. Übrigens habe ich für mich nach dieser Aktion einiger Foristen beschlossen, das Kommentieren der diesjährigen Schach WM sein zu lassen. Gibt ja noch andere hier, die das auch sehr gut machen können.

  82. Thorben

    @liesel
    Das ist hier in Chemnitz. Ziemlich mittelgroß also.

    @tony
    Ist gespeichert. Ich lese es morgen mal und werde dann was dazu schreiben.

  83. endibear

    @sternburg
    RESPECT für die freie Meinungsvielfalt. Wenn es Dir zu viel wird, mach DICHT.

  84. Jo. Und? Was soll mir die Karte sagen?

    Ohne KONTEXT ist sie völlig wertlos. Ausländer begehen Straftaten. Das ist nichts Neues. Das Einzige, was da neu ist, ist die Meldungen auf einer Karte einzutragen.

    Die Frage ist, ob die Kriminalität PRO KOPF zugenommen hat unter den Ausländern. Und genau das habe ich drüben schon geschrieben: wenn 7 Millionen Ausländer X Straftaten begehen und 1 Million Ausländer dazu kommen ist die Frage, ob es jetzt 8 durch 7 Prozent mehr Straftaten gibt oder nicht.

    Kurz gesagt: wenn es vorher 100 Vergewaltigungen durch Ausländer gab und jetzt 114 sind, dann ist die RATE an Taten nicht gestiegen.

    Das ist wie Brot essen. Wenn ich 1 Million Menschen hinzufüge, wird auch mehr Brot gegessen. Wenn ich dann eine Karte baue in der Bäcker ihre Brotverkäufe eintragen, sagt das ÜBERHAUPT NIX aus.

    Die Beschimpfungen als Hetze trifft natürlich trotzdem zu. Denn der Blogger da bietet NULL Kontext und verbreitet lediglich Hetze.

    Hilft natürlich nicht dass Menschen generell Probleme mit Gefahrenabschätzung und Statistik haben. Zahlen tun vielen Menschen im Kopf weh. Bauchgefühl zählt da mehr.

  85. MarioP

    @ sebastian

    Merkst du eigentlich wie pervers deine Logik ist? Eine Vergewaltigung ist wie Brot essen!
    Nein, das sind 14 Opfer mehr.

  86. @harttus: Das witzigste daran ist, diese “große humanitäre Herausforderung der heutigen Zeit” ist in Deutschland eigentlich gar nicht so dicke.

    Die weit überwiegende Mehrzahl der aus Syrien Geflüchteten bleibt (wie das bei Flüchtenden eben so ist) in der Gegend. Länder wie der Libanon, die Türkei oder Jordanien bewältigen in absoluten Zahlen und noch mehr im Verhältnis zur Einwohnerzahl (vom Verhältnis zum Wohlstand will man gar nicht anfangen) eine um Dimensionen höhere Belastung. Die dürften sich über unsere Diskussionen totlachen, wenn sie die Zeit dazu hätten.

    Und auch innerhalb der EU kann man den langsam auftretenden Unmut der Schweden (auch so ein von sicheren Drittstaaten umgebenes Land) durchaus verstehen.

    Andersherum formuliert: Der Bundesregierung hat kürzlich – von der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert – einen Plan veröffentlicht (Zeit), um die technische Ausstattung der Bundeswehr zu erneuern. Nach allem, was man von diesem Thema in letzter Zeit hörte, wahrscheinlich eine durchaus sinnvolle Ausgabe (solange man den Sinn von bewaffneten Armeen überhaupt einsieht, aber das gehört hier jetzt nicht hin). Und das Geld haben wir ja auch. Also warum nicht.

    Dafür sollen in den nächsten ungefähr eineinhalb Jahrzehnten 130 Milliarden Euro aufgewendet werden. Also so ca. 9 Milliarden im Jahr. 9 Milliarden im Jahr, das ist eine Summe, die selbst nach den lautesten “Das Boot ist voll”-Alarmschreiern ziemlich lässig ausreicht, um die Geflüchteten aufzunehmen, ihnen eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen und dies sogar in Umständen, die halbwegs unwahrscheinlich machen, dass Starkstromliesel weiterhin so viel Angst beim Geld abheben hat.

    Es gilt halt, was bei der menschenwürdigen Behandlung der Schwachen, der Benachteiligten immer gilt und auch schon immer galt: Das Geld ist da. Man muss es nur wollen.

  87. Spatzenhirn

    @MarioP: Wenn wir also die halbe Bundesbevölkerung per Zufallsgenerator auswählen und ausweisen, dürften wir 50% weniger Vergewaltigungsopfer erwarten. Wäre das eine Lösung für dich?

  88. @MarioP:

    Ja. Und?

    Was tust Du dagegen, dass Deutsche Frauen vergewaltigen? Das ist Dir komplett scheißegal. Aber wehe irgendwer mit Bart macht sowas. Dann ist es pfui.

  89. Ach und bevor Du jetzt kommst mit “Ist mir gar nicht egal außerdem haben wir Gesetze”

    Eben. Die gelten auch für Ausländer.

    Und rein von den Zahlen her: 82 Millionen Einwohner. 1 Million kommt dazu. Was sagt uns das?

    Dass die bisherigen Einwohner 82 Mal so viele Frauen vergewaltigt haben. Und hast Du deshalb AfD gewählt? Nein? Ach.

  90. Matthias

    @Starkstromliesel: Die Geschichte mit der Schach-WM war in der Tat merkwürdig und tendenziell fadenscheinig (obwohl man fairerweise hinzufügen muss, dass z.B. tony sich schon letztes Jahr – ohne politischen Kontext – über die zahlreichen Kommentare mit Schachnotation echauffiert hatte). Aber dennoch: Ich finde, du suhlst dich gerade zu sehr in Selbstmitleid. Zeige mir konkret Posts, wo dich hier jemand als “rechten Abschaum” oder “Pack” bezeichnet hat. Und dann überdenke deinen letzten Beitrag noch mal. (Und überdenke bei der Gelegenheit die Sache mit dem WM-Kommentar noch mal, aber das ist nur mein Wunsch).

    Meine Beobachtung ist, dass viele der sogenannten “besorgten Bürger” nicht damit klar kommen, wenn sie heftige Gegenrede auf ihre Thesen erzeugen. Dann flüchten sie sich sofort in eine Opfer-Rhetorik, die völlig fehl am Platz ist. Besagte Gegenrede sollte freilich nicht in explizite Beleidigungen ausarten, in der Sache darf sie aber so hart sein wie aus Sicht der Kommentators nötig. Das ist keine Zensur! Es gibt das Recht auf eine eigene Meinung, nicht das Recht auf widerspruchslos vorgetragene eigene Meinung.

  91. MarioP

    @ spatzenhirn

    Nein, mit deutschen Kriminellen müssen wir leider leben.

    @ sebastian

    Du tust mir leid.

    @ sternburg

    Das sind doch 2 Antworten die Liebe verbreiten, oder.

  92. Wenn hier schon Karten verbreitet werden, dann möchte ich mal auf das kleine Projekt Hoaxmap hinweisen.

    Und dort braucht sich auch keiner mit so Dingen wie einfacher Statistik die Hirnwindungen zerren. Da reichen absolute Zahlen völlig. Meine Bereitschaft, Lügen zu verbreiten über Menschen, deren Existenz mich stört, lässt nämlich nicht deswegen einen anderen Blick auf meinen Charakter zu weil die Anzahl der Lügen mit der Anzahl der Menschen, deren Existenz mich stört, ansteigt. Der Charakter war auch vorher schon im Arsch.

  93. Ich hab neulich irgendwo gelesen dass Konservative in Amerika nicht ihre eigene rechte Gesinnung als größtes Problem sehen, sondern dass wenn sie was sagen das rechtsradikal ist, man sie als Rechtsradikalen bezeichnen könnte.

    Da ist die Schere im Kopf so groß dass sie der Ansicht sind, nur offensichtlich rassistische Dinge wie das N-Wort wären das Problem, dass ansonsten aber der Rassismus ein Teil der Vergangenheit ist. Auch und gerade der eigene Rassismus.

    Deshalb freuen sie sich so über Donald Drumpf. Der sagt frei heraus, dass die Mexikaner Vergewaltiger sind. Man selbst hat das ja nicht gesagt. Man ist nur Fan von der Person die das gesagt hat. Und da kann ja nichts Schlimmes dran sein. Es ist ja schließlich ein Politiker.

    Dass der Politiker gerne den Schießbefehl an der Grenze hätte ist ja nicht so schlimm.

  94. @Matthias: Ähm, hier, ich. Ich bin mir nicht sicher, dass ich sie jemals als “rechten Abschaum oder Pack bezeichnet” habe, das ist auch grundsätzlich eher nicht meine Ausdrucksweise. Aber ich besitze eine tiefgehende Verachtung gegenüber Personen, die Menschen allein aufgrund ethnischer Herkünfte ablehnen. Und wer sich selber dazu zählen mag, der darf meiner Verachtung sicher sein. Und dazu stehe ich auch.

    Ansonsten ist Deine Dechriffierung der Muster der Selbstviktimisierung völlig zutreffend. Ich möchte in diesem Zusammenhang an einen meiner Lieblingstexte der letzten Jahre zum Thema erinnern von der Zaunfink

  95. Conejero

    Um mal von Lebenswirklichkeiten zu reden:

    Seit ca. 2 Jahren macht sich auch im Tourismus bemerkbar, dass einige Deutsche wieder ein sehr (sagen wir mal) “gespaltenes” Verhältnis zu anderen Nationalitäten haben.
    Erst im vergangenen November habe ich 3 Gäste des Hotels verwiesen, die bei Mittagstisch quer durch das Restaurant eine Kellnerin rund machten und dann schrien, der “faule Ausländer soll seinen Arsch bewegen”.
    (Wohlgemerkt: Deutsche Gäste in einem spanischen Hotel – und die Kellnerin war Spanierin…)
    Die junge Dame fliegt nun nicht mehr nach D in den Urlaub, obwohl es ihr da immer sehr gut gefiel…

    Und das ist nicht ein einmaliger Ausrutscher. Die Wortwahl und das Gehabe vieler Gäste hat sich geändert. Da werden gerne mal arabisch aussehende Gäste gefragt, ob sie denn in D leben würden und wer den Urlaub denn bezahlt hat.
    Und das geht durch die Bank weg so, nicht nur in meinen Hotels: Reiseveranstalter können ihr Lied davon singen.

    Es kommt mir manchmal so vor, als wäre eine neue Grossmannssucht ausgebrochen.
    Nachdem das Fahnenmeer 2006 und die netten Deutschen zur WM ein solcher Erfolg war und man den Patriotismus wieder salonfähig für Deutschland ansah, kam über die “Wir bezahlen der EU den Rettungsschirm”, die leidige “Griechendiskussion” (…die sollen übrigens als Pleitestaat jetzt natürlich Milliarden investieren und dabei noch Schulden abbauen…*räusper*) jetzt die Flüchtlingskrise und “Islamisierung”…

    Und dann marschieren stadtbekannte Hools & Nazis mit “besorgten Bürgern” zusammen, bei den Reden eines Höcke auf den Veranstaltungen läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken und ich denke “Das kommt Dir irgendwie bekannt vor…”.

  96. MarioP

    @ sebastian

    Deine Sprüche werden immer niveauvoller. Weiter so. Onkel Sternburg liest so etwas bestimmt gern.

    Ich habe heute IRGENDWO gelesen, das nur 6% der Deutschen Trump wählen würden. Sind wir nicht ein wunderbares Land.

  97. Der Eintrag heißt ja META. Aus der Meta-Perspektive des nach Telemediengesetz Verantwortlichen:

    Vorab, Respekt, Sternburg: Mit der “Leitung” der Diskussionen hier, kannst du dich locker als Community Manager in fast allen deutschen Medienhäusern bewerben. Es kann niemand ernsthaft behaupten, dass hier irgendeine Meinung “nicht gehört”, “nicht zugelassen”, etc. wird, oder? Ich stimme da Matthias zu: Die Opfer-Rhetorik können wir doch rauslassen, oder? Es kann sich hier doch niemand beschweren, pauschal in eine Ecke gestellt zu werden, etc. In der Zeit, wo große Online-Portale die Kommentare zusperren, gar nicht so schlecht.

    Ich bitte alle begeisterte oder emotionale oder besorgte oder wütende Kommentatoren einmal kurz die Perspektive zu wechseln bzw. mal meine einzunehmen. Ich stimme Sternburg auch insofern zu, dass ich die aktuelle Situation hauptsächlich als organisatorische Herausforderung betrachte. Außerdem geht mir Rechtspopulismus tierisch auf die Nerven. Hier in Potsdam ist ja der AfD Stratege Gaulandt mit Pauken und Trompeten in den Landtag gezogen und die psychisch Gestörten (diagnostiziert, nicht von mir) von Pogida (kein Witz) versuchen seit Anfang des Jahres einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Ich hatte also genug Zeit, um meine Meinung zu bilden: Ich lehne diese politischen Akteure voll und ganz ab.

    Es ist natürlich immer schwer, andere Meinungen nicht von vornherein als “Skandal” (https://www.youtube.com/watch?v=CUvoGlGfTdk) abzuqualifizieren. Ich denke, dass das hier ganz gut gelingt. Wieder: Es kann sich hier niemand beschweren, nicht gehört zu werden. Schön, oder?

    Ich persönlich habe mich nach der letzten etwas eskalierten Diskussion gefragt, was denn meine rote Linie ist bzw. mein Problem ist:

    Im Kielwasser der Debatte wird eine ganze Menge an menschenverachtendem Blödsinn in die Textfelder des Internets gespült. Teilweise mit dem Anstrich des Faktischen (hier, eine Statistik!) Es wird mit Links um sich geschmissen und ein Haufen Leute haben eine Menge Erfolg damit, Stimmungen in ihre Popularität umzuwandeln. Das könnt ihr meinetwegen alle machen, ich suche mir manchmal auch gerne “Quellen”, die mich bestätigen.

    Ich finde es gut, wenn hier Leute aus unterschiedlichen Lagern beim Sport zusammenfinden (ironiesmilie winkpink). So schön völkerverbindend. Die Zugriffszahlen heute Abend sind höher als beim Superbowl. Ich finde es gut, wenn Menschen ihre Lebensrealitäten beschreiben. Nöte, Ängste, alles cool.

    Meine Alarmlampen gehen dann an, wenn a) daraus mit leichter Hand Tatsachen gemacht werden. Wenn b) unser aller Intellekt beleidigt wird indem dargestellt wird, dass das doch alles ganz sonnenklar ist, man muss doch nur ABC und c) wenn sich unter dem Deckmantel einer emotionalen Debatte immer mehr Beleidigungen und teilweise schwer zu identifizierende rassistische Sprüche mischen.

    Als konkretes Beispiel, extra für beiden politischen Pole

    Für mich ok ist:
    – Ich mache mir Sorgen, weil Einwohner der Flüchtlingsunterkunft meine Tochter komisch anschauen
    – Ich meide montags lieber die Route der Pegida in Dresden, die machen mit Angst

    Nicht ok:
    – Alle Flüchtlinge wollen meine Tochter vergewaltigen
    – Alle Dresdener sind Nazis

    Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie schwierig das ist, hier in jedem Kommentar die Abwägung zu treffen, wo die Grenze zu Rassismus überschritten ist. (Vor allem da dort meine Definition gilt und ich über “Was ist Rassismus” nicht mit Euch diskutiere)

    Ich bin ein großer Freund einer lebendigen politischen Kultur. Ich halte diese unterschiedlichen Standpunkte sehr gut aus. Tut mir doch bitte den Gefallen und raubt mir durch das (bewusste?) Überschreiten von Grenzen (beliebtes Stilmittel, trotzdem doof) nicht so viel Energie, dass ich es schlicht nicht mehr schaffe, mit einem guten Gefühl für die Diskussion (nicht für die einzelnen Meinungen) mit meinem Namen “verantwortlich” zu sein.

    (Das ist übrigens etwas, was Menschen meiner politischen Meinung nicht unbedingt verstehen, genau, wie du in den Sprachrohren der Rechtspopulisten diese Kultur auch nicht findest. Aber das wie Facebook einfach zu ignorieren und nur Posts mit Brüsten zu löschen, ist auch irgendwie keine Lösung)

    Filed under: Ogottogott, nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Mehr oder weniger als beim EM-Endspiel?

  98. schlechterschlechtmensch

    [edit: gelöscht. Meine Güte, muss Dir langweilig sein]

  99. juhnke

    @robert & sternburg & y’all

    Dank dir, robert, für die recht nüchterne unterscheidung, was geht und was nicht. Ich war vier Jahre community-moderator bei einer überregionalen zeitung und kann nachvollziehen, was das für eine undankbare freizeitaufgabe ist.

    Dennoch ist diese sportseite eine meiner liebsten, eben weil es meistens um sport geht und die beiträge meist kompetent, manchmal auch echt witzig sind. es ist toll, dass das so gelungen ist, nachdem dogfood die kommentare nicht mehr will.

    möge das hier eine sportseite bleiben. inklusive schach und tv-programm-bashing und fifa-korruptionsberichten. aber ohne politische hetze jedweder coleur.

  100. Conejero

    @nomenestomen

    Ob und was ich in dieser Beziehung betreibe weisst Du doch gar nicht…
    (Aber das wird für Dich wahrscheinlich nicht wirklich eine Rolle spielen, stimmts?!)

  101. Völlig unabhängig von Roberts Einwurf:

    @Sebastian und @MarioP:

    Auf Meta dürft Ihr Euch – soweit ich das bewerte, hier unterschreibt immer noch robert – ausnahmsweise auch übereinander unterhalten statt (wie sonst) ausschließlich miteinander. Aber wenn Ihr Euch miteinander unterhaltet, dann gelten gleichwohl die alten Regeln.

    Ich lass das bis hierhin stehen. Jede weitere persönliche Anfeindung wird gelöscht.

  102. @Conejero: Ich mache mir mittlerweile nicht mehr die Mühe, jeden Edit zu unterschreiben (vielleicht sollte ich das). Aber Robert tut dies. Will sagen: Die Löschung war meine.

    Und Dein Kommentar ergibt jetzt zwar keinen Sinn mehr, aber das tun so viele von mir auch nicht.

  103. NoBlackHat

    Einen Tag nicht ins Forum geschaut und dann – eigentlich nichts versäumt. Jetzt weiß ich wieder, warum ich mich extem selten an politischen Diskussionen in Sportforen beteilige, es bringt einfach nichts – oder besser: es schadet eher.
    Nun kann und soll sich ja niemand aus der politischen Diskussion heraushalten, aber muss das denn hier sein? Gibt doch genug Foren dafür, da findet jeder sein Heimstatt.

  104. Starkstromliesel

    Eine schöne Frage gerade von Frau Illner an die Vertreter der “etablierten” Parteien:
    Welche Partei hätte heute ein liberal konservativ eingestellter Wähler wählen sollen, wenn er mit der (Flüchtlings)-Politik der Bundesregierung nicht einverstanden ist?

    Und alle Vertreter (Opperman, Tauber, Göring-Eckhardt) lavieren rum und drucksen rum und haben keine richtige Antwort, weil die Antwort nur die AFD sein kann. Und genau das ist passiert.

  105. @NoBlackHat: Du hast natürlich völlig recht. Trotzdem ist das hier in erster Linie kein Sportforum, sondern eine zufällig zusammengewürfelte Menge an Menschen, die sich in der Wohnung von jemanden treffen (der diese Wohnung von jemand anderen, der sie gerade nicht braucht, zur Verfügung gestellt bekommen hat), um gemeinsam Sport zu schauen und vielleicht ein wenig zu klönen. Und Menschen lassen sich nunmal nicht dauerhaft auf ein einziges Interessenfeld beschränken.

    Trotzdem gibt es ja Gründe, warum diese Diskussion, so, wie sie stattgefunden hat, hier zugelassen wurde und drüben unterbunden worden wäre (und zwar auch von mir mir selber gegenüber).

    Wo wir schon von drüben sprechen und ich Dich gerade antreffe: Willst Du mir nicht drüben endlich mal meine Einschätzungen zur Hertha mit Anlauf um die Ohren hauen? Ich warte da seit Wochen drauf und habe mittlerweile ein gewisses nervöses Zucken entwickelt in Erwartung dieser sicher kommenden Watschen.

  106. @Liesl: Die Frage ist in sich unschlüssig. Ein “liberal konservativ eingestellter Wähler” ist nicht “mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung nicht einverstanden”. Allenfalls ein “konservativ eingestellter Wähler”, je nachdem, wie man “konservativ” definiert.

    Da muss man nicht rumdrucksen.

  107. Starkstromliesel

    @ Sternburg
    Puh, ich philosophiere jetzt nicht über den Begriff liberal. Nichts desto Trotz, es bleibt die Frage bestehen. Vor dem “Wir schaffen das” von Frau Merkel und die unsäglichen Konsequenzen, die daraus resultierten, war doch für die CDU alles in Butter. Merkel saß sicher im Sattel, die Wahl 2017 schien eine gemähte Wiesen, wie es hier heißt, nirgends war auch nur die kleinste Wolke am Himmel zu sehen. Die SPD war trostlos wie eh und je und hatte sich schon mit den Pöstchen als Juniorpartner auch über 2017 hinaus abgefunden und war zufrieden. Aber nach dem wir schaffen das, was sollten der Wähler tun, der nicht damit einverstanden war, wen soll er denn wählen?

    Die Lorenzo sprach bei Illner gerade vom Kartell der Parteien, welches sich da zum Thema Flüchtlingspolitik versammelt hat und dass, wenn dieses Kartell weiter so agiert wie bisher und die besorgten Bürger weiterhin so konsequent ausgrenzt, die AFD auf Jahre hinaus Bestand haben wird und weiter wachsen wird. In Österreich oder in Frankreich gab es auch dieses Kartell zum Beispiel von SPÖ und ÖVP. Die Wähler der FPÖ wurden auch beschimpft, die FPÖ selbst nicht ernst genommen. Der FPÖ hat dieses Verhalten nicht geschadet, sondern sie haben stetig zugelegt.

    [edit 13.03.2016, 23:48 Uhr: Entgegen meiner sonstigen Praxis und aus Respekt gegenüber dem bisherigem Diskursverhalten nicht der gesamte Beitrag gelöscht, sondern nur ein Einzelsatz, in dem eine einzelne, die Grenzen überschreitende Formulierung vorkam. sternburg]

  108. Ähm… diskutieren wir jetzt die Wahlchancen der CDU? Das wäre nämlich kein Thema, an dem meine volle emotionale Aufmerksamkeit hängt.

    Nichtsdestotrotz: Soweit ich das sehe. hat die heute genau der CDU-Landesverband, der sich offen gegen “Merkels Flüchtlingspolitik” positioniert hat, krachend verloren. Und zwar sowohl gegen eine im Bundesland deutlich geschwächte SPD, als auch gegenüber der AFD.

  109. Ach komm “Anfeindung”?

    Ich kann verstehen wenn du es aufgrund von Langweiligkeit löscht aber was bitte hat Mario anfeindendes gesagt? Ich seh da nix.

  110. Ich würde jetzt nicht widersprechen, wenn Du sagst, Ihr Beide langweilt in Eurer Unterhaltung miteinander. Wahrscheinlich auch Euch selber gegenseitig. Bitte führt das nicht fort.

  111. Starkstromliesel

    @ Sternburg
    was Xenophobie und die bayrischen Buam anbelangt, bitte glaube mir einfach, wenn ich dir sage, das hat es in dieser Art in meinem Leben bisher nicht gegeben. Und ich bin es leid , diese Keule immer wieder von einer bestimmten Sorte Mensch vorgesetzt zu bekommen. Sprichst Du über eine Belästigung durch Willkommene Flüchtlinge, bist Du sofort Xenophob. Ich lebe seit zehn Jahren im Allgäu. In diesen zehn Jahren habe ich noch nie von Ficki Ficki Aufforderungen am Badesee gehört, von schmierig, gierigen Blicken und Grapschversuchen im Freibad, von körperlicher Distanzlosigkeit mit zwischen den Beinen durchtauchen und anfassen, von “Besetzung” der Geldautomaten usw. Seit Sommer 2015 erzählen mir meine Nachbarsmädels 13, 15 und 17 davon, sehe ich einiges davon mit eigenen Augen, wird im Bekanntenkreis darüber gesprochen. Aber Hauptsache die sind alle xenophob, rassistisch und sonst noch was. Ich bin das so was von leid. Aber gut, jeder soll seine eigenen Erfahrungen machen.

  112. Dann sprechen wir doch mal von eigenen Erfahrungen: Bist Du denn selber mal irgendwann in Deinem Leben angegrabscht oder sonstwie sexuell belästigt worden? Und wenn ja, von wem?

    Und ich mache mal den ersten Schritt: Die Arschloch-Autofahrer in der großen Stadt, also die einzigen Menschen, die in meiner eigenen Lebensrealität beständig mein subjektives Sicherheitsgefühl und meines eigene Komfortzone verletzen (was zu bemerken Dich verlässlich so aufregt), die sind zu einem durchaus merkbaren Anteil Menschen, denen man bei oberflächlicher Betrachtung (mehr weiß ich über die ja nicht) ansieht, dass man sie für das Ergebnis einer auch aus meiner Sicht verfehlten Einwanderungs-, Sozial- und Bildungspolitik der letzten 60 Jahre halten könnte. Ich persönlich vermute, die meisten sind dies auch.

    Trotzdem ist meine Konsequenz aus dieser Lebensrealität nicht, alle Nachfahren irgendwelcher anatolischer Bergbauern, die vor drei Generationen mit sinnlosen Heilsversprechen (und der festen Überzeugung, die würden, wenn sie ihren Beitrag geleistet haben, schon wieder verschwinden) in die Westzone gelockt wurden, um hier “unser deutsches Wirtschaftswunder” aufzubauen, trotzdem ist meine Konsequenz nicht, die alle kollektiv aus dem Land zu schmeißen. Oder dehnen kollektiv die Fahrerlaubnis zu entziehen. Genauso wie ich nicht dafür plädiere (noch so eine Erfahrung, die ich auf Straßen in allen Bezirken und überall mache), Leuten kollektiv die Fahrerlaubnis zu entziehen, die sich freiwillig für ein in Außenmaßen oder Motorisierung sinnlos dimensioniertes Fahrzeug entschieden haben.

    Obwohl mein Bauchgefühl mich sehr oft zu dieser Konsequenz drängt. Denn damit wäre mein subjektives Sicherheitsgefühl definitiv sofort um einiges erhöht und meiner eigenen Lebensrealität genau das, was mich persönlich derzeit mit Abstand am meisten stört, entzogen.

    Und warum fordere ich sowas nicht? Weil mein Hirn weiß, dass mein Bauchgefühl nicht Recht hat. Weil unter eine solche Forderung zwar fast alle Menschen fielen, die mich stören, aber auch ganz, ganz viele Menschen, die gar nichts dafür können, zufällig in diese Schubladen (“bewegt als Mensch mit krass viel Swag ein Fahrzeug bzw. bewegt ein in Außenmaßen oder Motorisierung sinnlos dimensioniertes Fahrzeug”) zu passen. Und deswegen fordere ich das nicht. Weil auch in diesem Fall, wie eigentlich in jedem Fall, die einfache Lösung eben nicht die sinnvolle Lösung ist.

    Und Du darfst Dich jetzt gerne darüber aufregen, dass ein hier und da geschnittener Radfahrer ja wohl nicht so schlimm sei wie vom dunkelhäutigen Mob vergewaltigte Frauen. Letzteres mag der Umstand sein, der Deine Lebensrealität negativ beeinflusst. Ersteres ist jedoch das, was meine Lebensrealität beeinflusst.

    Statt dessen versuche ich mit anderen Mitstreitern, die Lebensrealität des Berliner Straßenverkehrs positiv zu verändern, Durch ätzend langatmige Prozesse, alberne Aktionen und enervierende Eingaben. Auf Deutsch: Durch Politik.

    So viel zu meiner Lebensrealität. Zurück zu Deiner. Dein subjektives Sicherheitsgefühl wird also von sexuellen Übergriffen durch Männer bedroht (wahrlich nichts, was man irgendwie verharmlosen sollte, tue ich bestimmt nicht). Wann noch gleich ist Dir dies durch wen passiert? Und was ist aus Deiner Sicht das beste Mittel dagegen?

  113. @sternburg: meine Quellen Sind auf Twitter in den Tweets davor. Auf Twitter Web wird mir das als Thread dargestellt

    Und keine Sorge Mario und ich waren durch. Ich bin mir sogar sicher wir beiden haben über unsere jeweiligen Sprüche gegrinst :-)

  114. Ihr könnt Euch in jedem Fall beide darüber sicher sein, ich hier habe nicht gegrinst.

    Ja, hm… das macht die Zitierbarkeit natürlich schwierig, obgleich ich persönlich Deiner Darstellung vertraue.

    Interpretiere ich das richtig: “Straftaten” ist in der Grafik definiert als “rechtsextrem zuzuordnende Straftaten”?

  115. Ah hier ist mein Tweet mit den eigentlichen Zahlen – wie gesagt ich habe anstatt durch 1 Million durch 100.000 geteilt deshalb passt das mit “pro Million Einwohner” um eine 10er-Potenz nicht, denkt Euch einfach ein Komma an vorletzter Stelle in der letzten Spalte der Tabelle hinzu

    https://twitter.com/SPeitsch/status/701541919424438272

    Die Zahlen stimmen mit denen des Verfassungsschutzberichts von 2013 überein

  116. Aber um mal auf sexuelle Übergriffe zu kommen – ich finde man sollte der Liesl ihre gefühlte Unsicherheit nicht klein reden. 25% aller Frauen werden in ihrem Leben Opfer eines sexuellen Übergriffs. Wenn ich mein Verhalten als Jugendlicher betrachte was ich da im Trieb zum Teil gemacht habe mit meinen Freundinnen war sicherlich halbwegs ok aber ich stecke nicht in der Person drin die definitiv beim Sex in der Regel der PASSIVE Partner ist. Ich möchte das mal mit Situationen vergleichen die man als Kleinkind erlebt die einem ein Trauma versetzen können für die die Eltern nie im Leben was können – man ist danach aber halt traumatisiert. Da gibt’s Geschichten wo Eltern 100% sicher sind ihr Kind hätte einen Knacks weg weil sie es mal im Supermarkt für eine Minute lang “verloren” hatten oder gar schon am Auto waren mit den Einkäufen und das Kind hat seelenruhig irgendwo an einer Spielkonsole Lego-Batman gespielt während es in anderen Situationen auf einmal für den Rest des Lebens nicht mehr in die Nähe von Ponys kommen will weil die Mama zu weit weg war auf der Kirmes beim Ponyreiten (das sind jetzt zwei Beispiele von Leuten mit denen ich zur Schule gegangen bin).

    Aber zurück zum Thema Sexualdelikte: irrationale Ängste sind halt ein Ding das existiert. Warum das jetzt bei der Liesl so ist sei dahingestellt – es ist halt irrational warum es jetzt gerade Ausländer sein müssen die so gefährlich sind wenn die Statistiken eindeutig besagen dass es nun einmal hauptsächlich Männer aus dem eigenen Bekanntenkreis sind, denen man sexuelle Übergriffe zuordnet (siehe oben).

    Und um den Bogen nach Köln zu schaffen: das was da passiert ist an Karneval sind eindeutige sexuelle Übergriffe gewesen. Das will ich gar nicht schönreden. Da waren sicherlich hunderte Fälle gleichzeitig und das fast komplett durch Ausländer.

    Das Problem das ich habe ist halt, dass zu Karneval dann reihenweise Frauen vergewaltigt werden (nicht nur betatscht oder in den Schritt gegriffen oder zwangsweise geküsst) und es interessiert kein Schwein weil die Hautfarbe stimmt und man lustig Victim-Blaming betreibt um es zu relativieren. Was ziehste Dich auch so an, hätteste mal nix getrunken, ist halt Karneval. Wenn sich aber ein muslimischer Jugendlicher das erste mal in seinem Leben ordentlich besäuft weil er sonst nie an Alkohol gekommen ist, dann sind die mildernden Umstände gleich Null weil seine Haut etwas zu dunkel ist.

  117. Hach, schön. Machst Du bei Gelegenheit eine neue Grafik, in der diese Kommastelle richtig gesetzt ist, “Straftaten” durch “rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten” ersetzt ist und auf den VS-Bericht als Quelle verwiesen wird? Und lädst das irgendwohin hoch? Und sagst mir dann Bescheid (muss ja nicht hier sein)? Das wäre nett.

    Und wenn Du solange meiner Versicherung glaubst, dass Du hier und zu diesem Thema soweit Deinen Standpunkt ausreichend deutlich gemacht hast und es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht besser wird, ich glaube, das wäre auch hilfreich.

    [ich denke mir doch was bei meiner Frage]

  118. Hm nur um das richtig nachzuvollziehen sternburg: Du interpretierst in die Wortwechsel von Mario und mir negative Gefühle rein die Du gerne löschen möchtest und dann stellst Du eine rhetorische Frage gefolgt von Sarkasmus wenn es um Ausländerfeindlichkeit geht.

    Hm. Lass mal überlegen. Ich mach Dir nen Vorschlag: übergib das Moderieren in dem Thread hier doch robert. Wenn Dir das alles zu Pillepalle ist und Du Deine persönlichen Befindlichkeiten verklausuliert einbringen musst ohne richtig deuten zu können, was wirklich ernst ist, weil Du persönlich eine andere Einstellung zu den Dingen hast…

    Anders ausgedrückt: entweder Du willst eine Diskussion zulassen oder nicht. Aber dazwischenreden nur um krampfhaft lustig wirken zu können ist daneben.

    Sprich mir ist es lieber wenn Du meine Kommentare löscht als wenn Du meinst mich verarschen zu müssen.

  119. Starkstromliesel

    @ Sternburg
    Thema Freifunk. Ich bleibe jetzt mal hier auf der Meta-Seite, weil das wohl nicht so unbedingt zum Sport gehört. Kannst Du mir das mit dem Freifunk näher erklären? Robert ist also ein Freifunker? Und gehört zu welchem Netz? In der Spendenliste sind ja ganz viele Freifunk-Anbieter gelistet. Nicht, dass ich die Falschen begünstigen würde. Gibt es eine Spendenquittung? Steuerlich abzugsfähig?

  120. Starkstromliesel

    Und kommen die Freifunker auch zu mir nach Hause? Hier auf der Alp sieht es ja mit Internet, WLAN usw. ziemlich mau aus. Das sind die berüchtigten weißen Flecken auf der digitalen Landkarte. Oder versorgen die nur Flüchtlingsunterkünfte? Das wäre dann nämlich wieder so ein wunderbares Neidthema hier für die Dörfer. Ins Blaue hinein gesprochen. Für die Flüchtlingsunterkunft wird Mega-Internet und Mega-WLAN binnen Wochen realisiert, während die Bauern auf ihren Höfen in den umliegenden Weilern schon seit Jahren auf das Internet warten und nicht wissen, wie sie Ihre neugeborenen Kälber dem Amt melden sollen, weil die mittlerweile die Postkarte nicht mehr wollen, sondern auf Online-Meldung direkt in die Datenbank bestehen.

  121. Adonis

    @ sternburg:

    Vielleicht wäre in der Tat Sebastians Idee, sie Moderation hier in Zukunft Robert zu überlassen, bedenkenswert.

    Im Nachblick von heute morgen betrachtet wirkt deine Moderation, vorsichtig gesagt, nicht sehr glücklich.

  122. thorben

    @liesel
    Zumindest hier in Chemnitz können die Spendenquittungen ausstellen. Ich denke mal, dass es das andernorts genauso funktioniert.
    Du kannst freifunk bei dir zu Hause einlassen indem du einen passenden Router bei dir aufstellst und dein Internet teilst. Völlig ohne Angst vor Abmahnungen etc.

    @tony
    Kurz: ich halte den Artikel für Blödsinn und deckt sich beim besten Willen nicht mit meinem Alltag.
    Wie bereits gesagt: ne Freundin von mir fährt nur noch ungern Bus auf Grund einiger Flüchtlinge.
    In meiner Tramlinie fahre ich mittlerweile eigentlich täglich mit Flüchtlingen und konnte dort noch NIE irgendwas negatives feststellen. Wenn man mal durch Zufall mit einem ins Gespräch gekommen ist, dann sind die idR sehr nett, sehr glücklich und auch sehr zufrieden, weil sie aus ihrem Alltag auch keine bis wenig Diskriminierung erfahren.
    Von der Uni her kenne ich einige Inder. Die sind auch ganz glücklich hier und beklagen sich nicht über Fremdenfeindlichkeit.
    Wenn ich mal ein paar Worte mit meinem Dönerdealer wechsel, dann ist der auch super zufrieden und hat in vielen Jahren hier nie größere Probleme gehabt. Klar hast du immer Idioten, aber vom gefühlten her, sind die hier nicht zwangsläufig mehr. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass hier mehr ihre Meinung artikulieren, während im “Westen” vieles hinter verschlossenen Türen oder am Stammtisch stattfindet.
    Was den Nichteinlass gewisser Kulturkreise in Discotheken etc. angeht, das ist beileibe kein Ostproblem, sondern kenne ich zB aus dem Multi-Kulti begeisterten Bremen.
    Es gibt dann sogar ausländische Discobetreiber die sagen, dass sie ihre Landsleute nicht in ihrem Laden haben wollen, weil es zuviel Ärger mit denen gibt, aber das reicht natürlich nicht für einen bundesweiten #Aufschrei.
    Wenn ich mit Freunden und Bekannten rede, dann gibt es im näheren Umkreis auch wenige Probleme in dieser Richtung und ich würde sich doch für sehr unverdächtig halten, was die Gefahr angeht, dass sie mit entsprechenden Kreisen sympathisieren.

    Mal als Gegenbeispiel aus eigener Erfahrung:
    Würde man jedes so ein Bohei veranstalten, wenn Linke/Punker und solche Gruppen auf Angehörige der Polizei oder der Bundeswehr pöbeln würden mit Sachen, die stellenweise arg unter die Gürtellinie gehen und genauso despektierlich sind, wie rechts Geepöbel gegenüber Flüchtlingen, dann würden sich manche Menschen groß umgucken. Das geht dann bis hin zur Anwendung körperlicher Gewalt.
    Ich hatte während meines Wehrdienstes sehr lange den besonderen Spaß über den Bremer Hauptbahnhof nach Hause/zum Job zu pendeln. Das Gesocks dort ging mal gar nicht und hat so manches Mal die gute Kinderstube vermissen lassen.

  123. Starkstromliesel

    @ Thorben
    Warum solltest Du in der Bahn, in der Diskothek, beim Dönerdealer etc. auch Probleme mit Flüchtlingen kriegen? Im Gegensatz zu deiner kleinen, blonden Freundin bist Du ein Mann. Also Respektsperson und nicht Freiwild. Dir geben sie vielleicht sogar die Hand.

  124. thorben

    Man kriegt ja mit, was um einen herum passiert @Bahn
    Meinen Dönermann ahbe ich nur als Beispiel genommen, dass man als Ausländer hier gut leben kann, ganz ohne Anfeindungen.

  125. Liesel, nur weil Du vielleicht ein paar Flüchtlinge kennst, die Arschlöcher sein mögen, sind noch lange nicht alle Flüchtlinge Arschlöcher. Anekdotische Evidenz und so. Ich bilde mir auch nicht ein, dass alle Vietnamesen nett sind, nur weil ich ausschließlich nette Vietnamesen kenne.
    Das, der Schluss von einigen über ihre ethnische Gruppe definierten Personen auf ihre gesamte ethnische Gruppe, das ist nämlich tatsächlich Rassismus. Nichts anderes.

    Immerhin gibt es ja einige offensichtlich einige Bayern, die die AfD wählen/würden. Ich halte deswegen trotzdem nicht alle Bayern für rechte Idioten, ebensowenig wie alle Sachsen (Anhaltiner?).

  126. Und: Wenn man erst einmal Vorurteile hat, sortiert man auch nicht eindeutiges Verhalten schnell passend ein. Die Männer, die in der Sparkasse “rumlungern”, vielleicht leben die ja sonst zu sechst in einem Zimmer und sind froh, mal rauszukommen, haben aber kein Geld und treffen sich deshalb in einem beheizten, öffentlich zugänglichen Raum?

    Kann auch sein, dass meine Hypothese totaler Quatsch ist, aber in meinem Vorstellungsraum finden solche Optionen immerhin noch statt.

  127. Okay, Sebastian, dann nochmal in nicht-lustig und andeutungsfrei: Während sich alle anderen (formal) gesittet unterhalten und Standpunkte ausgetauscht haben, seid Ihr beide in einen direkten Dialog eingestiegen, der keine Inhalte mehr beinhaltete, sondern Bemerkungen.

    Vielleicht waren das lustige Bemerkungen. Auf mich persönlich wirkten sie nicht lustig, sondern provozierend. Ich befürchtete, dass dies eskaliert und habe deshalb diesen Seitenstrang der Diskussion beendet.

    Vielleicht lag ich damit daneben. Und – insofern mag ich auch gerne Adonis recht geben, ich bin sowieso zu nach dran – vielleicht hätte ich mich da auch klarer ausdrücken sollen. Auch um die Uhrzeit.

    Trotzdem kann ich hier nur meinen persönlichen Eindruck zu Grunde legen. Mehr habe ich nicht.

    Und zu Freifunk: Ich weiß so viel wie ihr, weil Robert das mal erwähnt hat. Er kennt (oder ist Teil von oder was weiß ich) eine Serverkommune, die von Freifunk Potsdam betrieben wird. Und auf diesem Server sind wir zu Gast. Und nerven verbrauchen Ressourcen.

    Darüber hinaus kann man, wenn man eine Internet-Kultur der offenen, auch anonym gestaltbaren Diskussion für erstrebenswert findet – eine Einstellung, die unter Nutzern einer Plattform für offene, auch anonym gestaltbare Diskussion zu vermuten, vielleicht nicht völlig abwegig ist – Freifunk für eine unterstützenswerte Initiative halten.

    Man kann aber auch anderer Meinung sein. Man kann das sogar ablehnen, was die machen. Ich fand das einfach nur eine schöne Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen. Mehr nicht.

  128. schranke

    Was mich interessiert: Warum das Kreuz bei der AfD und nicht bei Alfa? Warum explizit bei einer Partei, die zumindest mit braunem Gedankengut rhetorisch spielt? Die Forderung von Luckes Alfa sind doch in vielen Fällen kongruent mit der AfD – und diese Personen haben im Europaparlament schon bewiesen, dass sie die parlamentarischen Spielregeln zumindest akzeptieren.

    In Ba-Wü hat Alfa gerade mal ein Prozent bekommen. Wenn ich das hier lese, sind das aber durchaus reflektierende Äußerungen. Ich mache sie mir nicht zu eigen, kann sie aber zumindest nachvollziehen. Warum aber dann dieser Partei die Stimme geben? Dann alles eben doch nur dumpfer Protest a la “Ich geb die Stimme denen, die am lautesten schreien”?

  129. Starkstromliesel

    @ Linksaussen
    Ich habe nie behauptet, dass alle Flüchtlinge Arschlöcher sind oder hast Du dafür eine Quelle? Ich würde auch Robert zu dem Thema zustimmen, dass dann eine Grenze überschritten wäre. Was das Aufhalten in beheizten Räumen anbelangt, dazu habe ich gestern bereits einen Link von Don Alphonso geschickt. Einfach durchlesen, vielleicht verstehst Du dann besser, wie die die Sparkasse belagern.

    Allgemein: Ich habe Abitur, habe studiert, habe mich schrittweise nach “oben” gearbeitet, 2010 selbstständig gemacht, derzeit 2 Angestellte. Ich lebe aktuell in einer Patchworkfamilie mit einer 17 jährigen jungen Dame / Mädchen und einem 9-jährigen Jungen. Ich bin intelligent, gebildet, in der Lage zu reflektieren und zu differenzieren. Meine politische Sozialisation habe ich beschrieben. Ich bin vor 10 Jahren aus der Großstadt in das kleine, grüne, beschauliche Idyll gezogen. Nenn mich spießig, aber mir hat das gefallen. Leider wird diese bisher idyllische Lebenswirklichkeit seit einiger Zeit massiv gestört. Und das geht nicht nur mir so, sondern auch vielen meiner Freunde / Bekannten in der Umgebung. Ich kann und will das nicht relativieren, verniedlichen, bagatellisieren, wie es Vertreter diverser Gruppierungen machen, nur weil es nicht ihrer Willkommensideologie entspricht. Es ist halt so.

  130. Starkstromliesel

    [edit: 14.03.2016, 13:43 Uhr: Gelöscht. Vielleicht auch hier nochmal deutlicher: Formulierungen, die die Meinung transportieren, es gäbe eine Verschwörung, Kartell, Absprache oder sonstwas aller bisherigen Teilnehmer am Prozess der politischen Willensbildung überschreiten die Grenze. Bitte formuliere das nochmal. sternburg]

  131. schranke

    @liesel: Genau das ist die spannende Frage: Würde eine Alfa-Partei nicht eventuell doch weit mehr politischen Druck aufbauen können als die Marktschreier der AfD? Denn trotz der – im übrigen für mich nicht überraschenden – Erfolge, sind mindestens 70 Prozent der Wähler (!) zumindest nicht gegen den Kurs der Kanzlerin. Also immer noch eine satte Mehrheit. Ob und wie sich jetzt etwas in Deinem Sinne bewegen wird, werden wir abwarten (müssen). Mit dem Ausdruck “Kartell” übernimmst Du im Übrigen die Sprache der AfD. Ich bin mir nicht sicher, glaube aber zu wissen, dass Lucke diesen Ausdruck nicht benutzt hat.

  132. schranke

    oh, f5. sternburg, falls du willst, kannst du meine letzten beiden Sätze rausnehmen.

  133. Starkstromliesel

    @ Schranke
    Ich übernehme den Ausdruck nicht von der AFD, sondern von Herrn di Lorenzo, gestern exakt so geäußert bei Frau Illner. Di Lorenzo ist Chefredakteur der Zeit.

    @ Oberlehrer Sternburg
    den Teufel werde ich tun, einen halbseitigen Post noch mal formulieren, wenn Du auch hättest nur einen Satz davon streichen können.

  134. Starkstromliesel

    @ Schranke
    Leider wurde mein Post gelöscht und ich habe echt keine Lust, den komplett noch mal neu zu schreiben – ich speichere das hier ja auch nicht ab – nur weil ich einen Begriff von Herrn di Lorenzo verwendet habe und es genügt hätte, dieses eine Wort zu löschen. Aber ohne diesen Eingangspost gibt es auch keine Fortsetzung, das wäre ja dann vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen …

  135. schranke

    liesel: Ich habe Dein Post vor der Löschung gesehen. Aber die Frage, ob Alfa nicht mehr politischen Druck aufbauen könnte, hattest Du dort auch nicht beantwortet – und deine Antwort dazu interessiert mich.

  136. @sternburg: es geht überhaupt nicht um die Ubterstützungswürdigleit des Freifunks sondern die Frage ob der Robert diesen Aufruf gut findet oder nicht.

    Mich erinnert das an das krebskranke Kind das in Teddybären ertrinkt zehn Jahre nachdem es den Krebs besiegt hat weil sich ein Aufruf zum Zusenden von Bärchen verbreitet ohne dass es gewollt wäre.

    Wenn Robert Geld braucht darf er fragen und von mir bekommt er dann sofort was. Sonst hätte ich ihn nicht gefragt ob er Geld für ne Serverplatte braucht. Ich dachte wir hätten das abschließend besprochen direkt zu Beginn hier.

  137. Starkstromliesel

    @ Schranke
    Ich glaube, dass für Alfa der Zug leider abgefahren ist. Da fehlen erst mal die Gelder und die Publicity, wie sie vorher als Ur-AFD gesichert waren. Und dann muss man sehen, dass die Lucke-AFD damals ja eher das Vakuum ausgefüllt hat, dass durch den Wegfall der FDP entstanden ist. Da waren ja viele Liberale dabei, die noch mit Genscher, Baum etc. verwurzelt waren und dann mit Lindner, Fipsi etc. und deren massiver neoliberaler und marktradikaler Klientelpolitik nichts mehr anfangen konnte. Wie die meisten Bürger, weshalb die FDP ja aus dem Bundestag und diversen anderen Parlamenten geflogen ist. Deshalb hat es ja einen Henkel zur AFD gezogen, der bei der FDP eigentlich besser aufgehoben wäre. Mit der Wende der AFD nach rechts und der Fokussierung auf das Flüchtlingsthema aufgrund der katastrophalen Politik der Einheitspartei – dies jetzt ein Begriff von Frank Lübberding von der FAZ – kam es ja dann zum Bruch. Die “neue AFD” rekrutiert seitdem ihre Wähler von der CDU und der SPD- Und das ist ein deutlich größeres Potential als das der enttäuschten FDP-Wähler. Zudem ist die FDP ja wieder im Kommen, weshalb Anhänger der Lucke-AFD, heute ALFA, wieder zurück zur alten Heimat tendieren. Deshalb zum Beispiel eben nur noch 1 % in Baden Württemberg für ALFA. Und das wird auch so bleiben. Kein Wählerpotential mehr da …

  138. @Sebastian: ich habe das so verstanden, dass es weder Roberts Server ist, noch seine platte oder sein Geld.

    Es soll sich auch keiner zu irgendwas gedrängt fühlen. Wer den Hinweis dankbar aufnimmt, der möge das tun. Wer das nicht tut, der ignoriert das. Völlig in Ordnung. Ich kenne die nicht.

  139. @liesl: diese ungewöhnliche Privilegierung – Löschung nur eines Satzes statt des gesamten Postings – habe ich dir bereits gestern abend gewährt. In exakt demselben Zusammenhang.

    Übrigens hast du bereits bewiesen, dass du dass VT-formuliert bekommst. Ich tue dir auch gerne den weiteren gefallen und hole das für dich nach: die afd deckt in einem einzelaspekt einen teil des politischen Spektrums ab, den sie in diesem EinzelAspekt unter den Parteien, denen bei diesen Landtagswahlen Chancen eingeräumt wurden, als einzige abdeckt. Bitteschön.

  140. @Sebastian
    Hier auch noch einmal. Ich finde den Aufruf gut.

    @starkstromliesel
    Einmal konkret, womit ich bei Deiner Rhetorik Probleme habe.

    Und kommen die Freifunker auch zu mir nach Hause? Hier auf der Alp sieht es ja mit Internet, WLAN usw. ziemlich mau aus. Das sind die berüchtigten weißen Flecken auf der digitalen Landkarte. Oder versorgen die nur Flüchtlingsunterkünfte? Das wäre dann nämlich wieder so ein wunderbares Neidthema hier für die Dörfer. Ins Blaue hinein gesprochen. Für die Flüchtlingsunterkunft wird Mega-Internet und Mega-WLAN binnen Wochen realisiert, während die Bauern auf ihren Höfen in den umliegenden Weilern schon seit Jahren auf das Internet warten und nicht wissen, wie sie Ihre neugeborenen Kälber dem Amt melden sollen, weil die mittlerweile die Postkarte nicht mehr wollen, sondern auf Online-Meldung direkt in die Datenbank bestehen.

    Bis “Oder versorgen die nur die Flüchtlingsunterkünfte?” wirkt das auf mich wie die klassische Provokation/Stimmungsmache mit den dafür gerne gewählten Fragezeichen. Haarscharf an einer ziemlich dreisten Behauptung vorbei. Dazu kommt ein Derailing in drei Sätzen. In Windeseile hast Du ein komplett harmloses (und auch zutiefst unpolitisches) Thema für eine Sache verhaftet, mit der es überhaupt nichts zu tun hat. Und du hast es in deinem (?) Sinne umgedreht.

    Machst Du Dir bei einer Meldung, die eigentlich nur das Münchhausenhafte der deutschen Bürokratie zeigt, ernsthaft Gedanken, dass deine Nachbarn durch das ehrenamtliche Engagement einiger Nerds benachteiligt werden? Ich nehme Dir das nicht ab sondern es als Provokation wahr.

    Wo ziehe ich jetzt für mich die Grenze? Wann wird aus einer für mich seltsamen Rhetorik etwas, dem ich hier kein Raum bieten möchte? Der Grat ist so schmal. Lasse aus dem Satz des Fragezeichen weg “Die versorgen nur Flüchtlingsunterkünfte” und ich fühle mich bemüßigt, das zu löschen. Verständlich, oder?

    Noch dazu ballerst Du diese Kommentare in einer sehr hohen Frequenz raus. Das bringt eine gewisse Verantwortung mit sich. Du bestimmst hier als einzelner Mensch damit massiv den Ton der Debatte mit. Mach Dir bitte bewusst, dass diese Rhetorik polarisiert. Wenn das Deine Absicht ist, kannst Du den Laden auf diese Art und Weise natürlich sabotieren. Ich bin nicht 24/7 vor dem Rechner, Sternburg auch nicht. Wie schnell das eskaliert haben alle gesehen. Über kurz oder lang würdest Du damit viele “leise” Stimmen hier verjagen. Es wird immer weniger Menschen geben, mit denen Du dich über Schach, Bayern und Pferde unterhalten kannst. Außerdem wird es immer schwerer für alle anderen, deine Beiträge unabhängig von deiner politischen Meinung zu lesen.

    Kann man wollen und das bewusst machen. (Dann werde ich mich wohl auch noch eine Weile damit beschäftigen und mir überlegen, wie ich damit umgehe) Willst Du das?

  141. moep

    Also ich geb auch meine 2cents dazu,

    ja hier gibts Leute die grüne/linke gut finden und paar die afd gut finden. Beides net teil der politischen Mitte. Die einen sind schon länger da, die anderen finden sich erst. Entsprechend die Mauer gegen die Emporkömmlinge. Alles nett zu lesen..
    aber mal ehrlich.. Treffts euch doch in nem pol forum mit Gleichgesinnten.. Hier hat sich echt keine Seite mit Ruhm bekleckert die letzten Tage.

  142. @robert: prima :-)

    Ansonsten können wir das mit der politischen Diskussion wirklich gerne lassen wenn sie nicht mit Sport zusammen hängt. Ich werde weiterhin die Zustände in der NFL kritisieren, damit hat aber die AfD nix zu tun. Wer lesen will was ich denke folgt mir auf Twitter, der große Teil bleibt somit davon verschont.

  143. Ach so ganz vergessen: man kann die Liesl übrigens super ignorieren. Oder den Uwe. Oder den Harry. Über jedem Beitrag steht der Name – und dann ist es super einfach drüber weg zu scrollen. Könnt ihr mit meinen Beiträgen übrigens auch machen :-)

    ich hab zB von der Liesl nicht einen Kommenrar hier gelesen immer nur die Reaktionen. Deshalb bin ich auch nie sauer geworden :-)

  144. Uwe

    @Basti:

    Einen Uwe ignoriert man nicht. Niemals. Man wird korrekterweise von Uwe ignoriert. Weißte doch alles selbst.

  145. @tony: da hatte ich den Link geklickt bevor ich gesehen habe wer es geschrieben hat und wollte dann den Hinweis auf den fehlenden Kontext doch anbringen.

    Wobei ich mich frage ob die Karte überhaupt korrekt sein kann – alle Fälle wo kein Internet sind können da ja gar nicht eingetragen werden. Da muss dann ja der Bauer ins Tal um den fiesen Ausländer zu denunzieren. Kann denn da der Freifunk nichts machen?

    (der letzte Absatz war Satire)

  146. endibear

    Ich grüße die Außenstelle der Chicago Bears in NYC.
    Viel Spaß mit Matt Forte.

  147. MarioP

    @ robert

    Als Macher bestimmst du natürlich die Regeln und dem größten Teil deiner letzten Bemerkungen kann ich ohne weiteres zustimmen.

    Starkstromliesel polarisierende Rhetorik vorzuwerfen und an anderer Stelle deinen Freund? Sternburg als “Leiter” der Diskussion zu loben ist aber schon gewagt (um es vorsichtig auszudrücken).

    Es gibt ja genug Foren, in denen politische Äußerungen absolut untersagt sind. Das macht natürlich Sinn, würde aber zuallererst vom Blogbetreiber selbst den Verzicht auf die Verbreitung der eigenen Ansichten erfordern. Hier ist es so, das Sternburg selbst die längsten Texte schreibt. Ist natürlich sein gutes Recht, dann aber andere zu fragen, warum sie ihre Meinung vertreten ist merkwürdig (schon wieder vorsichtig ausgedrückt).

    P.S. Ich möchte Salopp und moep ausdrücklich zustimmen.Vor allem das mit der Pause ist eine gute Idee. Aber wenn man dann wieder irgendwas liest…

  148. tony

    sternburg, kurze Frage an dich:
    Ist dir in den letzten Tagen, genauer gesagt seit Montagnachmittag letzter Woche, eine Veränderung in den Kommentaren bzw. im Verhältnis zwischen den Teilnehmern hier aufgefallen?

  149. [jetzt erst gesehen]

    Hm… ich kann nur von mir reden. Mir fällt an mir selber mittlerweile eine zunehmende Beißhemmung auf, mich über Euch alle wohlwollend lustig zu machen. Dabei ist doch nichts so schön wie ordentliche Publikumsbeschimpfung (und Zurückbeschimpfung). Das finde ich schade.

    Ich hoffe, das gibt sich irgendwann wieder. Ich habe, ganz ehrlich gesprochen, keinen Bock bei jeder Bemerkung mitzudenken, in welchen falschen (oder richtigen) Hals man die jetzt wieder bekommen könnte, wenn man nicht genug gegenseitiges Wohlwollen mitbringt.

    Ansonsten: Nö, kann ich so nicht bestätigen. Ich glaube auch immer noch, so ein reinigendes Gewitter ist besser, als das alles – wie die letzten Monate – hier weiter vor sich hin schwelen zu lassen. Jetzt wissen wir voneinander, wo wir in dieser Frage stehen. Und können uns wieder anderen Themen zuwenden.

    Ich bemerke allenfalls, das politische Themen peinlich genau vermieden werden. Und das ist auch okay. Ist ja nun zwischen uns erstmal ausdiskutiert, behaupte ich.

    Ich muss aber zugeben, genau die letzten acht Tage etwas abgelenkt gewesen zu sein und könnte deshalb beim Überfliegen nicht jede Stimmung genau aufgenommen haben. So wie ich – als jemand, der immer alles liest – an diesem zwischen den Zeilen vor sich hin schwelen vielleicht mehr litt als irgendwer sonst. Keine Ahnung.

    Wie empfindest Du das denn? Du fragst doch nicht einfach so daher?

  150. tony

    E-Mail funktioniert, allerdings habe ich beim Problem beim Antworten:
    wenn ich den freundlichen Menschen antworte, die mir 100.000€ ohne Schufa-Prüfung anbieten kommt leider nie eine Antwort zurück, daher gehe ich davon aus, dass meine E-Mail dort nicht ankommt

  151. AnnaKurnikova.jpg.exe hat ja in jedem Fall einen sportlichen Bezug – da kann man ohne Nachzudenken einfach mal herzhaft doppelklicken! 🙃

  152. Dröhn

    Wenn du es schon ansprichst lieber Sternburg warum die wichtigsten Absätze unterschlagen?

    Zitat
    Die FAZ räumt ein, dass nicht Gauland, sondern dass die Redakteure von FAS und FAZ es selber waren, die den Namen und die Person Jerome Boateng in das Hintergrundgespräch eingebracht haben.

    Warum bringen die beiden Redakteure den Namen Boateng in ein Hintergrundgespräch ein? Geht es um dessen schwarze Hautfarbe?Handelt es sich nicht viel mehr um Rassismus der Journalisten? Jedenfalls instrumentalisieren die beiden Journalisten den Nationalspieler als völlig ungeeignetes Beispiel in einem Gespräch über Integrationsprobleme und Religionen. Boateng hat eine deutsche Mutter, ist in Deutschland geboren und aufgewachsen und ist auch noch Christ. Es gibt kaum ein ungeeigneteres Beispiel für das Thema des Gesprächs.

    Zitat Ende

    Es wird hier von Journalisten eine Hexenjagd inszeniert auf Leute und Parteien die nicht ins eigene gewünschte Mitte-Links denken passen. Das wird in den nächsten Monaten noch schlimmer, das gleiche Spiel hat man ja schon beim Erscheinen der Grünen auf politischer Bühne miterlebt wo kübelweise Scheiße über Partei und Personen ausgegossen wurden. Ansonsten war schon die Berichterstattung zur Tortung von Frau Wagenknecht beleg genug wie der Großteil der “Qualitätsmedien” in Deutschland mittlerweile tickt und schreibt.

    Apropos, bitte verquick auch auf der Startseite nicht Sport und Politik, so wie im Blog gewünscht sondern verweise auf diesen Bereich oder vielleicht sogar auf ein externes Blog. Dieses effektheischende “Guck mal ohne SpieSteFok-Qualitätsmedium” hätts auch keine WM 2006 oder FIFA Enthüllung gegeben ist meiner Ansicht nach Augenwischerei. Gerade bei der FIFa war das eine offizielle Behörde eines nicht gerade geliebten Landes die dort tätig wurde und nicht die “Qualität” unserer “Medien”.

  153. Dröhn

    Zum Zitat

    “Seriöse Journalisten hätten Gauland das Zitat aus dem Hintergrundgespräch zur Autorisierung vorgelegt.”

    Zitat Ende

    Was ist das Problem daran einem Gesprächsgegenüber genau das vorzulegen? Hat der seriöse Journalist es doch gar nicht nötig Aussagen zu verzerren, zu ergänzen oder?

  154. @Dröhn:

    1) Warum habe ich diesen Teil unterschlagen?

    Weil es mir darum nicht geht. Jeder kann sich diese Argumentationskette im verlinkten Kommentar anschauen, ich trage hier zu dessen Verbreitung (ein bisschen) bei.

    Ich habe dazu zwar eine Meinung (die Argumentation finde ich wirr), aber es drängt mich weder, sie zu äußern, noch sie zu diskutieren. Denn das einzige, was mich mehr langweilt als Gaulands Bemerkung ist seine Verteidigungs-Strategie.

    Meine Kritik an diesem Kommentar wäre um keinen Buchstaben anders ausgefallen, wenn Du den Namen Gauland mit z.B. dem Namen Martin Delius austauschst. Mach das mal: Lies den Kommentar nochmal mit vertauschtem Namen und dann meine Anmerkung. Du wirst sehen – wie schon im Eintrag gesagt: Es geht mir nicht um Gauland.

    Es geht mir allein um das Selbstverständnis eines Berufsverbandes und welches Berufsbild der nach innen und außen vertritt.

    2) Warum hier?

    Journalismus, seine Ausübung und in welchen Bedingungen der ausgeübt werden kann scheint mir zu den Kernthemen von dogfoods Blog und damit auch zu diesem hier zu gehören.

    Zu diesen Bedingungen gehört die Kommunikation eines Berufsverbandes normalerweise unmittelbar.

    Nun scheint mir Robert diesbezüglich allerdings schwer den Wind aus den Segeln genommen zu haben. Das beruhigt mich einerseits, macht die ganzen schönen Buchstaben aber irgendwie unnütz aneinander gereiht. Aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.

    3) Wo ist das Problem an Autorisierung?

    Soweit ich dies mitbekommen habe, wird Autorisierung keineswegs dazu benutzt, um die beidseitige Erinnerung abzugleichen. Vielmehr wird mit diesem Instrument genau das getan, was Du den Journalisten vorwirfst: Tatsächlich getätigte Äußerungen werden geglättet, verändert oder gleich ganz unterdrückt.

    Was glaubst Du denn, warum in diesen Fußballer-Interviews überall dasselbe drinsteht? Glaubst Du, die reden wirklich alle so?

    Nach meinem Verständnis von journalistischer Arbeit muss sich eine in der Öffentlichkeit stehende Person, die einem Journalisten gegenüber eine Äußerung in dem Bewusstsein tätigt, dass es sich um einen Journalisten handelt, an dieser Äußerung messen lassen. Auch dann, wenn ihr diese Äußerung später unangenehm ist. Alles andere ist letztlich PR.

    Diese Unsitte ist demgemäß im Ausland auch völlig unüblich.

  155. schranke

    Was Autorisierung angeht, hat sternburg die richtigen Worte gefunden. Dabei wird das gar nicht dogmatisch gesehen. Bei manchen Äußerungen wird nochmals nachgehakt, ob das richtig verstanden wurde.

    Das ist auch der Grund, warum es immer weniger Wortlaut-Interviews in (deutschen) Printmedien gibt. Die Briten lachen sich darüber tot.

  156. Dröhn

    Ich weiß nicht ob ich unbedingt die ausländischen Gepflogenheiten brauche……

  157. schranke

    Würdest du dich freuen, wenn du deine Arbeit immer Fachfremden vorzulegen hättest?

  158. MarioP

    @ Ausland

    Stimmt. In vielen Ländern brauchen Journalisten keine Autorisierung. Da bekommen sie schon fertige Interviews von den Regierenden…

  159. Bekommt man in Deutschland auch. Und wahrlich nicht nur von den Regierenden.

    Wobei es eigentlich weniger schlimm ist, dass die alle PR machen. Schlimm ist, dass diese PR oft genug unkritisch abgedruckt wird (gratis Content).

  160. MarioP

    Nur nochmal zur Erläuterung. Du hast undifferenziert vom Ausland geschrieben, wo es nicht solch “skandalöse” Zustände gibt. Ausland ist auch Türkei oder Nordkorea. Und wenn ich irgendwo etwas über die “seriöse” britische Presse lese, warum habe ich dann sofort Murdoch vor Augen?

    Aus einer Mücke wie der Aussage des Verbandsvertreters einen solchen Elefanten zu machen, da muss man wohl schon eine Kunstfigur sein. Hast du nichts sinnvolles zu tun? Und ich bitte vielmals um Entschuldigung, das/dass ich diese Meinung nicht für mich behalten habe…

  161. Hey, ich sagte über ihn. Über mich darfst Du jede Meinung haben.

    Und auch über seine Äußerung habe ich nur gebeten, zu keiner drastischeren, ablehnenden Formulierung zu greifen. Du bist für seine Äußerungen, Das betrifft meine Bitte nicht.

    Die Autorisierung ist eine deutsche (genauer: deutschsprachige) Besonderheit. Wenn man etwas für falsch hält, dann ist es durchaus ein zusätzlicher Punkt, wenn dies im Rest der zivilisierten Welt unbekannt ist. Finde ich jedenfalls. Für Dich aber macht es diesen Umstand im Gegenteil weniger hinterfragenswert, weil es anderswo andere, womöglich schlimmere Besonderheiten gibt? Du hältst also diese quasi kalte Vorab-Zensur des Interviewten für richtig, weil es Gegenden gibt, die eine staatlich reglementierte Vorabzensur des Staates besitzen?

    Und Du hältst es deswegen für richtig, wenn ein Verbandsvertreter seinen Verbandsmitgliedern auf den Weg gibt, eine solche Vorab-Kontrolle durch den Interviewten sei im Ergebnis von den deutschen Gesetzen verlangt, obwohl sich nichts davon in deutschen Gesetzen findet?

    Und ja, ich habe nichts besseres zu tun. Ich halte das nämlich für keine Mücke, sondern für eine skandalöse Äußerung. Oder, um genau zu sein, ich habe es für eine skandalöse Äußerung gehalten, bis ich über den Charakter und die Relevanz dieses Verbandes aufgeklärt wurde. Dadurch wird es dann doch zur Mücke. Aber das macht ja die Äußerung nicht schlauer (und gibt mir auch die Zeit nicht zurück).

  162. Mal ein Gedankenspiel: Wie schon gesagt ändert sich an meiner Bewertung kein Buchstabe, wenn man Gaulandt mit Delius vertauscht. Ich wäre ernsthaft interessiert, ob sich wohl Deine Bewertung ändern würde, würde man Gauland mit, sagen wir, Petra Pau vertauschen.

  163. schranke

    von “skandalös” hat niemand gesprochen.

    Aber in der Tat ist es so, dass bei Print-Interviews gerne Passagen geglättet werden, obwohl der Interviewte im Wortlaut etwas anderes, meist viel Eindeutigeres gesagt hat.

  164. schranke

    Dröhn,

    in diesen Fällen: Tragen sie tatsächlich zu deiner Arbeit bei, wenn sie Gesagtes bewusst zurücknehmen oder verändern (was man auch als verfälschen ansehen kann)?

  165. Dröhn

    @Schranke,

    ja, ohne die Mitarbeit und damit Beteiligung meines Gegenüber kein Interview also kein Job.

  166. schranke

    Warum geht es dann beim Radio oder im Fernsehen ohne dieses Procedere?

  167. schranke

    Dröhn: Ja, dem ist so. Nur bei Printmedien wird das “Drüberlesen” verlangt.

  168. Rob

    Was bei Print das “Drüberlesen” ist bei Fernsehen und Radio der Schnitt. Wenn zum Beispiel eine (ehemalige) Familienministerin von der Kamera weg einen Assistenten oder Berater wie eine Grundschülerin “was soll ich denn jetzt sagen?” fragt, landet das eher nicht im Fernsehen.

    Nur Edmund Stoiber schien es immer sehr darauf anzukommen, seine komplexen Gedanken zu Bären, Zügen und anderem ungefiltert rüberzubringen.

  169. Dröhn

    Ganz davon abgesehen dass sowohl TV als auch Radio vollkommen andere Medien sind ?

    Vielleicht haben sich die Printmedien auch inzwischen einen gewissen “Ruf” erarbeitet.

  170. schranke

    Rob, der Schnitt wird aber niemals vor Veröffentlichung vorgelegt.

    Dass “Was soll ich denn jetzt sagen?” rausgelassen wird, ist klar. Das funktioniert im Printbereich aber genauso. Da wird ja auch nicht jedes äh oder abgebrochener Satz zitiert – übrigens ganz ohne “Drüberlesen”.

    und Dröhn: vollkommen andere Medien. Wie meinst du das?

  171. Dröhn

    Radio oder TV sind ja schon erheblich näher am Endkunden als der Printbereich in dem, ich bin jetzt mal böse, doch erhebliche Änderungen ala Blöd Zeitung vorgenommen werden können. Ja ich weiß, kreative und sinnverfälschende Schnitte gibts auch in TV und Radio.

  172. MarioP

    @ sternburg

    Wie kommst du darauf, das ich die Meinung dieses Journalistenvertreters teilen würde. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, das du undifferenziert vom Ausland geschrieben hast. Jetzt merke ich aber, das ich dies gestern schon erläutert habe…

    Sollte ich Gauland durch Frau Pau ersetzen? Es mag dein Weltbild erschüttern, aber Frau Pau ist für mich eine sympathische Person der ich eine anständige Behandlung durch die Presse wünsche.

    @ schranke

    Wenn ich skandalös “skandalös” schreibe, ist das nach meinem Verständnis damit als Übertreibung gekennzeichnet. Bin aber kein Germanist…

  173. Ich finde die Reaktion von Herrn Sternburg genau richtig. *schleim schleim*

    Zum Auslgeich ein Smiley, die mag er ja nicht 😎

  174. spoonman

    Nur der Vollständigkeit halber, aus dem Gedächtnis mein zensierter Beitrag von 19:00 …

    Hoopharry darf in jedem verdammten Beitrag, den er hier schreibt, seine “Einstellung” vor sich hertragen, aber diskutieren darf man nicht mehr drüber? WTF?”

    Warum man hier darüber diskutieren dürfen soll und drüben nicht, erschließt sich mir nicht. Aber egal, es gibt Wichtigeres.

  175. @spoonman: Ich schreibe das hier mal selber rein, weil ich Deine Bemerkung sehr verständlich und auch wohlgesetzt formuliert fand, aber mich an meine eigene Ansage schon halten muss. Zur Erklärung:

    Ich stimme Dir persönlich zu, dass Hoopharry hier einige Bemerkungen abgelassen hat, die schon einen extremen Grad an Wohlwollen verlangen, um nicht als unangenehm interpretiert zu werden.

    Gleichzeitig ist das a) mein Empfinden und b) waren die allesamt auf dieser Seite eines weiten Spielraums. Eines weiten Spielraums, den sich diese Gemeinschaft in den letzten Monaten aus meiner Sicht verdient hat. Um jemand anderen zu zitieren: aaaas hält das aus.

    Und genau das wurde aus meiner Sicht auch heute bewiesen. Hoopharry wurde von verschiedenster Seite sachlich darauf hingewiesen, wie seine Äußerungen ankamen. Alles innerhalb jeder Regel, die ich hier je aufgestellt habe.

    Und deshalb betone ich auch meine persönlichen Geschmack: Diese Maßnahme ist nicht inhaltlich begründet. Ich habe einfach nur keinen Bock, dass sich das jetzt die nächsten zehn, zwanzig Kommentare weiter im Kreis dreht. Ich finde die heutigen Ansagen (z.B. von mir) völlig ausreichend. Darauf noch weiter herumzukauen langweilt alle, finde ich.

    Und auch, wenn ich selbstredend weiterhin versuche, darauf zu achten, dass die Rolle hier mir nicht zu Kopf steigt (niemand ist wegen mir hier): Genau das ist halt meine Aufgabe. Das ist eine Party und einer ist der Tüp, in dessen Wohnzimmer sie stattfindet. Und wenn dem etwas auf den Sack geht und er denkt, das zerstört den schönen Abend, dann muss er sich das verbitten. Für diesen Teil meiner Rolle habe ich keinen anderen Maßstab als meinen Geschmack. Das lässt sich grundsätzlich nicht auflösen.

  176. Kehr ich halt zurück zur IRC-Notation :-D

    (((Sternburg)))

    Genau so wie Du das ausgeführt hast sehe ich das auch. Auf AAS hätte ein Meta und eine Moderation mit den gleichen Regeln sicherlich auch funktioniert aber da wäre Kai immer noch für verantwortlich gewesen. So wie es jetzt ist ist es wirklich eine ideale Lösung und ich stehe da voll hinter

    Nur eins: Deine Eeklärung war 18:54, Du hast auf 18:57 verwiesen im anderen Thread

  177. Klabautermann

    Franzosen spielen überraschend richtig gut, Bela ist schon im ekstatisch.

  178. @MarioP: Du machst hier den gleichen Fehler wie die Leute, die auf #Blacklivesmatter mit #Alllivesmatter antworten.

    Weil aus A ➡ B folgt bedeutet das nicht automatisch, dass aus Nicht A ➡ Nicht B folgt.

    Franzx meint München ist eine starke Stadt, die auf einen Terroranschlag gelassen reagiert. Das bedeutet nicht, dass alle anderen Städte nicht gelassen reagieren würden.

  179. Herr Holle

    Wenn der Attentäter 18 ist und in Deutschland geboren wurde, dann ist es sehr wahrscheinlich dass dessen Eltern nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern vor dem islamistisch-autoritären Khomeini-Regime geflohen sind. Und wahrscheinlich sehr viel gebildeter und aufgeklärter sind als der durchschnittliche AfD-Wähler oder noch allgemeiner: Der durchschnittliche Deutsche ohne Migrationshintergrund. Ich würde also vermuten dass hier mehr oder weniger der statistische Zufall eine Rolle gespielt hat, dass der Attentäter Migrationshintergrund hatte.
    *versucht voraussichtlich vergeblich, die Diskussionen über München in den Meta-Bereich zu ziehen*

  180. Franzx

    @Sebastian

    so ist es.

    @MarioP

    nö, wahrscheinlich nicht. Ich habe aber glaube ich auch nicht von der allertollsten und besten Stadt der Welt gesprochen oder sonst einen Superlativ gebraucht. Es gibt auch andere Städte, deren Reaktion auf vergleichbare Ereignisse ich als “stark” bezeichnen würde. Wir sind hier in keinem Wettbewerb, in dem nur einer gewinnen kann.

  181. Ich muss gestehen ich bin zu doof hierfür.

    Wie ist das mit der doppelten Staatsbürgerschaft in Deutschland? Bekommt man die seit 2014 automatisch wenn man lange genug hier war, muss man die sich irgendwie abholen, einen Antrag stellen oder wie genau ist das?

    Und wie ist das mit den Eltern des Täters? Wenn die hier ebenfalls 18 Jahre gewohnt haben, werden sie automatisch Deutsche, müssen sie das beantragen?

    Und wie ist das wenn sie wie Herr Holle das gesagt hat wirklich politische Flüchtlinge sind? Beantragt man da eine Aufenthaltsgenehmigung die man laufend verlängern muss? Sprich die Türken die seit 40 Jahren hier wohnen (wie meine Nachbarn) – bekommen die irgendwann eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung?

    Ich kenne mich in dem Gebiet absolut nicht aus und dachte es wäre eine gute Gelegenheit, das hier mal anzusprechen. Ich könnte mich jetzt auch durch die Wikipedia wühlen aber das ist alles nicht sehr übersichtlich und ohne Beispiele.

  182. Salopp

    Dieses Internet hat Suchmaschinen. Bediene sie und diese werden dich auf Ergebnisse hinweisen und ggf. zu einem Fachforum führen. Stelle dort deine Frage und erhalte Antworten.

  183. Herr Holle

    Sebastian, da habe ich mich missverständlich oder unvollständig ausgedrückt: Ich meine, dass das Bildungsniveau der Iraner, die nach 1979 geflohen sind, sehr viel höher als das des durchschnittlichen Weltbürgers war. Da wurden ja die gesamten mittleren und oberen Führungsebenen des Landes ausgetauscht, das bis ca. 1500 neben den Chinesen in Bildung und Wissenschaft das führende Land der Erde war. Für die neun Erschossenen und deren Angehörige&Freunde wird das nur wenig tröstlich sein, aber die Eltern des Deutschen gehörten eben wahrscheinlich zu den Ausländern, die selbst die Linke und die AfD ins Land lassen würden. Perser sind ja sogar ein arisches Volk…

  184. Ah verstehe.

    “Arier” ist auch so eine Sache mit der ich mich nie beschäftigt habe. Ich bin der Meinung die Menschen sind alle gleich bzw. gleich ungleich. Aber das ist auch so etwas da kann man mal noch etwas intensiver in der Wikipedia drüber nachlesen.

  185. Herr Holle

    Naja, für einige derer, die das Ganze derzeit politisch ausschlachten eben nicht. Btw, wo wir gerade beim Iran sind, nachlesen lohnt sich das Testament vom Perserkönig Darius I. Schon ein wenig abgehangen, aber mit überraschend aktuellen Passagen.

  186. Uwe

    @Basti: Kannst Du mir bitte ein Tutorial geben, wie ich die Posts einzelner Teilnehmer im off verschwinden lassen kann? Danke Dir.

  187. Uwe

    Easy. Damit ich diesen sternburg endlich loswerde muss ich dann was eingeben?

  188. Also wenn Du mein GoFundMe für mein DamenLiegefahrrad mit 2500 Euro unterstützt, sage ich es Dir vielleicht #Sepplsmiley

  189. Uwe

    @veniat 01.08.2016 15:54: Du hast alles richtig gemacht, veniat. Allein dieser tony beweist einmal mehr, dass er seinen Internetführerschein noch machen muss.
    Falls Du Tipps für die Verwendung von a href benötigst, da hilft Dir MarioP sicher gern.

  190. Uwe

    @tony 07.08.2016 | 22:55: Wie immer halt. Warum gibt es von Deiner Seite nichts zu lesen? immer noch im GoT-Koma?

  191. tony

    Brauche aktuell mehrere Stunden am Tag um alle Kommentare nachzulesen
    sternburg hat mich gebeten in seiner Abwesenheit den Blogwart zu spielen.

    Toll übrigens, dass du dich so stark für die Olympischen Spiele begeisterst

  192. Uwe

    Tue ich doch gar nicht. Das ist doch nur die mir vom Mastermind übertragende Rolle. Quasi Urlaubsvertretung.

  193. Tony, ich antworte Dir mal hier auf Deinen Kommentar weil ich finde, spätestens wenn wir über jemanden reden, ist die normale Gesprächsebene verlassen.

    Um das erst mal abzuschichten: Ich denke, wir reden nicht über Adonis. Denn…

    “das ist die _einzige_ Art, die noch bleibt.” Das ist nicht richtig. Du selber hast heute bewiesen dass das sehr wohl auch anders geht.

    Ich habe auch nichts dagegen, dass Du und Adonis Euren Unmut äußert (zumal ich davon ausgehe, dass auf jeden, der sich äußert, immer einige kommen, die das nicht tun). Meinetwegen auch in starker Wortwahl. Das hält das hier mittlerweile aus, finde ich. Deswegen habe ich auch einiges von Adonis stehen lassen, was eigentlich bereits eine Regelverletzung darstellte. Aber Adonis’ heutige – ganz offensichtlich ironiefreie -Formulierung war zumindest nach meinem Empfinden weit über alles hinaus, was ich hier zu tolerieren bereit bin.

    Reden wir also über veniat. Bzw. über mich. Du hast natürlich völlig Recht:

    “bist du auf einem Auge blind.”

    Streng genommen bin ich auf beiden Augen blind. Ich habe nämlich nur meinen eigenen Geschmack. Ich sage das immer wieder, aber dadurch wird es ja nicht weniger wahr. Ich wüsste nämlich nicht, wo veniat irgendeine Regel verletzt hätte. Es bliebt also eine Geschmacksfrage. Und es ist nunmal so: Ich teile Euren Geschmack nicht. Ich finde veniats Rants immer irgendwas zwischen sehr verständlich bis.. ähm… unterhaltsam.

    Das seht Ihr offensichtlich anders. Vielleicht sehen das noch mehr so. Nicht, dass das unbeachtlich wäre. Aber wo soll ich denn da die Grenze ziehen? Gerade ich? Der ich hier schon über Autofahrer, Politik, TV-Nachrichten und das Wetter gerantet hab? Was bitte unterscheidet mich von veniat? Wenn ich Dich richtig verstehe, dann sollte ich ganz dringend diese von Dir beobachtete “lange Leine” vor allem und zuerst an mir selber anziehen? Am Ende hier vielleicht sogar nur noch nüchtern auftreten?

    Ich finde, sobald ich dieses Fass aufmache, ist das ganze hier im Grunde vorbei.

    Da sei mir auch der blöde Witz erlaubt (der allerdings einen wahren Kern hat): “diese Seite funktioniert weil sich jeder (manche mehr, manche weniger) nicht überwichtig nehmen und versuchen dem Rest so gut es geht nicht auf die Nerven zu gehen.” Ich hab das für mich immer so verstanden, dass sich alle überwichtig nehmen und versuchen dem Rest so gut es geht auf die Nerven zu gehen. In gegenseitigem Wohlwollen auf die Nerven zu gehen.

    Um das zusammenzufassen: Ich sehe nicht, wie ich das auflösen kann. Einerseits aus prinzipiellen, andererseits aber auch aus persönlichen Gründen. Und auch wenn das mein “Standardargument” ist: Ich finde die Einstellung, man kann über das, was man nicht unterhaltsam findet, auch einfach mal drüberscrollen. Ich meine die Frage ernst: Ist das wirklich zu viel verlangt? Weil, wenn ja, dann müssen Sebastian, Uwe, sternburg und so mancher anderer hier ihre Tätigkeiten deutlich reduzieren.

    Ich verstehe das hier immer noch als lockere Party. Und da muss man auch mal in die Küche wechseln können, wenn einen die Unterhaltung auf dem Balkon persönlich langweilt, finde ich.

    Soweit meine Einstellung dazu. Ich bin natürlich für Gegenmeinungen offen.

    Bis dahin habe ich einen Vorschlag: Vielleicht können wir ja jetzt wieder dazu übergehen, mit veniat zu reden? Mein persönlicher Eindruck ist z.B. (auch wenn er mir da widersprechen wird), dass Uwe nach unlängst geäußerten Unmutsäußerungen seine ganz dummen Witze etwas reduziert hat. Hätte für mich nicht sein müssen, aber ich bin ja hier auch nicht alleine. Insofern:

    @veniat: Vielleicht kannst Du mit tonys Wünschen ja etwas mehr anfangen? Sie sind deutlich und höflich formuliert. Nimm sie bitte Ernst.

  194. Uwe

    Alles was sternburg sagt, immer.
    Natürlich widerspreche ich nicht, sondern versuche aktuell auf die emotionale Gesundheit einzelner Teilnehmer Rücksicht zu nehmen, da ihnen hier die Gelegenheit vorenthalten wird den Störenfried der Party auf die Straße zu bitten, um ihm gepflegt die Fresse zu polieren. Neukölln-Style halt.
    Ansonsten bin ich fast beim mastermind: …nicht überwichtig nehmen und versuchen dem Rest so gut es geht nicht auf die Nerven zu gehen.
    Ist halt kein RL, zur Erläuterung kann hier DJ thorben helfen. Der kennt sich im RL aus.

  195. Da ich quasi gar nicht anders kann als mich zu äußern, auch wenn ich dazu eigentlich überhaupt keine Lust habe, zunächst die Information vorab:
    Ich habe kurz nach meinem Post heute Vormittag bis abends irgendwann in der U-Bahn nicht mehr hier reingeschaut. Das heißt zwangsläufig auch, dass ich den Originalkommentar von Adonis nicht gelesen habe. Die Reaktionen und die Tatsache, dass du Sternburg aktiv eingegriffen hast, verrät aber schon ein bisschen den Inhalt bzw. die Fallhöhe der Wortwahl. Als Basis kann man sehr gut seinen von tony dankenswerterweise verlinkten früheren Kommentar nehmen. Es muss ja offenbar deutlich schärfer sein als das.
    An dieser Stelle wäre ich übrigens durchaus an dem Kommentar interessiert, denn sonst bin ich der einzige, der nicht weiß was eigentlich die Basis für einige Folgekommentare war. Und da wird es dann schwer, sich adäquat zu äußern meinerseits. Grundsätzlich stimme ich sternburgs Kommentar hier direkt drüber nämlich genau zu, vor allem was die gemeinsame Party angeht. Ich bin absolut auch der Meinung, dass „diese Seite funktioniert weil sich jeder (manche mehr, manche weniger) nicht überwichtig nehmen und versuchen dem Rest so gut es geht nicht auf die Nerven zu gehen.” Und auch ich habe „das für mich immer so verstanden, dass sich alle überwichtig nehmen und versuchen dem Rest so gut es geht auf die Nerven zu gehen. In gegenseitigem Wohlwollen auf die Nerven zu gehen.“ Exakt so und nicht anders.
    Und nun, auch wenn mir das direkte Adressieren von Mitkommentatoren hier im von mir nie richtig verstandenen Metathread gehörig widerstrebt, meine Replik zu tony heute:
    Sein (tony dein) Kommentar von 12:05 Uhr ist Weltklasse und genau die Reaktion, die ich akut lustig finde. Lustig im Sinne von schmunzeln oder wie in den Mickey Mouse heften oft geschrieben steht: „Gut gegeben“. Nice one, nicht Nizza, sondern nice! Oder „herrlich“, wie Embolado es danach treffend ausdrückte.
    Ich befürchte aber, dass einige meinen Kommentar nicht ganz genau gelesen haben, wie zum Beispiel Tommy um 12:38 Uhr. So schreibe ich doch ganz explizit, dass „dass Freunde und Familien zusammenkommen ist auch nicht so falsch“ sei. Der Satz scheint aber völlig untergegangen zu sein. Ging das vielleicht anderen auch so? Wurde vorschnell mein Kommentar kategorisiert?
    Dermax fragte mich auch: „wie oft genau hast Du Thanksgiving vor Ort erlebt?“ (Antwort: Vor Ort kein Mal). Ich habe aber beim besten Willen keine Ahnung, was das für eine Relevanz haben sollte? Um die Wichtigkeit des Festes beurteilen zu können? Dazu reicht ja wohl die Tatsache zu betrachten, dass die perfekt durchkommerzialisierte NFL dort seit immer schon Spiele austrägt. Warum mein korrektes Wikipediazitat aus dem Kontext gerissen sein soll, lässt er leider offen. Sehe ich anders, aber darüber könnte man ja diskutieren. Wenn du gesagt hättest, dermax, was aus dem Zusammenhang gerissen sein soll oder wieso.
    Viel wichtiger ist mir aber tonys Kommentar von 20:36 Uhr. Ich dachte für einen Moment er meinte adonis und die Konsequenzlosigkeit, die auf seinen damaligen Kommentar folgte.(Disclaimer: Ich kann mit der Konsequenzlosigkeit gut bis sehr gut leben, da ich nicht nachtragend bin und es genug Reaktionen damals wie heute gab, die eindeutig sind). Aber offenbar meinst du mich, tony. Du schreibst über sternburg und wie er sich mir gegenüber verhält: „durch deine lange Leine hast du ein Monster erschaffen, dass du jetzt nicht mehr bändigen kannst.“ Und später „von der Freakshow während Olympia ganz zu schweigen“. Das ist tatsächlich die Stelle, an der ich aus einer weiteren Argumentation fast aussteige. Ganz ehrlich sternburg: Du sagst, dass tonys Wünsche deutlich und höflich formuliert sind? Ok, „Monster“ und „Freakshow“ hätte ich jetzt im direkten Umgang untereinander eher nicht mit derartigen Attributen versehen. Ich kann auch damit leben, aber das ist doch irgendwie genau die Art, die tony a) nicht nötig hat (siehe witziger Kommentar der zeigt was er kann) und b) die adonis letztlich offenbar nur konsequent übertrieben ausgeführt hat. Und das ist am Ende der Punkt, der für mich am Relevantesten ist: Ich habe NIE irgendjemanden hier persönlich beleidigt und werde das nie machen. Wenn doch, dass würde ich mich zutiefst entschuldigen sobald es mir auffällt oder ich darauf hingewiesen würde.
    Du sagst, sternburg, dass ich heute Morgen nur meine Meinung geäußert habe. Genau das und nichts Anderes habe ich getan. Und natürlich mit mehr als einem ironisch-zynischen Fragezeichen, das sollte doch langsam bekannt sein, dass ich das durchaus öfter mache. Ich habe überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass tony das nicht verstanden hat. Auch wenn das nebensächlich ist, möchte ich nur spaßeshalber darauf hinweisen, dass sich Heiner, Embolado, Higgibaby, NoBlackHat, berni und Sebastian eine ziemlich eindeutige positioniert haben. Dafür bedanke ich mich, ohne irgendwelche Kommentatoren gegeneinander ausspielen zu wollen. Die Positionierung widerspricht jedoch diametral der Äußerung tonys, dass es keinen anderen Weg als den von adonis gewählten gibt. Anscheinend sehen einige der (im Übrigen ebenfalls hier schon lange Aktiven, die Vieles mitgemacht haben) das ja anders als tony.
    Abschließend also die Frage: Was wäre ohne adonis Kommentar heute passiert bezüglich meines Kommentares? Ich lehne mich mal (hoffentlich nicht zu weit) aus dem Fenster und sage: Nichts. Ich bin beim besten Willen kein Monster und eine Freakshow war Olympia vielleicht, aber mit Verlaub ich nehme mich nicht so wichtig als dass ich mir auch nur im Entferntesten anmaßen, diese verursacht zu haben. Ich kann mit tonys Wünschen bedingt etwas anfangen, aber richtig verstehe sie nicht. „Meine rants“ stigmatisiert er durch Kommentare wie heute finde ich viel zu sehr und außerdem sind sie so gut wie immer anlassbezogen. Ich müsste mich verstellen und kastrieren um sie auszulassen und um „zu gefallen“? Zum Verstellen bin ich hier sicher nicht. Ich kann versuchen anlassfreie und zu viele auf persönlichen Dingen beruhende Kommentare (aka „meistens rants“) zu reduzieren. Das ist ja auch in etwa das, was Uwe bei meinem einen Kommentar am Wahltag mit der Anspielung auf die facebookeresken Art meinte. Genau das ist bei mir übrigens angekommen und das habe und werde ich für mich umsetzen (auch wenn ich nach wie vor denke, dass so Sondertage wie die US-Wahl das erlauben).
    Aber mal frei von der Leber weg gesprochen: Es kotzt mich an mich akut verstellen zu müssen, weil genau das nicht-aufpassende, nicht-selbstmaßregelnde für mich die Freiheit ist, die ich hier am größten Wert schätze. Das aufzugeben wäre grausam, denn genau das gibt es sonst so gut wie nicht. Und dann würde es hier verdammt schnell generisch und anspruchslos. Vielleicht wäre es ja eine Idee gewesen, meinen Kommentar einfach detailliert zu betrachten und nicht vorschnell als Billigrant zu diffamieren. Oder mich einfach zu fragen, wie ich das meinte, bevor man kritisiert. Oder zu kritisieren auf inhaltlicher Ebene, gerade mit einem Argument warum ich angeblich etwas aus dem Zusammenhang gerissen haben soll o.ä.
    Keine Ahnung ob das der längste Kommentar von mir außerhalb der Reiseberichte zu US-Sportevents war. Ich habe aber keine andere Möglichkeit gesehen zu Kürzen, ohne meine Argumentation zu belasten. Aber dafür (wenn ich es denn jetzt richtig verstehe) ist ja dieser Metathread da – Abseits ohne andere zu nerven, die das nicht tangiert? Dann hätte das alles wenigstens den Effekt gehabt, dass ich jetzt verstanden habe.
    Ps.: Ich will doch einfach nur, dass es hier genauso herrlich ironisch-zynisch foppend-augenzwinkernd und im Zweifel fachlich jedem anderen zusammentreffen überlegen weitergeht. Dazu ist es absurd und ärgert mich, dass unzählige „ichs“ in diesem Kommentar und anderen Kommentare auftauchen und nicht einmal „wir“. Ich finde nämlich, dass „wir“ das außerordentlich gut machen und sehe persönlich keinen Grund, etwas grundlegend zu ändern oder Leinen zu kürzen.

  196. PPs. weil jetzt erst gesehen: Uwe bringt es wie häufig mit ” Ist halt kein RL, zur Erläuterung kann hier DJ thorben helfen. Der kennt sich im RL aus.” auch ziemlich auf den Punkt.

  197. Uwe

    @veniat: Zur Einordnung: Monster und Freakshow sind liebevolle Umschreibungen und weit weg von dem was Dir auf Schönebergs Straßen begegnen dürfte. Daher solltest Du in Dich gehen und verstehen, dass dies keinen Affront darstellt, Du weinerliche Kackbratze. #Uwesmiley

  198. dermax

    @veniat: ich versuchs kurz zu halten. Hinsichtlich Zusammenhang:
    Du schreibst:
    “Es ist doch bezeichnend, dass nach einzelnen Feierlichkeiten der Tag vor allem eingeführt wurde, “um die Konjunktur durch eine längere Einkaufssaison vor Weihnachten anzukurbeln.” ”
    Nein, das stimmt nicht, tatsächlich gabs Gedanken, Thanksgiving aus eben dieser Motivation eine Woche nach vorne zu schieben. Und so steht das im Wiki.

    ” Ich habe aber beim besten Willen keine Ahnung, was das für eine Relevanz haben sollte? Um die Wichtigkeit des Festes beurteilen zu können? Dazu reicht ja wohl die Tatsache zu betrachten, dass die perfekt durchkommerzialisierte NFL dort seit immer schon Spiele austrägt.”
    Wenn man einem ganzen Volk Scheinheiligkeit vorwirft, sollte man tatsächlich etwas mehr wissen. Ehrlich, dass die NFL da Spiele veranstaltet, ist Dein einziges Argument? Sport findet an Feiertagen statt, was ist daran so ungewöhnlich? Nebenbei ist diese Tradition auch deutlich älter als zB die Bundesliga.
    Und dann wunderst Du Dich, dass einigen (mich eingeschlossen) Deine ewige Runtermacherei auf den Senkel geht?

    Wie gesagt, ich wollts kurz halten, werd mich künftig an sternburgs Rat halten und einfach mehr mit scrolling arbeiten…

  199. hilti

    Du müsstest Dich “verstellen und kastrieren” Deine Rants auszulassen? Hallo, gehts noch? Wir sind nicht Dein Frisör, der dafür bezahlt wird sich jeden Scheiß anzuhören. Meine Güte, kann doch nicht so schwer sein nicht ständig rumzumeckern. Etwas mehr Gelassenheit wäre sicher auch für Dich selbst gut.

  200. Heiner

    Warum kann man so Dinge nicht einfach ignorieren, wenn sie einen nicht interessieren. Bei vielen hab ich den Eindruck, sie wollen sich über Veniat aufregen. So lange er niemand beleidigt und Sternburg damit keine Probleme hat, kann Veniat schreiben was er will. Es gibt hier auch 1-2 User die mich ziemlich nerven, aber damit kann ich umgehen. Anderen den Mund zu verbieten, hat auf jeden Fall immer etwas sehr unangenehmes.

  201. @hilti: Ich müsste mich arg verstellen, um nicht meine Meinung zu äußern; das meinte ich. Dafür ist das hier nämlich schon da, seine Meinung sagen zu können. Zumindest solange sie nicht gegen irgendwelche grundsätzlichen Dinge des Grundgesetztes verstößt. Genau das wurde mir durch sternburg ja auch attestiert, also dass ich einfach meine meinung gesagt habe.
    Ehrlich gesagt empfinde ich diese Stigmatisierung, dass alles was ich sage nur noch “rants” sein sollen, ziemlich daneben. Heute morgen schlägt Murgl prominent nochmal wieder mit Link in diese Kerbe. Dem ist nicht so, aber es wird so getan. Draufhauen, aber selber nicht Differenzieren können (und ich meine damit jetzt nicht dich, sondern andere) ist ziemlich daneben, ich finde wesentlich schlimmer. Wo du zu 100% Recht hast ist der Punkt mit der Gelassenheit. Aber ich verbinde Gelassenheit häufig mit Trägheit, Lethargie und Gleichgültigkeit – alles Attribute mit denen ich einfach nichts anfangen kann. Das ist sicher falsch, aber so ist es. Versuche das zu ändern sind bisher gescheitert, aber ich arbeite daran.

    @dermax: Bitte nicht, sondern einfach im normalen Thread so darauf antworten wie du es erst jetzt gemacht hast. Dann kann man nämlich darüber diskutieren und eben differenzieren. Diese Antwort zeitnah unter meinem Kommentar und ich hätte die Chance gehabt, darauf zu antworten, Dinge klarzustellen. So hast DU nämlich MIR lediglich sowas wie Oberflächlichkeit und polemisches “Über einen Kamm scheren” vorgeworfen, ohne es näher auszuführen. Das soll besserer Stil sein als vermeintliche “rants”. Ernsthaft, auch wenn ich kaum objektiv sein kann: I doubt it!
    Deine Ausführungen sind inhaltlich ja völlig relevant. Ich habe den Wikiartikel am Handy so gelesen wie ich es geschrieben habe und deine Zusatzinfo hätte eine Diskussion in Gang gebracht. Meine Replik wäre nämlich die gewesen, dass es ggf. angedacht gewesen war, es aber eben nie passiert ist. Nach wie vor IST alles an einem Tag bzw. an einem verlängerten Wochenende. Egal, was vielleicht angedacht war. Und ich werfe keinem Volk Scheinheiligkeit vor. Dazu verweise ich auch wenns es komisch wirkt nochmal auf meinen längeren Post aus der Nacht. ‘So schreibe ich doch ganz explizit, dass „dass Freunde und Familien zusammenkommen ist auch nicht so falsch“ sei. Der Satz scheint aber völlig untergegangen zu sein. Ging das vielleicht anderen auch so?” ‘ und davor schreibe ich, dass ich gegen den vielen Sport eben auch nichts habe. Wo kritisiere ich also bitte, dass die ganzen Ligen dort mit massenhaft Ansetzungen aufwarten? Wo? Das Gegenteil ist der Fall. Und wieso werfe ich, wenn ich das Zusammenkommen von Familien eben gerade NICHT kritisiere, irgendwem Scheinheiligkeit vor? Ich bin selbst ein absoluter Familienmensch und das würde mir im Traum nicht einfallen gerade wenn durch die Größe des Landes ein Zusammenkommen aufwändiger ist als bei uns.
    Um es nochmal ganz klar zu sagen: Es ist mir völlig wumpe wie viel Kalorien sich Menschen an diesem langen Wochenende reinpfeifen, wie sie die Regale leerkaufen, Sport konsumieren oder eben als Familie zusammenkommen wie sonst fast nie im Jahr. Ich finde das teilweise gut, teilweise maßlos übertrieben, aber prinzipiell ist mir das ziemlich egal. Das einzige was ich kritisiere ist, dass es unter diesem Deckmantel “Thanksgiving” hohlphrasiert wird. Und warum darf ich diese Meinung nicht haben – damit kritisiere ich kein ganzes Volk. Das ist komplett falsch. Ganz im Gegenteil: Es sind doch nicht alle US-Bürger so drauf. Ich behaupte mal die meisten wissen genau, dass der Ursprung völllig irrelvant geworden ist – eben genauso wie bei uns Christi Himmelfahrt. daher wählte ich diesen Vergleich. Oder ist das “Fest” bei uns intendiert als Tag des kollektiven Besäufnisses? Es wird aber so gehandhabt von vielen.
    Und DAS war es, was ich kritisiere. Und Bezug nehmend auf das, was Murgl heute morgen im Hauptthread schrieb: Genau DAS unterscheidet eben unser Erntedank von dem amerikansichen Thanksgiving. Und genau DAS geht unter, wenn man es so darstellt wie in dem Posting geschehen meiner Meinung nach. Ich finde unsere Variante im Übrigen genauso mittelmäßig, vor allem durch das “kirchlich angehauchte”.

  202. dermax

    @veniat:
    “So hast DU nämlich MIR lediglich sowas wie Oberflächlichkeit und polemisches “Über einen Kamm scheren” vorgeworfen, ohne es näher auszuführen.”
    Hab keins von beiden getan und hab bereits gesagt, was ich dazu sagen habe, von daher lassen wir das und ich arbeite zukünftig mitm Scrollrad.

  203. Genau so kam es aber bei mir an. Wenn das nicht so gemeint war, umso besser. Easy. Ich fände es übrigens ehrlich schade, wenn drehende Mausräder als Regelfall (nicht als Ausnahne) einen Diskurs ersetzten.

  204. hilti

    Nun, manchmal könnte man wirklich den Eindruck bekommen, dass Du Dich reinsteigerst und nur am meckern bist. Scheint an der Tagesform zu liegen. Bitte versteh mich nicht falsch, grundsätzlich les ich Deine Kommentare gerne und überwiegend sinds keine “Rants”. Aber durchaus soviel und teilweise schon oft genug gesagt, dass es auf Dauer langweilt und nervt. Was dann für mich zu dem Problem führt, dass ich nicht einfach sagen kann: “Och, steht veniat drüber, einfach drüberwegscrollen”. Sondern eben erst beim Lesen merke, dass wieder einer dieser Tage ist. ;-)

    ich möchte Dir sicher nicht den Mund verbieten. Eine Verringerung von Umfang und Menge der Unmutsäußerungen fände ich allerdings sehr begrüßenswert.

  205. dermax

    Alles was hilti sagt, bin auch kein fan von der Lösung, vor allem, weil ich ihn absolut nicht in einer Reihe mit anderen Gestalten hier sehe, deren Beiträge ich schon seit Längerem komplett ignoriere,

  206. Ich find es ist Ironie pur dass ihr als bestes Mittel gegen jemanden der sich Eurer Meinung nach zu viel aufregt Eure eigene Aufregung seht

    Ich werd es persönlich nie begreifen warum Menschen immer alles persönlich nehmen müssen obwohl sie niemand direkt angegriffen hat.

  207. tony

    “Ich werd es persönlich nie begreifen warum Menschen immer alles persönlich nehmen müssen obwohl sie niemand direkt angegriffen hat.”

    Ja genau

  208. So wird das nie was mit dem Liegefahrrad. Ansonsten stimme ich deinem Kommentar von 19:41 Uhr zu, habe mir von Beginn an die selbe Frage gestellt, konzentriere mich aber nun auf die inhaltliche Begleitung des Wintersport- und BuLitages.

  209. Uwe

    Was zu beweisen ist, veniat. Team sternburg verkündet: Du stehst unter Beobachtung.

  210. Bei Jogi heißt das, er wird mich nie nominieren. Team Sternburg hätte aber sicher selbst Kiesling mal aufgeboten.

  211. Uwe

    Ganz allgemein ein gut gemeinter Tipp für Dich: Beiß nicht in jeden Happen, der Dir hier hingeworfen wird. Damit ist nicht meine Fütterung deiner Aufmerksamkeit sondern vielmehr die launischen/lakonischen Kommentare der werten Kombattanten gemeint.
    Hier hilft vermeintlich allen, wenn Du gezielt drüber scrollst. Sie können sich den Unmut von der Seele posten, Du sparst Dir Erläuterungsversuche und kannst mehr Zeit und Energie ins Ranten investieren.
    Einfach mal wirken lassen.

  212. Peter

    Soviel zum Rant von veniat…

    Aber nett das ihr das gleiche gegen ihn Anwendet… ich kann auch meist nicht jedes Wort von Ihm lesen und bin nicht immer seiner Meinung.
    Aber gehört es nicht dazu das jeder seine Meinung hat und sich sehr kritisch manchen Reportern/Sportarten/feiertagen gegenüber äußert?
    Seine Meinung hat Substanz (Zum großteil) und ist auch Gegenstand der anderen Kommentare. Seht das alles mal ein bisschen lockerer und lasst evtl auch seine Meinung auf euch wirken. (zumindestens evtl nur die ersten 8 Sätze *ironie?*).

  213. Na ja veniat wenn Du dogfood zB wie heute and Bein pinkelst kannst du davon ausgehen dass sich da einige angesprochen fühlen. Es ist eine Sache irgendwie über Sport und RTL zu mosern und dann von anderen Leuten gesagt zu bekommen Du regst sie auf aber was Kritik an dogfood angeht musst Du schon etwas substanziierter sein als “Wenn auf RTL keiner einschaltet dann auch nicht auf Eurosport” und als Beleg “meine Freunde” nehmen

    Du lernst es echt nicht mehr

  214. Uwe

    Im Ansatz gut, Basti, der letzte Satz reißt aber alles wieder ein.
    Diskussionskultur sollte von Offenheit geprägt sein.

  215. sebastian, das posting von veniat war weder dogfood ans bein pinkeln noch aggressiv. ganz normales meinungsäußern bei aaaas.

  216. @Sebastian: Ich bemerke jetzt erst, dass Du das ernst meinst.

    Ehrlich gesagt war ich beeindruckt, wie gekonnt Du die Situation ausgenutzt und veniat völlig anlasslos verunsichert hast. Das war in Sachen Trollierung eine lockere 8,5 auf der “Veniat landet immer im Spam-Ordner”-Skala.

    Wenn Du das aber gar nicht so gemeint hast, dann muss ich dieses Bewunderung natürlich zurück nehmen. Außer natürlich, Du hast dieses Rad hier einfach weiter gedreht und trollst jetzt mich. Dann wäre meine Bewunderung grenzenlos.

  217. Wenn es so ist, sternburg, dann verdient dieses Trollen wiederum absolute Wertschätzung. Aber in Sachen Einschätzung der Güte einer Metatrollierung gebe ich ab an den einzig wahren Experten, den ich für diesen Job hier kenne: Uwe. Da mische ich mich nicht ein. Möge er den Daumen heben oder senken.

  218. Hm nö ich finde das was ich geschrieben habe passt so. dogfood widersprechen, Vertipper über die man sich aufregen kann, gefühlte Wahrheit… all das sind die Dinge, über die sich veniats Kritiker immer aufgeregt haben.

    MIR ist das egal. Ich wollt Euch nur in Erinnerung rufen jetzt wo es noch ganz frisch ist. Irgendwann wird es wieder aus irgendwem heraus platzen und die direkte Antwort darauf sollte weiterhin sein: wenn Du damit nicht umgehen kannst, dann ist das Dein Problem. Nichts von dem was veniat schreibt ist irgendwie verwerflich.

    Und warum ich das schreibe? Weil ich meiner Meinung nach genau so wie veniat kommentiere und sich Leute seit Jahren über MICH aufgeregt haben, bis ich aufgehört habe, hier zu kommentieren bzw. überhaupt noch mitzulesen.

  219. Doogfod widersprechen -> Wieso sollte man das nciht machen oder dürfen?
    Gefühlte Wahrheit -> Kann ich gerade nicht einorden, was gemeint sein könnte.
    Vertipper -> Dafür ist doch thorben hauptsächlich zuständig.

    Also wenn das alles sein soll, dann bin ich mehr als beruhigt. Ansonsten versuche ich mich mal an Uwes Vorschlag und kommentiere im Hauptthread zum Tagesgeschehen. Und auch an dich Sebastian die Bitte, weiterzukommentieren. Denn Abstinenz kann aus meiner Sicht eigentlich nicht richtig sein. Auch wenn man vielleicht nach all dem täglichen RL hier keine Lust mehr hat, den verbalen Don Quichote zu spielen. Wäre schade drum.

  220. Du ich stimme Dir da voll zu. Mir war auch klar dass auf Deine “gefühlten” Werte dann von anderen harte Zahlen kommen – Du hast ja selbst gesagt Du bist unterwegs mit kalten Händen.

    Das hat in der Vergangenheit aber niemanden davon abgehalten, übelst über Dich herzuziehen. Ich bin da nämlich genau der umgekehrte tony. Der meint, sternburg sollte Dir diese Art von Diskutieren abgewöhnen. Ich bin der Ansicht dass es als Gedankenanstoß genau richtig ist und man sich dann gemeinsam zu den Fakten hinarbeiten kann und man verballhornte Kritik an Dir verhindern sollte.

    Was meine Kommentare angeht: ich spiel im Moment lieber World of Warcraft und gucke Fernsehen anstatt mich mit den immer gleichen Leuten zu kabbeln warum sie meine Kommentare nicht ab können.

  221. Ich wollt Euch nur in Erinnerung rufen jetzt wo es noch ganz frisch ist. Irgendwann wird es wieder aus irgendwem heraus platzen und die direkte Antwort darauf sollte weiterhin sein: wenn Du damit nicht umgehen kannst, dann ist das Dein Problem. Nichts von dem was veniat schreibt ist irgendwie verwerflich.

    Sei mir bitte nicht böse, Sebastian. Aber ich habe das jetzt mehrfach gelesen und – ganz was verrücktes – darüber nachgedacht und ich kapiere immer noch nicht, was Du uns damit sagen willst. Wie das eine Motivlage für Deine Bemerkung gegenüber veniat darstellt.

    Aber ich stelle einfach mal erleichtert fest, dass Ihr Euch beide wieder lieb habt und will mich dann auch nicht weiter einmischen.

    Dass Du derzeit lieber WoW spielst, das sei Dir gegönnt. Wenn Du beim Fernsehschauen mal wieder Bock hast, über Sport zu labern, also meinen Segen hast Du. Musst Dich ja auch nicht kabbeln, wenn Du keine Lust hast. Verlangt ja gar keiner.

  222. Uwe

    @Conejero: Was willst Du mir hiermit http://allesausseraas.de/samstag-17-12-2016/#comment-135032 genau sagen? Soll ich jetzt doch nicht runterkommen oder Dich einfach nur in Ruhe lassen? Du bist mir doch einer der liebsten und einer, der spanische Sonne in dieses dunkle Loch erstrahlen lässt. Darauf möchte ich nicht verzichten und bin bereit Deinen Bedürfnissen Folge zu leisten.
    Solltest Du meine Einlassung Richtung Clubwanze als Provokation Deinerseits missverstanden haben, möchte ich unterstreichen, dass dies nicht der Fall war.
    Hier wird nicht gefunkt, in Berlin steht man noch am Tresen und haut sich vor der Tür gepflegt aufs Maul. Frag sternburg.
    Disclaimer: Nein, das ist keine Gewaltandrohung Richtung West-Afrika. Nie. Wir Zivis diskutieren unsere Opponenten müde.

  223. Peter

    Diese Konversation die ins nichts führt lässt und alle müde werden?! Oder nicht? Mir geht es so… danke dafür

  224. Uwe

    @sternburg: Regarding http://allesausseraas.de/donnerstag-22-12-2016/
    Kann es sein, dass keiner Sie leiden kann und Sie sich daher häufiger ein Bier im Späti nebenan kaufen? Ist das der Grund, dass Sie sich auf fremden Webspace mietnomadenmäßig einnisten und sich vom Internet feiern lassen? Bewundernswert!
    Haben Sie noch Platz für weitere einsame Seelen?

  225. moep

    @tony, sternburg
    Falla ich wirklich mal meine zeit in HS in AL beschreiben soll, würde das nur in stichpunkten passieren. Eine abfolge von mmn wichtigen bildern. Ich schreib eich hier kein essay zusammen oder so…

  226. moep

    Uwe für diese Worte möchte ich dir danksagen und natürlich auch mit dir anstoßen. Prost

  227. Uwe

    @sternburg: Wie kann man hier Kommentar-Hygiene gewährleisten. Dieses Australien muss doch nun wirklich nicht so ausgeweidet werden. Oder etwa doch?

  228. Erzähl doch keinen Scheiß. Fies peinliches Trash-TV wird hier immer ein Thema bleiben.

    Beim Dschungel hingegen verstehe ich persönlich nicht, wo die – schwer bestreitbare – bleibende Faszination der Massen herkommt. Für mich ist das a) seit vielen Jahren völlig innovationsfrei und b) vom Cast her völlig uninteressant.

    Und das meine ich völlig unabhängig davon, ob man die Grundidee “F- bis G-Promis fressen (ordentlich entlohnt) endlich mal die Scripted-Reality-Scheiße, die sonst (für quasi gar kein Geld) irgendwelche Vollidioten fressen; und das noch mal heftiger als sonst an der Würde-Schraube gedreht” gut findet oder nicht.

    Ich verstehe sogar jeden, der das nur deswegen sieht, weil das handwerklich so toll gemacht sei. Aber dafür braucht es im Kommentar schon jemandem von dem Kaliber eines Dirk Bach. Die Gestalten, die da derzeit die bestimmt ganz tollen Texte der bestimmt ganz tollen Texter aufsagen, denen nehme ich irgendwie den von ihnen so heraus gehangenen intellektuellen Vorsprung zu den Kandidaten nicht so recht ab.

  229. Uwe

    Dann bekommste als Gimmick noch eine Geschichte meiner Jugend:
    Ich habe bei Markus Majowski mal für nen Zehner einen Schrank umgestellt. Er wohnt in der Uhlandstraße und hat nen Kollegen und mich bei meinem Studentenjob abgegriffen, weil er es alleine nicht hinbekommen hat. Er ist teuer aber einfalls-/geschmacklos eingerichtet.
    Nenn Zehner für drei Minuten Arbeit, da konnte der Stundenlohn vom regulären Studentenjob nicht mithalten.

    Beim Cast habe ich Mitleid, dass sie sich dafür hergeben und demütigen lassen müssen. Dann doch lieber unbekannt und Wichtigtuer im Internet.

  230. Genial die story, Uwe. Wobei Majowski ja jetzt dolce vita an der Gold Coast genießen darf auf RTL-Kosten. Ich denke mir da immer: Niemand wird a) gezwungen das zu schauen und b) da mitzumachen. Eigentlich, denn es sieht ein wenig anders aus. Die, die teilnehmen sind entweder so weit unten finanziell, dass da auch kein Zehner mehr drinsitzt (“meine Management bekommt ganze Gage”, Terenzi) oder so publicitysüchtig, dass die alles machen würden, um wahrgenommen zu werden. Und wenn es dann klappt wie man an dieser österreichischen Hotelbesitzertochter-Trotteline sieht, die am Ende dann in ARD-Quizshows Österreich vertritt (gegen wirklich gute Gagen), dann geht der Scheiß auch noch auf.
    Da ich sowieso die Quote nicht beeinflussen kann, ist das aber auch sekundär, ob es nun bei mir läuft oder nicht. Was ich wirklich bekloppt finde ist die ganze sekundärmediale Bespielung im Internet. Das ist richtig übel und wird von mir aktuiv nie konsumiert. Da bekommt man Brechreiz, vor allem bei den Kommentarspalten.

  231. Uwe

    Deshalb muss doch die Kommentarspalte hier nicht auch noch damit beschmutzt werden, veniat. Es gibt doch genügend andere. #uwesmiley

  232. tony

    “Was ich wirklich bekloppt finde ist die ganze sekundärmediale Bespielung im Internet. Das ist richtig übel und wird von mir aktuiv nie konsumiert.”

    (nickt zustimmend)

  233. Ihr habt ja Recht, Uwe und tony. Ich werde das bis auf Ausnahmen wenn Icke Häßler involviert ist oder dem Finale jedenfalls reduzieren.

  234. Uwe

    @sternburg: Ist Dir Art und Umfang der SGD Fidschi Diskussion zu viel oder sogar unpassend / fehl am Platze?
    Wie äußert sich Deine Überraschung zum Stattfinden jener Diskussion auf aaaas.de?

  235. Weder noch. “Überraschend” ist erst einmal wertfrei.

    Aus meiner Sicht ist die Aussage eben so klar wie meine Einordnung der Personen und das Wort “Fidschi”. Was aus meiner Sicht so viel oder wenig mit den Fiji-Inseln zu tun hat wie “Mongo” mit der Mongolei. Ich hätte nicht erwartet, dass man sich darüber sachlich unterhalten kann.

    Allenfalls würde ich es – wenn ich es denn müsste – als positiv bewerten, dass auf diesem äußerst dünnen Eis niemand eingebrochen ist. Normalerweise lockt sowas zielgenau einen sympathischen Personenkreis an.

    Aber das ist doch das schöne hier: Man wird immer wieder überrascht. Gleichzeitig keine einzige Erwähnung von Team Kind gegen Dieregion. Es ist ein etwas absurder Ort. Aber es ist unser Ort.

  236. Tatsächlich habe ich Kind vs Region zuerst angeschaut, war dann aber kolossal gelangweilt wie lange nicht mehr wenn ich Live Sport schaute. Also ging ich zu AAAAS und habe mir dann einen DDR-Polizeiruf angeschaut, auf den ich gekommen bin, weil jemand Bekanntes ohne EPG und gutes Internet nach einem Krimi in den ÖR zu der Zeit suchte. Völlig normales Vorgehen, oder etwa nicht?

  237. Uwe

    @sternburg; Du bist so ein richtiger Tobias, wie Du im Tages-Post versuchst Deine Regeln “durchzusetzen”. Ein Österreicher benötigt mehr Führung, kennt man doch aus der Geschichte! Straff Dich mal.

  238. Das ist hierzulande eine feine, aber wichtige Unterscheidung, die etwas ähnliches, aber nicht das gleiche bezeichnet.

  239. Stramm ist alkoholisiert, straff ist unter Einfluss von THC. So habe ich das jedenfalls immer verstanden. Wobei das natürlich alles auch durcheinander verwendet wird. Vergleich “druff”, dessen Verwendung ich schon für alles mögliche z.B. für Kokain beobachtet habe. Dabei bezeichnet das aus meiner Sicht ganz klar die Nutzung sogenannter Partydrogen.

    Ich kann das nicht abschließend beurteilen. Ich war noch nie auf einer Party eingeladen.

    Und im Hause sternburg wird sowieso ausschließlich Klebstoff geschnüffelt.

  240. MarioP

    Danke für die Info. Ich hatte nur mit Alkohol zu tun und wurde von dem einen als stramm, von manch anderen als straff bezeichnet. Ist aber schon viele Jahre her.

  241. Marmelade, oder Konfitüre?

    @Meta: Ey, du bist doch ein Scheißthread. Nie merke ich das du aktiv bist und es gibt kein Ende. Du bist doof.

  242. tony

    #StraffvsStramm
    Dachte nur ich, dass es dabei um Erektionen geht?

    sternburg,
    Wenn du mal so reflektierst, welche ehemaligen Nutzer von aas bzw. aaaas vermisst du am meisten?
    Und nein, blafasel zählt nicht, obwohl er sich so rar macht

  243. Peter

    @tony
    Denke ja aber wir haben nicht alle so ein gutes Verhältnis wie du zu sternburg.

  244. Murgl

    uwe, uwe, uwe:von Geschichte keine Ahnung und dann so blöde Posts. Ich bin gestern absichtlich nicht in den Meta Bereich um da weiter zu diskutieren weil ich eigentlich auf eine Entschuldigung vor Ort gehofft habe (ähnlich wie beim FED Cup Skandal).

    Und nun zu deinen Geschichtslücken. Fangen wir chronologisch an.
    Marmeladinger waren die Deutschen und nicht wir Österreicher. Und das hat sich so zugetragen. Österreich/Ungarn brauchte hilfe an der Isonzo Front und da ist das deutsche Kaiser Reich uns zu Hilfe gekommen. Die deutschen Soldaten haten dann aber zur Verpflegung Marmeladeaufstrich bekommen sodas die österreichischen Soldaten ihnen den Spitznamen “Marmeladinger” gaben. Kannst im übrigen hier nachlesen -> https://de.wikipedia.org/wiki/Marmeladinger

    Und nun zu wer wurde zuerst von den N@zi’s unter Führung gestellt: Machtantritt Hitlers 30. Januar 1933 oder Einmarsch in Österreich am 11. auf den 12. März 1938.
    Wie schon unser seliger Bundeskanzler Kreisky immer gesagt hat: https://youtu.be/P-VoK68ZB1w?t=49s

  245. Uwe

    Murgl, Du bist einer Lese-Verständnis-Fehlleistung aufgesessen:
    “Jetzt müssen wir nur noch wissen, was der Österreicher dazu meint.”
    ->
    “Ganz klar, der Marmeladinger hat nicht alle Früchte im Glas.”

  246. Uwe

    Korrekt!
    Sternburg kennt das, Atterl hat ihn immer so bezeichnet. Zu Recht.

  247. Uwe

    Der größte Österreicher aller Zeiten!
    Ganz ohne Ironie.
    Er war früher auf aas.de aktiv, hat sich aber vor den Non-Performern in der Kommentarspalte zurückgezogen.

  248. Murgl

    Aha, hab ja auch bei aas.de begonnen aber dann war ja bald Schluss mit posten aber der User hat sich bei mir nicht eingebrannt bzw ist er mir nicht bekannt.

  249. Lurker

    Er ist dir wahrscheinlich nicht bekannt, denn eingebrannt hätte er sich ganz sicher.
    Lese gerade den gestrigen Tag nach, da ich gestern beim Auswärtsspiel war. Dabei fällt mir auf, wie sehr du dich echauffierst. Das zieht sich ja bis in den heutigen Thread. Kann es dir nicht egal sein, ob guelph oder jemand anderes (hab das in deiner Anfangszeit übrigens auch vermutet) dich für misteranonymus hält?

  250. tony

    Angeblich hat sich Atterl nach den Vorkommnissen bei aas.de eine Identität gesichert, ist nach Argentinien ausgewandert, lebt dort glücklich als Doktore José Menguelez und liest hier weiter eifrig mit

  251. Murgl

    Echauffiert habe ich mich erst als er auf meine Frage eigentlich keine Antwort gegeben hat. Nur “Indizien” wie er es ausdrückt.

    Und ja ich bin sauer, eigentlich noch heute und deswegen habe ich auch heute so reagiert wie ich reagiert habe.

    Aber vielleicht muss ich mal bei aas.de nachlesen was rund um den mister und eventuell auch einen gewissen atterl so besonders ist. Vielleicht kann ich dann so manches Post von den Alteingesessenen besser verstehen

  252. @Murgl: Schön, dass Du hier vorbeischaust.

    Weniger schön, dass Du Dir weder die Mühe machst, diesen Konflikt selber hierher zu tragen, noch, ihn einfach auf sich bewenden zu lassen. Ich mache das jetzt einfach mal selber und für Dich. Ich meine das, was ich da oben schreibe (“Von diesen drei Grundregeln abgesehen ist jeder andere Aspekt meiner Tätigkeit hier der Diskussion freigegeben. Jeder. Alles, was Euch stört und jeder Verbesserungsvorschlag darf und soll in die Kommentare unter diesen Eintrag.”), nämlich auch so.

    Meine Entscheidung habe ich aus zwei Gründen getroffen:

    Erstens, die Diskussion finde ich müßig, ausdiskutiert und langweilig. Ich finde, es reicht.

    Zweitens, ich lösche sie aber nicht, weil ich nicht finde, dass guelph dich verleumdet hat. Ich finde auch nicht, dass er eine unwahre Tatsachenbehauptung zu beweisen verabsäumt. Ich finde nämlich, was guelph da macht, das ist gar keine Behauptung (auch wenn er es so formuliert). Sondern allenfalls eine begründete Vermutung.

    Er nennt Indizien. Deren Existenz nicht von der Hand zu weisen sind und die in Bezug auf seine Vermutung nicht von vornherein völlig unschlüssig sind. Weitere Belege besitzt er ausdrücklich nicht.

    Damit ist es am Betrachter, sich ein eigenes Urteil zu bilden, ob diese Indizien ihn überzeugen. Oder ob ihn das überhaupt interessiert.

    Du brauchst da überhaupt nichts weiter tun, als zu widersprechen (Du darfst gerne noch anmerken, dass Du die Vermutung blöd und deren Besitzer doof findest). Denn was solltest Du auch sonst tun? Du kannst nicht belegen, etwas nicht gemacht zu haben. Wie sollte das gehen? Was Du kannst – Du kannst Dich souverän hinstellen und guelph am langen Arm verhungern lassen.

    Denn drehen wir den Spieß doch mal um: Was werden diese Betrachter wohl denken? Wenn die Indizien so unsinnig und die Behauptung so haltlos ist, wie Du es empfindest, dann werden sie guelph auslachen. Falls es sie überhaupt interessiert.

    Ich bin auch einer dieser Betrachter. Ich kann ja mal exemplarisch meine Meinung dazu abgeben:

    Es ist mir scheißegal. Ich kann Euch Ausländer sowieso nicht auseinander halten.

    Ich kann das sogar belegen: Ich habe auf guelphs Indizien-Link nämlich gar nicht erst drauf geklickt. Was nach dem im Hintergrund laufenden Statistik-Voodoo übrigens auch sonst niemand gemacht hat (zwei Aufrufe – wahrscheinlich einer von guelph und einer von Dir).

    Und ich finde das alles sowieso nicht verwerflich. Verwerflich finde ich, wenn man an einem Ort zur selben Zeit unter verschiedenen Namen auftritt. Oder irgendwo, wo man raus geflogen ist, unter neuem Namen wieder zu kommen. Aber einen früheren Namen komplett und konsequent zu wechseln, ohne Bescheid zu sagen – nun das fände ich sicher etwas seltsam, aber halt nicht verwerflich.

    Zumal ich “mister anonymous” sowieso nicht für einen Nickname halte, sondern für einen Platzhalter. Ich finde, wenn man eine Weile irgendwo ist, dann legt man den für den nächsten Neuling ab und sucht sich was einprägsameres. Aber das ist jetzt wirklich nur mein Geschmacksempfinden.

    Ich kann Dir aber sagen, warum ich jetzt plötzlich – wo ich von Euch beiden dazu gezwungen werde, über diese Frage nachzudenken – Guelphs Vermutung sehr wohl schlüssig finde (Achtung: schlüssig ≠ belegt). Und zwar wegen Deiner Reaktion auf sie. Und das ist jetzt kein Indiz, auch keine Vermutung, sondern reines, unbegründetes Bauchgefühl. Das sich allenfalls aus gewissen Erfahrungen und dabei gewonnenen Vorurteilen speisen mag.

    Wenn ich Dir also einen Rat geben dürfte: Lass es doch einfach darauf bewenden. Ich hatte daran nicht mehr gedacht, sondern bin erst durch guelph wieder daran erinnert worden. Aber vor allem hätte Ich das ganze ohne Euren folgenden Disput schon lange wieder vergessen. Und jedenfalls nicht mehr mit dem Namen Murgl verbunden. Ich bin mir sicher, da bin ich nicht der einzige.

    Ach, und eines noch: Lass Dich doch bitte nicht so leicht trollen. Für einen Uwe ist das, als würde er Fische in einem Fass angeln. Das ist kein schöner Anblick.

    @guelph: Ich hätte übrigens von Dir die Rücksicht erwartet, die diese Diskussion auslösende Bemerkung (wenn es denn sein muss) von vornherein hier auf /meta rein zu schreiben. Aber das nur am Rande.

  253. @Peter: Was sollte das bringen?

    Gesetzt den Fall, der eine Kommentar wurde – ich denke mir jetzt (schon aus Datenschutzgründen) mal willkürlich etwas aus – von einer IP-Adresse der UPC Wien abgegeben und der andere von einer der Swisscom in Zürich. Belegt das etwas? Kann eine Person mit leicht erweiterten Laienkenntnissen und Bordmitteln innerhalb von 12 Minuten von Wien nach Zürich wechseln? Aber sicher. Wie gesagt: Murgl kann das Gegenteil gar nicht beweisen. Muss er halt auch nicht.

    Jetzt nehmen wir spaßeshalber aber mal an, beide Kommentare wären von exakt derselben dynamisch vergebenen IP aus dem Kabelnetz der UPC Wien abgegeben worden. Würde das etwas belegen? Kann eine dynamisch vergebene IP in ein und demselben Kabelnetz innerhalb von 12 Minuten von einem Österreicher zum anderen wandern? Aber natürlich. Ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser Effekt genau in diesem Moment zwischen genau diesen beiden Usern derselben Website auftritt? Nein, das ist gegen Unmöglichkeit gehend unwahrscheinlich. Das wäre aus meiner Sicht sogar mehr als ein starkes Indiz. Für mich wäre das ein Beleg.

    Aber was wäre damit gewonnen? Damit wäre belegt, dass der alte User misteranonymous sich einen neuen Namen zugelegt hat und mit diesem hier einen Neustart einlegen wollte. Ohne von den Hinterlassenschaften seiner alten Identität belastet zu werden. Das muss ich nicht verstehen (wer als Kind schon mal die Schule gewechselt hat, wird es wahrscheinlich). Aber ich finde, das sollte ich dann respektieren.

    So oder so bringt es also nichts. Dann schaue ich aber gar nicht erst nach. Habe ich keinen guten Grund geht es mich nämlich nichts an, auf welchem Boot ihr hierher segelt, finde ich.

  254. @tony: “Wenn du mal so reflektierst, welche ehemaligen Nutzer von aas bzw. aaaas vermisst du am meisten?”

    Dogfood und Reality Check.

    Letzter gerade weil er das genaue Gegenteil zu der Atmosphäre darstellt, die meine Anwesenheit herstellt. Ich kann verstehen, dass er darauf keinen Bock hat. Aber für mich ist das schade.

    Ersterer, weil ich glaube, dass ihm das wirklich gefallen könnte in einem Resonanzraum, den er nicht selber verantwortet. Ich bin immer mehr der Überzeugung, wir hätten das schon Jahre früher machen sollen. Also damals, als es ihm selber noch Spaß machte und sich seine Interessen noch nicht so verschoben hatten (was ihm natürlich gegönnt sei).

    Ansonsten vermisse ich viele Leute, die ich schon einige Jahre vor dem Ende auf aas dort nicht mehr vorbei kamen. Ich will da jetzt gar keine Namen nennen (schon, weil ich sowieso die meisten vergessen habe). Aber man muss nur mal, wenn hier manchmal ein alter Eintrag verlinkt wird, durch die Kommentarspalte scrollen. Als ein völlig beliebiges Beispiel unter vielen sei mal Armin genannt.

    Das kann man natürlich niemandem vorwerfen. Viele haben einfach andere Hobbys gefunden. Andere fanden Twitter schöner. Das ist halt normale Fluktuation. Schade ist es trotzdem. Zumal ich den Eindruck habe, dass diese Verschiebung mancher Blogautoren zum quatschen auf Twitter nicht ganz unbeteiligt am Niedergang der Kultur deutscher Sportblogs ist. Aber so ist es nun mal.

    Was ich hingegen jemandem vorwerfe, und zwar uns, das ist die Abwesenheit von JW. Weil mir offensichtlich erscheint, dass wir den durch ziemlich heftige, persönliche und auch nicht immer sachliche Kritik vergrault haben. Das ist jetzt meine ganz persönliche Sichtweise. Den Schuh muss sich auch niemand anziehen. Ich will da im Grunde auch nicht drüber reden. Ich vermisse ihn auch nicht, schließlich habe ich genug andere Wege, mit ihm zu plaudern, wenn mir danach ist. Aber ich will es auch nicht unerwähnt lassen.

    Und natürlich spreche ich ganz bestimmt für uns alle, wenn ich sage, dass wir Sebastian vermissen. Und Atterl. Und Atterl im Gespräch mit Sebastian.

    Blafasel nicht nennen zu dürfen ist übrigens unfair.

  255. tony

    Kann sein, dass es daran liegt, dass ich komplett besoffen bin,
    aber f*ckt euch alle ins Knie,
    ne Spass beiseite, heagdl

  256. Uwe

    Safari-tony…
    Wird Zeit, dass er verschwindet, seine Wortwahl ist unerträglich. Sich hinter dem Promille-Panzer zu verstecken zeugt auch nicht von großer Männlichkeit.

  257. Conejero

    Mist… jetzt macht der autocorrection was hyperintellektuelles draus…

  258. Äh…

    “Hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph geblieben”, wollte ich sagen.

    Klar, ich bin auf der Tastatur ausgerutscht (Gruß an die AFD). Aber ich wusste gar nicht, dass es auf der Tastatur einen Knopf zum Absenden gibt.

  259. Conejero

    Da bin ich doch glatt mal an den PC gerutscht:

    Bei der Eingabe stellte es ein klares “Prost” dar – nach dem Abschicken tauchte ein “Proust” auf…
    Das kann eventuell blafasel erklären, warum so etwas möglich ist.
    (Hatte ja auch damals klargestellt, warum ich auf smartphone & PC 2 unterschiedliche Darstellungen deines damaligen posts sah…)

    Mit der Maus bin ich öfters abgrutscht – das war allerdings beim Skifahren und nicht mit Frau Adebar… #Aufschrei

  260. Hans Hok

    Ist mit JW Jens Weinreich gemeint? Hat der hier tatsächlich mitgeschrieben?

  261. Uwe

    @Conejero: Gern geschehen. Als nächstes bringe ich Dir den Unterschied zwischen Billig-Techno und gut tanzbarer elektronischer Musik bei.

  262. Conejero

    Ach Uwe…

    Als Kind aus Frankfurt a.M. brauchste mir keine Nachhilfe in elektronischer Musik zu geben.
    Den alten battle zwischen Berlin und FFM braucht doch kein Mensch!

    Berlin war Elekto und FFM Trance/ House… (pauschalisiert!)

    Als ihr den Sampler gefunden hattet, gab es bei uns schon Front242 und Talla2XLC…
    Ich selbst habe in einer Disko namens “Sachs”, vergleichbar mit dem Berliner Kudorf(?) ,Sven Väth als Spargeltarzan auf einer peinlichen Bühne sein “Electrica Salsa” performen sehen…

    Das Angenehme an dieser damaligen Techno-Kultur in den 80ern/90ern: “Respekt” war ein Gemeinschaftsgut, das man gar nicht gross postulieren musste – es hat einfach keinen interessiert, dem anderen das Leben schwer zu machen.

  263. Conejero

    Sven kann sein wie er will, aber als DJ hat er das gemacht, was die Leute bei einem Dance-Abend wollten: Sie konnten Abfeiern!
    Selbst ein Proll wie der Löffel (R.I.P.) hat Stimmung geschaffen – und der konnte schlechter Übergänge schaffen als mein 12,99-Küchenmixer…

  264. Uwe

    Wie isn die Qualität elektronischer Musik auf Teneriffa oder soll ich lieber ein paar vernünftige Sets mitbringen?

  265. Conejero

    Hier gibt es keinen “Techno” – höchstens Gummistiefel-Techno…

    Letztens mit Bekannten (Spaniern von überall) alte CDs angespielt… Das kannten die nur aus den Clubs vom Festland – auf den Inseln (Balearen & Canaren) war der bekannteste Gig “Scooter”…
    Was habe ich mich geschämt…
    (Die German-DJs hatten schon gute gigs auf den Inseln – war aber sauteuer und meistens auf D-Publikum gemünzt)

  266. Uwe

    Danke für die Antwort, Conejero. Was passiert denn sonst so nachts auf Teneriffa? Die all inclusive Getränke versuchen leer zu trinken? Früh schlafen und morgens an den Pool/Strand?

    Logischer Einwand zum Response Verhalten harrys. Mein Fehler. Entschuldige bitte.

  267. Conejero

    Leider bin ich berufs-, alters- und famillienbedingt (Abfolge = wer mir das zulässt) nicht mehr so viel unterwegs…

    Man kann auf Tenerife zwar Party haben, aber wer die Exzesse willl ist besser auf Gran Canaria aufgehoben.
    Hier ist es mehr der Alk und Koks als “Modedroge” – anscheinend billiger als in GB & D…

    Macht nicht wirklich Spass zu spätesten Stunde noch in der Disko zu sein – da wird nicht gechilled sondern der Stress gesucht…
    Kenne ich so von früher nicht, als ich in deren Alter war…

  268. Uwe

    Mit 40+ schon zum alten Eisen, lass das nicht sternburg hören.
    Ick chille eh viel lieber, kennste ja.

  269. Conejero

    “Mit 40+ schon zum alten Eisen,(..)”

    Niemals!
    Stay tuned!

    …nur halt nicht mehr so wie früher…

    (einmal alle 3 Monate leg ich auch noch auf… allerdings nicht auf der Insel hier….)

  270. Conejero

    Du denkst zu einfach…

    Man kann von allem ein bisschen bekommen – man hat halt nicht mehr die Exzesse von damals…

  271. Uwe

    Du bist zu leicht zu trollen, mein Lieber.
    Just in diesem Moment fällt mir der Leitspruch von aaaas.de vor die Füße, welchen sternburg zu Recht einfordert:
    Liebe verbreiten!
    In diesem Sinne:
    Stay alive, Conejero!
    Get well soon, tony!
    Keep on smiling, dear readers!
    <3

  272. Uwe

    @Conejero00:05: Fühlen wir uns nicht! Er weiß es halt nicht besser und wünschte, dass Scooter eben nicht sein Lieblingsact wäre.
    Döp, döp, döp, dö, dö, dö, dö, döp…

  273. Conejero

    Ich denke auch für Dich, mein liebster Uwe, gilt das alte Beltzsche Sprichwort:

    Wenn sie nicht will,
    was ich ihr tu,
    dann füg ichs still
    mir selber zu.

  274. Conejero

    @Uwe

    Er treibt sich anscheinend zu viel auf Seiten rum, bei denen die “grossen Argumente” der Frauen für ihn wichtig sind – nicht die Musik im Hintergrund…

    Für unseren ignoranten Mastermind:

    http://allesausseraas.de/meta-wtf/#comment-145296

    …und das haben die nicht zur Einweihung Deines neuen Fahrrads komponiert…

  275. Uwe

    …sondern für einen Torerfolg der einzig wahren Borussia.
    Ist das traurig.

  276. Conejero

    Als nächstes versucht er mir wahrscheinlich noch Anne Clark abspenstig zu machen…
    Pfui!

  277. Conejero

    @sternburg

    Lösch einfach alles von Uwe und mir – interessiert morgen sowieso keinen mehr.
    …und heute auch nicht…

  278. Uwe

    Da es in der Küche stinkt, sind wir zum Tanzen ins Wohnzimmer, sternburg.
    Danke für die schöne Party heute. Nächstes mal selektierst Du Deine Gäste bitte nach Niveau und nicht danach wieviel sie essen und trinken können.

  279. Conejero

    @Uwe

    Trotzdem wir das Meta-Wohnzimmer besudelt haben, haben wir nichts anrüchiges getan…

  280. Ich hatte eigentlich mal vor, die Gäste danach zu selektieren, wie viele Mädels sie mitbringen. Irgendwas hat mich davon abgebracht.

  281. Conejero

    @sternburg

    Hast als Gastgeber auch nicht gerade viele Mädels zur Animation angeschleppt…

  282. Uwe

    Mädels bedeuten früher oder später Nachwuchs und dann hast Du das Problem, dass Du Dir nicht merken kannst mit welcher Geschwindigkeit Kochschinken aufgelegt werden muss. Waren es 33 1/3 oder 45 rpm?
    Es sind 45 rpm. Muss man wissen!

  283. Conejero

    Seufz.. Habe 3 eingelagert in D…..

    Samt Platten… Joy Division e.g. …

  284. Uwe

    Soll ich Dir die mitbringen? Das bisschen Osnabrück ist ja auch kein Umweg…

  285. Conejero

    Osnabrück?!

    Glaub Du schreibst gerade die ganze Zeit mit einer Stimme in Deinem Kopf…

  286. Uwe

    Alles hinter der Stadtgrenze Berlin ist Osnabrück. Kannste sternburg fragen. Offenbach (sic!) hat das autocorrect Dich getrollt…

  287. Conejero

    Offenbach auch nicht…

    …aber alternative Fakten sind ja gerade in Mode…

    #Lügenuwe

  288. Uwe

    Scheiß Wessi!
    Ihr habt den Sozialismus kaputt gemacht und unsere blühenden Landschaften ausgesaugt.

    Wählen Sie die Partei Die Partei, denn sie ist gut. Außerdem fordert sie den Aufbau der Mauer, was der einzige Weg aus der Krise ist!

    Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

  289. Conejero

    Scheiss Ossi!

    Ein kaputtes Land aufgedrängt bekommen und als Zugewinn verkaufen!

    Wählen Sie gefälligst die AfD, NPD oder CSU!

    Da können Sie ohne Sinn und Verstand ihre Empörung kundtun!

  290. Uwe

    @Conejero: ich weiß alles über Dich!
    Id est:
    Fussball: Barca (seit 1977), BVB (seit 1986) & Kickers Offenbach (angeborenes Herzleiden…)
    Special-Interest-Sport: Beach Volleyball
    Restsport: Alles ein bisschen – nichts wirklich richtig…

    Die persönlichen Details habe ich weggelassen, das könnte die Leserschaft hier nicht ertragen…
    Gern geschehen.

  291. Conejero

    Du musst nicht einfach den chart von aas kopieren…

    Hätte Dich für intelligenter gehalten – bin aber auch etwas treugläubig… ;-)

  292. Uwe

    Ab ins Bett, Du nervst. Das hast Du nun zumindest mit mir gleich. Glückwunsch!

  293. Conejero

    Ach Uwe….

    2 Trolle trollen sich gegenseitig und trollen sich dann….

  294. Uwe

    Schlaf mal ne Nacht drüber und versuche zu ermessen mit wem Du es hier zu tun hast! #endgegner

  295. Uwe

    @sternburg: Ergibt Dein Statistik-Tool welcher Gast Deiner Party wie viele Beiträge bei Dir vom Balkon gerotzt hat? Hau mal ne big5 raus, wie tony si nennt.

  296. Conejero

    Um es mal auf den Punkt zu bringen;

    Würde ich mir ernst zu nehmende Gegner suchen, wärst Du nicht die 1. 2. oder 14. Wahl…. ;-)

  297. @Uwe

    Top10
    13594 sternburg
    7802 veniat®
    7171 mik
    6703 Tommy
    6518 Heiner
    5377 Berni
    4315 Uwe
    3708 spoonman
    3151 higgibaby
    3011 tony

  298. Peter

    Das schlimme ist das sternburg auch mit Abstand die meisten Wörter geschrieben haben wird und nicht wie die anderen nur 2-3 Sätze antwortet… bemerkenswert die Statistik

  299. Higgibaby

    Platz 9 … das ist ja super!!! Tony ganz klar in die Schranken gewiesen …

  300. Higgibaby

    wenn ich mich jetzt noch 600mal über den guten Platz freue, habe ich spoonman eingeholt

  301. guelph

    @Higgibaby
    Gegen spoonman haste im Moment leichtes Spiel, der ist ja noch auf der Berlinale. Also auf geht’s und dann zeigst du dem König der Spammer seine Grenzen auf!

  302. Ich muss zugeben, ich hätte higgibaby weiter oben erwartet.

    @Peter: Weiß ich nicht. Da ist ja auch viel so live-Begleitung mit “toll”, “hübsches Tor” oder ähnlich tiefschürfendes dabei.

    Ich bin halt fast jeden Tag hier. Das ist alles.

  303. Uwe

    @Conejero02:05: Du hast es nicht mal in die Top10 geschafft, auch qualitativ sind Deine Beiträge dünn. Du solltest froh sein, dass die ganzen Deutschen (Ost wie West) hier mit Dir Spanier reden. #Uwesmiley

  304. Ja wie geil ist das denn! Da birgt der Meterthread ja mal was Interessantes: Ich hab Silber!!! Und wahrscheinlich sind da die EM/EM-Variationen nichtmal einberechnet. Aber Stockerl, das gefällt :-)

  305. Hans Hok

    Ich frag nochmal nach JW. Vielleicht lässt sich Sternburg oder wer hier sonst was zu sagen hat mal zu einer Antwort herab.

  306. Ja, mit JW ist Jens Weinreich gemeint und der hat sich hier “occasionally” zu bestimmten Themen, die ihn und seine Recherchen betreffen, mit vollen Namen zu Wort gemeldet. Aber wirklich nur sporadisch. Worum genau es inhaltlich ging, kann ich nicht sagen, da ich an den Diskussionen nicht teilgenommen habe. *steigt wieder auf das hohe AAAAS-Hyperintelligenten-Ross*

  307. @Hans Hok: Ähm, sorry. Ich hatte Deine Frage zwar gesehen aber dann die Antwort schlicht vergessen.

    Im Grunde hat veniat alles gesagt. Jens war ab und an zu Gast (wie auch vorher schon bei aas). Insbesondere, wenn er selber Thema hier war. Und das war er besonders intensiv, nachdem er damals sein Projekt gestartet hatte, sich teilweise direkt vom Publikum finanzieren zu lassen.

    Wie so oft bei solchen Einzelkämpfer-Projekten hat er damals nicht alles perfekt gemacht und auch nicht immer glücklich kommuniziert. Dafür wurde er hier kritisiert (wie ich das empfunden habe, hatte ich gesagt). Seit dem hat man ihn hier nicht mehr gesehen. Er hat sich nie öffentlich dazu geäußert. Aber mein Eindruck ist, dass da ein innerer Zusammenhang besteht.

  308. Uwe

    @sternburg23:17[14.02.2017]: Auch ein Ausflug durch die Jahre ist sehr unterhaltsam. Damals konnte man noch Worte wie Versalien in den Kommentaren finden. Heute ist es Alteeeer….

    Unser kleiner thorben wird es nie lernen. Aber dafür ist er ja so süß.

    Ja, Reality Check, xeniC, korsakoff u.v.a.m. fehlen. Aber irgendwie wieder nicht, es ist wie es ist.

  309. Uwe

    Du musst doch schon längst im Bett sein, moris.
    Nicht mal ein NFL-Team haben, aber schon ein horse-collar tackle versuchen.
    Süß.

  310. moris1610

    Ich bin Student. 24/7 wach. 31.
    Und doch gebe ich mich mit euch ab.
    (Es gab immer mal wieder ein paar Favoriten aber ich vermute mal die Sympathien wechseln eh wieder wenn die neue Saison irgendwann beginnt. Cardinals wegen dem Amazon Ding hauptsächlich und der Rest Cowboys, Redskins, Falcons ergab sich so mit der Saison. Raiders mit dem QB war ein bisschen sehr bitter. Nen wirkliches Team ist da aber noch nicht dabei. Aber so lange verfolge ich das ja noch nicht. Erster geschauter SB war XLIX 2015. Klassischer, verzogener Ran-Jünger halt. Buschi hat mich zum Football gebracht.)

  311. guelph

    @moris1610
    Bist du nicht quasi der Nachbar von Thorben? Geh mal rüber und hilf ihm seine Spuren im Internet aufzuräumen.

  312. moris1610

    31 war ne Taahm Anspielung. ;) Die ersten 8 Staffeln fand ich mit 12-16 eigentlich ziemlich witzig.
    Mach mal 10 Jahre weniger dann biste näher dran.

  313. Och mensch, wieder vermetert, dass hier was los ist. Ich verlinke also einfach nochmal meinen Kommenatr von drüben im Hauptthread.

    In dem NFL-THread von damals sind echt einige Interessante Dinge dabei. Zunächst fällt mal auch da das unfassbar hohe Niveau auf. Ich erinnere MCP, xeniC, Austhromas, ein gewisser MLB Bonebreaker…., ein sternburg…. Ich war damals übrigens zugegen, aber nur passiv da mit Freunden beisammen. Und JA, es gab Versalien von der damaligen besseren Hausherenhälfte. Die hat doch sogar mal ein Liveblogging wegen Arbeitspensum von doogfood übernommen, wenn ich mich recht entsinne. Es ging um die Haare von Luca Toni oder so.

  314. schranke

    hat denn jemand eine E-Mail-Adresse o.ä. (Twitter) von den von sternburg genannten? Wir könnten es doch zumindest probieren, eine “Rückholaktion” zu starten.

    Wer war denn der, der bei Celtic-Spielen immer in die Küche gegangen ist?

  315. hilti

    Wenn sie wollten, dann wären sie hier. Ist ja nicht so, dass das hier geheim wäre. Aber die Kommentarqualität hat halt sehr nachgelassen. Der Spam schreckt irgendwann ab.

  316. schranke

    @hilti, du hast sicher nicht Unrecht. Aber ich habe den Ein Eindruck, dass viele von Anfang an hier gefehlt haben. Sollte das nicht so sein, habe ich es falsch in Erinnerung.

    Der Spam bzgl. TV-Serien etc.: Da gab es hier ja schon Diskussionen. Ergebnis: scrollfinger. Ich finde die (Sport- und teilwewise Politik-)kommentare immer noch recht hoch. Die Vergangenheit verklärt viel. Schau mal bei einem x-beliebigen CL-Spieltag bei dogfood in den Kommentaren nach…

  317. Linksaussen

    ne, es ist schon mehr meta als früher. vor allem hat sich halt ein gewisser kleiner kreis herausgebildet, der, nunja, mitunter mehr mit selbstreferentialitäten beschäftigt ist. das ist nun mal der lauf der dinge, wenn einige über ein paar jahre beisammen bleiben, aber für neulinge oder seltene gäste dürfte das doch eher abschreckend wirken, wenn in einem thread erstmal 20, 30 postings über berliner viertel und w-lan in zügen ausgetauscht werden, die man als nicht-insider gar nicht versteht.

  318. Thorben

    @schranke
    das würde ich auch so sehen. gewisse verlagerungen sind ja auch normal.
    bei korsakoff stand es ja bspw. mal im blog, dass er momentan auch noch drölfzig andere dinge zu tun hat.
    Ja das Niveau ist geringer geworden, aber es gibt ja trotzdem noch immer gute diskussionen und spannende posts (ich blicke da mal in richtung embolado, rugby-leaguer und murgl).

    ich finde die definiton von sternburg gar nicht mal schlecht.
    eine chillige hausparty, wo halt zufälligerweise sich viele stark für sport interessieren. man redet aber halt auch über andere dinge im leben.

  319. hilti

    Du hast recht, die Entwicklung hat schon in der letzten Zeit bei Dogfood begonnen. Hier wirds aber mehr und mehr ein Chat-Ersatz. Und wie es mit Chats so ist wird der Scrollfinger stark gefordert.

  320. Ich sehe das anders. Ich denke a) dass das Niveau hier überragend hoch ist im Vergleich zu vielen anderen Foren/Kommentarspalten und b) dass es nicht schlechter ist als zu frühen oder späten AAS-Zeiten. Warum denke ich das? Weil es zu jedem relevanten und nicht relevanten Sportereignis hochqualifizierte Beiträge gibt mit Links, Einschätzungen oder Meinungen. Was sich geändert hat, aber als Ergänzung und nicht als Ersatz, sind die Metabeiträge zu Serien, Politik oder anderen Dingen wie Wlan im Zug. Letztere Dinge können nerven, wenn man sich für den Bereich interessiert, aber niemand wird hier wenn er auf ein Sportereignis hinweist, mit Ignoranz oder ähnlichem gekontert. Fazit: Ich glaube, dass zusätzlich zum hohen Kerniveau an sportlichen Beiträgen der augenzwinkernde Teil etwas größer ist, nicht mehr und nicht weniger.
    Und wenn wir beim Vergleich Früher-Heute und Metathemen sind: Die Entwicklung ist doch beim Grundprodukt AAS identisch. Was genau haben in einem Sportblog wie AAS Mitteilungen zu Fitnessstudioabonements oder Countrymusik zu suchen? Eigentlich nichts, aber es gibt sie und sie stören (mich) nicht sonderlich, auch wenn ich sie quasi ignoriere. Aber vor 8 Jahren hat dogfood sicher nicht darüber berichtet. Alleine wenn man bedenkt, wie spät er erst den “Maschinenraum” geöffnet hat und mit Informationen darüber um die Ecke kam. Warum nimmt das bei AAS nun permanent zu? Ich denke, es ist ein Methadon des Verfassers dogfood für die fehlende Kommentarspalte. Natürlich hat man dann weniger administrativen Aufwand, mehr Ruhe in der Freizeit, etc. Aber was verliert eben den direkten Kontakt und Austausch mit den Lesern Zug um Zug. Und genau das fehlt ihm, nicht immer, aber manchmal. Und man merkt es.

    Kurzum: Ich finde, dass wir uns nur dem Trend, den die Basis für diesen Blog festlegt, mitgehen. Und das ist keineswegs negativ gemeint, nur feststellend. Was ich persönlich interessant finde ist die Frage, warum mit der Schließung der Kommentarspalte automatisch auf das Einstellen des Livebloggings einherging. Das ist ja unabhängig voneinander und zumindest zu Großereignissen hätte ich gedacht, dass es damit weitergeht.

  321. Sorry für dir Autokorrekturen. -> wenn man sich für den NICHT Bereich interessiert muss es natürlich heißen.

  322. schranke

    was Linksaussen sagt, ist auch richtig. Der “kleine Kreis” sitzt wahrscheinlich mit einem Grinsen vor dem Bildschirm, wenn Conejero und Uwe oder Uwe und sternburg oder wer auch immer mit wem sich die Anspielungen etc. um die Ohren schlägt. Ein “Neuleser” kann damit sich wenig bis nichts anfangen.

    Wobei ich mir die Frage stelle, ob es tatsächlich viele Neuleser gibt oder ob es meist der gleiche Kreis ist plus einige “stille” Leser.

  323. Die Zugriffszahlen sprechen übrigens für einen ziemlich großen Kreis von “stillen” Lesern. Und die sind mit ca. 400 Unique Visitors pro Tag auch sehr konstant, egal ob es 40 Kommentare oder 1.000 gibt.

  324. Uwe

    Was oder wen diese Stillen hier wohl suchen?

    Sternburg, bitte äußern Sie sich zum empfundenen Niveauabfall, falschen Themen und den Spammern. Vielen Dank.

  325. harttus

    Ablenkung vom grauen Alltag? Den Mitreisenden in der Bahn? Den Kollegen im Büro? Den Gästen an der Theke?

  326. moris1610

    Seit Rio 2016 hier. Das zählt sicherlich noch als Neuleser.
    Von AAS hatte ich natürlich schon vorher mal gehört. Das erste Mal dann richtig als im Oktober 2014 die Kommentare von dogfood abgeschaltet wurden. Zu den Zeiten habe ich Twitter aber auch noch nicht so intensiv genutzt. Weder Tagesbeiträge noch Kommentare damals konsumiert. Daher kann ich als völlig Außenstehender dazu wenig sagen. Hat mich nicht direkt betroffen. Das das alles ne Einzelperson jeden Tag macht fand ich damals schon bemerkenswert und finde es heute immer noch, selbst ohne Kommentare. Mit dem anstehenden Abitur und der Oberstufe allgemein hatte man eh immer genug zu tun und daher habe ich im Vergleich zu heute auch deutlich weniger Sport konsumiert. BL und CL halt fast immer. Wann ich täglich angefangen habe den Tagesbeitrag bei AAS angefangen habe zu lesen weiß ich nicht so genau. Vermutlich Herbst 2015 irgendwann nach der Schule, Umzug in die eigene Wohnung, Uni und den ganzen Kram halt.
    Euch (AAAAS) habe ich zu der Zeit nicht wahrgenommen. Nie geklickt obwohl es ja bei dogfood am Ende ja kurz erwähnt wird. Das es euch gibt wusste ich also vermutlich aber nie wirklich weiter mit beschäftigt. Vielleicht hatte ich anfangs auch keine Lust auf das ganze Lesen. ;) Keine Ahnung warum ich dann ausgerechnet zu Olympia hier gelandet bin und vor der EM direkt davor bspw noch nicht. Stiller Leser davor war ich nie.
    Kurz Lage gecheckt und dann ab die wilde Fahrt. Die alten AAS Beiträge habe ich nur immer mal wieder überflogen. Kann ich nicht einschätzen wie da die Qualität war. Trotz allem finde ich die Qualität um alles was Sport betrifft hier unglaublich hoch, die ich vorher noch nirgends so hatte. Da bin ich klar bei @veniat auch wenn mir der Vergleich fehlt. Surfen? Skispringen halb 3 in Japan? Und ich dachte 13-14h Rio wären verrückt. Politik finde ich ok wenn man eh nicht drumherum kommt, auch wenn ich mich daran meist eher weniger beteilige. Falls Serien ab und zu nerven habe ich mich wohl an den falschen Experten etwas versucht zu orientieren … ;)
    Die Meta Anspielungen an früher von den Alteingesessenen stören mich zu 98% nicht im geringsten. Irgendwann hat man sich an den Humor oder die Beiträge gewohnt ohne das negativ zu meinen. Trolle nerven da deutlich mehr auch wenn das gefühlt sehr selten vorkommt. Aber dann schaue ich halt weiter Serien oder wende mich den Videospielen zu. Ausblenden geht eigentlich ganz gut. Off topic wie Bahn fahren und anderen ganz normalen Kram im Alltag stört mich auch nicht. Manchmal etwas kurios aber hat auch seinen Charme. Langweilig ists hier selten selbst ohne (sportliche) Highlights. Wenn mich große Dinge nerven würden wäre ich längst nicht mehr hier.
    Streambereich und der ganze Technikkram ist für nen Laien auch echt nett. Schön das man da immer ne Menge von hilfreichen Antworten bekommt. Die Leute allgemein machen wohl nen großen Teil der Plattform aus. Vermutlich viel mehr als ich anfangs gedacht hätte warum man eben doch wieder vorbeischaut. Man kennt sich halt bzw weiß wie und was der Andere schreibt. Egal ob es lange aber hochqualitative Rants, interessante Einblicke in die Welt des Tischtennis oder nach Österreich, sehr wohl ausformulierte Beiträge des masterminds in der Position des Moderators (/Schlichters) sind oder Uwe. Nur dieses Uli und Kalle muss mir mal noch einer erklären….
    Man gewöhnt sich an alles. Spread love, not hate!

  327. Thorben

    Im Prinzip alles was veniat sagt.
    Und so gesehen ist das Niveau hier wirklich verdammt hoch. Man gucke nur mal in die kommentarspalte einer beliebigen online Seite….

    Die einzige Seite, die ich regelmässig lese und wo das Niveau immer durchgehend hoch ist, ist die FAZ…
    Den Rest kannste Knicken…

  328. @hilti: “Wenn sie wollten, dann wären sie hier. Ist ja nicht so, dass das hier geheim wäre. Aber die Kommentarqualität hat halt sehr nachgelassen. Der Spam schreckt irgendwann ab.”

    Ich werde dem nicht widersprechen. Ganz im Gegenteil. In einem meiner ersten Einträge hier habe ich das selber folgendermaßen formuliert:

    Das ist natürlich im höchsten Maße ungerecht, weil – anders als bei anderen Blogs – niemand hier wegen meiner tollen Einträge herkommt. Nicht meine Leistung bringt mich in diese Position, sondern ausschließlich die des Hausherren. Ich werde versuchen, mir dessen bewusst zu sein. Aber letztlich kann ich nicht anders handeln als subjektiv.

    Für eine ganze Gruppe ist dies eine schlechte Nachricht: Diejenigen, welche der Auffassung sind, die Probleme unseres früheren Zuhauses wären durch albernen Schwachsinn und Off-Topic-Gelaber in den Kommentaren ausgelöst worden. Ich gehöre zur Fraktion “Kommentarspalten zuspammen”, das lässt sich nicht leugnen. Und ich teile die Auffassung nicht, die Lösung läge darin, auf Spaß zu verzichten. Das ist für mich nicht der alte aas-Spirit,in dem wir früher Störenfriede einfach weggelacht oder eingemeindet haben.

    Was nicht bedeutet, dass ich die Auffassung dieser Gruppe für völlig abwegig halte, im Gegenteil. Das sind letztlich Geschmacksempfindungen, und die sind grundsätzlich gleichwertig. Ich persönlich wäre allerdings der falsche, um so vorzugehen. Wer das möchte, wird einen eigenen Weg finden müssen. Wobei dafür vielleicht kein Ort neu aufgemacht werden muss. Ich finde das z.B. schon länger skandalös, wie wenig Kommentare im Sportmedienblog des Herrn Reality Check aufschlagen, der sich früh und deutlich contra Albernheiten positioniert hat.

    Dem habe ich bis heute nichts hinzuzufügen.

    Tatsächlich ist es doch so, dass wir einerseits eine ganz normale Flutuaktion erleben (ker0zene, leFlo oder blafasel haben einfach mittlerweile andere Interessen; um mal drei Namen aus den Kommentaren unter diesem Eintrag aufzugreifen).

    Und andererseits ist das eine Entwicklung, die schon lange, bevor dogfood seine Kommentare schloss, einsetze: Viele Menschen sind aus aas zu Twitter abgewandert und viele Blogger und Blogleser haben ganz allgemein das kommentieren unter Blogs aufgehört. Diese ganze fruchtbare Kultur der sich untereinander austauschenden Landschaft verschiedener deutschsprachiger Sportblogs, sie ist seit Jahren im Grunde völlig im Eimer (und nach einer meiner schon öfter geäußerten Theorien hatte aas daran einen gehörigen Anteil, aber das gehört jetzt nicht hierher). Ob man das jetzt Blogosphäre oder wie auch immer nannte, es existierte. Und es ist bis auf Spuren fort.

    Ich muss zugeben, zu der Vielzahl weitgehend indifferenter Motivationen, warum ich den Quatsch hier angefangen hatte, zählte damals genau die Hoffnung, das ganze vielleicht etwas zurück zu drehen. Durch klare Positionierung. Damit wir wieder mehr als einen gut besuchten Treffpunkt haben. In dem Bild ist aaaas die launige Kneipe, in die man zum Sportschauen kommt, und um etwas zu palavern und nachts gehen die Wirte der anderen Gaststätten noch auf einen Scheidebecher. Woanders gäbe es dann Orte, wo sich seriös über Sportmedienrechte unterhalten wird, über Taktik, über Sportpolitik, über Kommentatoren, über Fankultur, über Schalke, über Rasenball oder über was weiß ich. Und alle verlinken und unterhalten sich sich schön untereinander. Wenn es andere Orte gegeben hätte, die die Leute auffangen, die aas gemocht haben, aber sich bei aaaas nicht wohlfühlen, dann wäre ich mehr als glücklich. Dort würde ich nämlich selber gerne immer wieder mal vorbei schauen. Das mag eine naive Vorstellung gewesen sein, aber es war und ist mein Wunsch. Doch es ist nicht passiert. Im Gegenteil, es baut nach meiner Wahrnehmung immer mehr ab.

    Und da nehme ich uns alle und mich selber auch nicht aus. Das ist auch gleich die Antwort auf Deine Frage, Uwe, was mir hier inhaltlich fehlt: Wann hat denn jemand hier zuletzt einen Hinweis auf einen interessanten Blogeintrag anderswo hinterlegt? Ich kann mich nicht erinnern.

    Und deswegen halte ich auch die immer wieder genannten oberflächlichen Albernheiten (ungeachtet dessen, dass das sicherlich manchmal überhand nimmt) nicht für primär ausschlaggebend. Denn wie gesagt, die meisten der fehlenden, interessantesten Menschen sind keineswegs aus der Welt, sondern halten sich bei twitter auf. Und das ist ja nun die Definition von Chat, Gequatsche, Albernheiten und Oberflächlichkeiten. Auf twitter ist es schon rein technisch absolut unmöglich, eine ernsthafte Diskussion zu führen.

    Wobei es interessanterweise durchaus Gegenbeispiele gibt. Die sich allerdings mittlerweile fast alle bei den Podcasts finden lassen. So haben sich z.B. der Rasenfunk oder Collinas Erben eine unfassbar großartige und angenehme Community aufgebaut. In deren Kommentarspalte (bzw. Forum) halte ich mich wahnsinnig gerne auf. Auch JW oder die Sideline Reporter haben eine zwar kleine, aber sehr fruchtbare Kommentatorenschaft.

    Letzteres ist für mich auch ein Beispiel, wie es gut funktioniert. Wer allein vor einer deutschen Glotze sitzt und gerne American Football guckt, der hat aus meiner Sicht mit aas, Sideline Reporter und aaaas drei Angebote, die sich wunderbar ergänzen und eigentlich für ein Grundbedürfnis an Information und Geselligkeit schon völlig ausreichen. Und er kann sich rauspicken, was ihm jeweils am ehesten liegt oder auch alle drei wahrnehmen. So macht das Spaß. Und das ist doch letztlich das Ziel.

  329. Uwe

    @sternburg: Danke für diesen Beitrag.

    Falls sich hierzu noch 3 bis 33 stille Mitleser zur eigenen Motivation herzukommen und Einschätzung der Gesamtsituation äußern mögen, geht morgen auch wieder die Sonne auf.

  330. Perfekt, dem längeren Text von sternburg kann man wahrscheinlich wenig hinzufügen. Ich jedenfalls nur die Erkenntnis, dass ich in letzter Zeit ab und zu immer mal wieder längere Aufenthalte von mehr als nur einem Wochende in Gesellschaft hatte. Und da hatte ich, so blöd das klingt, viel weniger Aufenthaltszeit hier und auf AAS. Ich habe es zwar trotzdem alles gerne gelesen, aber häufig abends erst nachgelesen und etwas seltener aktiv geschrieben. Aktuell bin ich wieder häufig alleine unterwegs und promt macht es eben genau Spaß, die ungezwungene “Geselligkeit” mitzunehmen, sei es bei der Ski WM, Skispringen in Asien, Biathlon WM, CL, NAS, Wlan im Zug oder Ally McBeal.

  331. el_emka

    Stille Mitleser? Wo gibt’s denn sowas?

    However: Zu aas-Zeiten hatten die Kommentare meist einen großen Mehrwert (und nicht selten auch einen ebenso hohen Unterhaltungswert), da der Hausherr erstaunlicherweise doch nicht alle TV-Sport-Nuancen auf dem Schirm hat. Demzufolge bin ich seit dem Umzug auch hier lesend mit dabei. Warum nur lesend? Zugegebenermaßen habe ich die Kommentarspalten nur im Feedreader und sie sorgen so für ein angenehmes Grundrauschen den ganzen Tag über. Es reißt mich generell nur recht selten dazu hin, selbst einen Kommentar zu verfassen, da ich auch weiß, dass ich dazu neige, diesen dann recht ausführlich zu formulieren, da mangels Tonfall (und Smileys ;-) ) ein Standpunkt im Plaintext schwieriger zu formulieren ist, ohne Missverständnisse aufkommen zu lassen. Das ist bei mir allerdings nicht nur auf aaas beschränkt, sondern auch bei den anderen Blogs, die ich so lese, der Fall.

    Ganz allgemein muss ich leider konstatieren, ist der Mehrwert seit dem Weggang von aas leider etwas gesunken, bei manchen Animositäten, die hier ausgetragen werden, scrolle ich mittlerweile mit einem leisen Seufzer weiter, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass irgendjemand daraus einen Mehrwert erzielt. Klar, auch ich bin manchmal im Internet geneigt, einen Rant abzulassen, weil mir irgendetwas komplett gegen den Strich geht. Dann schreibe ich den Rant auch nieder, lese ihn nochmal durch, bin zufrieden, es niedergeschrieben zu haben und schicke ihn nicht ab. Weil ich dann meist festgestellt habe, dass es zwar substanzielles Gemecker ist (substanzfreies wäre selbstverständlich unter meinem Niveau), aber die Diskussion wird dadurch nicht weitergeführt, sondern nur länger.

    Es steht mir ohne Frage nicht zu, auf der Party hier Vorschriften zu machen, wer sich zu welchem Thema hier wie äußern möge, aber manchmal vermisse ich doch die Runden die nahezu philosophisch das Tagesgeschehen im noch so abseitigen TV-Sport hinten links in der Sitzecke mit den Sesseln aus schwerem Brokatstoff stattgefunden haben. (Wobei die ESC-Partys auch immer gut waren). Stattdessen mache ich mir noch ein Sterni auf und gehe vor die Tür, lasse den Streithähnen ihren Spaß und höre mir an, was am Tresen der Schalkekneipe des Herrn Wieland gegenüber so diskutiert wird. Da kommen zwischendurch auch mal welche rein, die nur rumpöbeln, aber die werden meist freundlich, aber bestimmt hinauskomplimentiert und zurück ins Festzelt der WAZ geschickt, wo die ewigwährende Massenschlägerei läuft.

    Vielleicht setze ich mich demnächst mal in die Brokatsitzgruppe und philosophiere über die linguistischen Unterschiede zwischen Skilaufen und Skifahren. Was für mich übrigens auch eine Diskussion mit Mehrwert war, weil ich mir über den linguistischen Aspekt nie Gedanken gemacht habe. Vielleicht setzt sich ja jemand zu mir. Ich bring auch eine gute Flasche Rum mit.

  332. joevili

    Moin!
    Ich bin seit bestimmt 5 oder 6 Jahren täglich als stiller Mitleser dabei. Selten, dass ich mal etwas nur überfliege. Ich wüsste nicht, wo ich bessere und aktuellere Infos zum Sportgeschehen finden sollte. Die ganzen privaten Nebenschauplätze nehme ich bislang gerne mit.
    Macht weiter so.

  333. Uwe

    @StilleMitleser: Im Namen von sternburg und von mir kommt hiermit ein Danke vom ganzen Herzen.
    Für den Schritt in die Öffentlichkeit und das Rückmelden sowie vor allem für den Besuch von aaaas.de.
    Die handelnden Personen a.k.a. regelmäßigen Kommentatoren werden sich Eurem Feedback widmen und reflektieren was besser laufen kann. Andernfalls sperren wir sie wieder zurück in den Keller. So einfach ist das.
    Nun zurück in die Küche, viel Spaß!

  334. Conejero

    #metasilentbobday

    Vielleicht sollten auch die/wir Vielschreiber mal ihre Motivation darlegen.
    Ich habe von den Kommentaren heute für mich ziemlich viel mitnehmen können.

  335. Neuling

    @el_emka
    Sehr schöner Kommentar!
    Der kleine Hinweis auf den Königsblog macht ihn noch sympathischer.

  336. el_emka

    Mir fiel beim Lesen der anderen Mitleserkommentare auf, dass ich einen Punkt vergessen habe: Jede neue Folge der 60er-Seifenoper ist immer ein Highlight, gerade solche Sachen laufen hier im Ruhrgebiet immer unter jedem normalen Radar. Vielleicht sollte man es im Stile der Lindenstraße verfilmen, dann halt als “Grünwalder Str.”

    Über eine Sache würde ich mich noch freuen: Wenn sich jemand für irgendeine Sportart nicht interessiert dann einfach weiterscrollt. Man muss nicht jedesmal ausführen, warum die jeweilige Sportart furchtbar ist und fragen, wie verstrahlt jemand sein muss, der das freiwillig ansieht. Mir geht Football im großen Bogen am Allerwertesten vorbei und könnte in epischer Länge darüber referieren, aber einmal in die Brötchentüte atmen reicht auch und hat auch ein angenehmeres Aroma. Die, die sich dafür interessieren, werden sich von einem derartigen Kommentar nicht von ihrer Leidenschaft abbringen lassen, höchstens von dieser Seite. Klar kann ich da auch rüberscrollen, aber es stößt mir immer negativ auf, selbst wenn mich die gebashte Sportart überhaupt nicht interessiert. Die Party ist groß genug, dass sich irgendjemand findet, der mit über den jeweiligen Lieblingssport diskutieren möchte. Und sei es in der Küche. (Da sind die Partys ja sowieso am Besten)

  337. Lavengro

    Ich bin seit mindestens 10 Jahren ein begeisterter “stiller” Mitleser bei dogfood und allesausseraas. Für eine aktive Teilnahme an den Diskussionen fehlt mir leider die Zeit. Wahrscheinlich bin ich auch oft zu faul dazu. Schließlich gibt es auch noch ein Leben neben dem TV-Sport. Muss man wissen.

    Die Bandbreite der Themen von Bogenschießen über Darts zu Rugby ist sensationell. Ich genieße sogar die mehr oder minder geistreichen Empfehlungen zu diversen Serien , die eigentlich mit Sport nichts zu tun haben. Die Kommentare von Uwe, die Rants von veniat®, die Moderation von Sternburg, alles erstklassig. Ein weiteres Highlight ist für mich als Anhänger des FC Bayern (kein Erfolgsfan, Mitglied seit 1965) übrigens, wenn sich Willi Lippens wieder einmal in den Dschihad gegen Bayern begibt. Falls ich wirklich mit Kommentaren nichts anfangen kann, wie es mir beispielsweise des öfteren mit Sebastian gegangen ist, dann wird halt rübergescrollt und damit hat sichs.

    Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Ich finde die Einwürfe von Hoopharry meistens gelungen, manchmal witzig, oft natürlich überzogen, alles andere als verbindlich im Tonfall, aber im Kern oft zutreffend. Damit stehe ich offensichtlich in krassem Gegensatz zur großen Mehrzahl der Kommentatoren, ist ja kein Problem. Wenn aber gleichzeitig bedauert wird, dass Atterl, der für mich der Prototyp eines österreichischen “Suderers” war, nicht mehr dabei ist, dann kann ich ein leichtes Kopfschütteln nicht unterdrücken. Gegen Atterls Vulgärsprache ist Hoopharry ein absoluter Waisenknabe.

    Trotz dieser kleinen kritischen Anmerkung eine Bitte an alle Teilnehmer: Macht weiter so. Ich würde mich freuen, wenn ich noch lange als Mitleser dabei sein könnte.

  338. Vielen Dank für die Blumen. Eine Anmerkung: Mein Eindruck ist, soweit sich Menschen hier an den Einlassungen Hoopharrys stören, dann ist der Aspekt “im Kern richtig/nicht richtig” das geringste Problem.

    Gleichwohl freut es mich natürlich, wenn ein Gast ein gesondertes Lob von einem anderen Gast empfängt. Insbesondere, wenn dieser nicht von Lob überschüttet wird. Und wenn es dann auch noch in so wohl gesetzten und nachvollziehbaren Worten geschieht, umso besser.

  339. moris1610

    Ich wüsste ja gerne mal wie die Spam Bots diese Seite finden und dann zufällig irgendwelche alten Beiträge wieder hochholen selbst wenn es nicht allzu häufig vorkommt. Technisch habe ich von solchen Dingen eh keine Ahnung.

  340. Ich hab natürlich auch keine Ahnung.

    Aber ich bin mal in die letzten Tage des Spam-Ordners hinein getaucht. Und tatsächlich sind es fast immer ältere Einträge. Und einige sind bei weitem überrepräsentiert. Irgendein Muster kann ich jedoch nicht erkennen. Ich hätte z.B. erwartet das die Streams-Seite so viele Trigger-Worte beinhaltet, dass sie sämtliche Botnetze des Globus anzieht. Ist aber nicht der Fall. Sie kommt zwar vor, auch öfter als bei reinem Zufall erwartbar. Andere Einträge aber sind bei weitem stärker vertreten.

  341. moris1610

    Ich hätte ja einfach gedacht man kann die Bots gleich so schreiben das es im letzten bzw aktuellsten Eintrag was postet, wo es vllt noch die meisten Leute theoretisch sehen. Quantitativ kann ich dazu wenig sagen. Qualitativ ist es natürlich stets auf hohem Niveau. Sonst wären die Bots nicht hier gelandet.

  342. blafasel

    @sternburg da oben: Andere Interessen im Sinne von “treibts sich jetzt bei irgendwechen anderen Internetseiten rum” eher nicht, ich hab mich nur entschieden auf deiner Party Smalltalk einfach mal Smalltalk sein zu lassen und widme mich dem Getränkearsenal. Oder passivsportlicher formuliert: Ich lese durchaus aktiv mit.

    @veniat da oben: bei dogfood gings durchaus schon um BBC-Empfang auf dem Balkon, kaputte Eurosport-Webseiten, seine Experimente mit app.net oder den Frust über Flash und diverse Browser. Oder Politik in Frankreich und Optische Erscheinung als Fachqualifikation. Nur sind wir nicht mäandert sondern haben nach ein paar Kommentaren den Punkt getroffen und es war fertig.
    Evtl sollten wir mal wieder versuchen nur Kommentare zu schreiben die mindestens 3 Leute interessieren.

  343. @blafasel: Bei allem ernst gemeinten Respekt widerspreche ich hier vollständig:

    Evtl sollten wir mal wieder versuchen nur Kommentare zu schreiben die mindestens 3 Leute interessieren.

    Das ist weder möglich, da nicht ergründbar u.a. genau wegen vieler Stiller Mitleser, und zum anderen aus meiner Sicht überhaupt nicht erstrebenswert, da das hier auch davon lebt, genau zwei andere Freaks anzutreffen die das interessiert und außerdem ermöglicht, sich unerwartet neuen Dingen anzunähern.

  344. C’mon, linksaussen, den kann man natürlich mitnehmen, aber worauf ich hinauswollte ist doch auch klar, oder? Was soll denn die Quintessenz der Forderung sein? Nur noch Themen adressieren, die (wahrscheinlich) eine möglichst große Gruppe hier interessieren? Ganz ehrlich, für reinen Mainstream gibt es je nach Region WAZ, AZ, MoPo oder BZ.

  345. blafasel

    Ne, es ging mir um Themen die eh nur den Gegenüber betreffen, die die Meinungsäußerung aber nicht auch interessiert.

  346. Ich fürchte ich verstehe wieder nicht ganz, was “eh nur den Gegenüber betreffen, die die Meinungsäußerung aber nicht auch interessiert.” bedeuten könnte.

  347. Das Witzige: Ich verstehe die Formulierung auch nicht.

    Und glaube doch, sie zu verstehen.

    Es tut mir leid, dass Dir das nicht weiter hilft.

  348. veniat, es sollte halt nur in ausnahmefällen auf ein zwiegespräch von seit jahren via internet “vertrauten” personen hinauslaufen, die ihre serien- oder noch weiter offtopic-diskussionen mit insiderwissen und -anspielungen spicken. dies ist kein chat hier.

    (bei live-eventbegleitung wie super bowl, esc u.ä. finde ich das übrigens voll okay. falls das wen interessieren würde, was ich okay finde)

  349. Ah ok, wenn das gemeint war, verstehe ich nun die Meinung zunächst mal. Ich teile sie so halb. Wenn an den Tag oder zu der Stunde am Tag sonst eh nicht viel los ist außer Damen-Unihockey, sehe ich das zum Beispiel hat nicht problematisch. Und seit Jahren über das Internet bekannt ist man ja auch dadurch, dass man jahrelang so miteinander freundschaftlich-frotzelnd agiert hat irgendwie. So würde ich das einschätzen und bin selbst in Sachen Serien nicht aktiv dabei.

  350. strubbi77

    @hans hartz
    Kodi aufm Stick installieren kann man auch ohne recht viel Ärger hinbekommen, war auf jedenfall deutlich schneller als die beiden folgenden Themen.

    @moris1610
    Alternative für Laola (zwecks TT) ist ein Plugin ähnlich zu pluginvideofiverings-master zu erstellen und das dann zu importieren. Ist auch etwas fummelei. Aber funktioniert garantiert. Und das abspielen ist dann echt entspannt.

    Schwieriger fand ich sky-go (Pairing von Sky-Karte mit Receiver, damit ging CI+-Modul im TV mit integriertem Sat-Receiver nicht mehr) von AFTV lauffähig zu bekommen. Problem ist aber, dass man dann eine für das Smartphone optimierte Version erhält. Bei mir auch eher Legoqualität … HD hat dem ersten Anschein nach also nicht funktioniert. Und dann hatte ich noch blaue Balken oben und unten. Insgesamt eher unschön. Irgendwelche Tipps?
    Für die Mausesteuerung habe ich die kostenlose Alternative CetusPlay installiert. Bluetoothalternativen haben nicht funktioniert.

  351. @guelph: Wie Du sicher bemerkt hast, habe ich Deinen (sehr hilfreichen) Eintrag gelöscht.

    Wie u.a. mik völlig zu Recht ausgeführt hat, gibt es dazu keinen sinnvollen Grund. Es ist mehr so ein Gefühl.

    Ich muss zugeben, dass mir die ganze Richtung, in der einige der Unterhaltungen in /streams gehen, seit geraumer Zeit Bauchschmerzen bereitet. Ich persönlich halte sie zwar für vollkommen legal, aber das war ja nicht der Maßstab. Und so albern das sein mag, Schutz hinter der Formulierung im Ungefähren und Links anderswohin zu suchen – quasi die juristische Äquivalent zum immer falschen security by obscurity -, so gut scheint mir das zu funktionieren. Man muss ja den Bots nicht auch noch Hinweisschilder auslegen.

    Ich will nicht verhehlen, wie überfordert ich mich inhaltlich an diesen Randbereichen des Themas von der rechtlichen Bewertung im Lichte der Praxis der Rechteinhaber fühle. Ich finde es unübersichtlich und undurchsichtig. Ich meine, ich würde mich ganz bestimmt nicht als Experte für diese Fragen bezeichnen. Aber ich glaube doch, meine Ausbildung und meine Interessen sollten zu einem educated guess reichen. Reichen sie nicht.

    Gleichzeitig möchte ich auf diesen Teilbereich nicht verzichten. Zu wertvoll finde ich, was da an Zusatz-Komfort zu bestehenden Angeboten geleistet wird.

    Ich habe also derzeit keinen anderen Maßstab als mein Bauchgefühl. Ich hoffe, Ihr seht mir das nach.

  352. guelph

    Danke für deine Ausführungen. Wenn du dich besser fühlst, dann ist es wohl das beste manche Inhalte nur noch extern zu posten und hier zu verlinken. Zu absoluter Sicherheit und der Befreiung von allen Pflichten wird auch das nicht führen, aber das weißte ja selber ;-)

  353. Danke.

    Um ehrlich zu sein: Ich trage seit geraumer Zeit den Wunsch in mir, robert vorzuschlagen, die Verantwortung für /streams an jemanden auszulagern, der an diese Thematik mit größerer Gewissheit herangeht, als ich selber (schon rein vom technischen Verständnis her) aufzubringen in der Lage bin (mik, ich rede mit Dir).

    Damals™ wurde das hier alles von mir unter der ausdrücklichen Maßgabe veranstaltet, dass ich nur ein Platzhalter unter allen bekannten dogfood-Gästen bin und dass man diese Rolle grundsätzlich alle paar Jahre durchrotieren sollte. Natürlich ist mir die Macht, die Definitionshoheit über die Freizeit-Unterhaltungen einiger Dutzend Kaputter zu besitzen, zwischenzeitlich zu sehr zu Kopf gestiegen, als dass ich dieses Vorhaben ernsthaft weiter betrieben hätte. Insofern wäre das wohl ein Schritt in die richtige Richtung.

    Wie seht Ihr das? Fändet Ihr das sinnvoll, einem weiteren Fürsten Gefolgschaft schwören zu müssen? Und würde sich jemand dafür bereit erklären? Und viel wichtiger:

    @robert:

    Wie stehst Du dazu?

  354. Uwe

    Du bist der Eine, sternburg!

    Keiner hat so viele Tastaturanschläge bei so wenig Inhalt wie Du. veniat vielleicht noch, aber der hat zu hohen Blutdruck.

    Die Büchse der Pandora wurde von Dir geöffnet, jetzt musst Du anspannen und durchziehen.

  355. Völlig haltlos diese Unterstellung, Uwe, nicht mehr als ein einfacher Trollinger. Demnächst muss ich wohl von Fleksy-Blackberry auf Voice-2-Text umsteigen, dann gibt es keine Tastaturanschäge mehr. *Androidsmiley*

    Inhalich kann ich nur manche Streamlinks, aber wenig rechtliche Kompetenz bieten. Guess ja, educated kaum, Halbwissen vorhanden, mehr aber nicht, sorry.

  356. Uwe

    @sternburg:
    Kannst Du diese kurzen Einträge im Tagespost aufrecht erhalten oder ist das allein der Hockey-WM geschuldet? Dieser Content hebt das Niveau dieser Webseite auf eine höhere Stufe und es wäre doch schade, wenn es am Ende doch nur eine Teergrube sein sollte.
    Auch wenn die Hockey-WM am Sonntag endet, bietet jeder Tag einen würdigen Anlass. Sei es Tischtennis, Schach, critical mass, Zugfahren ohne WLAN, die Möglichkeit mit anderen Menschen physisch zu interagieren etc. pp. .

  357. Liest doch eh keiner.

    Im Grundsatz schreibe ich dann etwas, wenn ich meine, etwas zu sagen zu haben. Ist ein bisschen wie bei Berni, der ja auch nur einmal im Jahr eine eigene Liste als Ergänzung zu dogfood anfertigt.

    Andererseits muss ich zugeben, mich in letzter Zeit etwas sehr in den Teufelskreis verfangen zu haben, wonach ein Gedanke schon besonder wichtig sein müsste, um nach all den Platzhaltern jetzt plötzlich dort oben ausgestellt zu werden. Das weitgehend inhaltsfreie Gelaber der letzten Tage befreit davon vielleicht ein wenig. Mal sehen.

  358. Uwe

    Inhaltsfrei passt gut zu den dann folgenden Kommentaren, so dass Du sogar schon eine Richtung hierfür anstoßen kannst.
    Dass die Erleuchtung im Internet zu finden sei, ist ein Trugschluss. Täglich ein Fünfzeiler ist selbst für jemanden wie Dich keine Herausforderung, daher solltest Du Neukölln finest auch hier reinkippen, damit die Orientierungslosen bei aaaas.de Zuflucht und Halt finden.

    Danke Dir.

  359. Embolado

    @sternburg – Morgen, Sonntag, um 16h30 ist bekanntlich die Auslosung für die am Montag beginnende Tischtennis-WM in Düsseldorf. Da man anhand der Auslosung eine bessere Vorschau schreiben kann, werde ich ein paar (oder auch mehr) Zeilen mit meiner, natürlich subjektiven, WM-Vorschau morgen schreiben.

    Da bisher für den Montag wahrscheinlich nur ein Platzhalter vorgesehen ist, was hälst du davon die WM-Vorschau inkl. eines Listing als Tageseintrag zu posten, sozusagen als kleiner “Anker” für die dann kommenden Tagen, damit man schnell sehen kann, wann welche Runden gespielt werden. Ich habe @dogfood das Listing schon einmal zukommen lassen, wie viel er davon dann verwendet, weiß ich natürlich nicht.

    Falls du / ihr damit einverstanden seid, wie könnte ich dir / euch den Text zugänglich machen (also gegen Sonntag Abend)?

  360. Endlich das ALA-Prinzip (Anderer Leute Arbeit) anwenden?

    Kackt der Papst in den Wald? Ist der Bär katholisch?

    Deine Vermutung hingegen verletzt mich zutiefst. Selbstverständlich ist für Monat bereits einer der stärksten Blogteste der letzten Jahre abgespeichert. Gegenüber der Heim-WM in der drittstärksten hier vertretenen Sportart trete ich gleichwohl gerne zurück.

    Ich sage Dir morgen, wo das hingeht, wenn Dir das reicht. Kurze Frage: Die von Dir hier verwendete E-Mail-Adresse wird abgerufen (es wäre eine Schande wenn nicht; aber das geht jetzt niemanden was an)?

  361. Vergiss den letzten Satz. Schreib es einfach an die E-Mail-Adresse im Impressum.

    Und vergiss bitte, dass ich ganz ohne Rechtschreibkorrektur Monat statt Montag geschrieben habe.

  362. Embolado

    Perfekt! Ich werde es dahin dann heute Abend schicken. Zur E-Mail Adresse: Es ist halt eine Spam-Email-Adresse. Sie existiert und ich habe tatsächlich auch Zugriff darauf, aber sie wird halt eher 1x im Monat bzw. in sehr unregelmäßigen Abständen abgerufen. Also falls du dahin mal etwas schicken möchtest, gib bitte hier vorher Bescheid ;-)

  363. Embolado

    @sternburg, @robert – Meine E-Mail an robert, bzw. die Mail-Adresse im Impressum, ging gerade raus. Nicht wundern, es ist ein bisschen viel Text geworden…

  364. Weil in der dogfood-Spätphase ständig kritisiert wurde, weil er sich nicht äußerte wisse niemand, was erlaubt und was verboten sei (eine Kritik, die ich übrigens nie teilte, aber das nur am Rande), für die, die es interessiert, eine kleine Durchsage: Einen Menschen aus dem arabischen Raum lapidar als “Kameltreiber” zu bezeichnen ist eher keine gute Idee.

    Solange, ähm, der nicht im Agrarbereich beschäftigt ist.

  365. Dröhn

    Sieht mir nach einem Bewerb aus “Wieweit kann man mit HI im Gepäck absteigen?”….

    Ziegenficker ist übrigens im Hyperintellektuellenbereich hier deutlich besser angekommen als Kameltreiber? Ehrlich?

  366. Erstens halte ich diese Aussage so pauschal für falsch und zweitens kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass Du den Unterschied in Verwendung und Kontext nicht erkennst.

    Davon völlig abgesehen gilt hier neben meinem Verständnis von Geschmackslosigkeit und Grenzen des Umgangs miteinander auch noch die Regel, das verboten ist, was zu Briefen an Robert führen könnte. Soweit ich mich erinnere hat Böhmermann damals durchaus den einen oder anderen Brief bekommen.

  367. Dröhn

    Ach komm Ziegenficker oder schlimmeres in Bezug auf den Türken war doch schon o.k. hier und hat dem einen oder anderen hier doch das Lächeln ins Gesicht getrieben, sei ehrlich zu dir selbst. Hängelappenträgerin oder Volksverräterin in Bezug auf Mutti würde da deutlich negativere Reaktionen hervorrufen, da ist Kameltreiber doch fast nix sondern eine ganz normale Berufsbezeichnung dort, oder?

    Aber ich versteh schon, das ist ja auch deine Spielwiese.

  368. Conejero

    Ich mach dann mal den Uwe…

    Bitte nicht als melodramatischen Abgang verstehen – das läge mir mehr als fern!
    Aber selbst mein scrollfinger ist erschöpft von “nicht-justiziablen und justiziablen” Meinungsäusserungen von 2-3 Kommentatoren.

    Macht einfach keinen Spass wenn Leute rumpöpeln und am nächsten Tag das Vergangene als “vergessen” gilt – und dann erneut Provokationen (oder wie in den letzten Tagen rassistische und sexistische Meinungsäusserungen… Von Leuten, denen man das wohl als Konstante in der Häufigkeit ihrer Kommentare diesbezüglich durchaus auch als Lebenseinstellung zurechnen kann…) kommen…

    Um sternburgs Vergleich mit der Party zu nennen:

    Wenn Du weisst dass Du Dir auf jeder Party die gleichen mislaunigen Leute geben musst, der Partygeber sie aber trotzdem zulässt – dann geht man eben nicht mehr auf diese Parties.

    Kam eigentlich hierher, weil mir der Witz und die Spontanität im Zusammenhang mit Sport gefällt. (nur als Beispiele! Vergesse bestimmt einige: veniat, Uwe, Higgi, Berni, dishy, mik, sternburg, Standuhr, BSl [bei dem ich nie weiss ob es ein “l” oder ein “I” ist…], Markus und der nimmermüde Heiner!)
    Auch Menschen die mir Sport erklären ,der auch in 2.000 Jahren nicht in meinem Lebensentwurf stehen würde, finde ich xtrem-Klasse – und ich habe es tapfer gelesen!
    (Und muss Menschen wie Rugby Leaguer un Embolado wirklich ein Lob aussprechen: Es findet hier auch jetzt wirklich statt!)

    Es ist nun mal eine offene Party und Meinungsvielfalt ist wichtig – aber mir ging einiges zu weit…

    Vorteil: Wahrscheinlich kommt Uwe jetzt zurück… ;-)

  369. Thor

    Das würde ich bedauern. Erstens weil ich Deine Beiträge und Deine Sicht sehr schätze. Und zweitens weil ich es für keine gute Idee halte, den Dumpfbacken den Raum zu überlassen.
    Weiß nicht, was hier seit Freitag los war, weil Start und tagelange Fahrt in den Urlaub, werde mich jetzt aber mal durchpflügen.
    Der Diskussionsbeitrag hier über Dir, lässt allerdings übles erahnen.

  370. BSI

    Was ist denn los? Ich lese hier eigentlich schon ziemlich viel jeden Tag. Aber mir war jetzt gar nicht bewusst, dass es hier derart brodelt.

  371. Thor

    Zwei Erkenntnisse nach dem Überfliegen: Das Rainer-Brüderle-Niveau wird hier nicht mehr so ignoriert wie einst. Der ein oder andere schäkert nun trotz erneutem Dummsabbelbeitrag mit der Frustrationsphrasenmaschine Hoopharry. Mit dieser Figur mag man nun wirklich nicht tauschen wollen. Da klangen die 14 Uhr Beiträge schon schwer nach Alkohol.
    Zweite Erkenntnis: Die Terrorexperten der Briten sind wohl doch keine Paranoiker, sternburg. Aber besagtes Dach über London gibt es in der Tat nicht.

  372. Embolado

    Erstmal, vorneweg, vielen Dank für die Blumen @Conejero. Ich kann das nur zurück geben, Ich lese deine Kommentare hier sehr gerne, wie 99,9% der anderen Kommentare auch. Auch wenn deine 6 Lottozahlen damals falsch waren und wir keine lebenslange AAAAS Suite bei dir leisten konnten. Das sei dir verziehen ;-)

    Im Ernst: es wäre sehr Schade, wenn wir auf deine Kommentare verzichten müssen. Solltest du ein paar Tage Auszeit nehmen wollen um neue Kraft zu sammeln ist das ganz normal.

    Oder um es mal anders zu formulieren. Vielleicht heitert folgendes deinen Scrollfinger auf.

    Ach @Conejero, jetzt mach doch bitte nicht den Cassalette als spanischer Präsident des TSV (Troll und Spaßverband). Wir werden AAS Legende @MLB Bonebreaker als Mediator einsetzen. Es werden auch weiterhin mindestens 50+1 Kommentare pro Tag geben. Dies wurde richterlich von @sternburg in die AAAAS Satzung eingearbeitet und vom BeiraNt @veniat abgesegnet.

  373. Abgesehn davon, dass ich die Stelle als BeinraNt hochoffiziell annehme, habe ich wie fast immer Embolado nichts hinzuzufügen. Mir sind natürlich manche Ausdrucksweisen aufgefallen, aber eigentlich wurde die auf meinem Wahrnehmungsbarometer in fast allen Fällen entweder postwendent kritisiert oder (selten) gelöscht. Ich war der festen Überzeugung, dass Uwe einfach im Urlaub ist und sich nicht verabschiedet hat. Das würde mich dann doch schockieren. Ich werde wohl die Threads von vor ein paar Tagen jetzt nachlesen. Das geht ja gar nicht :(

  374. Peter

    Hmmm ich weiß das von mir manchmal hier Posts in der Nacht kommen die unter Alk entstanden sind aber hoffe ich habe da nie einen Angegriffen oder jemanden beleidigt. Habe am Tag leider selten Zeit auf alles hier zu reagieren und nutze normalerweise meine Tage wo ich frei habe um jeglichen Sport aufzusaugen um Kommentare abzugeben. Leider werden diese Tage seltener und mein Überstunden Konto voller.
    Schätze jeden Kommentar von @veniat @embolado @Conjero und @sternburg da diese einen Mehrwert bringen vor allen bei Speziellen Sportarten oder Meinungen aus anderen Ländern. @RugbyLeague ist da ich mit diesen Sport 0 anfangen kann leider nur Scrollen ohne Ende und zT auch kein Mehrwert. (Sorry)

  375. @Peter: Auf gar keinen Fall und alleine deine Links sind mehr als gold wert, quasi fast….Mangold.
    Oder um es mit IHM zu formulieren: Was ist schon Meta Vulgäres gegen Beta vulgaris *youknowwhoimeansmiley*

  376. Zu etwas unerfreulichen. An mich ist mit dem persönlichen Empfinden herangetreten worden, die zwei namentlich benannten User

    Dröhn und

    Hoopharry

    würden sich eines so vergifteten Kommunikationstils befleißigen, dass der Aufenthalt auf dieser kleinen Party hier auch mit trainiertem Scrollfinger keinen Spaß mehr mache – weshalb man es fürder hin auch bleiben lasse.

    Sobald Gäste deswegen gehen (gehen an sich ist ja erstmal nichts schlimmes), weil sie sich von anderen Gästen genervt fühlen, dann muss man sich als Gastgeber Gedanken machen. Daher bitte ich um Wortmeldungen von jedem, der dazu eine gefestigte Meinung hat: Soll ich Dröhn und/ oder Hoopharry bitten, diese Party zu verlassen?

    Natürlich dürfen sich auch die Betroffenen dazu äußern. Ich sehe bloß nicht, was das bringen sollte. Die beiden sind, wie sie eben sind. Das ist kein Verbrechen.

    Aus demselben Grund bitte ich Euch auch inständig, bitte versucht doch wenigstens, dies nicht in eine wilde Beschuldigungs-Orgie in die eine oder andere Richtung abgleiten zu lassen. Es geht nicht darum, ob irgendjemand eine schlechte Person ist oder unerträgliche Meinungen besitzt. Es geht darum, was man persönlich als angenehmen Gast empfindet und wo für einen die persönliche Grenze des noch Erträglichen liegt. Das ist für jeden einzelnen eine persönliche Geschmacksentscheidung und der objektiven Beurteilung unzugänglich.

    Um eines gleich mal klar zu stellen: Das ist keine demokratische Abstimmung. Ich wünsche mir Meinungsbilder, anhand derer ich mein bisheriges Meinungsbild einer Realitätsprüfung unterziehen kann und dann auf der Basis dieses neuen Meinungsbilds zu einer absolut willkürlich getroffenen Entscheidung kommen werde.

    Der Fairness halber mache ich mal den Anfang und äußere meine Meinung: Ich bin dagegen. Ich finde die Beiden in Teilen amüsant und finde vor allem, aaaas in seiner jetzigen Form hält das aus. Außerdem will ich nicht der einzige hier sein, der in Rasenballsport-Leipzig-Bettwäsche schläft.

    Aber meine Meinung ist hier nur eine unter vielen. Also äußert Euch bitte. Übrigens ist „Ist mir völlig egal“ auch eine Meinung.

    Eines noch: Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn man für so eine Meinung den Arsch in der Hose hat, sie hier öffentlich kund zu tun. Wer dies aber partout nicht möchte, der darf dies gerne auch per Mail an Roberts Adresse im Impressum schicken. Sein Einverständnis frecherweise vorausgesetzt wird er sie dann an mich weiter leiten. Benutzt dann aber bitte – soweit möglich – die E-Mail-Adresse, die Ihr hier auch angebt. Oder, wenn Ihr stiller Leser seid (nein, Stiller Leser, Dich meine ich nicht), dann sagst das bitte dazu.

    Danke.

    p.s.: Ihr braucht nicht spekulieren, was genau diesen Schritt ausgelöst hat. Das erste an mich herantreten ist schon etwas her. Es hat etwas Kommunikation und drüber schlafen gebraucht, bis ich diesen vor einiger Zeit geschriebenen Text hier auch veröffentlicht habe.

  377. Cosby Sweater

    Naja, wenn der erste Kommentar des Tages dafür genutzt wird, um zu provozieren, wie in der vergangenen Woche mehrfach geschehen, läuft das unter Trollen. Wäre schön, wenn das hier nicht mehr passiert.

  378. Hannovermann

    Also ich für meinen Teil finde deren beiden Verhalten völlig unangemessen und empfinde ihre Aussagen zumeist als unfreundlich. Dröhn ist eigentlich nur provokativ, Harry hat ja wenigstens ab und zu noch etwas inhaltlichen Bezug zu den Dingen hier. Also würde ich da abstufen. Aber eine deutliche Ansage und Bitte, sich etwas sozialverträglicher zu verhalten, wäre in beiden Fällen angemessen. Und wenn das nicht fruchtet, wäre bei mir die Zündschnur für das Auslösen der Konsequenz (i.e. Platzverweis) in dem einen Fall etwas kürzer als in dem anderen Fall. Das ist aber nur meine bescheidene Meinung.

  379. NoBlackHat

    Ich weiß nicht, was Hoopharry und Dröhn sich bei ihren Beiträgen so denken, aber irgendwie scheinen sie dieses Ventil hier dringend zu benötigen. Warum sonst dieser Aufwand? Zeigen wir ihnen also eine imaginäre gelbe Karte und hoffen auf langsame Besserung.
    Angenehm ist, dass ihre Beiträge zumeist recht kurz sind und sich bei Bedarf schnell überlesen lassen, da muss man bei manch anderen Beiträgen schon deutlich länger scrollen.

  380. Bernicz

    Ich bin als einer der stillen Leser ja mehr so der zurückhaltende Typ und würde prinzipiell eher eine Party verlassen als den Gastgeber bitten andere zu entfernen. In der Vergangenheit war’s hier nicht immer schön, zu den Hochzeiten des Users “Starkstromliesel” hab ich nicht mehr mitgelesen, das war inhaltlich (für mein Empfinden) oft widerwärtig – nach nem halbem Jahr hab ich angefangen immer mal wieder testweise drüberzuschauen, seitdem bin ich wieder da. Manche Beiträge sehen meine persönliche Erträglichkeitsgrenze aus der Ferne, wenige sind näher dran, aber aushaltbar.

  381. Ich persönlich könnte auch gut ohne die Beiden leben (wobei ich bei Hoopharry auch unterscheiden würde, manchmal sportlich bei der Sache, manchmal so platt provokativ, dass es schon eher belustigend ist, manchmal schon nervig), finde aber eigentlich auch, dass aaaas das aushalten sollte, aber auch nicht unbedingt muss.
    Man ist mittlerweile bei “Kommentaren im Internet” halt schon viel gewohnt, aber deshalb muss man ja nicht zwingend dem RTL-Motto folgen und sich beim “kleinsten gemeinsamen Nenner” treffen und die “Schmerzschwelle” deshalb so niedrig ansetzen, wie ich es vielleicht tue.

    Lustiger sind Partys halt meist eher ohne Stinkstiefel und Stänkerer…

  382. thedishguy

    Ich bin regelmäßig beeindruckt, wie viel Energie die beiden darauf verwenden, regelmäßig irgendwelchen Unsinn in das Kommentarfeld zu tippen. Mich würde es darum nicht stören, wenn ich die Kommentare hier nicht mehr sehen würde. Störender als die Kommentare selbst finde ich es aber, wenn andere Leute den Quatsch nicht ignorieren, sondern eine ernsthafte Diskussion zum Thema anfangen wollen, die dann im Regelfall wenig ergiebig ist. Das ist dann Schwerstarbeit für den Scrolldaumen.

    Viel relevanter finde ich allerdings den Schutz der Autoren selbst. Die schreiben hier einen solchen Stuss, der auch Jahre später noch für jeden im Internet nachzulesen ist. Da sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, ob man sie nicht vor sich selbst schützen muss.

  383. moris1610

    Es sind beide durchaus manchmal nervig und etwas provokant aber das ist ok. Ich kann sehr selten auf ner Party jeden gut leiden. Man kann sich nicht mit allem verstehen. Für nen Hausverbot ist mir kein konkreter Fall bewusst, was vielleicht auch an meiner noch recht kurzen Zeit hier liegt (noch nicht mal 1 Jahr). Zumindest nichts was Hausverbot rechtfertigen würde. Gelbe Karte? Möglich aber ich habe keine Ahnung wo man das Maß ansetzt. Ist zum Glück auch nicht meine Aufgabe. Mittlerweile habe ich im Internet gegen sowas ne ganz gute Resistenz entwickelt, auch wenn mich nicht alles komplett kält lässt. Aber gut dann höre ich halt nicht mehr hin und setze mich in eine andere Ecke im Raum. Ich finde die beiden auch nicht immer untragbar. Sie haben auch mal bessere Tage wo es vllt ganz ok ist. Bis jetzt kann ich es noch gut tolerieren. Lese ich zwar meist aber ist mir meist recht schnell egal bzw wird vergessen.
    @thedishguy Schutz der Autoren für die Nachwelt würde ja implizieren man könnte bzw wüsste den Klarnamen der handelnden Personen und könnte die entsprechenden Kommentare zuordnen. Bis jetzt sind es nur mehr oder weniger belanglose Internet-Nicknames.
    Offtopic: Keine Ahnung wie schwierig das zu coden etc wäre, aber wenn man User ausblenden/muten könnte, wären die beiden sicherlich unter den Ersten auf meiner Liste. Passt aber eher in Maschinenraum als Meta. Von der Komplexität die sowas erfordern würde habe ich keine Ahnung.

  384. el_emka

    Als eher stiller Mitleser bzw potentieller Diskussionsteilnehmer, sobald es in die Hyperintellektualität driftet, habe ich einen tendenziell gut geübten Scrollfinger, der auch recht schnell bei Tennis- oder Golfzwischenstandskommentaren anspringt, da ich die Kommentare über den Feedreader und nicht live verfolge.

    Ungeachtet dessen sind mir die genannten Teilnehmer schon diverse Male durchaus negativ aufgefallen, vermissen würde ich die unsachlichen Beiträge sicherlich nicht. Wobei auch ich gefühlt einen Unterschied zwischen den beiden sehe. Ohne im Detail geprüft zu haben, ist bei Dröhn der Name Programm und Hoopharry lässt sich recht einfach und schnell provozieren, was einem geordneten Diskussionsverlauf nicht uneingeschränkt zuträglich ist. Problematisch ist m.E. auch der “Tonfall”, da ich in meiner (evtl auch etwas verklärten) Erinnerung den aus mehr oder weniger freien Stücken gegangenen Atterl bspw noch teilweise als unfreiwillig humoristisch kenne (was auch am österreichischen Akzent, den er in meinem Kopf hatte liegen könnte), im hier vorliegenden Fall wirkt es meist nur unangemessen plump und teilweise aggressiv. In der Partyanalogie wäre das der Typ, dem der Alkohol echt nicht bekommt. Den kann man nach Hause schicken oder es mit einer scharfen Ansage bewenden lassen. Bei alkoholisierten funktioniert letzteres eher selten, was allerdings meist auf den Alkohol zurückzuführen ist, der hier in der Realität mutmaßlich nicht in diesem Maße zu Grunde liegt, weswegen ich eine grundsätzliche Vernunftbegabtheit voraussetze.

    Da ich qua Feedreader recht zügig über die beiden hinwegkomme, um zur nächsten Folge der 1860-Soap zu gelangen, komme ich zu folgendem Verdikt:

    Wenn ich entscheiden müsste, wäre die (dunkel)gelbe Karte das Mittel der Wahl, mit der dringenden Bitte, vor der Formulierung sachbezogener Kommentare einmal in die Brötchentüte zu atmen und bei Kommentaren ohne Sachbezug dringend nachzudenken, ob der Kommentar einen Nutzwert für irgendjemanden abseits des Autors hat.

  385. Petermännchen

    Zur besseren Einordnung: AAAS ist die meistgelesenste Seite von mir. Die erste die ich früh ansteuere, die letzte die ich vor dem pennen lese.

    Auf den einschlägigen News-Seiten lese ich mittlerweile keine Kommentare mehr, da immer der gleiche Schwachsinn kommt. So ist es doch eine schöne Abwechslung hier “sinnvolles” zu lesen.

    Ich bin auch eher der Typ der die Party verläßt wenns kacke ist. Jetzt kommt das natürlich auf das Verhältnis an.
    Wir reden hier von 1-2 Leuten, die sich häufig mal “daneben” benehmen. Irgendwie wie der komische Onkel, den jeder in der Familie hat. Der wird dann halt nur noch bei Pflichterminen eingeladen und weitesgehends ignoriert.

    Gelbe Karte? – Wie soll das gehen? Sie haben ihre Meinung und sollten sie wegen uns nicht ändern.

    Zwei Ansätze:
    Können wir sie nicht kollektiv ignorieren? Irgendwann ist Ruhe. Hier gilt der Klassiker ” Don´t feed the troll”.
    Wie auch schon weiter oben vorgeschlagen. Ein ausblenden/ignorieren Button wäre gut und würde einige Probleme lösen – aber auch einige schaffen.
    Die beiden betroffenen Kollegen müssten sich ständig neue email Adressen schaffen, vpn anlegen etc. Ein Katz und Maus-Spiel :-)

    Kontextbezogene Antworten ergebenen keinen Sinn mehr usw. –> Hmmm schwierig.

    War das nicht auch der Grund warum Kai das ganze Diskussions-Thema beendet hat?
    Ich meine nicht die o.a. beiden User, sondern generell das vermehrt solche Punkte auftauchen?

  386. Embolado

    Also wegen mir musst du niemanden bannen. Natürlich haben beide ihre Tage, dass steht wohl nicht außer Frage. Die Frage ist halt wann es einem zu viel ist. Da kann ich verstehen, wenn dies bei dem ein oder anderen längst erreicht wurde, da es hier ja eine Party ist zu der man freiwillig hin geht. Und da will man sich nicht (auch) noch ärgern. Verstehe ich vollkommen.

    Bei mir persönlich ist diese Grenze aber noch nicht erreicht. Klar, habe ich mich auch schon über Kommentare aufgeregt, wer hat das nicht. Aber ich musste auch bei beiden schonmal schmunzeln. Bei @Hoopharry finde ich, dass es in letzter Zeit besser geworden ist. Ist aber meine subjektive Einschätzung. Er liefert halt auch ab und zu Content, und hat auch schonmal Hinweise auf Sportveranstaltungen im Süden gegeben, wo ich eventuell profitieren könnte.

    Nun kommt das ABER: wenn jedoch wegen beiden User verschwinden, von denen ich deutlich mehr habe, fände ich es sehr blöd. Konkret: wenn jetzt @Conejero deshalb geht, dann solltest du dir wahrscheinlich etwas überlegen. Wie das dann konkret aussehen soll, weiß ich jetzt auch nicht.

    Kurz gesagt: Ich denke auch, dass AAAAS das aushalten sollte. Kann es aber auch verstehen, wenn es manchen zu viel ist. Aber das ist wahrscheinlich gerade die Zwickmühle in der du bist, sonst hättest du es wahrscheinlich nicht gepostet.

    Und in der Tat ist die wirksamste Methode einfach nicht auf die zum Teil blöden Kommentare zu reagieren. Jedoch weiß auch ich, dass das nicht immer einfach ist. Bin ja auch selbst einige Male angesprungen.

  387. Original

    Na, ausladen muss man die beiden nicht. Hoopharry hat mit seinen Kommentaren auch fast immer Sportbezug, auch wenn ich sie inhaltlich bzw. vom “Tonfall” nicht immer toll finde – aber das muss ich ja auch nicht.
    Dröhn hatte wohl etwas Langeweile die letzten Tage, aber das wird doch hoffentlich wieder.

  388. Haidhauser

    Sind halt zwei Jungs, die draußen recht kurz kommen und sich drüber freuen, dass am Nachbarbalkon mal Studentinnen auftauchen. Gönnen wir ihnen den Spaß, sich hier zu profilieren.

  389. Dröhn

    Was für eine Frage und ich freue mich natürlich über jede Studentin sofern sie das nicht seit 20 Jahren betreibt, Auge und so.

  390. Klabautermann

    Bin gegen ein Netzwerkdurchsetzungsgesetz hier bei aaaas.
    Ich denke, wenn wir damit anfangen, dann sollten wir aberauch nochmals für alle eine verbindliche Anmeldung einfordern, wo die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden müssen (wobei das ja wohl auch eher symbolisch ist).
    Früher (bei aas) gab es Leute wie z.B. Atterl oder LucaBrasi, da ging es häufiger hoch her, und das Starkstromliesel weg ist, ist für mich wegen der Schachkompetenz auch eher ein Verlust.

  391. hakk

    @sternburg:als primus inter pares solltest du sie drinnen lassen.
    denn an den pranger stellen und leute auschließen nur weil es irgend wem nicht passt geht irgendie auch nicht.
    eigene meinung bla bla…soll ja auch sein
    zum sport:
    dieses forum ist einfach spitze so wie es ist.
    daß ist auch gut so.
    wie gesagt jeder ist frei etwas zu lesen oder auch wiederum nicht.
    dank an alle die schreiben und oder nur lesen.

  392. Franz

    nun, der Grund, warum Dogfood die Kommentarfunktion eingestellt hat, waren ja gerade User wie Atterl, die eigentlich eine Moderation erforderlich gemacht hätten. Die Situation ist heute aber nicht unbedingt mit damals vergleichbar, weshalb mein Petitum wäre, Einträge zu ignorieren, die in Richtung Trollen gehen könnten (unabhängig vom jeweiligen User). Die Erfahrung hat eigentlich gezeigt, dass dies das beste Mittel ist, um das Scrollrad möglichst wenig betätgen zu müssen.

    Ansonsten gilt wie auch im privaten Leben: Der Gastgeber hat das Recht, ungebetene Gäste vor die Tür zu setzen.

  393. Petermännchen

    Was mir gerade auffällt: Die sehr sachliche und konstruktive Diskussion um dieses emotionale Thema zeigt, wie stark diese Gemeinschaft ist.

    Das zeigt das wir Trollen was entgegenzusetzen haben. Ist ja schließlich hier eine Teergrube für die Jungs…

  394. Ehrlich gesagt ist mir das nicht aufgefallen, außer an einem Tag direkt zur Eröffnung. Würde aber niemanden gleich bannen.

  395. spoonman

    In vielen Jahren DF-Forum und bei Bert Kassies habe ich schon diverse Vollpfosten kommen und gehen sehen, insofern bin ich einigermaßen abgehärtet und fordere nicht gleich zum Rauswurf auf. Bei manchen Sprüchen klappt das Ignorieren bei mir allerdings nicht so recht. Da kann es dann schon mal passieren, dass ich auf der Tastatur ausrutsche.

  396. Lavengro

    Ich sehe zwischen Dröhn und Hoopharry schon Unterschiede, was den Sportbezug in ihren Beiträgen angeht und finde die Kommentare von Hoopharry manchmal durchaus amüsant. Oft wird das Vergnügen allerdings durch einen absolut unangemessenen Tonfall getrübt. In den meisten Fällen wird auf die verbalen Ausfälle gar nicht eingegangen, und das ist auch gut so. Nach meiner Erinnerung, ohne jetzt lang nachzusehen, reagieren fast immer gleichen User auf die provokanten Posts, und zwar meistens in einem ebenso unsachlichen Tonfall.
    Ich würde trotzdem alles so beibehalten wie bisher, weil ich die Diskussionskultur hier für Internet-Verhältnisse überragend finde, auch dank der guten Moderation von Sternburg (ein bisschen schleimen zum Schluss muss sein).

  397. Petermännchen

    Das “DF-Forum” sollte allerdings kein Maßstab geschweige den Vorbild sein. Bin da schon seit vielen Jahren raus, weil die “Diskussionskultur” unter aller Sau ist. Und die Mods sind eine Katastrophe. (Unabhängig davon das es dort auch ein scheiß Job ist)

  398. Thor

    Ich bin zwar auch für schlichtes Ignorieren und Scrollen, sehe aber schon einen Unterschied zu Atterl & Co: Alles was Harry zum Thema Sport beizutragen hat ist meist inhaltlich nachvollziebar, Dröhns Leidenschaft für Kommerzteams ist doch genauso ein akzeptables Statement wie das Verfechten einer Ultrakultur und Liesls Schachcontent ist sehr lesenswert. Was bei Harry, Dröhn und auch Liesl widerlich ist, ist der immer wieder durchschimmernde (und manchmal nicht mehr nur schimmernde) Chauvinismus gegenüber allen Menschengruppen, die nicht deutsch und männlich sind.
    Sowas habe ich bei Atterl nicht in Erinnerung. Aber das muss nix heißen….

  399. FelixK

    Mir ist bislang nichts begegnet, was einen dezenten Rausschmiss begründen würde aus meiner Sicht. Bisschen Getrolle und auch mal eine andere Meinung finde ich im Prinzip nicht so verkehrt und das gehört für mich dazu, auch wenn ich’s in Einzelfällen mal nicht so geil finde (bzw. eigentlich nervt mich sowas insbesondere nur dann, wenn 100x dasselbe kommt, wünsche mir da bisschen Kreativität, dann ist für mich alles knorke, so lange es nicht irgendwie völlig aggressiv oder ausfällig wird, was mir aber in den Fällen meine ich noch nicht untergekommen ist). So sehr mir die Richtung, in die die meisten Kommentare hier gehen, gut gefällt, glaube ich auch, dass etwas Heterogenität diesbezüglich auch nicht schadet.

  400. Salopp

    Heiko, bist du es?

    Sollen wir jetzt immer eine Email schreiben, wenn der Scrollfinger klemmt und du startest eine Umfrage, wen man rausschmeißen sollte? Vielleicht eine Multiple-Choice-Prüfung?

  401. schranke

    Ich sehe auch nichts, was für einen Rausschmiss spricht. Hupenheinrich ist in Sportnischen zuhause – was hier absolut wünschenswert ist. Auch Dröhn hat seine Steckenpferde. Im Prinzig geht es doch um den Tonfall. Da kann ich verstehen, dass er mancherorts aufstößt. Dröhn erweckt den Eindruck, dass er es geradezu genießt, den “Linksgrünversifften” den Stinkefinger zu zeigen. Seine politische Meinung darf er gerne haben, aber eben auch anders ausdrücken – das schafft die “Gegenseite” ja auch. Dass hier niemand von den Argumenten des anderen “bekehrt” wird ist auch klar, aber wenn im sachlichen Tonfall diskutiert wird, ist doch alles gut.

  402. juhnke

    Ich bin generell empfindlich, was rechte Hetze, Ausländerhass mit entsprechenden Abfälligkeiten angeht. Habe ich woanders ständig – und will ich hier nicht haben. Mir wäre es recht, wenn bei “Kameltreiber” einfach mal Schluss ist, und wenn es nur eine Woche ist.

    Hoopharry finde ich im Ton meist unerträglich und auch sachlich nicht so kompetent, wie er sich gern darstellt. Diese Rundumschläge “alle nur Kreisklasse” sind blödsinnig. Er wirkt einfach wie ein hasserfüllter Meckerpott. Bei ihm fallen mir die Gesichter ein, die George Grosz in den frühen 1920ern gezeichnet hat.

    Dröhn lese ich auch mit spitzen Fingern, und zwar nicht wegen RB Leipzig. An irgendeine sachliche Grundierung seiner Beiträge kann ich mich nicht erinnern. Scrollfinger.

    Wenn deshalb ein anregender User wegbleiben würde, wäre das höchst bedauerlich. Ansonsten aber ist es zurzeit auszuhalten. Mit der Option, bei fiesen Entgleisungen den Beiträger doch mal für eine Woche vom Spielfeld zu nehmen.

  403. Matthias

    Als seit einiger Zeit nur noch mitlesender User finde ich in der Tat den Tonfall problematisch. Eine deutliche (quasi “offizielle”) Verwarnung wäre in Ordnung, im Wiederholungsfall könnte man dann über Konsequenzen nachdenken.

  404. guelph

    Wenn es Uwe zurück bringt, dann kann meinetwegen jeder rausfliegen!!!!

    Mich persönlich stören die beiden wenig, wie auch alle andere Gäste der Party. Klar liest man manche Äußerungen weniger gern oder könnte auf manche Gäste verzichten, aber es gibt bestimmt auch Gäste, bei denen das auf die von mir geschätzten Inhalte und Autoren zutrifft. Wenn jemand eine andere Meinung zu den beiden hat, dann kann ich das nachvollziehen. Es ist aber leider schwer sich mit diesen dann zu solidarisieren, wenn sie sich anonym äußern …

  405. guelph

    Achja, die “sternburgtheplan”-Adresse bei Google, die hier auch irgendwo steht, ist nicht mehr aktiv?

  406. Also ich bin eigentlich ein Verfechter der “skandinavischen Variante”, die jedem bis zu einem Punkt der jedes Maß der Toleranz überschreitet, einen Platz zur freien Entfaltung bietet. Und das auch, wenn dieser Platz mitunter suboptimal genutzt wird. “Suboptimal” ist aber genau schon wieder eine Wertung bzw. Einschätzung, die überhaupt keine Trennschärfe hat; zumindest wenn es kein definiertes Gesetz gibt. Das ist für mich das erste Problem.
    Ich bin außerdem, niemand, der gerne mit anderen über andere redet, die nicht da sind. Jetzt sind zwar beide genannten Kommentatoren (wahrscheinlich) irgendwie da, siehe 10:12 Uhr, aber ich würde doch sehr eine (auch Meta-) Diskussion MIT ihnen einer Diskussion ÜBER sie vorziehen, sofern das möglich und notwendig ist. Das ist für mich das zweite Problem.
    Dass andere Kommentatoren sich mitunter nicht mehr hierher bewegen WEIL die beiden genannten Kommentatoren hier (in der genannten Form) aktiv sind, finde ich extrem schade, es bereitet mir aber genauso Bauchschmerzen. Und zwar einerseits, weil ich die Vielfalt vermisse die durch jede/n einzelne/n mehr hier erhöht wird, andererseits aber auch, weil das letztlich fast einen Zwang auslöst, sich aktiv für bzw. gegen jemanden zu entscheiden, statt passiv-konstruktiv eine allgemein akzeptierte Lösung zu finden. Das ist mein drittes Problem mit der Situation.

    Ehrlich gesagt ist für mich immer der Unterschied zu irgendwelchen Internetforen gewesen, wo Admins zwecklos wie wild Verwarnungen, 3-Tage-Verbannungen und “Schreibpausen” verordneten, dass es eine gewisse “Selbstreinigung der AAAAS-Kurve” gibt. Ich hoffe, dass es keine “Ignorierfunktion” geben wird und zwar, weil es zukünftig nicht nötig ist. Es genau gibt genau zwei Bereiche, die ich nicht tolerieren könnte, und die tatsächlich in einer gewissen Latenz zumindest an der Schwelle des erlaubten (Stichwort: Grenze der freien Entfaltung) ertestet wurden:
    1. Diskriminierung von Menschengruppen egal welcher Couleur
    2. Direkt persönliche Beleidigungen von hiesigen Kommentatoren.

    Punkt 1 bedarf wohl keiner weiteren Argumentation. Bei Punkt 2 ist es jedoch sehr, sehr komplex, da niemand außer der beleidigten Person selbst weiß, wie und wann etwas (ggf. auch nur augenzwinkernd gemeintes) auf andere wirkt. Daher liegt es immer am Kommentierenden, sich im Zweifelsfall entweder mit *sonstwassmiley* als offensichtlich ironisch zu outen (was im Übrigen inzwischen fast süffisante Metaironie ist), oder aber sich gar nicht erst in diesem Gefahrenbereich zu äußern. Was nicht heißt, dass konstruktive Kritik nicht möglich wäre, im Gegenteil. Punkt 1 wurde zum Glück bisher nur dezent angedeutet, was mit (zu?) gutem Willen noch gerade als freie Meinungsäußerung akzeptabel sein konnte. Punkt 2 wurde aber leider definitiv schon (und ich weiß wovon ich spreche) überschritten; glücklicherweise nicht sehr oft und (hoffentlich) so, dass Angegriffene damit persönlich halbwegs akkurat umgehen konnten (was die Beileidigung selbst kein Stück erträglicher macht).

    Fazit: Für mich unbedingt notwendig ist die Erfüllung der beiden Punkte von jedem und ich sehe bisher bis auf wenige Ausnahme da kein Problem, das akutes und sofortiges Handeln erfordert. Ein Verbannen setzt eigentlich ein völlig falsches Zeichen, das im Übrigen vor allem technisch nur schwer durchsetzbar wäre. Der Verlust anderer Kommentatoren deshalb wäre insgesamt unglaublich schade und kann eigentlich von niemanden (=alle) letztlich gewünscht sein. Und deshalb möchte ich trotz dieser offensichtlich notwendig gewordenen Metaepisode noch einmal explizit sagen, dass es einen Grund gibt, warum dies nicht nur meine meistbesuchte Seite ist, sondern auch meine am liebsten besuchte Seite: Weil neben der bekloppten Vielschichtigkeit noch so verrückter Themensträngen auch abseits des Sports, wie Serien, Technik oder Golf, die Vielschichtigkeit der Kommentierenden hier in der Form schlicht einzigartig ist. Und das Ganze in dem Internet, wo es vielerorts trotz existierender Registrier- und Disqusschranken wesentlich unflätiger, diffamierender und gehaltloser zugeht. Sollte es also möglich sein, dass jede/r sich ein bisschen an diese Dinge hält, die anderswo längst nicht mehr aber hier meistens doch noch als normal verstanden werden, müsste es eigentlich möglich sein, jede/n zu ertragen ohne jemand anderen dadurch vom aktiven Besuch der Seite abzuhalten, die/der dann absolut merklich fehlt.

  407. Embolado

    So schoen haette ich das nicht formulieren koennen, @veniat. Bis auf deine Definition von Sport unterschreibe ich das zusaetzlich zu meinem Kommentar weiter oben.

  408. Klabautermann

    Und jetzt lese ich hier, dass unser Hyper-Ironie-Chatbot Uwe weg sein sollte?
    Das wäre/ist natürlich äußerst schade, denn man kann ihn kaum ersetzen.

  409. RatzFatz

    beide koennen nerven, hoopharry steuert jedoch auch “Sinnvolles” bei, insofern sehe ich das wie einige Vorschreiber. insgesamt ist es hier mit das “zivilisierteste” Forum, dafuer ein Lob an Alle Beteiligten.

  410. Ich war es zwar nicht, der Sternburg auf die Beiden angesprochen hat, die Bitte hätte aber sehr gut auch von mir kommen können, denn ich gehöre zu denjenigen, denen der Besuch dieser ansonsten sehr interessanten, nützlichen und liebenswerten Seite durch solche Typen deutlich vermiest wird.
    Ich bewundere zwar eigentlich die Geduld und den Gleichmut von sternburg sich im Grunde über gar nichts so wirklich aufzuregen. Ich selbst würde aber halt trotzdem anders handeln, da es IMHO nicht sein kann, dass Leute gehen und abgeschreckt werden, weil ein oder zwei (hier einen justiziablen Begriff nach Wahl einsetzen) Freude am Provozieren und schlechten Benehmen haben. Wobei ich speziell bei Hoopharry den Ton eben nicht nur unangemessen oder aggressiv sondern oft einfach menschenverachtend und bösartig finde.

  411. Ariane

    Hm, in der letzten Zeit ist mir eher dröhn aufgefallen, dessen Beiträge eine so miese Laune ausgestrahlt haben, dass sich selbst mein sonniges Gemüt kurzzeitig verdüstert hat. Vielleicht waren die beiden aber auch so nett, dass sie eher dann rumgepöbelt haben, als ich seltener hier war. Es hat auf mich persönlich noch nicht dahingehend Auswirkungen gehabt, dass ich deswegen weniger gelesen/kommentiert habe.
    Fast immer finde ich die Atmosphäre hier sehr angenehm, was gerade als einzige(?) Frau in einem eher männlich dominierten Umfeld nun nicht selbstverständlich ist.

    Ich denke, es kommt immer auf die Masse an. Ich selbst finde es auch sehr schade, wenn sich deswegen liebgewonnene Kommentatoren seltener blicken lassen und meist ist nun mal das Problem, dass die Netten sich eher zurückziehen als die Stinkstiefel. Und die wenigsten haben wohl Lust, auf Parties zu gehen, bei der zuviele Gäste aus schlechtgelaunten Rumpöblern bestehen. Also meinetwegen müssten keine Maßnahmen getroffen werden, es gibt aber durchaus von mir die Bitte an dröhn, Hoopharry und vielleicht noch andere, den Leuten nicht absichtlich die Laune zu vermiesen.

  412. JensA

    Mir sind beide nicht in einem Übermaß negativ aufgefallen, aber mir dünkt, dass das vielleicht eher an meinem Zeitmangel und entsprechend sensiblen Scrollfinger zuletzt liegt. Tatsächlich fand ich auch in der jüngeren Vergangenheit einige Tage eher schwierig nachzulesen, da war das Niveau schonmal höher. Nur mal so gesagt, wenn es hier schon diese Plattform gibt.

    Letzte Anruf zum Thema: Den einzigen Beitrag von dröhn hier zu dem Thema finde ich vom Sozialverhalten schon bedenklich. Das ist trollen auf ganz hohem Niveau. Mein Vorschlag, dicke Verwarnung und wenn das nicht hilft, tschüss.

  413. Ich will mich hier eigentlich erst mal überhaupt nicht einmischen (aber wenn ich es schon tue: Vielen Dank für alle bisher abgegebenen Antworten. Ich hoffe inständig, es bleibt bei diesem bemerkenswert gesitteten Tonfall. Das ist sehr stark). Deswegen nur ein paar Anmerkungen zu zwischenzeitlich aufgelaufenen Themen, die mit meiner Frage nichts zu tun haben:

    @moris1610: Das automatisierte Ausblenden sämtlicher Kommentare bestimmter Nicknames ist ein gelöstes Problem. Sebastian und – wenn mich meine Erinnerung nicht trügt (wozu sie allerdings neigt) – blafasel haben das vor Jahren mal näher erklärt. Ich hatte es damals nicht kapiert. Aber ich hatte auch keine Motivation dazu, weil ich persönlich den Scrollfinger für die elegantere Lösung halte (und sowieso viel zu neugierig dafür bin). Mein Eindruck war: Investiert man ein wenig Interesse darein, dann ist das einfach zu verstehen und problemlos auszuführen.

    Ist natürlich letztlich sowas wie ein persönlicher shadowban. Petermännchen hat ausgeführt, wozu das führen kann. Wenn ich es schon anschneide: Echtes shadowbanning ist mir schon vor langem nahe gelegt worden. Aber aus meiner Sicht widerspricht das komplett meinen Grundprinzipien für diese schmierige Webpräsenz. Was mich über eine goldene Moderationsbrücke führt zu…

    @veniat: “(…) das im Übrigen vor allem technisch nur schwer durchsetzbar wäre.” Dessen bin ich mir natürlich bewusst. Ohne shadowbanning ist das nicht ohne Mühe machbar. Meine Formulierung “bitten (…) zu verlassen” entspringt nicht ausschließlich dem Wunsch nach defensiver Formulierung und Höflichkeit (aber auch). Ich muss jedoch zugeben, dass mich das recht ruhig schlafen lässt. Zum einen ist das so viel Mühe auch wieder nicht (und ich muss außerdem zugeben, ich traue diesen beiden Usern zu, eine solche Bitte tatsächlich zu befolgen). Und zum anderen wäre das hier auch nicht der erste User, der – ohne Bescheid zu sagen – unter einem neuen Namen angefangen hat und aus alten Fehlern lernte.

    @Salopp: Deine “Heiko”-Anspielung verstehe ich nicht. Kannst Du mir kurz den Witze-Erklärer geben? [btw: Deinen Widerwillen hingegen verstehe ich sehr gut]

    @guelph: “Achja, die “sternburgtheplan”-Adresse bei Google, die hier auch irgendwo steht, ist nicht mehr aktiv?” Ähm… doch. Ich schaue auch alle halbe Jahre mal rein. *hust*

    “Es ist aber leider schwer sich mit diesen dann zu solidarisieren, wenn sie sich anonym äußern …”

    Hier beißt sich Dein berechtigtes Empfinden mit meinem Grundsatz, niemals private Unterhaltungen öffentlich zu machen. Aber Du hast Recht, das kann so verstanden werden. Deswegen kurz zur Klarstellung: Die entsprechenden Äußerungen wurden hier auch öffentlich getätigt.

    @veniat: “aber ich würde doch sehr eine (auch Meta-) Diskussion MIT ihnen einer Diskussion ÜBER sie vorziehen, sofern das möglich und notwendig ist.”

    Wie ich im Eingangstext dieser Unterseite geschrieben habe ist /meta der (einzige) Ort, an dem im Ausnahmefall auch explizit gestattet ist, sich nicht miteinander, sondern übereinander zu unterhalten. Man kann das grundsätzlich ablehnen und das ehrt Dich auch. Aber ich meinte damals aus den letzten Jahren aas gelernt zu haben, dass es einen solchen Ort (leider) braucht. Sonst findet das halt im Kicktipp-Forum statt.

    Das heißt natürlich nicht, dass eine Unterhaltung miteinander untersagt ist. Ich hatte geschrieben, warum ich dies in diesem Fall nicht unbedingt zielführend finde. Sobald ich meine Meinungsbildung abgeschlossen habe, mag sich das wieder ändern.

  414. […] ist /meta der (einzige) Ort, an dem im Ausnahmefall auch explizit gestattet ist, sich nicht miteinander, sondern übereinander zu unterhalten.
    Ich verstehe, das war mir entfallen, sorry. In der Tat liegt das auch so wenig in meinem Naturell wie ich Mineralwasser ohne Kohlensäure mag – nämlich gar nicht. Aber ich kann situativ hier den Zweck dahinter durchaus nachvollziehen.

  415. Peter Ravelin

    Ich kommentiere hier auch nur selten, lese aber fast immer.

    Ich mag die Metapher des Hausherrn, dass es hier eine große Party ist.

    Mit dem Unterschied, dass hier fast keine Frauen anwesend sind. Was natürlich schon wieder reinspült, wie Hoopharry (ich meine, man kann sich freuen, dass irgendwo Studentinnen halbnackt tanzen, aber warum muss man das hier posten? Wahrscheinlich doch, weil in einem bayrischen Dorf sonst nix passiert. weil einem da das Hirn überquillt? was mich in einem bayrischen Dorf nicht wunderte) überhaupt hier postet.

    Wenn er so eine Lappalie so wichtig findet, zu posten, demaskiert er sich doch selber, dass er eine arme Wurst ist, die sonst nix zu tun hat, außer Studentinnen auf den Arsch zu glotzen. Meine Variante wäre ja, wenn ich schon so notgeil bin, diese auch einfach mal anzusprechen. Aber so sehr Hoopharry hier sich als arme Wurst geriert, kann er das auch gerne bleiben. Vielleicht hilft es ihm ja beim Überleben. Damit er nicht beim Wichsen in seinem Rollstuhl umfällt, weil einmal nackte Studentinnen vor ihm stehen.

    Aber nein, ich finde nicht, dass die Grenze überschritten ist, Soll sich jeder zum Affen machen, wie er mag.

    Solange nicht die zuvor genannten Grenzen überschritten werden. Dröhn habe ich nicht verfolgt. War er nicht mal ein normaler Kommentator zu WM und EM? Naja, ist auch egal.

    Wenn die meisten Leute die Party noch gutheißen, ist es ja ok. Sehe ich auch so. Lass die beiden Kinder sich doch noch streiten. Ich scrolle immer aktiv darüber hinweg. Weil ich Hoopharrys sexuelle Gelüste auch nicht gerne nachlese, ich hab da doch noch andere Wege, als im Rollstuhl auf Studentinnen zu glotzen.

    Peinlich ist es natürlich schon, aber jeder blamiert sich, so gut er kann.

    Man muss es vielleicht als so eine Art Notwehr bezüglich ihrer Unfähigkeit sehen, sich normal mit dem Leben zu arrangieren, dass sie hoffen, dass sie nicht ganz vom Leben ausgeschlossen sind, wenn sie hier ihre Kämpfe ausfighten. Also lasst sie drin.

  416. Conejero

    Ich bin einer derjenigen, die sich zurückziehen.

    Der Grund ist einfach: Ich mag Spass! Ich mag Sport!
    Was ich in erster Linie nicht mag sind misogyne Kommentare oder Kommentare, die direkt politisch sind aus reiner Provokation – oder nur provokant des Effektes wegen…

    Und genau da liegt für mich das Problem: Es mag ja unterschiedliche politische Einstellungen geben, aber “hier” ist ein Zusammenkommen von Sportbegeisterten, die sich auch über andere “neutrale” Themen (Serien, Streams, Probleme mit der Technik, etc.) austauschen und/oder einfach nur Spass haben wollen in netter Atmosphäre – auch wenn das für die Puristen wie spam aussieht.

    Kein “Linksgrünversiffter” hier im blog (bin wohl ein kapitalistischer Linksgrünversiffter – shit happens!) kommentiert in erster Linie um seine politische Meinung zu transportieren sondern um Spass an der Gemeinschaft mit “Gleichgesinnten” zu haben.
    (Ich kann durchaus die Euphorie für einen Sport nachempfinden, den ich nichtmal mit meinem Allerwertesten anschauen würde!)

    Der “normale” Ablauf ist leider, dass von einigen wenigen in Nebensätzen das Stänkern nachgeschoben wird – und/oder demonstrativ nochmal den populistischen Scheiss in den blog getragen wird. Dazu mit einer empathiefreien Semantik. Aus welchen Gründen auch immer.

    Ich kann jeden verstehen der “Don’t feed the troll” (beispielsweise @dishy) für sich als Lösung sieht – alleine:
    Für mich ist das (auch) ein Schritt in die Ignoranz!

    Um hier mal @Thor zu zitieren ( https://www.allesausseraas.de/meta-wtf/#comment-172185 ):

    “(…)Das Rainer-Brüderle-Niveau wird hier nicht mehr so ignoriert wie einst. Der ein oder andere schäkert nun trotz erneutem Dummsabbelbeitrag mit der Frustrationsphrasenmaschine Hoopharry.(…)”

    Es wird tagesaktuell kommentiert hier, aber deshalb kann ich persönlich nicht mit jedem neuen Tag geistig die “reset”-Taste drücken und mit unangenehmen “nicks” (um es freundlich auszudrücken) einfach rumscherzen… Das ist für mich eben die erwähnte Ignoranz…

    Es kann sein, dass ich da eventuell zu sensibel bin.

  417. Clubwanze

    Mich regen die Begriffe “linksversifft” oder “Kameltreiber” mehr auf, als die Studentinnen. Bin im Urlaub und dank des ausgezeichneten WLAN in Kroatien hab ich im Blog nichts verpasst und war wie immer bestens informiert und unterhalten. Ich bewundere die Verfasser von Texten, die ja durchaus oft sehr umfangreich sind und sprachlich auch noch höchst anspruchsvoll und pointiert. Z. B. Veniat. Respekt. Möchte die Lektüre keinesfalls missen und die technischen Fragen oder Themen sind für mich auch wichtig. Falls Probleme gibt und mein Erstgeborener, der sich hier auch rum treibt, nicht weiter weiß.

  418. el_emka

    aber jeder blamiert sich, so gut er kann.

    Ein wahres Wort, Peter Ravelin, in der Tat…

  419. Original

    Hmm das mit den Studentinnen habe ich anscheinend gar nicht mitbekommen, klingt “interessant”

  420. Linksaussen

    was conejero schreibt. dröhn liefert hier inzwischen ständig kommentare ab, die offensichtlich nichts anderes im sinn haben, als die – hier wohl überwiegenden – aus seiner sicht politisch andersdenkenden zu provozieren. und hoopharry mag zwar ab und zu was zu frauenbasketball schreiben oder einen fussballkommentar abgeben, aber kann es sich da auch kaum noch verkneifen, überall einen hämischen bis ekligen kommentar dranzuhängen, ob das nun die “studentinnen” oder anderes sind. die beiden erfüllen gerade die definition von trollen und sowas will man auf keiner party.

    und ja, misogyne und offen ausländerfeindliche kommentare vermiesen mir hier die stimmung gewaltig.

  421. fildergento

    Man kann bei Leuten wie Peter Ravelin nur froh sein, daß er nicht öfter hier kommentiert.

  422. Herr Holle

    Ich schließe mich Peter Ravelin an, bis auf den “Rollstuhl”. Wobei ich Deine Intention dahinter verstehen kann, Peter, dass Du Dich auf deren Niveau hinablässt.
    Nein, ich bin gegen einen Bann und hoffe, dass das auch Conejero und Linksaussen nachvollziehen können. In politisch entgegengesetzter Richtung spreche ich auch Liesel an, deren Reiterei- und Schachkommentare ich hier sehr vermisse, genauso wie ich die Kommentare von Conejero und Linksaussen vermissen würde: Neben all dem Sport kommentieren wir hier gelegentlich auch das sonstige Tagesgeschehen (“allesaussersport”). Und genauso wie wir sportlich oft nicht einer Meinung sind was sowohl unsere Sport- als auch Mannschaftsvorlieben angeht, so ist dies auch im sonstigen Tagesgeschehen oft der Fall. Wenn die Grenzen guten Geschmacks überschritten sind dann können wir uns das offen sagen. Seien wir doch alle froh, dass wir hier nicht (noch) eine lebensanschauliche Filterblase haben, davon gibt es sonst allerorten schon mehr als genug. Ich finde diese Party hier ganz großartig, und werde gerne Dröhn, Hoolharry (sic!) et al. auf die Grenzen des allgemein anerkannt guten Geschmacks hinweisen wenn Sie diese (wieder) einmal überschritten haben. Die Episode mit den Studentinnen neulich hat sie ja auch selbst eher diskreditiert als dass sie sich damit hier Freunde ihrer sonstigen Ansichten, die ich im politischen Bereich auch überhaupt nicht teile, gemacht hätten. Aber das ist hier eben kein Gesinnungsforum, sondern eine ganz großartige Sportparty die ich nie verlassen würde auch wenn sich der eine oder andere Gast wiederholt danebenbenimmt. Da bekommt dann der Gastgeber eben die Unterstützung die er möglicherweise benötigt, und wird nicht allein gelassen. Das wäre zu schade um diesen Versammlungsraum und vielleicht sogar das was der eine oder andere Kommentator auch bezwecken möchte?

  423. Conejero

    @Herr Holle

    Ich bin durchaus gegen einen “Bann” und würde diesen nie fordern!
    Das ist (um bei dem Vergleich zu bleiben) eine öffentliche Party. Und jeder kommt oder geht, wann/wie er will.

    Das schliesst allerdings auch ein, dass man selbst Parties aus dem Kalender streicht, die einem Unwohlsein bereiten. Ab und zu einmal ein Höflichkeitsbesuch um zu sehen, ob sich etwas regt und man das “gewisse Etwas” wieder/ immer noch fühlt.
    Umschauen, ob die alten Problembären nicht sogar zum Platzhirschen geworden sind…

    Du siehst: Wir sind alle frei in unserer Entscheidung, wie wir uns verhalten!

    Wobei ich nun wirklich auch ein Lob an sternburg und robert aussprechen muss:

    Besser als hier habe ich es sonst nirgendwo gesehen!

  424. Nur zur Klarstellung: Niemand hat einen Bann gefordert und das habe ich auch nirgends behauptet. Das ist ausschließlich meine Schlussfolgerung.

  425. Hält AAAAS.de solche Kommentare/Kommentatoren, die für viele über die Grenzen gehen aus?
    Ja. Mittlerweile schon.

    Stören mich einige Äußerungen von Dröhn und Hoopharry in den letzten vier Wochen?
    Ja, sehr. Hauptsächlich, weil ich sie als bewusstes Austesten von Grenzen empfinde und mir die Aggressivität suspekt ist.

    Ich finde deswegen diese Diskussion (und auch den für mich überraschend angenehmen Ton) sehr gut.

    Das ist hier ein Ort mit einer speziellen Sprache, einer speziellen Kultur, die ich respektiere. Ich finde es sehr gut, dass hier eine Unterschiedlichkeit der Temperamente und Meinungen möglich ist und das in den letzten 2,5 Jahren nicht Richtung Facebook abdriftete. (Das liegt meiner Meinung nach hauptsächlich an sternburgs Ansprache und Moderation. Sorgt dafür, dass er nicht irgendwann die Lust verliert.)

    Mir wäre es am liebsten, ich müsste nicht regelmäßig überlegen, welcher Beitrag Grenzen überschreitet. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie das funktionieren soll. Bei Seiten ab einer gewissen Reichweite scheinen solche Entwicklungen ja Gesetz zu sein. Bei SpOn konnte man bestimmt auch irgendwann mal schön disktuieren. (Komischerweise sind wir bisher von Godwins Law verschont geblieben.)

    Ich halte einen Bann oder ähnliches im Moment nicht für notwendig. Ich wünsche mir aber, dass bei Grenzüberschreitungen die “Masse” auch in Zukunft explizit darauf hinweist und es benennt. Dadurch kann der Raum entstehen, der “sowas aushält”, weil es nicht unwidersprochen stehen bleibt. Ich hätte ein größeres Problem damit, wenn niemand mehr auf solche Kommentare reagiert und sie damit zum “Gesetz” werden.

  426. MalikShabazz

    Ich kann mich inhaltlich dem Kommentar von conejero vollumfänglich anschließen. das ist auch der grund, warum ich liesl in keinster weise vermisse.
    ein grund, warum ich früher hier sehr viel gelesen habe (bin eigentlich schon seit dem nfl-rechte wechsel zu nasn dabei, damals noch als BenELoud) ist, dass ich mich aufgrund des niveaus und den oft sehr humorvollen kommentaren bestens informiert und unterhalten gefühlt habe, und ich mich, in meinen damals noch sehr jungen jahren, gar nicht traute, zu kommentieren (aufgrund des mmn hohen niveaus der kommentare). ich wollte niemanden mit meiner inkompetenz belästigen ;) dem ist jetzt tatsächlich nicht mehr so. ich würde mich einfach freuen, wenn sich die zwei von selbst etwas zurücknehmen würden.

  427. @conejero: “Es wird tagesaktuell kommentiert hier, aber deshalb kann ich persönlich nicht mit jedem neuen Tag geistig die “reset”-Taste drücken und mit unangenehmen “nicks” (um es freundlich auszudrücken) einfach rumscherzen… Das ist für mich eben die erwähnte Ignoranz…”
    Ich glaube zu verstehen was du meinst und die Konsequenz ist letztlich, konsequenter seine Linie über einen Tag hinausgehend zu verfolgen. Was konkret dann heißt, “unangenehme ‘nicks'” zu ignorieren. Das ist eine für mich absolut nachvollziehbare Haltung (siehe thedishguy) und ich bin der Letzte, der diese Konsequenz kritisiert, denn es ist etwas, woran man sich sehr verlässlich orientieren kann. Und es gibt dafür mehr als gute Gründe (begrenzte Freizeit, Kapazität der eigenen Nerven, etc.).
    Ganz persönlich bin ich aber jemand, der nicht nachtragend ist (ohne das ich im Gegenzug das anderen damit latent vorwerfen wollte; das liegt mir absolut fern!) und eher nach dem Motto “carpe diem” lebt – hier zumindest. Und zwar in der urhedonistischsten Idee, sich an jedem sonst akut mittelmäßgen Tag an (hier eben für mich immer noch häufig im Gegensatz zu anderen Seiten zu findenden) Momenten zu erfreuen. Genau deshalb könnte man nun natürlich vermuten, dass mich besagtes Verhalten nur umso mehr ärgert, weil dadurch diese Momente für mich persönlich (und offensichtlich auch andere) reduziert werden. Und das ist auch durchaus so.
    Aber meine vielleicht auch total naive (, möglicherweise egoistische?) Idee hinter dem vielleicht manchmal (zu?) aktiven ‘Rumscherzen’ ist, dadurch ggf. Facetten bei anderen betont werden, die diese Momente nicht torpedieren. Es ist also, wirklich ohne dessen Wirkung überhöhen zu wollen, so etwas wie ein Versuch, niemandem aktiv vom Boot zu schubsen bzw. aus der Teergrube zu ziehen. Natürlich ohne dabei ein Überschreiten der von mir o.g. Grenzen zu akzeptieren, zu tolerieren oder gar sich daran zu erfreuen. Denn das ist mir natürlich ebenso wie anderen zuwider. Ich möchte aber auch nicht ausschließen, dass mitunter eine situative intrinsische Motivation, einen dieser Momente möglichst voll auszukosten, dazu führt, dass man bestimmte Widerlichkeiten nicht direkt in voller Schärfe realisiert. Darauf gezielter zu achten, nehme ich bisher aus dieser Episode mit. Sofern das Bewusstsein für diese Widerlichkeiten aber grundsätzlich vorhanden ist, würde ich verschiedenen Wege damit umzugehen einfach als indivudelle Herangehensweisen ansehen, die sicherlich auch charakterlich (vor-)geprägt sind. Und es ist sehr gut so, dass es diese Vielfalt gibt – finde ich.

  428. ze_german

    Mich persönlich stören diese Kommentare irgendwie nicht (was bei näherem Hinsehen vielleicht das größere Problem ist), halte es aber persönlich für sehr schade, wenn es hier einige wenige Trolle schaffen eine Atmosphäre zu schaffen, die Leute deren Beiträge ich hier immer ganz unterhaltsam finde dazu bringt sich hier weniger zu engagieren.

    Das meine 2 cent als eher stiller Mitleser.

  429. Ich stimme eigentlich ze_german eher zu, dass ich es sehr schade finden würde, wenn sich dadurch Leute wie eben Conejero zurückziehen würden.
    So ein Beitrag wie von Peter Ravelin ist aber vollkommen daneben.

  430. Gut, ich denke, wir haben jetzt alle verstanden, dass Peter Ravelin in der Wortwahl (absichtlich oder unabsichtlich lasse ich jetzt mal dahin gestellt) schwer daneben gegriffen und damit auch seine Aussage ziemlich konterkariert hat.

    Und ich finde natürlich toll, dass dies sofort auf Gegenwehr gestoßen ist.

    Aber ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch ab jetzt davon nicht weiter ablenken lasst.

  431. Peter Ravelin

    Conejero, entschuldige bitte, ich will und wollte niemanden beleidigen. Ich finde es ehrlich gesagt unmöglich, wie hoopharry sich über irgendwo rumtanzende Frauen auslässt. Ich find es wirklich UNMÖGLICH. Absolut. Dass ich jetzt selber übers Ziel hinausgeschossen bin, zeigt aber auch nur, wie fehlbar man ist. Deshalb hab ich ja auch für Verständnis für Harry geworben. Allerdings ist es bei ihm ja kein einmaliger Ausrutscher, sondern ein dauerhafter Zustand. Er ist so, so chauvinistisch. Und das darf er gerne sein, muss uns hier aber nicht zumüllen, mit seinen Altherren-Fantasien.

  432. Peter Ravelin

    Äh, okay, ich habe erst später gelesen, dass mein Beitrag diskutabel war. Ich kann versichern. ich bin kein Aggressor und ich bin kein Troll und ich hätte niemals so geschrieben, wenn ich nicht Harrys Beiträge als derart außer der Reihe empfunden hätte. Aber weder ist er jetzt der Outlaw, noch (hoffentlich) bin ich das. Ich bin hier in normalem Rahmen und sehe ein, wenn mein Text etwas außer der Reihe war.

  433. Peter Ravelin

    Ich will weder jemanden provozieren noch eine Hetzjagd beginnen. Nichts dergleichen. Ich habe Harrys Kommentare immer als fürchterlich daneben empfunden, bei dem man aber auch mit gutem Willen nichts an seiner Altherren-Einstellung ändern kann. Das ist dann halt hier diskutabel, aber meine Ausführungen waren wohl etwas zu drüber. Das tut mir leid. Ich bedaure es und es kommt nicht wieder vor.

  434. Herr Holle

    Peter, ich finde die Seite lebt hier auch und gerade wegen der gelegentlichen mit einem Augenzwinkern oder #Aufschrei versehenen Grenzüberschreitungen. Dass man VfB-Fans als “Lampen” schmähen kann, weiß ich nur dank Hoopharry, Fildergento und Dröhn und das empfinde ich als eine sehr wertvolle Bereicherung meines alltäglichen, gelegentlich mit eingefleischten VfB-Anhängern zu tun habendes Leben jenseits von aaaas.de. Danke an dieser Stelle für die unterhaltsame Begleitung der VfB-HV Anfang des Monats.

  435. Starkstromliesel

    In diesem Forum werden, wie von anderen Usern bereits geäußert, vorrangig Sportthemen, aber auch Filme und TV-Serien sowie bisweilen aktuelle, tagespolitische Ereignisse besprochen. Was die politische Diskussion anbelangt, dominieren bei aaaas meiner Meinung nach eindeutig die links-grünen Gutmenschen mit absoluter Mehrheit, angeführt von ihrem Berliner Milieu-Moderator, der keine Gelegenheit auslässt, seine korrekte Haltung zu demonstrieren. Ganz gleich, ob es um Fahrradkorsos, Terroranschläge, Flüchtlinge geht oder ob er sich über die Äußerungen von CSU-Politikern zur Ehe für Alle mokiert.

    Dieses relativ einseitige Filterblasendenken ist für solch ein Forum eher als normal anzusehen. Digitale Themen-Nerds tummeln sich nun mal überwiegend im links-grünen Spektrum. Der 55-jährige Landwirt aus Sonthofen hat dafür schlicht keine Zeit, der Fräser aus Kaufbeuren treibt nach der Schicht eher selbst Sport, als im Internet darüber zu sprechen.

    Andersdenkende werden in der Regel diffamiert und diskreditiert. Denn für den ideologisch gefestigten Linken zählt nicht, was einer sagt, sondern wer es sagt.

    Aktuelles Beispiel gefällig?

    User Sternburg am 27.06 um 20.47 Uhr:

    Wer hat den Frau Scharf zu diesem Oberteil geraten?

    Reaktion der User-Gemeinde: Keine

    User Dröhn – eine der Personen, um die es hier geht – am 28.06 um 10.30 Uhr:

    Hübsches Mädel

    Unmittelbarer Beißreflex von User Robert:

    @dröhn
    Schade, ein sehr überflüssiger, chauvinistischer Kommentar an so einem schönen Sommertag.

    Ja, das ist die Toleranz derer, die Haltung zeigen. Vom Rollstuhl-Statement des Users Peter Ravelin auf der Meta-Seite mal ganz zu schweigen.

    Bei mir wurde versucht – angeführt von den Usern Toni und Malik Shabazz – nach einer politischen Äußerung meinerseits die Kommentierung der Schach WM zu verhindern bzw. zu erschweren. Mit Erfolg. Denn danach habe ich mich grundsätzlich mit aktiven Wortmeldungen und Kommentierungen aus dem Forum zurückgezogen. Wenn unliebsame politische Äußerungen mit Sanktionen auf dem Sportsektor bestraft werden sollen, hört der von Conejero angesprochene Spaß mehr als auf.

    Das ist übrigens bedauerlich für das Forum. Und das meine ich durchaus ernst. Denn auch im sportlichen Themenbereich offenbart sich eine interessante Gemengelage. Man beschwert sich über die ausufernde Fußballberichterstattung im ÖR, diskutiert hier aber selbst zu 80 % nur Fußballthemen. Dazu gesellt sich etwas Tennis, Formel 1 und zu Playoff-Zeiten Basketball oder American Football. Eigentlich ein exaktes Spiegelbild der Gesellschaft.

    Mich würde auch wirklich mal interessieren, wie viele Couch Potatoes hier über Sport schreiben, statt ihn selbst zu betreiben und wer alles, außer dem üblichen Fußball in der C-Klasse noch aktive andere „Rand-Sportarten“ betreibt oder zumindest mal intensiv betrieben hat und im Forum sein Scherflein dazu beiträgt, diese Sportart kontinuierlich vorzustellen?

    Sternburg: Eishockey, Embolado: Tischtennis. Und dann wird die Suppe recht dünn. Jeder Hupenharry stellt für dieses recht eingefahrene und im eigenen Saft schmorende Forum doch eine Bereicherung dar, auch wenn er mal etwas deftig zur Sache geht.

    Ich reite seit Jahren aktiv, spiele passabel Schach – ein Angebot aus Götzis für die erste Bundesliga liegt aktuell vor – und habe letztes Wochenende meinen Basiskurs im Bogenschießen absolviert. Der nerdige 10-jährige Filius ist tatsächlich begeistert davon. Und weil Minderjährige außerhalb der Trainingszeiten nicht ohne Aufsicht eines Erwachsenen mit entsprechenden Kenntnissen die Anlage benutzen dürfen, hat es mich erwischt. Ihr könnt mich mittwochs in Germering bewundern.

    Bis zum Zeitpunkt der aktiven Mobilmachung zum Boykott der Schach WM habe ich meine Kenntnisse in von mir selbst betriebenen Randsportarten auch gerne geteilt. Unabhängig davon, dass ich auf einer Sponti-Party gelandet bin und mit der politischen Einstellung vieler Gäste eher konträr gehe. Zu dogfoods Zeiten war die Kommentierung zum Beispiel der Schach WM auch immer gerne gesehen.

    Nun, zum Abschluss, was soll mit Dröhn und Hupenharry geschehen? Nichts, denn es ist schon alles passiert. Man wird sie erfolgreich schneiden und angreifen, wie es der User Robert in meinem Beispiel getan hat und sie werden sich peu a peu von selbst zurückziehen. Die Öffnung der Diskussion auf der Meta-Ebene war ein weiterer Sargnagel dazu. Ich tippe mal, Harry ist als Erster weg. Eher abrupt. Dröhn wird nach und nach verstummen.

    Ach und wer sich wundert, warum ich hier immer noch im Forum bin. Uli und Kalle ist echt großartig und ich bin mit Leidenschaft dabei. Da muss ich dem User Robert wiederum sehr dankbar sein. Ja, jede Medaille hat in der Regel eben zwei Seiten.

  436. Standuhr

    Ich glaub Sie hat eine……….. Ach komm es ist nur im Internet und ich bin hier um Spass zu haben und nicht um mich beschimpfen zu lassen……

  437. Thor

    @Liesl
    Ernstgemeinte Frage:
    Kannst Du Dir vorstellen, dass Sternburg die Frage stellt “wer hat denn dem Scholl zu dem Hemd geraten?”
    Und kannst Du Dir vorstellen, dass Dröhn als Kommentar zu einem Bild schreibt “hübscher /schöner Mann”?
    Es kommt in meinen Augen schon darauf an wer etwas sagt und nicht nur was gesagt wird. Es ist ja nicht eine einzelne Aussage, die hier bewertet wurde, sondern das Gesamtbild.

    Und Deine Einlassung zum Rollstuhl von Peter ist ja völlig korrekt. Nur: Er hat die Kritik verstanden und sich dafür entschuldigt.

  438. Dröhn

    Ist für mich alles sehr verlogen hier aber das ist in der momentanen Gesellschaft eben normal!

  439. Dröhn

    Und ja, ich finde Sportler, auch männlich, eben ästhetisch, oder eben nicht…..

  440. Matthias

    “Verlogen” würde ich nicht unbedingt sagen. Allerdings gibt es die Tendenz, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Was im realen Leben schon problematisch ist, ist im Falle geschriebener Sprache (so wie auch in dieser Kommentarspalte) besonders schwierig.

    Ein Satz wie “Wer hat denn Frau Scharf zu diesem Oberteil geraten?” kann chauvinistisch bzw. sexistisch sein. Er kann aber auch völlig harmlos / unschuldig gemeint sein. Niemand wird wollen, dass Aussagen bezüglich des Aussehens anderer Menschen künftig generell auf dem Index stehen, nur weil sie jemand falsch verstehen könnte.

    Im Wesentlichen wird hier die Goldwaage in genau der gleichen Weise bemüht, wie sie von den sogenannten “Gutmenschen” herausgekramt wird, um überall Nazis, Sexismus und Homophobie zu wittern. Unterm Strich täte es wohl Leuten aller politischen Richtungen ganz gut, einfach mal zu chillen, bevor sie sich aufregen.

    Ich fand Roberts Reaktion auf Dröhns Bemerkung auch übertrieben, aber hier spielt natürlich auch die Sensibilisierung durch die aktuelle Diskussion eine Rolle. Jeder macht mal einen Fehler, nobody’s perfect.

    Dass die politischen Einstellungen der meisten User hier eher dem linken Spektrum zuzuordnen sind (sofern man das simple Rechts-Links-Schema als adäquate Abbildung individueller politischer Ansichten begreift), ist sicherlich korrekt. Starkstromliesel findet (stark vereinfacht), dass (rechts-)konservative User deshalb hier gemobbt würden. Dies sehe ich nicht so. Nicht nur als Moderator (bzw. Rechtsverantwortlicher) eines Forums muss man differenzieren, ob es sich um Meinungsäußerungen oder justiziable Einlassungen handelt. Ein Beispiel: Kundzutun, Deutschland dürfe keine Flüchtlinge aufnehmen, ist eine völlig legitime Meinungsäußerung. Dies mit menschenverachtenden Schmähungen von Flüchtlingen an sich zu garnieren, ist hingegen sanktionswürdig.

    Meinungsäußerungen, die den eigenen Ansichten zuwiderlaufen, entschieden entgegenzutreten, ist dabei weder “Diffamierung” noch “Diskreditierung”. Außer, es werden tatsächlich Beleidigungen / ad-hominem-Angriffe bemüht, um der Widerrede (scheinbares) Gewicht zu verleihen. Es mag sich unschön anfühlen, wenn gefühlt alle Anwesenden anderer Meinung sind, aber solange es sachlich bleibt, ist das keine Diffamierung.

    Zur Schach-WM habe ich damals auch ganz klar geäußert, dass ich die Kommentierung derselben an dieser Stelle sehr begrüßen würde, und habe mich gegen entsprechende Vorbehalte ausgesprochen. Wahr ist aber auch, dass die Anzahl der User, welche Starkstromliesels politische Beiträge entsprechend instrumentalisieren wollten, sehr gering war. Sich entsprechend als Verfolgter zu inszenieren, fand ich übertrieben.

    Es kommt hinzu, dass die Kritik an den Usern Dröhn und Hoopharry sich nicht ausschließlich auf deren politische Äußerungen bezieht, sondern generell auf den “Stil” bzw. die Derbheit. Man sollte hier also nicht zwingend versuchen, Dinge zu vermischen, die sich nicht ohne Weiteres vermischen lassen.

    Schließlich, weil danach gefragt wurde: Früher habe ich aktiv Fußball und Tischtennis gespielt, aktuell bin ich aber in keinem Verein. Die Kinder sorgen allerdings dafür, dass der Couch-Potato-Faktor nicht zu groß wird (bewirken aber auch, dass weniger Zeit fürs passive Verfolgen von TV-Sportevents bleibt).

  441. schranke

    Was genau mit “alles verlogen”, meinst du, Dröhn?

    Und dass du männliche Sportler manchmal ästhetisch findest, glaube ich dir sofort. Allerdings hast du dies so bislang hier noch nie geschrieben – im Gegensatz zu Sportlerinnen.

  442. NoBlackHat

    Was für ein larmoyanter Beitrag von @Starkstromliesel.
    Eine Dominanz von links-grünen Gutmenschen kann ich hier nicht erkennen, eher viele recht kritische Geister, die eben nicht immer in ein links/rechts Schema passen. Dass da auch mal ein Kommentar etwas daneben geht, geschenkt, solange niemand beleidigt wird oder keine extremen politischen Parolen verbreitet werden. Wem diese Grundstimmung mißfällt, der soll dieses Forum eben ganz einfach meiden.

    Und auch die Bemerkung zu den “Couch Potatoes” ist völlig daneben. Zum einen ist es völlig egal, ob jemand aktiv Sport betreibt oder betrieben hat, schließlich wird hier allein über Sport++ diskutiert. Wer seine “tollen” sportlichen Erfolge hier wie Liesl ausbreiten möchte, soll es tun, ich glaube aber viele User sind an solchen Selbstbeweihräucherungen gar nicht interessiert. Ich zB habe selber über 20 Jahre Leistungssport betrieben und war dabei auch nicht ganz erfolglos, habe aber kein Interesse daran, das hier zu verbreiten. Ich käme auch nie auf die Idee hier ellenlange Berichte über Zugfahrten zum Besten zu geben oder die neuesten PRO7-Ergüsse zu kommentieren. Gehört aber offensichtlich auch zu diesem Forum, da es nur wenige Einsprüche gibt. Mich stört es nur gering, zur Not wird eben der Scrollfinger eingesetzt.

    Ein Forum wie dieses braucht auch eine gewisse Selbstreinigung, dies kann nicht allein vom Moderator ausgehen sondern muss von der überwiegenden Mehrzahl der User mitgetragen werden. Letztlich ist es dann ein Trade-Off, lieber einige Störenfriede vergraulen und dafür User mit wertvollen Beiträgen behalten. Die Diskussion hier zu Dröhn/Hoopharry fand ich sinnvoll, insbesondere da sie sich ja nicht nur auf die Beiden konzentrierte sondern allgemein nicht erwünschtes Verhalten ansprach. Aus den letzten Beiträgen der Beiden habe zumindest ich entnommen, dass die Botschaft zumindest teilweise angekommen ist. Insofern fand auch ich die Anmerkung von @Robert arg überzogen.

  443. Franzx

    im Grunde spricht aus Liesls Beitrag genau der Grad an der Arroganz, den sie anderen Personen vorwirft; ohne mich in irgendeiner Form verteidigen zu müssen, kann ich zumindest für mich selbst beanspruchen, mit einer 60 bis 70 Stunden Arbeitswoche in einem internationalen Umfeld tätig zu sein, selbst Abends/Nachts nach der Arbeit noch mindestens 3 mal die Woche Sport zu treiben und mich politisch keinem bestimmten Spektrum zuzuordnen. Und nun?

    Das Problem mit den Usern hoopharry und dröhn ist auch nicht unbedingt eine bestimmte politische Haltung, sondern die Art und Weise der Meinungsäußerung bzw. die reine Provokation, die auch eine ernsthafte Diskussion verhindert (bzw. auch dafür sorgt, dass eine ernsthafte Diskussion von den beiden Usern nicht gewollt ist). Wenn z.B. hoopharry auf die Herkunft von Mensur Suljovic oder die Zusammensetzung der Frankfurter Eintracht eingeht, dann passiert das ja nicht, um zu diskutieren, sondern ausschließlich (das ist zumindest mein Eindruck) um zu provozieren. Das ist in etwa vergleichbar mit eim Anzugträger, der leicht betrunken mit einer Schampusflasche vor dem Arbeitsamt steht und irgendwas von “Ihr seid alle Loser” lallt. Wie ist die Reaktion darauf?

    Wenn jemand hier aneckt, dann mit Sicherheit nicht wegen irgendwelcher politischer Grundeinstellungen, sondern ausschließlich wegen der Art, wie er diese kommuniziert. Der Ton macht insoweit die Musik. Und zum Ton gehört zum Beispiel auch die Verwendung eines Vokabulars wie “Gutmensch” (was ist eigentlich das Gegenteil davon, “Schlechtmensch”?).

    Ich tendiere ehrlich gesagt weiterhin dazu, die provozierenden Beiträge am Besten einfach zu ignorieren, würde mich aber sehr gegen den Eindruck wehren, es würde hier jemand wegen seiner politischen Meinung ausgegrenzt. Dies ist wirklich nicht der Fall.

  444. Salopp

    @sternburg: Was soll ich zu “Bist du es, Heiko?” noch groß ausführen? Einen veniat verfasse ich jetzt nicht zum NetzDG.

    Meiner Meinung nach hat es nur ein Gschmäckle, wenn hier quasi “abgestimmt” werden soll, ob hier zwei namentlich genannte User bzw. deren Meinungen, Aussagen oder wie du das Kind sonst nennen magst, noch willkommen sind oder nicht auf Zuruf eines (zwei?) anderen User – wie eben jenes NetzDG von Justizminister Heiko Mass, welches meiner Meinung schon in eine Scheißrichtung geht, um es mal freundlich auszudrücken, wenn irgendjemand bestimmen kann, was gut oder schlecht ist bzw. gelöscht werden soll oder nicht oder eben nicht willkommen oder nicht. Und wer entscheidet das dann hier? Wöchentliches Voting zum Depp der Woche und der Hauptpreis ist der Pranger und ein Freifahrschein.

    Meiner Meinung nach sind wir hier auch noch gessittet, auch wenn du und andere Regenbögen kotzen, wenn irgendein -ismus-Radar bei irgendeiner Aussage anspringt und ein innerere Reichsparteitag abgefeiert wird.

    Und ansonsten bin ich dann mittlerweile nur noch auf der Party hier um schweigend die Biervorräte vom Wintergarten aus wegzutrinken und den Unfällen belustigt zuzuschauen.

    Meiner Meinung nach.

  445. Ach der Heiko. Entschuldige, da stand ich auf dem Schlauch.

    Und nein, das ist – wie gesagt – keine Abstimmung. Aber ich bin kein Hellseher und möchte gerne wissen, wie groß das Problem ist. Am Ende entscheidet das genau eine Person, so wie schon immer.

  446. tony

    moin,
    kann mir jemand bitte das #Studentinnen-Gate erklären?
    so wie ich das verstanden habe, hat Hoopharry geschrieben, dass er von seinem Balkon aus mehrere junge Studentinnen in Bikini(?) aus sehen kann
    war da noch mehr oder war es das?

  447. FelixK

    @Salopp: Es besteht dann doch ein gehöriger Unterschied zwischen dem Erlass von allgemeingültigen Gesetzen, die womöglich die freie Meinungsäußerung einschränken und der Tatsache, dass ein Gastgeber einer privat veranstalteten Party auf Hinweis Einzelner seine Gäste fragt, ob die die Party gerne ohne die betroffenen Personen weiterfeiern würden. Und nur weil das einmal geschieht, geschieht das ja nicht immer.

  448. FelixK

    Ja, ehrlich. Mir war so, als müsste das erwähnt werden, aber womöglich habe ich da auch einfach irgendwas an Kontext nicht mitbekommen.

  449. Vielen, wirklich vielen Dank für alle Wortmeldungen auf meine Frage.

    Es wäre für diesen Dank nicht zwingend notwendig gewesen, dass diese Antworten so “fassungslos” gesittet abliefen. Deswegen sei dies an dieser Stelle nochmal gesondert erwähnt: Die Art und Weise, wie dies hier die die letzte gute Woche über ablief, hat mich tiefer positiv berührt (und mich mit mehr völlig egozentrischen Stolz zurück gelassen), als ich normalerweise bereit wäre, zuzugeben.

    Gesondert erwähnen möchte ich, wie schön ich das an sich (das “aber” folgt später) finde, dass sich praktisch alle gegen einen Bann und für einen trainierten Scrollfinger und/oder eine robuste Streitkultur ausgesprochen haben. Auch dies mag wahnsinnig egozentrisch sein, aber für mich wirkt das so, als hätte ich im Bestreben, hier eine Kultur des gegenseitigen Wohlwollens zu etablieren, nicht alles falsch gemacht.

    @Salopp: Außerdem gesonderte Erwähnung soll aus meiner Sicht finden, wie und mit welcher Wortwahl Du meine alte Forderung erfüllt hast, jede meiner Entscheidungen hier angstfrei und gerne auch grundsätzlich in Frage zu stellen. Mir ist gerade unklar, wie ich das so formuliert kriege, dass dies nicht herablassend oder gönnerhaft wirkt, aber das hat mir gefallen. Zumal ich (btw) dies als User wahrscheinlich ähnlich gesehen hätte.

    Hm, ich merke gerade, das wird als einleitende Worte zu viel und ich sollte das auch nicht verquicken. Deswegen in einem neuen Eintrag:

  450. @Dröhn:

    @Hooopharry:

    Ich bin zu einer Entscheidung gekommen. Sie lautet für Euch beide gleichermaßen:

    Ihr werdet ab jetzt (03.07.2017, 08:00 Uhr) völlig willkürlich und unfair anders behandelt als alle anderen User.

    Für Euch gelten bis auf Widerruf folgende Sonderregeln:

    Jede Erwähnung und jede Unterhaltung über die Themengebiete “Sport” und “Sport-Übertragungen” im allerengsten Sinn sind erlaubt.

    Nicht erlaubt sind Bemerkungen über Umstände, die über diese Themengebiete hinausgehen.

    Nicht erlaubt sind zudem Bemerkungen innerhalb dieser Themengebiete, die eine Meinung transportieren, die über diese Themengebiete ausstrahlt.

    Darüber hinaus sind auch innerhalb dieser Anforderungen sämtliche Bemerkungen untersagt, die inhaltlich oder in der Wortwahl als provokant aufgefasst werden könnten.

    Damit hebe ich für Euch beide folgende Grundprinzipien auf:

    a) “Jede mehrdeutige Äußerung möge im Geiste gegenseitigen Wohlwollens zunächst immer im Sinne der angenehmst möglichen Auslegung interpretiert werden. Vor dem Angriff tritt bitte erst mal die Nachfrage.”

    Ich interpretiere Eure Äußerungen ab jetzt jeweils im Sinne der unangenehmst möglichen Auslegung.

    b) “Im Rahmen der Grundforderung “Liebe verbreiten” bleibt gegenseitiges anfrotzeln und herumtrollieren erlaubt und erwünscht.”

    Anfrotzeln und herumtrollieren ist Euch ab sofort untersagt.

    Zur Durchsetzung dessen greife ich zu folgenden Maßnahmen:

    Jeder Kommentar von Euch, der diesen Anforderungen nicht genügt, wird von mir kommentarlos gelöscht.

    Auch bei längeren Wortmeldungen, die nur in einem Rand-Detail diese Anforderungen verletzen, lösche ich den gesamten Kommentar. Ich sehe es grundsätzlich – das hat jetzt nichts mit Euch zu tun – nicht als meine Aufgabe, irgendjemanden die Gelegenheit zu geben, sich an Grenzen heran zu tasten.

  451. Lavengro

    Da werden jetzt sicher einige sensible Gemüter aufatmen. Sie dürfen ab sofort nicht mehr angefrotzelt werden. Erlaubt bleibt aber weiterhin, missliebige Politiker als Geschmeiß zu bezeichnen – schade.

  452. guelph

    @sternburg
    Unabhängig davon, was ich von deiner Entscheidung grundsätzlich halte, aber Jeder Kommentar von Euch, der diesen Anforderungen nicht genügt, wird von mir kommentarlos gelöscht. halte ich für intransparenten Unfug. Ich hoffe, dass es zumindest einen Kommentar gibt wie “Inhalt wurde gelöscht” und weiterhin ersichtlich bleibt wer und wann etwas evtl. unpassendes gepostet hat, nur nicht was.

  453. #wimbledon sehe ich das richtig? der kostenlose “Wimbledon-Channel” (bisher live@wimbledon) wird bei sky nicht mehr angeboten? Die letzten Jahre gab es den immer online4free

  454. @guelph: Danke. Missverständlich formuliert.

    Gemeint ist kommentarlos im Sinne von ohne weitere Begründung. Selbstverständlich schreibe ich das weiterhin ran.

  455. Peter

    @Lavengro
    ich empfehle dir das db24 Forum…

    @Sternburg
    Danke für deine Entscheidung bin voll dafür auch wenn ich normalerweise keine Kontrolle des Internets mag … Sie ist begründet und nachvollziehbar (würden nur alle danach verfahren wie du hier).

  456. @Conejero: Ganz lieb gemeint. Aber Lavengro hat inhaltlich recht:

    – Von diesen Usern darfst du nicht mehr angefrotzelt werden. Von anderen zwar schon, aber so muss man seine Aussage ja nun nicht verstehen.

    – Ich habe tatsächlich in einem Sonderfall diese Formulierung zugelassen.

  457. Starkstromliesel

    @ Sternburg
    Es handelte sich bei dem Sonderfall, bei dem Du die Formulierung Geschmeiß zugelassen hast, sicherlich um die Verunglimpfung eines Politikers der Grünen oder der Linken.

    Oh wait, es bezog sich auf Volker Kauder. Verstehe.

  458. NoBlackHat

    Eine halbwegs klare Linie, was an Kommentaren oder Titulierungen zu unterlassen ist, wäre ganz schön. Im Augenblick mäandert das etwas herum.

  459. @starkstromliesel: Vorweg nur kurz der Hinweis, dass ich generell nicht unbedingt ein Fan von persönlichen Titulierungen wie “Geschmeiß” bin; meistens genau so wenig von den Positionen Volker Kauders. Aber Letzteres ist Ansichtssache und sollte es auch sein. Die Kombination von beidem ist auch eher nicht meins, erstens weil ich eben die persönliche Ebene ungern angreifen möchte gerade wenn ich eine Person nichtmal persönlich kenne und zweitens, weil der Mann für mich einfach genug Möglichkeiten bietet, sich inhaltlich zu echauffieren. Aber das ist meine Einstellung, andere sind da direkter was ich hier nicht bewerten kann, muss oder will. Es sind einfach andere Herangehensweisen auch sich auszudrücken – ganz neutral betrachtet.
    Aber dein Vorwurf den du hier latent und (für mich) leicht polemisch (weil nicht weiter ausgeführt) tätigst ist schon kurios. Also dass der Ausdruck erlaubt worden sei wegen der politischen Ausrichtung dieses Mannes. Der einzige, der eine grundsätzliche politische Richtung hier als Entscheidungsgrundlage für das “Durchwinken” anführt und nicht die konkrete Entscheidung bei der Abstimmung um die es ging selbst samt “Begründung”, bist doch du, oder nicht? Ich behaupte Mal, dass genau dieser Kontext aber das entscheidende Merkmal war, wieso die eine hier verantwortliche Person es akzeptiert hat. Und das ja auch wie mir scheint nur mit Bauchschmerzen knapp an der “es-muss-wohl-gelöscht-werden-Grenze” wie mir scheint, weil genau dieser Kontext gerade noch ersichtlich war.
    Ohne jetzt also eine Lanze für ein Mehr an solchen Ausdrücken brechen zu wollen, bin ich absolut davon überzeugt, dass mit ähnlichen Bauchschmerzen wenn der Kontext es irgendwie noch zulässt es genauso durchgelassen worden wäre, wenn du oder wer auch immer sonst hier irgendeinen andere Volker so bezeichnet hätte. Und zwar egal welcher Partei oder welcher Überzeugung dieser Volker sonst so vertritt. Ggf. bzw. ganz sicher auch dann mit Bauchschmerzen, was aber ja auch nicht schlimm ist. Im Gegenteil, es zeigt doch eine gewisse Aufmerksamkeit dafür, dass das im Grenzbereich ist; und im Übrigen ggf. mitunter aus der Situation heraus auch gar nicht in der intention vom Schreibenden so gedacht war, wie man es beim “nackten überfliegenden Lesen” hätte verstehen können (Stichwort: Kontext).
    Kurzum: Deinen generellen Einwand ob der verbalen Verunglimpfung empfinde ich als absolut berechtigt, auch wenn man es ggf. im Kontext im genannten Fall wohl gerade so akzeptieren kann. Für mich aber überhaupt nicht stichhaltig ist jedoch dein Bezug zur politischen Ausrichtung in dem Sinne, dass der Ausdruck angeblich bei einem linksaugerichteten Politiker nicht so toleriert worden wäre. Das ist doch eine ziemlich haltlose Spekulation von dir die letztlich darauf zu basieren scheint, dass du dir völlig wildfremde Personen hier politisch kategorisierst – noch dazu weil sie gerade in Berlin leben. Also ganz ehrlich, das ist sportlich.
    Für mich kann ich dann jedenfalls sagen, dass du dann offenbar mehr über meine generelle politische Überzeugung oder gar Lagerzugehörigkeit weißt als ich selbst, da ich bisher davon ausging, mir situativ und kontextbezogen mir eine Meinung zu bilden, statt blind irgendwelchen politischen Lagern zu folgen. Wenn mir der (natürlich jetzt zugegeben auch sehr polemische) Seitenhieb erlaubt sei: Genau dieses blinde Folgen ist bei Abgeordneten unter dem Wort “Fraktionszwang” abzustellen (ob aus Machterhaltungstrieb heraus oder warum auch immer ist da völlig egal). Und just genau dieser Fraktionszwang wurde von genau einer Person in Perfektion mehrfach über Jahre hinweg wie völlig selbstverständlich nachweisbar gefordert. Und just genau ein Fraktionsvorsitzender im Parlament hatte offenbar die Notwendigkeit gesehen, die laut Grundgesetz ohnehin einzig gültige Grundlage, nämlich die Gewissensentscheidung, vor der besagten Entscheidung in deren Kontext der Begriff “Geschmeiß” fiel, als solche explizit geltend zu titulieren. Und es handelt sich jeweils um genau die selbe Person, um die es auch hier jetzt ging. Dass im Nachklang ihrer Rede Norbert Lammert (CDU) sich gemüßigt sah, ausgerechnet Erika Steinbach (Ex-CDU) genau auf den Sachverhalt des geltenden Grundgesetzes hinzuweisen, halte ich mindestens für bemerkenswert und es kann und darf jeder für sich selbst einordnen. [Disclaimer: Das verlinkte Video existiert mehrfach und ich habe den mir völlig unbekannten Kanal ausschließlich wegen der besten vergübaren Bild- und Tonqualität gewählt]
    Was soll also genau hier dein Vorwurf der politischen Stigmatisierung in Lager bringen, wenn es doch gerade bei dieser Entscheidung in deren KONTEXT das Wort fiel ausnahmsweise wirklich explizit mal nach Gewissen entschieden wurde? Wenn es eine politische Entscheidung im Bundestag in den letzten Wochen gab, die man (unabhängig des Ergebnisses) alleine deshalb Herausstellen sollte, dann diese (wohlgemerkt als positives und gleichzeitig negatives Beispiel für den sonst geltenden latenten Fraktionszwang). Genau hier hat der Vorwurf doch keinerlei Bedeutung, wenn sogar der sonst als durchaus schon qua positione der Parteilinie folgende Generalsekretär gegen seinen Fraktionsvorsitzenden und seine Regierungschefin in der eigenen Partei stimmt.
    Um die riesige Off-Topic-Schleife nun zu einem sportlichen Kontext (sic!) zu führen schätze ich das also zusammengefasst so ein: Boxtechnisch – und da hast du deine Expertise=Kenntnis die im Übrigen von mir vermisst wird oft genug bewiesen – ist die Titulierung ein Schlag auf die Hose genau auf das Suspensorium während eines heftigen Infights gewesen, wo Ringrichter sternburg entschieden hat, dass ein dezentes “careful, no hits below the belt” noch ausreichend ist. Und genau dieser Kontext=Infight=Austausch von Kommentaren macht meiner Meinung nach übrigens den Unterschied aus zu manch anderen hier zur Disposition stehenden Kommentaren anderer Personen, die im Vergleich oft recht oder völlig bezuglos dastehen. Und so ganz isoliert und kontextfrei bleibt dann eben irgendwann nicht mehr die Möglichkeit, es als Resultat eines Schalgabtausches zu sehen. Der Ringrichter muss also konsequenterweise eingreifen und es als bewussten wiederholten Tiefschlag einordnen. Und der ist im Boxen=AAAAS nunmal nicht erlaubt, nichtmal bei Sauerlandveranstaltungen.

  460. Starkstromliesel

    @ Veniat
    Wir müssen hier nicht über EFA, Gewissensentscheidung, Fraktionszwang, Koalitionsverträge, Merkel, Lammert, Steinbach etc. diskutieren. Ist das falsche Forum.

    Es freut mich, dass auch Du kein Fan von Formulierungen wie Geschmeiß im Zusammenhang mit einem MDB bist. Was das Durchwinken dieser Formulierung vom Moderator und Entscheidungsträger hinsichtlich der Parteizugehörigkeit des bettreffenden Politkers anbelangt, haben wir unterschiedliche Überzeugungen. Während Du glaubst, dass diese Formulierung bei anderem MDB mit dem Vornamen Volker ebenfalls toleriert worden wäre, glaube ich das eher nicht.

    Du behauptest, ich würde haltlos spekulieren und mir wildfremde Menschen politisch kategorisieren, nur weil sie in Berlin leben. Betrachten wir die den Twitter-Account des Moderators dieses Forums “@sternburgexport” so lässt sich eine politische Kategorisierung durchaus an den dort aber auch in diesem Forum getätigten Äußerungen festmachen. Der Vorwurf der haltlosen Spekulation hält da nicht mehr stand.

    Kleine Randbemerkung. Im Sinne des von Heiko Maas durchgebrachten NetzDG wäre bei der Formulierung Geschmeiß für den anderen MDB Volker ohne direkt erfolgte Löschung wahrscheinlich von IM Kahane oder anderen Mitgliedern der Amadeo Antonio Stiftung ein Hate Speech Einwurf gekommen, wenn sie das gelesen hätten.

    Um deinem Bogen zum Sport, insbesondere zum Boxsport zu folgen. Für mich ist hier der Ringrichter keineswegs neutral und bittet die Kombattanten Tiefschläge oder Kopfstöße im Sinne eines fairen Kampfes zu unterlassen, sondern es handelt sich um einen Ringrichter im Stile von Daniel van de Wiele im Kampf Glenn Catley gegen Danilo Häusler 2002, wo van der Wiele alles dafür tat, Häusler durchzubringen, indem er Catley von der ersten Runde an watch your Head etc. signalisierte, um ihm später dann auch noch mindestens einen Punkt dafür abzuziehen, wenn ich mich recht erinnere, während Häusler tun und lassen durfte, was er wollte.

  461. Puh. Ich antworte mal zuerst NoBlackHat von 12:10 Uhr und starkstromliesel weiter oben (weil mir das wichtig ist) und lese dann die beiden Riemen danach.

    @NoBlackHat: Du hast völlig recht. Ich glaube, ich muss da wirklich nochmal etwas klarstellen:

    Ich möchte nicht, dass Menschen hier als “Geschmeiß” bezeichnet werden.

    Und zwar egal welche Menschen. Und auch egal, zu welchem Anlass. “Geschmeiß” verweigert einem Menschen grundlegend seine Menschenqualität. Das ist Totalitaristensprache.

    In einem Fall hatte ich das letztens stehen lassen. Ich bereue dies mittlerweile. Ich sollte vielleicht kurz schildern, wie es aus meiner Sicht dazu kam:

    Ein User hat dies benutzt. Eine ziemliche seltsame Entgleisung, die sonst zu dem Tag und User nicht passte. Ein anderer User hatte das recht schnell scharf kritisiert. Und es gab niemanden, der dieser Kritik entgegentrat. Mir schien Konsens, dass es sich um eine Entgleisung handelt, die nicht sein muss.

    Ich hatte dann nichts besseres zu tun, als – eine völlig unpassende Klugscheißerei, wie ich zugeben muss – als festzuhalten, dass dies in diesem verwendeten Kontext gegenüber diesem Adressaten juristisch gesehen eine gerade noch zulässige Meinungsäußerung ist. Was bestimmt den einen oder anderen Nichtjuristen verblüfft. Und nebenbei bemerkt: Das sehe ich immer noch so. Und wenn mir die Bemerkung in Richtung @starkstromliesel* gestattet sei: Nein, das ist der juristischen Bewertung wurscht, in welchem Spektrum des politischen Meinungsbildes sich der Adressat bewegt.

    Hinzu kam, dass der Adressat wohl mit Sicherheit hier nicht mitliest und auch nicht bei dogfood mitliest. Also habe ich es stehen gelassen.

    Später fiel mir dann auf, wie dumm dieser Gedanke war. Als gäbe es keine Äußerungen, die nicht justiziabel sind und die man trotzdem nicht in seinem Wohnzimmer haben will.

    Ich kehrte also dahin zurück. Aber in der Zwischenzeit hatte sich bereits der User selber zu Wort gemeldet, seinen Fehler unumwunden eingesehen und glaubhaft versprochen, dies käme nie wieder vor. Hier kommt ins Spiel, was robert weiter oben angesprochen hat: Am schönsten ist es immer noch, wenn sich das Publikum selber moderiert. Mir hat dieser Ablauf sehr gefallen und er gefällt mir immer noch. Da wollte ich dann nicht noch mit der Moderatorenkeule draufhauen. Ich empfand den Vorfall als erledigt. So erledigt, dass ich (auch deswegen schreibe ich neutral von einem User) tatsächlich vergessen habe, wer das eigentlich war. Und das finde ich gut. Soll ruhig so bleiben. Habe ich deswegen auch gerade nicht nochmal nachgelesen.

    An Euren Reaktionen merke ich aber, dass dies natürlich Blödsinn ist. Schön, dass ich den Vorfall erledigt finde, aber das ändert ja nichts an meinem eigenen – falschen – Signalen allen anderen gegenüber. Das war ein Fehler von mir. Das sehe ich jetzt ein. Ich gehe nachher nochmal hin und editiere den Kommentar nachträglich.

    Ich danke Euch für die Kritik. Das meine ich ehrlich.

    *@starkstromliesel: Und hättest Du Deine Kritik in einem, mit Verlaub, angenehmeren Tonfall vorgetragen, dann wäre mir das auch früher aufgefallen. Das wird jetzt viele überraschen, aber auch ich bin nur ein Mensch. Und Menschen neigen nicht dazu, ihre Standpunkte selbstkritisch zu überdenken, wenn sie blöde angemacht werden. Du hast ja öfter angegeben, Deine Tankfüllungen mit der Beratung von Menschen zu verdienen. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Du das in Deinem persönlichen Umfeld anders kennengelernt hast.

  462. Starkstromliesel

    @ Sternburg

    in meinem privaten und beruflichen Umfeld begegnen wir uns mit Respekt, Wohlwollen und Achtsamkeit. Und – wie ich den Reitschülerinnen immer zu sagen pflege – ein wenig Liebe ist sehr hilfreich für die Losgelassenheit eines Pferdes. Womit wir gar nicht so weit auseinander wären.

  463. @veniat, starkstromliesel:

    Ich glaube, in der Sache habe ich mit meiner obigen Antwort alles gesagt.

    Zwei Anmerkungen:

    – Starkstromliesel hat in einem völlig recht: Ich empfinde mich ohne jede Relativierung als “links”. Und ich persönlich kann auch nicht verstehen, wie ein Mensch mit einem Gewissen nicht “links” sein kann.

    Die vielleicht einzige Charakterisierung, die mir noch wichtiger ist, ist dass ich mich als Demokrat sehe. Ich habe nichts gegen Menschen, die sich anders als “links” einordnen, auch wenn ich es nicht verstehen kann. Mein bester Freund – um ein Beispiel von vorgestern zu nennen – steht, wenn die Nationalhymne erklingt, vor dem Fernseher stramm, legt die Hände an die Hosennaht und singt lauthals mit. Völlig unabhängig davon, wer sonst im Raum ist (in diesem Fall übrigens Chilenen). Ich finde das pervers und fühle auch keine Akzeptanz dafür. Aber ich kann es tolerieren. Ist sonst ein feiner Kerl.

    Ich habe allerdings klare Grenzen, an denen meine Toleranz endet. Und die sind dort, wo Menschenverachtung anfängt.

    – Dieses ständige Herumgenöle einiger User hier, die fortwährend der Meinung zu sein scheinen, meine eigenen politischen Überzeugungen würden in meine Entscheidungen darüber, welche Äußerungen noch zulässig sind und welche nicht, hineinstrahlen, finde ich schon seit langem völlig absurd. Versteht mich nicht falsch: Ich bin für diesen Input schon auch dankbar. Weil ich nämlich selbstverständlich nicht abstreiten kann, dass ich in der Gefahr lebe, dass mir dies passiert. Wie sollte ich das abstreiten? Ich sage es gerne nochmal, auch ich bin nur ein Mensch und Menschen ticken eben so. Mich ab und an daran zu erinnern, das kann bestimmt nicht schaden. Zumal ich bestimmt über ausreichend Arroganz und Egozentrik verfüge, dass mir die Rolle hier zu Kopf steigen kann. Ich bitte um Handheben der Menschen, die dies von sich kategorisch ausschließen können. Grundsätzlich empfinde ich mein Abstraktionsvermögen (Achtung: Eigenlob) aber als ausreichend bestückt, dass ich dies bisher ganz gut vermieden habe.

    Ich glaube, dem liegt ein Fehlschluss zu Grunde, der in einem Problem liegt, dass ich hier seit dem ersten Tag angesprochen habe: In meiner seltsamen Doppelrolle als einerseits Moderator und andererseits meinungsstarker ständiger Blödquatscher. Das ist an sich völlig bescheuert. Ein Moderator müsste sich eigentlich zurücknehmen und keine Äußerungen tätigen, die ihn im Konfliktfall auf irgendeiner Seite verorten.

    Dazu bin aber grundsätzlich nicht bereit. Ich mache den ganzen Quatsch hier schließlich nicht, weil mir das moderieren so wahnsinnig viel Spaß macht, sondern weil ich einfach gerne weiter ständig mit Euch dummes Zeug quatschen will. Wenn morgen dogfood seinen Job an den Nagel hängt und als Privatier wieder Spaß an seinem alten Hobby findet bin ich der erste, der ihm die Zugangsdaten in die Hände drückt.

    Ich kann, nur sagen, was ich am allerersten Tag gesagt habe: Ich bitte Euch um Vertrauen, dass ich diese beiden Rollen getrennt bekomme. Wenn Ihr den Eindruck habt, dass ich das mal nicht hinbekomme, dann weißt mich bitte darauf hin. Wer mir dies aber von vornherein nicht abnimmt, dem kann ich schlichtweg nicht helfen. Und wer mir auf dem Weg, diese beiden Rollen abstrakt voneinander zu betrachten, nicht folgen will (was ich, wie gesagt, völlig verständlich finde), dem auch nicht.

    Hinzu kommt noch, dass ich bei dem einen oder anderen – sprechen wir es doch ruhig mal aus – den Eindruck habe, er besitzt völlig andere persönliche Grenzen, hinter denen seine Toleranz endet. Auch dem kann ich aber nicht abhelfen. Mir ist die, nunja, Macht, dies hier als mein Wohnzimmer zu gestalten, natürlich völlig ohne eigene Leistung einfach so zugefallen. Trotzdem besitze ich sie. Und in meinem Wohnzimmer werde ich einen Teufel tun, Dinge zuzulassen, die meine persönlichen Grenzen überschreitet. Es gibt da draußen jede Menge Raum, in denen die nicht gelten. Da ist für jeden was dabei.

  464. @starkstromliesel: Meine Bemerkung von 20:39 Uhr hat sich mit Deiner von 20:22 Uhr überschnitten. Wenn es nach mir geht, können wir Deine Bemerkung gerne als Schlusswort so stehen lassen.

  465. @veniat: Ach eines noch (wo Du das Fass schon aufmachst). Ich sehe in dem Ablauf weniger den von Dir seit Tagen herbei geschriebenen Nachweis der Unredlichkeit des Fraktionenzwangs. Den ich in unserem derzeitigem politischen System, so wie es derzeit konkret ausgestaltet ist, durchaus sinnvoll finde (allenfalls würde ich mir öfter das Rückgrat der Fraktionsführungen wünschen, in bestimmten Sachfragen Ausnahmen zuzulassen, ohne gleich den Bruch der Koalition an die Wand zu malen).

    Ich sehe darin eher die Erinnerung daran, wie viele Jahre dieses Land verschwendet hat, weil wegen völlig alberner Typenzuschreibungen völlig ignoriert wurde, dass wir seit Jahrzehnten eine stabile “linke” Mehrheit im Parlament haben (die Anführungsstriche jetzt nicht nur, weil ich den Begriff nicht mag, sondern auch, weil ich bei den gemeinten Parteien und ihren Vertretern sehr unsicher bin, ob der überhaupt angebracht ist).

    Aber mit dieser Unterhaltung spielen wir hier wahrscheinlich wirklich die Halle leer. Ich weiß nicht, ob wir auf diesem Pfad voranschreiten sollten.

  466. @sternburg (und @liesl letztlich auch): Ich glaube wir sind ja insgesamt gar nicht weit voneinander weg und eigentlich ist auch das Meiste gesagt. Nur abschließend bevor ich noch zum Meta-Thread-Versteher mutiere zur Klärung falls nötig:

    “Ich empfinde mich ohne jede Relativierung als “links”” -> Genau, du, deswegen kannst auch doch nur du das auch sagen und wenn du es so machst (=machen möchtest) ist ja auch alles gut und geklärt. Nur wissen ja andere deshalb nicht vor diesem “Outing”, ob das auch stimmt, ob die Twitterkunstfigur mit der Denkweise des echten [Bielefelder Schreibkonsortiums] übereinstimmt, etc. Bis dahin ist das lediglich eine Ahnung, ein Empfinden. Daher sah ich die Einordnung etwas kritisch bis du es jetzt aufgeklärt hast. Check No 1.

    [Unredlichkeit, Fraktionszwang] “Den ich in unserem derzeitigem politischen System, so wie es derzeit konkret ausgestaltet ist, durchaus sinnvoll finde” -> Die Unredlichkeit sehe ich ja genau darin, dass man genau das nicht wenigstens offen zugibt. Dass eine/die Koalition im aktuellen System gar nur deshalb funktionieren kann, weil es einen Fraktionszwang gibt. Der Kitt der Groko sozusagen. Der u.a. eben auch wegen der ignorierten “linken” Mehrheit nötig ist. Entweder ist also das System defekt weil er nötig ist oder man ist nicht ehrlich, weil man die Notwendigkeit des Zwanges nicht offen kommuniziert. In diese Alternativen rein wirkt dann Norbert Lammerts Hinweis – mit Verlaub und so sehr ich den Mann ab und an auch ganz gut finde – fast heuchlerisch. Aber es stimmt, die Halle soll nicht leergespielt werden, daher nur das als Ergänzung. Und auch hier liegen wir letztlich nicht weit auseinander glaube ich. Check No 2.

    Und weil man im Tennis drei Challenges hat, ziehe ich noch schnell die dritte: Das Liesl’sche Schlusswort über uns …. mit “Respekt, Wohlwollen und Achtsamkeit” kann ich nur mehr als unterstreichen, auch wenn ich Achtsamkeit als Wort nicht mag (irrationale Gründe wahrscheinlich). Ich hoffe, dass meine kleine Anmerkung im zugegeben etwas längeren Kommentar bezüglich der ihrigen Expertise die vermisst wird nicht ganz unterging. Check No 3.

    Und dem Statement “Ich habe allerdings klare Grenzen, an denen meine Toleranz endet. Und die sind dort, wo Menschenverachtung anfängt.” ist nun gar nichts hinzuzufügen.

  467. Alfred Tetzlaff

    @sternburg 4:36 Uhr
    Ich sachma: Endlich…

    Strike!!!

    Wäre ich ein protzender Limburger Bischof, würde ich jetzt gerne von Einkehr und Besinnunung reden. Aber, wie derzeit berichtet, ist selbst diese Profession nur bedingt koscher und finanziert dubiose Werber zwecks Imagepolitur.

    Mir und vermutlich dem ein oder anderen verleiden speziell die Genannten seit geraumer Zeit gewaltig das hier Mit- oder Nachlesen. Für mich hätte es jetzt gar nicht unbedingt dieser letztlich “inkrimierten “Äußerungen” bedurft. Speziell bei Diesen habe ich seit Langem das Gefühl, daß anonyme Akademiker dankbar eine Spielwiese für beliebigen Frustrationsabbau gefunden haben.

    Nein!, kein Wort über deren mannigfaltige Auslassungen. Ich hätte mir halt gewünscht, daß die jeweiligen Ergüsse in so ‘nem Spoiler-Alert-Teil verpackt wären, damit der weniger Geneigte beim Lesen eines Namens ohne Streß bequem weiterscrollen kann.

    Ich verbeuge mich in tiefer Wehmut vor einer selten einen akzeptablen Umgangston treffenden, ehrlich-unbeholfenen, direkten Haut wie „Atterl“, dessen mitunter bornierte „Authentizität“ für mich jedoch nie in Frage stand.

    Unbedingt zu Ziehen ist natürlich eine Trennungslinie zu solch widerlich verhipsterten Partypoopern wie diesem Uwe/Tony, dessen wahres Begehr sich mir bis heute zwar noch nicht erschlossen hat – vielleicht kennt er wirklich kein Serien-Forum -, oder ist’s nur ein verhinderter Neuköllner Zwergentroll, aber – sei’s drum , er hat nie dieses Maß an triefender VERACHTUNG zwischen den Zeilen für alles und jeden, der nicht so tickt, wie die Schreibenden.

    Ja! Sie kotzen mich an! Aber, wer bin ich, was hab ich mich hier zu beschweren?

    PS: Vielen Dankfür diese Bühne, auf der sich die Embolados, RugbyLeaguers, Schach, NFL/NBA/NHL-Freaks, Tennis/Cricket-Adepten, Medienfreaks wie Spoonman und wasauchimmer der Welt die Finger wund schreiben, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, den Horizont zu erweitern.

    „Benehmen Sie sich, Sie Flegel!“ (Herbert Wehner).

  468. @Alfred Tetzlaff: Ich bin mir nicht bei jeder Deiner Äußerungen sicher, ob ich ihnen folgen kann.

    Aber der Verbeugung in tiefer Wehmut vor Atterl möchte ich mich unumwunden anschließen. Obwohl ich genug Menschen kenne, deren Meinung mir sehr wichtig ist und die mich dafür mit Katzenscheiße bewerfen würden (wären sie dazu in der Lage). Ich vermisse Atterl. Wahrscheinlich mehr als jeder andere hier.

  469. @tony: Ich musste das gegen meinen Wunsch gerade neu lernen, um das nachträglich zu editieren (btw: Drei Edits an einem Tag dürften auch Rekord sein). Und ich fiel fast vom Stuhl. Gut, dass ich das vergessen hatte. Und morgen wieder vergessen haben werde – zumindest diesbezüglich ist mein Hirn ja verlässlich.

  470. @thedishguy: Kennst du einen Onlinehandel für Zeitschriften aus den Niederlanden außer MagVilla? Die wollen mich nicht bezahlen lassen.

  471. tony

    mein Hintergrund ist ja, dass ich bei allesausserserien.de mit dem Kommentieren angefangen habe,
    als sich dort ein paar Trolle eingeschlichen habe und plötzlich über Sport schreiben wollten bin ich geflüchtet und hier gelandet

    das wäre dann wohl die Definition von Ironie

  472. @Hoopharry: Ich habe jetzt in drei Tagen zwei Kommentare von Dir gelöscht.

    Ich finde meine Entscheidung immer noch sinnvoll und das kostet mich auch nur Sekunden. Trotzdem weiß nicht, wann ich darauf die Lust verliere, wenn das in der Frequenz weiter geht.

    Mal ein persönliches Wort: Du hast mich damals, als ich Dich gebeten habe, mal drei Tage auszusetzen, durchaus damit beeindruckt, als Du dieser Bitte anstandslos nachgekommen bist. Ich hatte sehr gehofft, Du könntest auch diese Neuregelung in diesem Geiste behandeln.

  473. twohunters

    Du hast die Entscheidung ja lang und breit begründet. Somit erfolgt jetzt die logische Reaktion als Konsequenz…fragwürdig ist das Vorgehen aber doch, weil du eben anderen Usern Kommentare durchgehen lässt, die bei h. und mutmaßlich ähnlichem Inhalt gelöscht werden. Lass doch mal die Kommentare eine Weile stehen, damit sich die anderen ein Bild davon machen können, ob die Löschungen gerechtfertigt sind.

  474. Das war vielleicht “etwas” zu subtil.

    Nicht alle heute gesetzten Links unter dem Wort “Begründung” zeigen zum selben Ziel. Die lange und breite Begründung lautet: Auf so Spielchen habe ich keinen Bock. Und deswegen die Lust verloren.

    @”twohunters”: Btw, kannst Du Dich bitte mal grundsätzlich für einen Usernamen entscheiden? Das von Dir in letzter Zeit ausschließlich benutzte “Hans Hok” ist doch ganz schön. Bleib doch dabei.

  475. FelixK

    @twohunters: Unabhängig vom Einzelfall: Wenn die Grundhaltung erstmal möglichst stehen lassen ist, dann halte ich es für durchaus sinnvoll und nachvollziehbar, einen Kommentar bei Leuten, die sonst nicht durch diskussionswürdige Beiträge auffallen, stehen zu lassen, während man ihn bei Leuten, die regelmäßig damit auffallen, löscht. Das hat was mit Kontext zu tun. Wenn ich meine Jugendfußballmannschaft als Trainer zusammenrufe um denen was zu erklären und der Junge, der sonst immer gut zuhört, quatscht noch einen Satz zu Ende, dann lasse ich ihn das machen bzw. gucke ihn vielleicht mal leicht schief an. Wenn einer dasselbe macht, der das ständig macht, dann sage ich ihm gleich, er soll den Mund halten. Selbes Verhalten, unterschiedliche Reaktion, aber sinnvoll, weil das eine vielleicht mal im Moment nicht so schön ist, das andere aber das grundsätzliche Funktionieren der Gemeinschaft beeinflusst.

  476. Ich möchte an der Stelle nochmal meine Entscheidung vom 03.07. zitieren: “Ihr werdet ab jetzt (03.07.2017, 08:00 Uhr) völlig willkürlich und unfair anders behandelt als alle anderen User.”

  477. @thedishguy: Ich hätte mal privat eine kleine Frage für einen Freund bzgl. einer Information auf einer niederländischen Website. Ich verstehe gut, dass Du mir Deine E-Mail-Adresse nicht verrätst. Wenn Du also bereit wärst, mir diesen Gefallen zu erweisen, dann sei doch so nett und klicke Dir kurz einen Twitter-Account und schreibe mir da eine DM oder sowas. Das wäre sehr nett. Falls nicht, auch okay natürlich.

  478. thedishguy

    @sternburg:
    Ich melde mich per DM sobald ich den Zettel mit dem Twitter-Passwort wiederfinde.

  479. thedishguy

    @sternburg:
    Du müsstest die erste DM schicken, da du offenbar keine DMs von Leuten annimmst, denen du nicht folgst. Oder ich bin zu dumm für Twitter. In dem Fall wäre ich ebenfalls dankbar wenn du die erste DM schickst.

  480. Conejero

    Ich bin ja bekannterweise kein Fan von Hoopharry, aber ich finde dieses faking ziemlich unwürdig von der/den Person/en die es betreiben!

    Entweder er postet weiter wie bisher (und wird dafür von sternburg als löschwürdig oder auch nicht gewertet), nimmt sich zurück – oder er postet nicht mehr.

    Was aber nicht geht:
    Sich an etwas zu Laben auf Kosten von jemand anderem!

  481. moris1610

    Das dürfte @sternburg anhand der E-Mail ja leicht verifizieren können wenn er möchte. Selbst wenn ich im Namen von @Hoopharry Quatsch posten wollen würde, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass ich die gleiche Mail Adresse zufällig errate.

  482. Wie konnte ich das übersehen: Korrektur, auch ein zweites Mal (allerdings deutlich nachdem der Betreffende den Eindruck zu erwecken suchte, dies wäre ein massenhaftes Phänomen). Da verstehe ich den Unmut schon eher.

    @tony: Ich habe wirklich nichts dagegen, dass Du hier so hervorragende User-Parodien ablieferst. Gerade bei der veniat-Imitation habe ich laut geschmunzelt. Aber bitte schreibe die trotzdem unter Deinem eigenen Usernamen, ja? Danke.

  483. Na super. Und jetzt sehe ich, dass Du das Minuten später richtig gestellt hast. Hätte ich das gesehen, hätte ich das wahrscheinlich nicht gelöscht, sondern einfach korrigiert. Läuft.

  484. @sternburg: Ich hab jetzt den gesamten Tageseintrag nochmal durch. Wo genau war denn die Imitation? Ich würde ja gerne mitlachen über mich, aber ich find das nicht? Das mit den Espressi ja kaum, oder?
    [Nur für das Protokoll: Witze auf Kosten anderer, noch dazu wenn ich die nichtmal kenne, mache ich nur wenn ich wirklich sauer bin. Ich verlange aber nicht umgekehrt, dass andere sich auch so verhalten – das muss jeder selbst wissen. Solange lediglich mein hiesiges Auftreten versucht wird zu persiflieren, bitte wems beliebt. I’ll take it as a compliment]

  485. Embolado

    @veniat – Es handelt sich um den verlinkten gelöschten Beitrag von @tony der ihn aber im Namen von @Hoopharry verfasst hat. Also kannst du ihn gar nicht mehr lesen.

    Aus dem Gedächtnis ging der ungefähr so: Roger Federer wurde für morgen nun schon wieder auf dem Centre Court angesetzt. Unfassbar. Und das obwohl ich 100 E-Mails, Kommentare, Leserbriefe, Brieftauben an die Turnierleitung geschrieben habe. Unmöglich.
    Zum Glück bin ich in einem Monat selber vor Ort in London und kann das dann persönlich regeln.

  486. Embolado

    Ja, auf alle Fälle. Meins war jetzt nur schnell aus dem Gedächtnis hingerotzt.

  487. Ach das, stimmt, das hatte ich sogar gelesen und mich gefragt, was hoopharry denn Mitte August nach London treibt. Bei Anfang August wäre ich dann sehr, sehr stutzig geworden, daher hab ich das in Gänze nicht auf mich bezogen. Den Rest hatte ich tatsächlich sogar bewusst gelesen. Gibt eine 6,5 mit Wohlwollen in der der Ausführung und in der Synchronität Imitation eine mittlere 7 für den Anton.

  488. guelph

    Nicht auf dich bezogen!? Es war doch klar als Zitat gekennzeichnet, von dir. Bitte etwas mehr Konzentration beim Lesen!

  489. @MalikShabazz:

    Eine Bemerkung vorweg: Eine der Grundprinzipien, auf die Robert und ich uns damals verständigt hatten, lautet: Hier wird niemals Werbung geschaltet oder der Quatsch sonstwie monetarisiert. Okay, um genau zu sein, war das damals Roberts erste Bedingung an mich, aber er hat damit sehr offene Türen eingerannt.

    Im Umkehrschluss gilt das natürlich auch für die Gäste.

    Wir hatten schon den einen oder anderen, der hier offensichtlich ausschließlich zur Verbreitung seiner Webpräsenz aufgeschlagen ist. Auch außerhalb des normalen Spams. Das muss wirklich nicht sein.

    Wenn Du aber als ganz normaler, angenehmer Gast gerne hinter Deinen Namen Deine bürgerliche Präsenz vernieten willst, damit Du mit Dir persönlich und dem was Du tust anwesend bist, und wenn diese Präsenz zufällig eine persönliche kommerzielle Website ist, dann ist das für mich völlig okay. Um ehrlich zu sein, ich befürworte dies – als feige anonym rumblöckende Kunstfigur – sogar.

    Fairerweise sollte ich das vielleicht mit Robert absprechen. Aber ich nagel ihn jetzt einfach mal auf meine Meinung fest.

    So viel Buchstaben. Was ich sagen will: Bist Du wirklich Benedikt Niedergünzl und möchtest bei all Deinen Wortmeldungen tatsächlich darauf hinweisen, dann ist das für mich super. Und sollte dies dazu führen, dass oberbayrische Eternit-Enthusiasten von Deinen Beiträgen hier so geflasht sind, dass sie im Bedarfsfall zunächst mal bei Dir nachfragen, dann aus meiner Sicht um so besser. Sei Dir gegönnt.

    Es wäre allerdings sehr nett, würdest Du von bn@dabene.de eine kurze Mail zur Legitimation an die Adresse im Impressum schicken. Du weißt, da könnte ja sonst jeder kommen, die Wände haben Ohren, blabla.

    Und jetzt mal allgemein gesprochen (ich glaube zwar nicht, dass jetzt noch jemand mit liest, schadet aber auch nicht): Ich fände das gut, wenn man bei sowas kurz vorher Bescheid sagt.

  490. So, E-Mail solltest du bekommen haben. Ich bin tatsächlich kein Freund der Anonymität im Internet, und denke, viel würde zivilisierter ablaufen, wenn jeder mit seinem Klarnamen kommentiert. Wie alles hat es natürlich seine Vor- und Nachteile, aber ich hab mich jetzt dazu entschieden. OG kann gerne (falls er hier mitliest ;) ) lesen, dass ich sein Verhalten scheiße finde.

    Ich wollte das aber nicht plakativ (also, dass mit dem Klarnamen) machen, habe jetzt nur das Bedürfnis, das ein bisschen zu erklären.

    Da ich der Generalimporeur für die Eternitmöbel bin, können sich deutschlandweit Eternit-Enthusiasten bei mir melden ;)

  491. Finde ich persönlich ja mutig den Firmennamen für Möbel.
    Ich komme aus der Sanitärbranche und habe bestimmt schon mehr als zweimal in meinem Leben gehört: “Eternit? Ist das nicht so giftig wie Asbest?”

  492. da geb ich dir recht ;) aber den meisten ist das gar nicht mehr bewusst. die frage kommt eigentlich ausschließlich auf messen von älteren menschen auf messen. aber ich hab fast nur mit architekten zu tun, die sind dann doch etwas mehr informiert, bzw die jungen wissen das gar nicht mehr.

  493. Das ist Fimo für Erwachsene, richtig?

    @veniat: Ich werde sicher nicht widersprechen, wenn Du an den Zumutungen des von überholten Antriebskonzepten belärmten MIV leidest. Auch wenn mir die Bemerkung gestattet, sei, dass ich hier außerhalb des beschaulichen Schönebergs als nächtlich störend eher die hochgetourten Angeber wahrnehme, die ihren der Allgemeinheit aufgedrängten Existenznachweis ganz sicher nicht innerhalb der geltenden Gesetze – und trotzdem von der direkt anliegenden Ordnungsmacht ungestört – ausüben.

    Aber wenn Du Dich einerseits über den technisch und gesellschaftlich vielleicht vermeidbaren, gleichwohl legalen, legitimen (und, mit Verlaub, aushaltbaren) Lärm vor Deinem Einraum-Fenster aufregst, andererseits aber Hunderttausenden Mitbürgern weiterhin nicht ausblendbaren Lärm reinreichen willst, weil Du einen nicht an das Bahnnetz angeschlossenen Provinzflughafen als “die internationale Aorta” der Stadt empfindest und deswegen seine rechtlich und finanziell dringend gebotene Schließung als unzulässiges “absägen” empfindest – dann, ja dann darf man diese beiden in einem Atemzug von Dir genannten persönlichen Aufregungsanlässe in ihrem Zusammenspiel als vielleicht ein klein wenig von persönlichem Egoismus gesteuert begreifen, darf man nicht?

  494. tony

    “als nächtlich störend eher die hochgetourten Angeber wahrnehme, die ihren der Allgemeinheit aufgedrängten Existenznachweis ganz sicher nicht innerhalb der geltenden Gesetze – und trotzdem von der direkt anliegenden Ordnungsmacht ungestört – ausüben.”

    es kann nicht jeder solche gewissenhafte Ordnungshüter haben wie Köln

    https://www.youtube.com/watch?v=xw7NVKxhetY

  495. @tony: Solch Aktionen haben wir in Berlin am Kudamm auch. Nicht mit denselben geilen Spandex-Hosen, aber im Zweifel mit derselben heiteren Wortwahl (ich war nicht dabei).

    In der Sonnenallee hingegen herrscht nach meiner rein subjektiven Beobachtung Feuer frei. Was ich recht witzig finde.

  496. @sternburg: Was die “hochgetourten Angeber” angeht, stimme ich voll zu, egal ob nun im beschaulichen Schöneberg, im hipsteresken X-Berg oder den Partimeilen rund um die Torstraße. Das eine schließt das andere ja auch nicht aus, es läuft letztlich auf die identische Ursache eines völlig unnötig lauten Motors hinaus. Was mich dann direkt zum nächsten Punkt bringt, ohohoh…

    …nun also zu Tegel… *spitz nochmal den virtuellen Bleistift an* Ich versuche das mal ein wenig zu strukturiert einzuordnen, wie ich zu meiner derzeitigen haltung komme.

    Spoiler: Es folgt eine kurze Off-Topic-Einschätzung zur Flughafensituation in Berlin SelectShow

    PS.: Ich merke erst jetzt die Eskalationsstufe dieses Textes in Sachen Länge und bin ein wenig schockiert. Aber es hat eigentlich Spaß gemacht. Da diese Ausführungen selbst für hiesige Verhältnisse und in Meta wohl absolut fehl am Platz sind und wahrscheinlich nur Meta-Meta-Kommentare nach sich ziehen im Sinne von „du bist bekloppt“, „hast du sonst nichts zu tun“ oder „wtf“, setzte ich das Ganze mal in Spoilertags. Ganz unveröffentlicht lassen, wo es schonmal geschrieben ist, ist dann doch auch doof. Für alle, die das nicht lesen, beantworte ich die Frage von sternburg noch abschließend in kürzerer Form, die letztlich dann ja auch zu dem etwas längeren Text führten: Das eine ist doch Lärm, den ein gesellschaftlich nutzbares Gemeingut (Flughafen) erzeugt und der für den Betrieb (leider nach derzeitigem Stand der Technik) unvermeidlich ist. Das andere ist Lärm, den ein Typ macht, der wie deine Sonnenalleetuner einzig dafür da ist, sich selbst vor anderen etwas zu beweisen. Das klapprige Motorrad würde zu 100% auch fahren, wenn der Motor normalleise wäre. Das ist aus meiner Sicht schon ein Unterschied. Und zum Provinzflughafen Tegel: Das ist der viertgrößte, fast drittgrößte Deutschlands und was bitte sonst wenn nicht international?

  497. Peter

    @veniat
    noch 1000 Zeichen mehr und ein paar hier hätten ihre Doktorarbeit fertig … zum Inhalt sehr schlüssig und ich finde deine Gedankengänge nicht abwegig… dazu auch sehr informativ geschrieben.

  498. Embolado

    #Meta-Meta
    Wäre dies nicht eher wenn wir bspw. darüber wie viel Prozent der AAAAS Nutzer /Meta verwenden? BER Diskussionen scheinen mir dagegen ganz normal /Meta zu sein.

    #BER
    @veniat –

    Dass die grundsätzliche Notwendigkeit besteht, die bundesdeutsche Hauptstadt mit ausreichend Einheiten „Flughafen“ auszustatten, sollte glaube ich nicht zur Disposition stehen?

    Ehrlich: bei deinem ersten Satz bin ich mir schon nicht sicher und würde im Kontext Berlin / Deutschland sogar sagen, dass auch ein einziger großer Flughafen für Berlin ausreichen könnte. Ich versuche auch mal deine weiteren Argumente aufzunehmen.

    1. Die Situation in Berlin kann man meiner Meinung nach nicht mit London, Paris, oder anderen Hauptstädten vergleichen. Auch hier kann man parallelen, leider, zur Hertha ziehen. Und dies hat eben auch geschichtliche Hintergründe. Der schlichte Grund ist, dass Deutschland mit Frankfurt bereits einen Flughafen hat, der 60 Millionen Passagiere pro Jahr verschlingt und damit nur 5 Millionen weniger als Charles de Gaulle in Paris. D.h. das Passagieraufkommen wird in Berlin nie die Dimensionen erreichen, die es in Paris erreicht. Der zentrale Punkt für Umsteiger, auch gen Osten, wird weiterhin eher in Frankfurt bleibe, verbunden mit anderen Flughäfen (Kopenhagen, Stockholm, London und auch BER, aber nur in Teilen). Was ich sagen will: der Flughafen BER wird nie eine Stellung als (größes) Drehkreuz einnehmen. Er wird ein größer Flughafen sein, aber vor allem für Leute, die nach Berlin kommen, wie jetzt auch.

    2. Wenn man die Anbindung an den Flughafen BER mittels Busse, S-Bahn (hoher Takt), Regionalbahn und auch Fernverkehrzügen gut mischt (von verschiedenen Einstiegspunkten), dann wird man dies im normalen Berlin Verkehr auch nicht so sehr merken, denke ich. Nicht mehr als jetzt. Die Flugreisenden aus dem Umland müssen bspw. nicht mehr alle erst nach Berlin rein fahren um dann nach Tegel zu kommen (wenn sie nicht von Schönefeld aus abgeflogen sind). Dadurch, dass alles vom BER abfliegt können also vor allem Fluggäste südlich (Dresden), westlich (Potsdam) und östlich (Frankfurt (Oder)) direkt, ohne Berlin HBF zu kreuzen, mittels RB, RE, IC, EC und ICE anreisen. Dies entspannt die Lage in der Stadt. Außerdem wird für die Anbindung vom HBF eine direkte RE9 genutzt, den Flughafen-Express. Und genaue diesen Zug wird der normale Rush-Hour S-U-Bahn Fahrer sicherlich nicht nutzen. Vergleichen mit Tegel, welcher nur mit Bussen und Taxis erreichbar war, ist es ja wie im Paradis. Auch wenn das mit der Dresdner Bahn noch eine Weile dauern wird.

    3. Das Anwohner und Lärm Thema in Tegel. Tegel ist halt, verglichen mit anderen größen Flughäfen, schon sehr zentral und mittenim Wohngebiet. Das ist schon eine erhebliche Zahl an Bürgern, die davon betroffen sind.

    Wenn ich jetzt die beiden ersten Punkte zum dritten Punkt hinzu nehme, also auch die verkehrstechnischen Gesichtspunkte berücksichtige, ja, dann finde ich sollte man Tegel nach einer Übergangszeit schliessen. Und man kann es sich auch leisten.

    P.S. Auch wenn ich die Idee mit der gedeckelten Passagierzahl für Tegel spannend und sehr gut als Kompromiss finde, inklusive Nachtflugverbot. Aber manchmal bin ich der Meinung man muss nicht auf Teufel komm raus Kompromisse bis ins letzte Detail machen, damit jeder zwar ein Stück vom Kuchen hat, aber auch niemand alles. Jeder ist zwar ein bisschen zufrieden, aber niemand so wirklich. Das ist so ein bisschen wie Große Koalition dein Vorschlag. Der eine bekommt seinen BER, die Anwohner bekommen weniger Lärm, aber weiterhin Lärm. Tegel gibt es weiterhin so ein bisschen, aber nicht komplett weg. Die Taxis machen weiterhin ihr Geld beim Tegel Flughafen, aber nicht mehr so viel. Halt nichts halbes und nichts ganzes. Manchmal muss eine Entscheidung auch in eine Richtung gehen, damit es vorwärts geht.

  499. tony

    das wichtigste Kriterium für einen Verbleib von Tegel ist für mich ganz klar das Passagiervolumen.

    wie veniat schon in knappen Worten ausformuliert hat: wenn man morgen BER eröffnen und TXL sowie SXF schliessen würde, hätte BER ein Kapazitätsproblem.
    für zahlreiche Fluglinien wäre ein BER jedoch interessant, was (theoretisch) zu weiterem Wachstum führen könnte.

    da gibt es für mich nichts zu diskutieren, wenn in BER die Ausbaustufe 2 irgendwann um 2050 aktiv ist, kann man noch einmal darüber sprechen TXL abzuschalten

  500. Embolado

    Das ist in der Tat ein sehr wichtigs und gutes Argument, keine Frage. Die Frage ist halt, wie konservativ sind diese Zahlen berechnet, denn aktuell geht es bei Tegel ja auch, dass (auf einmal) die doppelte Anzahl an Passagiere darüber reisen können. Wäre es also nicht auch kurzzeitig (haha) für BER machbar wenn darüber mehr reisen würden als die eigentlich geplante Kapazität?

  501. Thor

    “aktuell geht es doch auch” ist relativ. Es geht auch zu acht im VW Käfer zu fahren.
    Habe neulich 45 Minuten gebraucht um den Mietwagen ins Car Rental Parkhaus fahren zu können. Ist am Ende doch nicht gelungen. Alle sind ausgestiegen und haben die Leihwagen kreuz und quer mit Schlüssel steckend stehen gelassen.
    Ja, ging. Ist aber nicht Sinn der Sache.

  502. rheinländer

    Ich halte die aktuelle Passagier-Entwicklung in Berlin nicht für maßgeblich, dazu ist sie zusehr durch die günstigen Gebühren in Schönefeld befeuert worden. Ich würde noch nicht von einer Blase sprechen, aber das Passagier-Wachstum in BER relativiert sich, sobald die Gebühren auf ein “normales” Maß angehoben werden.

    Inwiefern es bei Langstrecken Nachholbedarf muss man sehen. Das in BER ein drittes deutsches Hub ensteht glaube ich nicht, den Markt sehe ich nicht. [Aber gut, die Batterien in meiner Glaskugel sind auch nicht mehr die besten.] Zum Teil sind die Wachstums-bedingungen extern eingeschränkt, Flüge nach China wird es erst mit einem neuen Luftverkehrsabkommen geben. Für Flüge Richtung Amerika gibt es aufgrund der Lage vor allem den lokalen Markt.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe ist eine Engstelle im BER-Terminal, dass es zwar 24 Mio. Passagiere abfertigen kann, aber zuwenig Kapazitäten für Sicherheitskontrollen abfliegender Passagiere bereit gestellt ist. Man hat zuviel auf Umsteige-Passagiere gesetzt.
    Das setzt dem zukünftigen T1 Grenzen. Auch das man als T1 erweiterung vor allem Satelliten-Gebäude vorgesehen hat ist nicht hilfreich.
    Daher die richtige, aber leider aus unbekannten Gründen gescheiterte Auschreibung für ein Terminal 1E – in Verlängerung des Nordpiers. Damit, und einem gleichartigen Bau in Verlängerng des Südpiers, Schönefeld als T2 wäre es eng, aber machbar geworden. Das alte T2 in London-Heathrow oder New York LaGuardia funktionieren auch.

    Die perspektivische Frage ist: BER ist für 550.000 Flugbewegungen und 40-50 Millionen Passagiere planfestgestellt. Damit kommt man noch ca. 23, bzw, 13 Jahre, bis man erneut ein Planfeststellungsverfahren erfolgreich beendet haben muss.
    Ein Planfeststellungsverfahren für zusätzliche Gebäude dürfte ohne Probleme durchführbar sein. Ein Planfeststellungsverfahren mit dem in BER 24h Betrieb wieder möglich wird oder einer dritte Bahn bauen möchte ist auch im Süden von Berlin eine Herausforderung. Daher wäre Tegel offen lassen, ein Vorgriff auf eine Entscheidung, die in einer Generation (oder so) ansteht.

    Lässt man Tegel offen, weil man so am besten die akute lokale Nachfrage abdecken kann und eine stadtnahe Startbahn behalten möchte, trifft man im wesentlichen zwei zusätzliche Entscheidungen: Man verhindert aktiv, dass sich in Berlin ein Hub ansiedelt (siehe Mailand) und man risikiert, die an BER als Kredite vergebenen öffentlichen Gelder, nie erwirtschaften zu können. Aktuell finanziert der Flugbetrieb in Tegel den dortigen Flugbetrieb und den Flugbetrieb in Schönefeld.

    Das größte Problem ist jedoch, dass es in der Berliner und Brandenburger Landespolitik und in der Flughafen-Gesellschaft niemanden gibt, der die unterschiedlichen Kosten- und Nutzenrechnungen glaubwürdig erstellen und präsentieren kann.

  503. @Embolado: Ich verstehe mal wieder absolut was du meinst und natürlich sind deine Argumente durchaus stichhaltig. Die Anbindung habe ich ja auch schon in etwa so thematisiert, auch wenn in Schönefeld kein Fernverkehr (mehr) herrscht und ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ober Fernverkehr auf der Schiene für den BER geplant ist. Ich finde, dass die Dresdner Bahn durchaus ein guter Schritt ist, aber auch da droht Ärger seitens der Anwohnerschaft, hier wegen Schienenlärm. Die obligatorische Bürgerinitiative gibt es jedenfalls. Obligatorisch übrigens nicht zwangsläufig wertend gemeint, sondern eben, weil es inzwischen gegen jedes Bauprojekt eine entsprechende Initiative gibt, ob man die Gründe nachvollziehen kann oder nicht. Hier ist Schönefeld bzw. der BER natürlich besser aufgestellt als Tegel, einfach auch, weil man den BER ja auch neu gebaut hat inkl. Anbindung und es eben weiter draußen ist. Und ich finde eine bestmögliche Anbindung von SXF oder dem BER ganz unabhängig von Tegel ja super.
    Was deine wie auch die Überlegung von @rheinländer angeht in Sachen Drehkreuz: Ich glaube ja auch nicht, dass die LH (oder sonst wer?) dort ein echtes Hub im Sinne eines “echten Hubs” aufbaut, aber die Zahl der Langstreckenverbindungen wird sich ganz sicher erhöhen, eben weil die Slots dann da wären und vor allem (was noch wichtiger ist) die Abfertigung (Ankunft und Abflug) im Außenbereich zumindest gestemmt werden kann. Innen drin gibt es ja die von @rheinländer genannten Probleme jetzt schon. Es warten aber durchaus Airlines darauf, Berlin anfliegen zu können, aber es fehlt bisher an den Ressourcen. Als das Final Four im Basketball war in Berlin mit einem der Istanbuler Vereine hat Turkish neben dem normal eingesetzten A321 und A330 noch eine weitere Boeing 777 eingesetzt. Neben der 330 von AB nach Abu Dhabi und dem Qatar Flug nach Doha. Hainan nach Peking musste sich deshalb irgendwo hinten hin nahe der Technik-Hangars verziehen; gefühlt stand die fast bei der alten 707 der LH aus ganz frühen Zeiten ;-) Tegel war also völlig am Rande Kapazität in Sachen Abstellfläche für Großraumflugzeuge. Wenn der BER die physischen Abfertigungskapazitäten der Flugzeuge aber zumindest außen anbieten kann, dann kommen aber noch ganz andere Verbindungen zahlreicher anderer Airlines. Mal ein Beispiel rausgegriffen: Singapore Airlines, die nach Düsseldorf fliegen, einem Flughafen mit fast identischem Flugaufkommen aktuell wie Tegel alleine. Wieso sollten die Düsseldorf anfliegen, dann aber nicht Berlin in Erwägung ziehen? Das ist genauso realistisch wie Direktflüge nach Hongkong, nach Tokio oder vielleicht Bangkok (saisonal) – zumindest ist das durchaus denkbar. Es läppert sich also und natürlich wird sich O’Leary es nicht nehmen lassen, sich dort, wo er jetzt schon ist (und für das Wachstum verantwortlich ist in SXF) sesshaft zu machen. Ryanair ist ja schon in FRA angekommen und da MUC sie nicht unterbringen kann, ist Berlin da auf jeden Fall auf der Agenda für eine weitere Expansion. Kurzum: Kein Drehkreuz im Sinne eines Hubs einer Airline, aber eine Vielfalt an Airlines mit Point2Point-Verbindungen, die solange sie in der selben Alliance sind sehr gut passen. Singapore ist Star Alliance, da kann man schon gut in diesen jüngst abgeschlossenen Deal aufspringen. Da sehe ich schon einen massiven Anstieg an Flugaufkommen.

    Was die Sache mit dem Kompromiss angeht: Ok, “jeder bekommt etwas” ist auch nicht meine Haltung in der Regel, denn es versickert dann einfach zu viel und zu schnell. Das stimmt absolut. Aber in dem Fall würde ich eher sagen, dass es eine gewisse Notwendigkeit gibt, die man meinetwegen erst jetzt richtig erkannt hat. Das wäre zwar sehr spät, aber ohne diesen Kompromiss müsste der BER in kürzester Zeit nochmal massiv ausgebaut werden mit allem, was dazu gehört. Und ob das dann klappt, steht ja bekanntlich auf einem anderen Stern. Ich sehe das tatsächlich ähnlich wie tony hier, etwas weniger krass vielleicht, denn 50 Mio sind dann doch noch weit weg. Andererseits: Man ist jetzt bei 33 Millionen und die 40 kann man sicher durchaus mittelfristig erreichen. Und dann reden wir schon fast über das was München jetzt hat. Und wie gesagt, MUC und DUS sind quasi voll mit Slots, die können nicht mehr expandieren. Ich sehe auch, weil der BER viel näher als Malpensa an der Stadt ist, auch nicht den Effekt, dass Tegel dann die Verbindungen des torpedieren würde. Im Gegenteil, Tegel würde für Entlastung sorgen. Beispiel: Von den 10 Verbindungen DUS-Berlin könnte man 6 in Tegel landen (Geschäftsreise und P2P) lassen und 4 im BER, um zusätzlich die genannten Umsteigerelationen zu gewährleisten. Dito mit den Verbindungen nach Köln und Stuttgart beispielsweise.

    Eine Sache noch, die natürlich leicht polemisch ist, aber dennoch zumindest erstmal rechnerisch stimmt. Seit Jahren kostet der BER neben allen Kosten für Bauverzug, Rechtsverfahren und Abfindungen täglich nur für den Erhalt der Infrastruktur wie Licht und die S-Bahn-Blindfahrt 1,3 Millionen Euro. Im Jahr sind das also 474 Millionen Euro. Und wir reden ja von mehreren Jahren, wo das schon so geht. Nur zum Vergleich der Dimension: Die Kosten für die neue U5 Strecke Alex-HBF sind mit 433 + inzwischen ca 93 Mio Mehrkosten zu beziffern. Für die Kohle hätte man Tegel nicht nur an die Schiene Anbinden können, sondern auch noch infrastrukturell, also substantiell, modernisieren können. Oder aber sehr viel Lärmschutz installieren. Ich finde zumindest die Argumentation spannend, dass (nicht ihr, sondern allgemein) man den größten funktionierenden Flughafen der Stadt, Tegel, völlig auf der letzten Rille laufen lässt und nur noch in sowas wie Wellblechcontainerterminals investiert, um dann zu beklagen, wie marode der ja ist und wie mies dieses Dauerprovisorium ja ist. Und dass sich dann Investitionen nicht mehr lohnen. Was’n das für Käse? Die A1-Brücke bei Leverkusen wurde genau so nicht modernisiert und ist nun für LKWs teilweise oder ganz gesperrt. Exakt der selbse Effekt, sparen bis nichts mehr geht. Jetzt kommt man dann an und sagt, das Tegel ja XYZ Millionen kosten würde, um ihn auf Vordermann zu bringen und das “illusorisch sei”. Dass solche Unlogiken wirklich argumentativ angeführt werden können von Entscheidungsträgern ohne dass irgendwer mal die Sinnhaftigkeit hinterfragt, ist alleine schon ein Zeichen dafür, dass man es eben politisch gar nicht will. Oder zumindest nicht wollte.

  504. Achso, @rheinländer: Was die Gebühren angeht hast du bei SXF sicher Recht. Aber bisher haben die höheren Gebühren in Tegel ja auch niemanden abgehalten, sofern da nich irgendein Slot zu haben war zuzugreifen. Ich glaube, dass weniger die niedrigen Preise primär, sondern vor allem die Tatsache, dass nur noch Schönefeld überhaupt dieses Wachstum kapazitär anbieten kann dazu geführt hat, dass man es da sieht. Ryanair wäre sicher nach Tegel gegangen, wenn sie gekonnt hätten, haben aber dann lieber gleich ordentlich in SXF expandiert und durch dir Kölnflüge sogar Eurowings dazu gezwungen, der ungeliebten Südflughafen mit ein paar Flügen als Konkurrenz zu bedienen (was erneut Wachstum erzeugte). Und dass Eurowings eben eigentlich da nie hinfliegen wollte zeigt ja, dass die Gebühren als Köder alleine nicht unbedingt gegriffen haben, sondern das gute alte kapitalistische Instrument der Konkurrenz.
    —————————————————–
    Mal eine andere Frage: Sollten wir langsam beginnen, hiermit hier aufzuhören? Ich schlage für den finalen Austausch ein AAAAS-Treffen 2021 auf der Besucherplattform in Tegel vor, da sollte man dann nach meinen Berechnungen überall aus Deutschland gut hinkommen ;-)

  505. Embolado

    Wenn @Conejero einen Direktflug dorthin bekommt steht das AAAAS Treffen 2021 auf der Besucherplattform in Tegel.

  506. rheinländer

    Das ist ein Thema, zu dem man viele Worte sinnlos verlieren kann, von daher 2021 in Tegel, bis dahin ist das BER-Terminal eh nicht fertig. Aber der neue Flughafen in Mexico City, von Foster and Partners, als alternativer Austragungsort.

    Zu den Kapazitäten, das Thema dritte Bahn München ist fast so tragisch wie die BER-Eröffnung. Irgendwann kommt sie. In Düsseldorf läuft die Planfeststellung für zusätzliche Kapazitäten, die immer Sommer 2018 abgeschlossen sein soll und zum Sommer 2019 umgesetzt werden soll. Da geht es um 40.000 Flüge im Jahr – ein Tropfen, mehr nicht.

    Bei Ryanair-Entscheidungen bin ich immer skeptisch. So wie sie in Frankfurt starten, zahlen sie im ersten Jahr praktisch keine Gebühren. Gerüchten zufolge ist Kiew gescheitert, weil sie 7 EUR Zuschuss je Passagier haben wollten. Die Asien-Ziele kann ich mir mittelfristig auch in Berlin vorstellen.

    Am Ende kann ich mit beiden Varianten leben. Ich denke jedoch, je länger es dauert das Terminal fertigzustellen, je dringender wird der akute Bedarf Tegel offen zu halten.

  507. Peter

    @sternburg
    wie steht das Beamtengesetz zu einem zB LKA Beamten den man wenn er Privat ist sagt was man von ihm hält … es geht leider um eine Privatsache deswegen führe ich das nicht aus.
    Was darf man in der Theorie sagen und was nicht?
    Wirkt wie ein anwaltlicher Rat der es glaube auch fast ist und ich dachte das ist das Richtige /Meta Thema für hier um vom Berlin Flughafen abzulenken

  508. Embolado

    @Conejero – Hmmm… okay… Vielleicht würde dich @Uwe mit seiner Rikscha von Schöenefeld nach Tegel chauffieren?

  509. Oder bis dahin fährt die U7 durch? Wohl eher nicht. bisher ist der schnellste Weg jedenfalls der Airpot Express bis zum HBF und dann mit dem Expressbus. Oder sogar der Airportexpress bis Zoo *Aufschrei* und dann der Expressbus.

  510. Ich will mich eigentlich gar nicht weiter groß daran beteiligen. Nur als Detail-Anmerkungen:

    Meine Einordnung von Tegel als Provinzflughafen hat nichts mit der Anzahl der dortigen Flugbewegungen zu tun (egal ob heute oder bei einem prognostizierten Weiterbetrieb) sondern mit dessen baulicher Realität (die ich btw architektonisch sehr ansprechend finde). Jetzt sind wir doch mal ehrlich: Glaubt irgendeiner, ohne Mauerbau und Berlin-Blockade wäre irgendjemand auf die irrwitzige Idee gekommen, den Flugplatz in den (mit Blindgängern übersäten) Raketenschussplatz Jungfernheide zu pflügen (oder Tempelhof länger als bis in die 60er Jahre offen zu halten)? Und mehr ist da auch nicht möglich. Der Flugplatz hatte seine Berechtigung, die 1990 ausgelaufen ist.

    Bei den Kosten eines Weiterbetriebes nach einer Inbetriebnahme von BER (wann immer das sein soll) wird hier neben den (horrenden) Kosten der Ertüchtigung und der eines zeitgemäßen Schallschutzes der Anwohner zum einen das Risiko vergessen, dass der gerade endlich betriebsfähige (genauso schwachsinnig platzierte) angebliche Großflughafen instantan seines sowieso auf dürren Beinchen daher kommenden Planfeststellungsbeschlusses verlustig wird und zum anderen und vor allem die dann fehlenden finanziellen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Einnahmen aus einer anderen Nutzung dieses dann sehr attraktiven Standortes in Tegel (und der zwangsläufigen Gentrifizierung von Nord-Wedding). Man beachte die Entwicklung auf dem und um das Tempelhofer Feld. Würde man das tatsächlich gegen einen immer noch im Betrieb befindlichen Flughafen Tempelhof eintauschen wollen? So ziemlich dieselben Leute, die jetzt an Tegel festhalten, wollten damals genau dies.

    Ich halte die Diskussion im Grunde für akademisch. Ich glaube nicht an eine baldige Eröffnung von BER. Seit wie vielen Jahren wird jetzt in der öffentlichen Diskussion so getan, als sei da nur irgendwas kaputt, was man schon repariert bekomme? Die Signalwege der Brandschutzanlage sind tief in sämtlichen Bauteilen integriert. Ich bin kein Architekt, aber mein Eindruck ist, irgendwann muss irgendjemand den Arsch in der Hose haben und ansagen: Ja scheiße, das wird nichts, müssen wir alles abreißen und nochmal bauen. Und ich fürchte, das wird nichts, bevor niemand mehr bei den drei Gesellschaftern irgendwo am Ruder ist, der damit etwas zu tun hatte.

    Ich habe schon ein paar Mal die tollen Interviews von Holger Klein auf seinem Podcast-Kanal WRINT mit Martin Delius empfohlen. Eben dieser Martin Delius hat aus meiner Sicht bisher den einzigen Vorschlag in der Sache gemacht, der mich inhaltlich überzeugt: Schlussstrich ziehen. Das Gelände von BER ist als Flughafen ohnehin unbrauchbar. Schlimm genug, dass damals Brandenburg und der Bund Diepgen nachgegeben haben – nutzen wir dieses Desaster, um diesen Fehlr rückgängig zu machen. Wofür Schönefeld aber samt vorhandener Bebauung und (Verkehrs-) Infrastruktur hervorragend
    geeignet ist: Für die seit Jahrzehnten über Platzprobleme meckernde Messe Berlin (die Schönefeld ohnehin schon [unter Ausweitung der derzeitigen Betriebserlaubnis, meine ich] für die ILA nutzt – dafür hätte man also sogar eine Nachnutzung der Landebahnen). Einfach die Messe nach BER ziehen, das dafür extrem gut geeignete Messegelände am Funkturm zu Wohnbebauung machen und den Flughafen neu dorthin bauen, wo er nach Auskunft aller Experten von Anfang an hingehört hätte: Nach Sperenberg. Geht allemal schneller als BER betriebsfähig zu machen. Und in Sperenberg brauchen wir uns dann auch nicht mehr über die durch den unsinnigen Standort in Schönefeld hausgemachten Kapazitätsprobleme unterhalten. Bonus: Die Kosten könnte man wahrscheinlich mindestens zu großen Teilen durch den Verkauf der Grundstücke am Funkturm auffangen.

    Ich persönlich würde da noch weiter gehen: Leipzig/Halle ist einer der pragmatisch gebautesten Flughäfen, die mir bekannt sind. Mit der Bahn braucht man derzeit vom Berliner Hbf mit dem ICE nach Halle und umsteigen in die S-Bahn eineinhalb Stunden. Ich könnte mir vorstellen, das ließe sich mit einem durchgehenden ICE auf eine Stunde drücken (knapp so lange brauche ich auch nach Tegel). Das zum Berliner Flughafen erklären und als Gesellschaft sagen, für den Vorteil, in und um Berlin keinen weiteren Flughafen zu brauchen, spendieren wir jedem Fluggast das ICE-Ticket. Aber das wäre natürlich nicht vermittelbar. Nur eine Tagträumerei meinerseits.

    Anderes Thema: Wer mir Quellen dafür nennen kann, warum in den U-Bahnbau-vernarrten 70ern Tegel nicht angebunden wurde, dem wäre ich wirklich dankbar. So eine Linie Jakob-Kaiser-Platz – TXL – Kurt-Schumacher-Platz/Scharnweberstraße wäre doch wirklich kein Ding gewesen. Aber gut, ich verstehe auch bis heute nicht, warum man die U8 trotz fertiger Planung nicht ins Märkische Viertel weiter gebaut hat.

  511. @sternburg: Den Diskussionpunkt “Standort BER in Frage stellen” hatte ich erstmal ausgeklammert, da das dann noch eine weitere Komponente aufgemacht worden wäre. Die Idee der Messe am Standort Schönefeld mit stark eingeschränktem Sonderflugaufkommen für ILA und z.B. der Regierungsfliegerei, die dann komplett auch geographisch vom normalen Flugbetrieb abgekoppelt werden könnte, hat was. Sperenberg wurde soweit ich es noch in Erinnerung habe verworfen, weil es “zu weit draußen” sei. Ich finde auch, dass Sperenberg in der Tat schon recht weit draußen ist, aber man mit einer vernünftigen Expressanbindung auf der Schiene sowie Straße. Sperenberg würde aber ohne vierspurig, also 2 Spuren pro Richtung von Flughafen bis nach Berlin rein, meintewegen da wo jetzt die B101 ist, nicht funktionieren. Und das müsste man beides entsprechend neu bauen, weil die alte preußische Bahnstrecke nach Sperenberg clevererweise 1998 stillgelegt wurde. Und Expresszug wäre dann für mich sowas wie HBF->Südkreuz->Flughafen Sperenberg und das ohne Zwischenhalt sowie zusätzlich ein Regionalexpress, der häufiger hält und in Berlin über andere Linienwege (aucht von Potsdam aus, was ja auch gut liegt) eine gute Anbindung schafft. Diese Kosten sind nicht unerheblich und noch krasser wäre in Deutschland die dazu nötige Bauzeit und noch noch noch viel krasser die Zeit für alle rechtlichen Vorarbeiten bis zur Planfeststellung. Heißt: Die Idee ist super, die Kosten jedoch horrend (gut, sind sie jetzt auch), aber vor allem die Zeit ist der Flaschenhals. Berlin braucht jetzt bald einen Flughafen, nicht in 15-20 Jahren, was wohl dann ein realistischer Zeitraum wäre. Und bis das dann fertig ist, müssten ja Tegel und Schönefeld dann noch laufen. Man hätte das damals direkt so machen können, weil man dann inzwischen sicherlich schon weit wäre. Aber in der jetzigen Situation? Ganz schwer vorstellbar, ich glaube das Kind ist im Brunnen und Sperenberg für immer raus.
    Schick wäre an der Lösung übrigens auch gewesen, dass man ohne irgendwen grandios zu stören wohl ohne Nachtflugverbot ausgekommen wäre, was einen immensen Standortvorteil gebracht hätte. In Tegel und Schönefeld ist das natürlich undenkbar und das ist ja auch völlig OK.
    Aber wo ich überhaupt nicht zustimme ist die Sache mit Leipzig. Ich stimme absolut zu, dass der super gebaut ist (ok, das Minidorf mitten zwischen den Landebahnen sieht das vielelicht anders) und angebunden ist. Aber du willst nicht ernsthaft alle Berlinfluggäste mit ICEs oder anderen Zügen aus Leipzig nach Berlin fahren lassen, oder? Das sind umgerechnet aktuell von den 33 Millionen pro Jahr 90,410 Reisende pro Tag und das nicht verteilt auf den Tag, sondern vor allem morgens und abends. Das klingt erstmal schön, aber das ist kapazitär völlig unmöglich. Vermittelbar wäre es natürlich Geschäftsreisenden auch nicht, auch wenn das natürlich Ansichtssache ist. Aber niemand fliegt morgens von Stuttgart nach Leipzig in 50 Minuten, fährt dann eine gute Stunde Bahn bis Berlin und das selbe abends zurück. Man kann jetzt argumentieren, dass sie ja dann nicht fliegen müssten und die Bahn nehmen könnte für die ganze Strecke, aber so funktioniert die Geschäftswelt nicht. Kann man kritisieren, absurd finden, hinterfragen ob es eine Videokonferenz nicht auch tut, aber das hat mit dem Thema dann immer weniger zu tun. Fraglich ist darüberhinaus, ob es die Aufgabe von Flughafenstandorten ist, die Leute und hier speziell Geschäftsreisende erziehen zu wollen durch deratige Konstrukte. Was passieren würde ist nämlich ziemlich klar: Die Firmen würden ihre Sitze woanders aufschlagen, aber nicht mehr in Berlin. Ist das gewollt?
    Stichwort Ubahnanbindung von Tegel: Diese Frage kann niemand genau beantworten. Die BZ, jaja, ich weiß, hat bereits vor Jahren ein Feature zum Tegelabschnitt gebracht und 700m sind da bereits gebaut worden. Man hätte neben dem Flughafen noch die Siedlung davor super angebunden ab Jungfernheide. Der Bahnhof wäre vorbereitet. Als Grund für den Nichtbau wird genannt: „Als nach der Wende die S-Bahn wieder fuhr, legte man den U-Bahn-Bau auf Eis – bis heute.“ Nunja, das meinte ich mich HBF ohne Infrastruktur und Geld für U5 und Straßenbahnanbindung des HBF, dass man ggf. auch da hätte investieren können. Das hätte nämlich u.a. dafür gesorgt, dass das ganze Gebiet östlich von TXl inkl. der Autobahn weniger durch Autos verstopft worde wäre. In der Tat ein Traum und ich bleibe dabei wie bereits weiter oben geschrieben: Egal was in Tegel passiert, auch die Nachnutzungsplanungen würden von so einer Anbindung profitieren, also das Technologie- und Innovationszentrum.

  512. @veniat: Schönen Dank für den Link. Bingo-BZ hin oder her, das ist interessant. Ich wusste natürlich, dass die – anders ja (ähnlich wie z.B. in Steglitz) auch nicht zu erklärenden – Bahnsteige in Jungfernheide dem als Vorratsbauten dienten. Aber dass man mit der Unterquerung des Westhafen-Kanals im Grunde die Hauptarbeit schon gemacht hatte, das wusste ich nicht.

    Natürlich passend für die B.Z., dass man bei einer zeitlich wie inhaltlich so absurd danebenliegenden Aussage wie “Als nach der Wende die S-Bahn wieder fuhr, legte man den U-Bahn-Bau auf Eis” nicht nachhakte (bzw. einordnete, dass spätestens 1990 U-Bahn als Konzept an sich aus den Augen verloren wurde, was aber mit den Jahrzehnten davor nichts zu tun hat).

  513. Genau, den Tunnelanfang gibt es als Vorbau inkl. Unterquerung des Kanals. Und meine Idee wäre ja jetzt, diesen vorhandenen Tunnel irgendwann beim A111-Abzeig nach Tegel ans Tageslicht kommen zu lassen und dann parallel neben dem Zubringer als Brücke nach dem Saatwinkler Damm über den Schiffahrtskanal zu führen. Ab dann kommt nur noch Flughafengelände und da muss die Linie nur noch “irgendwo” enden wo es passt. Alternativ natürlich bleibt man einfach unterirdisch und zieht das bis Tegel durch TXL “einfach durch”, was am Ende wenn die Charlottinde da eh schon rumbohrt vielleicht sogar wirklich einfacher und günstiger wäre. Beides ist nicht komplett Quatsch und war so ähnlich auch angedacht. Neben Steglitz hat auch der Innbrucker Platz übrigens riesige Vorbauten, weil neben der U4 die U10 glaube ich da verlaufen sollte. Deshalb ist der Bahnhof auch so vergleichsweise riesig im unterirdischen Teil.

  514. Und wenn das (hihi) endlich kein Flughafen mehr ist, kann man das ab dem Schiffahrtskanal sogar kreuzungsfrei ebenerdig führen. Also wie bei der U5 ab Tierpark und unter Verzicht auf einen Trog wie z.B. in Dahlem.

    Beantwortet immer noch nicht die Frage, wieso man das damals nicht gemacht hat. Ich bin kein Ingenieur, möchte aber behaupten, für den Aufwand der Unterquerung des Westhafenkanals hätte man locker die deutlich weniger problematische Strecke Kurt-Schumacher-Platz – Terminal hinbekommen. Zur Not auch im Trog neben der A111.

    Ganz im Ernst, ich sehe einfach keinen Gesichtspunkt, unter dem man das unter den damaligen Rahmenbedingungen nicht machen würde. Mein selten hilfreicher Aluhut flüstert mir gerade zu, dass vielleicht einfach die Franzosen dagegen waren – aber auch diesbezüglich sehe ich keine selbst mit maximaler “Fantasie” denkbare Motivation. Mich interessiert das wirklich. Absurditäten “Westberlins” ist allerdings auch so ein Spezialinteresse von mir.

  515. rheinländer

    Diese Website, die im übrigen das letzte mal aktualisiert wurde, als BER eigentlich schon offen sein sollte, im August 2009, lässt vermuten, das es mit dem Verzicht auf die zweite Ausbaustufe Tegels zusammenhängen kann.

    Zum Flughafen Tegel bleibt noch anzumerken, dass er bis zum Jahre 1974 nur in einer ersten Ausbaustufe erstellt wurde. So wurde neben dem zentralen Empfangsgebäude mit Tower nur die westliche Fluggastpier erstellt. Erst später sollte eine gleichartige Fluggastpier auch östlich des Empfangsgebäudes erstellt werden. Unter dieser Pier war der U-Bahnhof vorgesehen. Anders gesagt gibt es in Tegel heute keinen Bahnhofsrohbau für die U-Bahn.

  516. “Auch wenn die Deutsche Bahn diesen Bahnhof eröffnen wird (um 2006), wird er wohl kaum den hohen Stellenwert der Besucher und Reisenden genießen, wie z.B. der de-fakto-Hauptbahnhof am Zoo, wo es unter anderem hervorragende U-Bahnanbindungen gibt. Aber das ist ein anderes Thema!”
    Ich kenne die Seite schon länger, garantiere aber, den Text da nicht geschrieben zu haben :-)

  517. DriveNow hat die krasse 3er BMW in der E-Variante (kenne mich mit Autos sehr wenig bis quasi 0 aus, aber den I3 gibt es, oder?), car2Go hat den Smart als Elektroversion und MultiCity von Citroen (?) hat auch einen C-irgendwas Kleinwagen der überall hinpasst als Auto. Das sind tatsächlich schon einige am Start.

  518. Thorben

    Für guten ÖPNV muss ich mir doch aber kein Berlin antuen. Das hab ich hier in München auch. Inkl anscheinend einer großen Zahl an e-Autos bei carsharing diensten. ;-)

  519. Embolado

    #Meta-Meta
    Da es wahrscheinlich am Montag untergegangen ist, schreibe ich es nochmals hier rein.

    Wäre es vielleicht mal sinnvoll neben Meta, Maschinenraum, Uli & Kalle und Streams auch einen gesonderten Eintrag zu den Tippspielen zu machen? Also nicht nur diesen einen Link auf der linken Seite sondern ein kompletter Eintrag um auch die Fragen zu bündeln.

    https://www.allesausseraas.de/montag-14-08-2017/#comment-188253

  520. Embolado

    Wobei es in Maschinenraum passender gewesen wäre (fällt mir gerade so ein)…

  521. Ist in Meta schon völlig richtig, würde ich meinen.

    Also meinetwegen können wir das gerne machen (muss man halt mal schauen, wie es optisch hinpasst und diesmal sammelt ihr die bisherigen Kommentare bitte selber ein, ja?). Aber irgendwie empfinde ich das etwas anmaßend gegenüber Thorben und seinem Kicktipp-Forum. Ihr nicht?

  522. Embolado

    War das jetzt Ironie? Ich hätte es jetzt nicht nochmal gepostet hätte @thorben nicht gleich als erster im Montags Thread gesagt, dass er dies auch gut findet.

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